Biowissenschaften Chemie

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Simulator für chemische Reaktionen

Unter der Bezeichnung Profiler wurde jetzt ein innovatives Software-Tool für die Simulation katalytisch reaktiver und konventioneller Trennprozesse entwickelt. Der Simulator beinhaltet eine Datenbank mit den Eigenschaften chemischer Elemente und arbeitet nach dem Prinzip der ratenbasierten Modellierung.

Das Studium der Reaktion eines chemischen Elements mit anderen chemischen Elementen ist in aller Regel eine schwierige Angelegenheit, die nicht nur Zeit und Geld kostet, sondern manchmal auc

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Zelltod fördernde Proteine untersucht

Forschungsergebnisse der UNI Innsbruck in “Science” publiziert

Der junge Wissenschaftler Andreas Villunger vom Institut für Pathophysiologie der Universität Innsbruck hat in der Fachzeitschrift Science einen Artikel über Zelltod fördernde Proteine veröffentlicht. Er und seine Kooperationspartner in Melbourne konnten nachweisen, dass diese zwei Proteine eine wesentliche Rolle bei der Behandlung gewisser Tumore spielen. Sie erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse für die Krebsbehandlun

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Unscharfe Signale schärfen Nervenzellen den Blick

Max-Planck-Wissenschaftlern gelingt Nachweis, dass die Objektwahrnehmung bei Fliegen auf einem dendritischen Netzwerk beruht

Wir erkennen Bilder, Formen oder bewegte Objekte vor einem sich bewegenden Hintergrund dank der fein abgestimmten Verrechnung von Impulsen in den Sehzentren des Gehirns. Wissenschaftlern der Abteilung Neuronale Informationsverarbeitung des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried ist es jetzt im Computermodell erstmals gelungen, Details jener Nerve

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Neue Klasse von Antioxidanzien bis zu hundertmal wirksamer als Vitamin E

Fett wird mit der Zeit ranzig, wenn keine Antioxidationsmittel zugesetzt sind. Auch unser Körper enthält Fettmoleküle, die Lipide, die z.B. für den Aufbau aller Zellmembranen essentiell sind. Und auch diese Lipide müssen vor einer übermäßigen Peroxidation geschützt werden. Läuft sie aus dem Ruder, können Arteriosklerose sowie Autoimmun- und neurodegenerative Erkrankungen, wie Morbus Alzheimer, entstehen. Die wichtigste Waffe der Natur zum Schutz der Lipide gegen Peroxidation ist Vitamin E (a-Tocopher

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Gemüse gegen Krebs

Gen-Kartoffeln sollen immunisieren

Deutsche Wissenschaftler haben gentechnisch veränderte Pflanzen gezüchtet, die einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs produzieren. Die Forscher des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg verwenden bei ihren Versuchen Kartoffel- und Tabakpflanzen, da sich diese relativ leicht genetisch verändern lassen.

Die Hälfte aller Erkrankungen mi

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Genomtechnologie aus Deutschland kommt in den USA zum Zuge

Innovative Genomtechnologie aus dem Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie sorgt nicht in Deutschland, sondern in den USA für Furore

GenePaint, eine im Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie entwickelte Technologie, findet weltweit Anerkennung: Sie dient als Grundlage für ein neues neurowissenschaftliches Institut in Seattle/USA, das am 16. September offiziell eröffnet wird. 100 Millionen Dollar fließen aus der Paul Allen-Stiftung in dieses Institut, das

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Plasmaklumpen geben Hinweis auf neue Lebensform

Erkenntnisse über Entstehung des Lebens erwartet

Iasi (pte, 18. September 2003 09:15) – Physiker der rumänischen Alexandru Ioan Cuza University haben Klumpen gasförmigen Plasmas geschaffen, die die meisten Anforderungen für biologische Zellen erfüllen. Sie wachsen, vermehren sich und kommunizieren. Ohne ererbtes Material können sie jedoch nicht als lebend bezeichnet werden. Trotzdem erwarten die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung des Lebens.

Laut Mircea S

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Backhefe wird für die Anti-Prionen Forschung benutzt

Prionen sind infektiöse Proteine, die für bestimmte neurologische Erkrankungen (Creutzfeldt-Jakob, Rinderwahn, usw.) bei Säugetieren verantwortlich sind. Ungewöhnlich bei Prionen ist, dass sie keine Nucleinsäuren enthalten. Die für gewöhnlich infektiösen Agenten wie Bakterien oder Viren enthalten Nucleinsäuren. Diese Besonderheit führte den Nobelpreisträger (1997) Stanley Prusiner zu der Hypothese, dass der infektiöse Agent ein einzelnes Protein sein muss.

Mit Hilfe eines Systems, das auf m

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CO2 färbt Textilien umweltfreundlich – Prototyp kurz vor Bau

Die AiF im Jahr der Chemie: Eine Innovation aus der industriellen Gemeinschaftsforschung

Wasser ist in der Textilindustrie ein wichtiges Lösungsmittel und Transportmedium für viele Veredelungsprozesse. Die mit Restchemikalien belasteten Abwässer müssen bislang aufwändig und teuer geklärt werden. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) haben Forscher vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West in Krefeld ein Textilv

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Neues Verfahren deckt genetische Grundlagen von Krebs auf

Überraschende Unterschiede auch bei normaler DNS

Forscher des Cold Spring Harbor Laboratory haben ein neues Verfahren zur Untersuchung der genetischen Grundlagen von Krebs und anderen Erkrankungen entwickelt. ROMA (Representational Oligonucleotide Microarray Analysis) deckt chromosomale Zerstörungen und Erweiterungen auf und soll bei einer ganzen Reihe von Anwendungsgebieten zum Einsatz kommen. Die Studie der Wissenschaftler Rob Lucito und Michael Wigler wurde in der Oktober-Ausgabe

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Effiziente Überwachung von Beta-Lactam-Antibiotika

In einem von der EU finanzierten Projekt wurden neuartige Techniken zur einfachen und wirksamen Überwachung von Milch auf Rückstände von Beta-Lactam-Antibiotika entwickelt. Aus diesem Grund wurde ein wettbewerbsfähige Fluoreszenzanalyse zur Beta-Lactam-Überwachung entwickelt, beschrieben und eingehend studiert. Diese Analyse kann sich als sehr hilfreich bei der Analyse dieses Antibiotikumtyps nicht nur in Milch, sondern auch in anderen Nahrungsmitteln und tierischem Gewebe erweisen.

Antibio

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Enzyme aus dem Termitendarm für die Industrie

Forscher der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz haben Mikroorganismen kultivieren können, die dazu fähig sind, schwer verdauliches Holz abzubauen. Damit ist ein Durchbruch bei der Gewinnung von Enzymen zum Holzabbau gelungen. Die das Holz abbauenden Enzyme können nun in größerem Maßstab hergestellt und für die Industrie, etwa die Papier- oder Textilverarbeitung, verfügbar gemacht werden. Quelle für die Enzyme sind Mikroorganismen aus dem Darm holzfressender Termiten.

“Mastoter

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Verschiedene Mitochondrien = verschiedene Klone

Ein Team von französischen Forschern aus Orléans und Marseille hat kürzlich bewiesen, dass Mäuse mit demselben Genom im Zellkern sehr verschiedene kognitive Verhaltensformen aufweisen können, wenn sie in ihrem Zytoplasma nicht dieselben Mitochondrien haben. Da diese beim Klonen nicht übertragen werden, bedeutet das, dass Klone ein sehr unterschiedliches Verhalten haben können.

Eine Zelle enthält bekanntlich den Kern, in dem die Chromosomen sitzen und beinahe alle Gene. Beinahe, aber nicht a

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DNA-Reparatur mit Fehlertoleranz

Marburger Max-Planck-Forscher haben entdeckt, wie Zellen nicht nur die Effizienz, sondern auch die Genauigkeit von DNA-Reparaturen steuern können

Für die Verdopplung unseres Erbgutes sind spezielle Enzyme verantwortlich, die so genannten DNA-Polymerasen. Ihre Kopiergenauigkeit trägt entscheidend zur akkuraten Weitergabe der genetischen Information einer Zelle bei. Beschädigungen der DNA blockieren jedoch diese Enzyme und würden die Zellteilung verhindern, wenn die Zelle nicht über ei

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Bunte Enden verraten Fehler in der DNA-Schnur

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Leiden haben ein Verfahren entwickelt, das Veränderungen der Chromosomenenden schneller als bisher identifiziert. Derartige Mutationen können schwere geistige Behinderungen hervorrufen und sogar zu Fehlgeburten führen. Mediziner sind daher daran interessiert, solche Fehler möglichst schnell und umfassend nachzuweisen. Mit der neuen Methode, die das Autorenteam nun im renommierten European Journal of Human Genetics (Vol. 11(9), 2003, S. 643-651) publiziert ha

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Zoologe der Universität Göttingen entdeckt ausgestorben geglaubtes Insekt

Prof. Willmann findet Mückenhaft im Harzvorland – Neufund gilt in der Fachwelt als sensationell

Der Göttinger Zoologe Prof. Dr. Rainer Willmann hat im Harzvorland ein seit über 130 Jahren in Deutschland ausgestorben geglaubtes Insekt wiederentdeckt. Es handelt sich um den räuberisch lebenden Mückenhaft, einen Vertreter der Schnabelfliegen. Die wiederentdeckte Art wurde in Deutschland erst ein einziges Mal – um 1870 – gefunden, ebenfalls im Harzvorland. Die Region galt für diese wärme

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