Biowissenschaften Chemie

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Bisher unbekannte Froschart aus der Zeit der Dinosaurier entdeckt

Eine bisher unbekannte Froschart aus der Zeit der Dinosaurier hat bis heute im Western Ghats, einem Gebirge im Süden Indiens überlebt. Seine Entdecker, der Inder S. D. Biju und der Belgier Franky Bossuyt, schätzen das Alter der Art auf rund 130 Mio. Jahre. Laut dem britischem Fachjournal Nature wurde damit erstmals seit 1926 eine neue biologische Familie der Froschlurchen entdeckt.

Die sieben Zentimeter langen Wesen schimmern in dunklem Blau bis Lila und die vorspringende Schnauze ähnelt eh

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Wie Prionen Nervenzellen infizieren – Immunzellen dienen als Vehikel

Die Creutzfeldt-Jacob-Krankheit (CJK) ist eine Infektionskrankheit, die von bestimmten Eiweissen, Prionen, ausgelöst wird. Im fortgeschrittenen Stadium zerstören die Erreger das Gehirn. Doch offenbar wird das Gehirn nicht in jedem Fall direkt infiziert. Prionen gelangen zumeist über die Peripherie – vermutlich über den Magen-Darm-Trakt – in den Körper und vermehren sich ausgerechnet in den Organen des Immunsystems: in den Lymphknoten, der Milz und in den Rachenmandeln. Fatalerweise hilft den Prionen

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Das Genom einer insektenvernichtenden Bakterie wird entschlüsselt

Das Genom des Photorhabdus luminescens wurde vor kurzem, unter der Leitung des Pasteur Institutes, von einem Team französischer Forscher (CNRS, Institut Pasteur, INRA) und des Unternehmens Bayer CropScience entschlüsselt.

Photorhabdus luminescens ist eine Bakterie, die erst von der französischen Forschungseinrichtung INRA (Französisches Institut für Agrarforschung) charakterisiert wurde. Sie lebt im Verdauungskanal eines Wurms. Greift der Wurm Insektenlarven an, so fügt er diesen kleine Ve

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Wann wird Hefe klebrig? Göttinger Forscher entschlüsseln molekulare Vorgänge

Warum und wann werden Hefen klebrig? Wissenschaftler der Universität Göttingen haben die molekularen Zusammenhänge bei der Produktion eines “Klebstoffs” entschlüsselt, der für das Aneinanderhaften von Hefezellen verantwortlich ist.

Dabei entdeckten Prof. Dr. Gerhard Braus und Prof. Dr. Hans-Ulrich Mösch vom Institut für Mikrobiologie und Genetik Moleküle, die in ähnlicher Form nicht nur in der Hefe, sondern auch in höheren Organismen vorkommen. Die beiden Forscher wollen in ihren Arbe

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Blaumeisen sorgen durch Fremdgehen für fittere Nachkommen

Max-Planck-Forscher beweisen: Weibliche Promiskuität bei sozial monogamen Vögeln hat das Ziel, die genetische Vielfalt der Nachkommen zu erhöhen

Singvogeleltern, die meist in trauter Zweisamkeit ihre Jungen aufziehen, galten lange Zeit als vorbildliche ’Eheleute’. Doch seitdem der molekulare Vaterschaftstest als Routinemethode zur Verfügung steht, wissen wir, dass gerade bei sozial monogamen Singvögeln das ’Fremdgehen’, im Fachjargon als außerpaarliche Kopulation

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Photonische Kristalle lassen Pfauenfedern schimmern

Pfauenfedern verdanken ihr prächtiges Muster nicht allein Farbstoffen, sondern einer speziellen optischen Struktur der Federenden. Die feinen Federstrahlen sind von einer Kristallstruktur umgeben, die die Lichtfarbe verändert, berichten chinesische Forscher in einer Online-Veröffentlichung der «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften (DOI: 10.1073/pnas.2133313100). Die Wissenschaftler untersuchten die Federn unter einem Rasterelektronenmikroskop.

Federn haben einen Stamm, von dem die

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Chemische Evolution: Die Wurzeln der Biologie finden

Es ist kein reiner Zufall, dass das Jahr der Chemie 2003 mit dem 50. Geburtstag zweier Entdeckungen zusammenfällt, die einen entscheidenden Impuls für unser Verständnis des Lebens und seines Ursprungs geliefert haben. Welch rasante Entwicklung die Forschung auf diesen Gebieten gemacht hat, zeigt die Fachgruppe Biochemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auf ihrer Jahrestagung im Rahmen der GDCh-Jahrestagung Chemie 2003 im Oktober in München auf.

1953 erkannten Watson und Crick die D

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Wie Honigbienen ihre Geschwister ausbrüten

Bei der Aufzucht ihrer Brut betätigen sich Bienen als lebende Heizkessel: Sie sitzen scheinbar untätig in einer Wabenzelle und erhitzen ihren Körper durch ein hochfrequentes Zittern der Flugmuskulatur. Die abgestrahlte Wärme hält den Nachwuchs in den umliegenden Zellen so warm, dass er gut gedeihen kann. Das haben die Bienenforscher von der Uni Würzburg entdeckt, und das “Journal of Experimental Biology” wird demnächst darüber berichten.

Wenn Honigbienen heranwachsen, ist ihr etwa zehntägig

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Gen kontrolliert Kristallwachstum

Max Planck Biologen gelingt erstmals der Nachweis, dass Wachstum und Gitterbildung von Biomineralien unter genetischer Kontrolle stehen

Wenn Lebewesen sich bewegen, hilft ihnen ihr Gleichgewichtssinn, sich im Raum zu orientieren. Das zuständige Gleichgewichtsorgan im Ohr der Wirbeltiere enthält kleine steinartige Strukturen, so genannte Otolithe, die Reize wie Schwingungen oder Beschleunigung verstärken und an die Sinneszellen im Ohr weiterleiten. Diese Biomineralien sind aus kristal

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Virusforscher verfolgen Krebsentstehung auf molekularer Ebene

Forschergruppe am Universitätsklinikums Jena stellt Untersuchungen zu Gebärmutterhalskrebs vor

Jährlich erkranken 7.000 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Bei 150.000 Frauen wird an der Gebärmutter eine Präkanzerose diagnostiziert, eine potenzielle Vorstufe der bösartigen Krebserkrankung. Damit ist Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) weltweit die dritthäufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Ausgelöst wird dieser Krebs von winzigen Warzenviren, humanen Papillomviren (H

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Mechanismus der Ultraviolett-Wahrnehmung bei Fledermäusen entdeckt

In den Tropen Mittel- und Südamerikas lebende und sich von Blütennektar ernährende Fledermäuse können ultraviolettes Licht sehen (Nature, 9. Oktober 2003). Das haben York Winter, Nachwuchsgruppenleiter an der Max-Planck-Forschungsstelle für Ornithologie in Seewiesen gemeinsam mit Kollegen von der Universität Erlangen und der Universität von Guatemala entdeckt. Da den Fledermäusen generell die Zapfenpigmente in ihren Augen fehlen, fangen sie das ultraviolette Licht über das Rhodopsin ihrer Stäbchenpig

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Fremde DNA in Mais-Mitochondrien eingebracht

Neues aus der Pflanzen-Gentechnik der Kieler Molekularbiologie

Mitochondrien sind faden- oder kugelförmige Gebilde in menschlichen, tierischen und pflanzlichen Zellen, die u.a. der Atmung, der Energieversorgung und dem Stoffwechsel dienen. Von Bedeutung sind sie auch bei Vorgängen wie der Zellalterung oder der Pollenreifung bei Pflanzen. Diese “Kraftwerke” einer Zelle tragen eine eigene DNA. Den Kieler Molekularbiologen Prof. Dr. Frank Kempken und seinem Doktoranden Matthias Stauding

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Bakterien lösen mit Generalschlüssel Blutgerinnung aus

Max-Planck-Wissenschaftler beobachten erstmals, wie bakterielle Proteine menschliche Blutgerinnungsfaktoren aktivieren und Thrombosen verursachen können

Strukturforschern des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried ist es erstmals gelungen, die Kristallstruktur einer Vorstufe des menschlichen Blutgerinnungsfaktors Thrombin im Augenblick seiner Aktivierung durch ein bakterielles Protein aufzuklären. Bereits vor dreißig Jahren hatten die Forscher einen Aktivierungs-Mechanismus

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Damit das Gehirn nicht außer Kontrolle gerät

Max-Planck-Forscherteam identifiziert einen wichtigen Schutzmechanismus im Gehirn auf der Basis von Cannabinoid-Rezeptoren

Die Zellen in unserem Gehirn tauschen untereinander intensiv Informationen aus über elektrische und chemische Signale nur dann funktioniert unser Gehirn richtig. Überschreitet die Intensität dieses Austausches eine gewisse Schwelle, dann kann es zu einem “Erregungssturm” kommen, beim Menschen zu epileptischen Anfällen. Gemeinsam mit Kollegen der Universität Mainz

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Flüchtige Begegnungen mit Fingerhakeln

Max-Planck-Neurobiologen beobachten erstmals, wie die Wegfindung von Zellen während der Entwicklung des Nervensystems durch Endocytose erleichtert wird

Wächst und entwickelt sich ein Lebewesen, müssen seine Zellen zu den unterschiedlichsten Bestimmungsorten wandern, um dort Teil eines Gewebes oder Organs zu werden. Ihre Wegweiser sind dabei andere Zellen, die mit ihnen Kontakt aufnehmen und sie nach kurzer Bindung wieder von sich wegstoßen. Den Kontakt knüpfen die Zellen mit Hilfe v

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"Protein-Nockenwelle" steuert Muskelmotor

Max-Planck-Forscher entdecken Steuerung für die Umwandlung biochemischer Energie in mechanische Arbeit in molekularen Motoren

In Muskeln sind Krafterzeugung und Energieumsatz über die Wechselwirkung spezieller Proteine miteinander gekoppelt. Mit Hilfe der Elektronenmikroskopie haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung, Heidelberg, jetzt ein notwendiges Steuerelement im Zyklus der Muskelproteine Aktin und Myosin bei der Muskelkontraktion gefunden. Damit

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