Gruppe der verantwortlichen Gene eingeschränkt
Eine kleine Gruppe von Genen am X-Chromosom reguliert den “Bedrohungsmelder” des Gehirns und könnte so die hohe Verbreitung von Autismus bei Männern erklären. Wissenschaftlern des Institute of Child Health ist es laut New Scientist gelungen, die Anzahl der möglichen Gene auf drei bis vier einzuschränken. Menschen, denen diese Gen-Gruppe fehlt, haben Schwierigkeiten damit, Angst im Gesichtsausdruck anderer Menschen zu erkennen. Genau diese
Warum wir im Alter tatterig werden, welche Proteine bei Parkinson und welche bei Alzheimer im Gehirn und Rückenmark im Vergleich zum gesunden Menschen verändert sind, das sind die Hauptfragen, denen sich die Forscher des Human Brain Proteome Project (HUPO HBPP, Koordinatoren: Prof. Dr. Helmut E. Meyer, Medizinisches Proteom-Center der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Dr. Joachim Klose, Charité, Campus Virchow-Klinikum, Humboldt-Universität Berlin) vorrangig widmen werden. Ihre Aufgaben und Stan
Neue Substrate zur Ablage von Bioproben
Mit eurocryo hat das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT nach dem Zentrum für Kryobiotechnologie und Kryobiophysik auch eine Kryoforschungsbank in Betrieb genommen. Das Einfrieren und Lagern von Zellsuspensionen und kleinsten Gewebeteilen bei Temperaturen unter minus 130 Grad ist gegenwärtig die einzige Möglichkeit, um biologisches Material bis zu Jahrzehnte ohne Verringerung der Lebensfähigkeit aufzubewahren.
Aufgabe
Das Berliner Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie will tausende Substanzen pro Tag auf ihre biologische Wirkung testen
Noch ist von der “Screening Unit” nicht viel zu sehen: Ein nüchtern eingerichteter Laborraum mit großen Kühlschränken und allerlei Gerätschaften, die in der Molekularbiologie benötigt werden, etwa Zentrifugen, Pipetten und ein “Thermomixer”. Diese Utensilien sind jedoch nur Nebensache, denn das eigentliche Herzstück des Projekts am Forschungsinstitut für Mo
Wittgenstein-Preisträger Heribert Hirt unterstützt globales Projekt MASC
Fünf österreichische Forschungsgruppen an drei verschiedenen Instituten haben sich auf Initiative des Wittgenstein-Preisträgers 2001, Professor Heribert Hirt, zur Forschungsgemeinschaft APAR (Austrian Platform of Arabidopsis Research) zusammengeschlossen. APAR will einen bedeutenden Beitrag österreichischer Forscher zu einer globalen Offensive zur Erforschung molekularer Vorgänge bei Pflanzen leisten. Diese glob
Homo sapiens hatte bereits schärfere Zähne
Der Mensch ist seit der Frühezeit des Homo sapiens vor rund 2,5 Millionen Jahren ein Fleischesser. Zu diesem Ergebnis sind laut dem Fachmagazin New Scientist neue Untersuchungen an den Zähnen unserer frühen Vorfahren gekommen. Peter Ungar von der University of Arkansashat jetzt nachgewiesen, dass der erste Homo sapiens bereits viel schärfere Zähne hatte als sein wahrscheinlich unmittelbarer Vorfahre, der Australopithecus afarensis, berichtet
Neue Erkenntnisse von Forschern aus Kiel, New York (USA) und Cambridge (England)
In der Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals Science vom 5. September berichten Forscher aus Kiel, New York und Cambridge über völlig neue Erkenntnisse, wie ein verringertes Nahrungsangebot zu einem verlängerten Leben führen kann. Für ihre Studien verwandten sie einen kleinen, aber in der Wissenschaft viel beachteten Fadenwurm mit dem Namen Caenorhabditis elegans. Dieser Wurm gelangte schon 2002
Max-Planck-Forscher weisen nach, dass die Nachkommen dann über einen maximalen Immunschutz verfügen, wenn sie nur mit der optimalen Anzahl an MHC-Immungenen ausgestattet sind
Das so genannte MHC-System hat bei der Erkennung von Krankheitserregern im Körper von Wirbeltieren eine herausragende Bedeutung. Je mehr verschiedene MHC-Moleküle ein Mensch hat, umso mehr verschiedene Krankheitserreger kann sein Immunsystem erkennen und bekämpfen. In natürlichen Fisch-Populationen sorgen die Wei
Tests des Sabah Wildlife Department und des WWF identifizieren den “Borneo-Zwergelefant“ als neue Unterart.
Der Borneo-Zwergelefant unterscheidet sich deutlich von anderen Asiatischen Elefanten. Das belegen Gentests, die der WWF gemeinsam mit dem Sabah Wildlife Department durchgeführt hat. Nach den Worten des malaiischen WWF-Chefs Tengku Zainal Adlin unterscheiden sie sich auch im Verhalten: „Verglichen mit anderen asiatischen Elefanten ist die neue Unterart relativ zahm und sanftmüt
Brennstoffzellen sind im Kommen. Aber erst wenn das aufwendige “Nachtanken” von Wasserstoff entfällt, wird sich dieses Konzept, etwa für Fahrzeuge, auf breiter Basis durchsetzen. Entsprechend wird an transportablen Wasserstofferzeugern gearbeitet. Problem dabei: Wasserstoff, der nach den üblichen Verfahren hergestellt wird, enthält größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO), das die Funktion der Brennstoffzelle beeinträchtig und nur durch mehrere aufwendige Verfahrensschritte entfernt werden kann. James A.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature (Vol. 425, 4. September 2003) veröffentlichen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön Untersuchungen, die erstmals darauf hinweisen, dass auch Wirbellose unter Umständen über ein spezifisches immunologisches Gedächtnis verfügen. Sollte das der Fall sein, so könnten sich überdies Konsequenzen für die Bekämpfung von Krankheiten ergeben, die durch Wirbellose übertragen werden, wie z.B. Malaria.
Eine herausragende Eigenschaft
Max-Planck-Wissenschaftlern gelingt es mit molekularbiologischen Methoden, erstmals die Evolution sozialen Verhaltens bei Bakterien zu beobachten
Viele positive Aspekte der modernen menschlichen Gesellschaft sind der Ertrag Jahrtausende langer kooperativer Interaktionen zwischen den Mitgliedern unserer Art. Dennoch ist der Ursprung von kooperativen Verhaltensweisen bei sozialen Lebewesen während der Evolution weiterhin eines der faszinierendsten Rätsel der Biologie. Kooperation ist
Am Anfang war das Eiweiß. Zumindest glaubten Wissenschaftler im 19. Jahrhundert, dass die Stoffgruppe der Proteine aus einer Ursubstanz aufgebaut ist und gaben ihr den vom griechischen Wort protos (das Erste) abgeleiteten Namen. Inzwischen ist hinlänglich bekannt, dass der Aufbau der Proteine letztlich im Genom verankert ist. Funktional betrachtet kommt die Klasse dieser universellen Struktur- und Wirkstoffe lebender Organismen also nach der Erbsubstanz. Die Proteomforschung, die sich nach der so gut
Das Schönste am Chemieunterricht in der Schule waren doch die Experimente, bei denen es stank, qualmte und knallte. Wenn dem Lehrer seine Reaktionen durchgingen, amüsierten sich die Schüler. Überhaupt nicht komisch sind jedoch Chemieunfälle im großen Maßstab. Ein Reaktor mit Tonnen von Chemikalien wird zur echten Gefahr. In der Mikroreaktionstechnik hingegen spielen sich die gleichen Prozesse in Volumina von wenigen Millilitern ab – entsprechend geringer ist das Risiko. »Reaktionen mit stark toxische
Das Unternehmen unterzeichnet zudem ersten Lizenzvertrag über das Modell mit der Universitätsklinik Mannheim unter Lancierung der Plattform INGENOtypes(R) Ingenium Pharmaceuticals AG gab heute die Veröffentlichung des ersten Mausmodells für Typ I Zystinurie, eine humane Erkrankung die durch die Bildung von Nierensteinen charakterisiert ist, im wissenschaftlichen Journal Human Molecular Genetics bekannt. Die klinische Manifestation der Krankheit in diesen Mäusen gleicht der beim Menschen, was
Deutsche Labors beteiligen sich an der Wissens-Plattform SAGE.KE
Von der Alzheimer-Krankheit über Verschleißerscheinungen und schwindende Immunkräfte im Alter bis hin zu den genetischen Grundlagen der Langlebigkeit: Zu unterschiedlichen Fragen der Altersforschung werden Wissenschaftler aus zehn medizinischen und biowissenschaftlichen Labors in Deutschland von jetzt an systematisch Erkenntnisse und Hintergrundinformationen sammeln und sie für die Fachwelt aufbereiten. Das Projekt ist