Biowissenschaften Chemie

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Entdeckung eines neuen Peptids, das bei der Ernährung eine wichtige Rolle spielt

Französische Forscher des INSERM haben bei Amphibien ein Neuropeptid isoliert, das den Appetit der Mäuse wesentlich stimuliert, wenn es ihnen direkt ins Gehirn injiziert wird. Ihre Arbeiten wurden im Fachjournal ’Proceedings of National Academy of Sciences’ veröffentlicht.

Neuropeptide spielen bei der Informationsverarbeitung im Gehirn eine Schlüsselrolle. Das Forschungsteam um Hubert Vaudry hat eine Reihe von Neuropeptiden gefunden, die man bei einer großen Anzahl von Arten findet

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Ernteameisen markieren ihre Straßen mit individuellen Parfums

Die im Südwesten der USA vorkommenden Ernteameisen ernähren sich von Pflanzensamen. Weil sie in Halbwüsten leben, ist ihr Futter nicht besonders üppig vorhanden und die Konkurrenz untereinander entsprechend groß. Wie also massenhafte Konfrontationen vermeiden? Ganz einfach: Die Ameisen unterteilen ihre Territorien durch fest angelegte Auslaufstraßen. Wie die Tiere im Wirrwarr dieser Pfade auf den richtigen Wegen bleiben, haben Wissenschaftler von der Uni Würzburg herausgefunden: Jede Kolonie markier

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Eine neue Homepage für caesar

Webauftritt des Bonner Forschungszentrums wurde neu gestaltet Schon seit einigen Jahren kann man sich im Internet unter www.caesar.de über das internationale Forschungszentrum caesar – das größte Einzelprojekt im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs – informieren. Jetzt wurde die Internetpräsenz in Design und Aufbau komplett überarbeitet und noch übersichtlicher und nutzerfreundlicher gestaltet. Auf Englisch, und nun auch auf Deutsch, erfahren die Besucher alles Wissenswerte rund um das

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Transportproteine als neurologische Targets

Max-Planck-Wissenschaftler entdecken gegensätzliche Funktionen von Glycin-Transportern im Nervensystem / Bedeutung für neurologische Erbkrankheiten

Neutransmitter stimulieren oder hemmen die Aktivität von Nervenzellen. Nach ihrer Freisetzung werden sie entweder rasch abgebaut oder durch Transporter-Systeme beseitigt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung haben jetzt untersucht, was passiert, wenn man jene zwei Gene ausschaltet, welche die Transporter für den hemm

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Neue Aspekte in der Stammzellentwicklung

Forscher der ETH Zürich und vom Freiburger Max-Planck-Institut für Immunbiologie entdecken neue Rolle des Signalproteins “Wnt”

Bislang war bekannt, dass das Signalprotein “Wnt” eine Schlüsselrolle bei der Steuerung der Vermehrung von Stammzellen spielt. Forscher der ETH Zürich und vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg haben nun herausgefunden, dass dieses Protein bei Stammzellen des peripheren Nervensystems nicht die Vermehrung dieser Zellen steuert, sondern vielmehr d

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Pinguinhygiene durch Hochdruck-Toilettgang

Ausscheidung von Exkrementen erfolgt mit Überdruck

Um Gefieder und Nester frei von Ungeziefer und Keimen zu halten, scheiden Pinguine mit Hochdruck ihre Exkremente aus. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Universität von Bremen gekommen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Die Biologen Victor Meyer Rochow und Joszef Gal von der internationalen Universität Bremen haben beobachtet, dass die Pinguine ihr Hinterteil aus dem Nest halten und mit hohem Druck ihre Exk

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Mainzer Spektrometer auf dem Mars angekommen – Erste Tests zeigen gute Funktion der Geräte

Mössbauer-Spektrometer mit der US-Raumsonde “Spirit” ist gut auf dem Mars gelandet. Mainzer Wissenschaftler erwarten Aufschluss über ehemalige Wasservorkommen.

Mit der erfolgreichen Landung des Nasa-Rovers “Spirit” auf dem Mars sind auch zwei Untersuchungsgeräte aus Mainz gut auf dem roten Planeten angekommen: Das miniaturisierte Mössbauer-Spektrometer MIMOS II, das am Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entwickelt wurde, s

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Wenn Tiere lernen schlägt das Herz anders

Wenn Tiere lernen schlägt das Herz anders

In Dummerstorf nahe Rostock geht im Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) eine Gruppe Zwergziegen ihrem Tagesgeschäft nach: ruhen, fressen, kämpfen. Ab und an geht ein Tier trinken. Dazu muss es einen “Lernstand” aufsuchen. Über der Tränke flimmert ein Computermonitor. Auf dem Bildschirm sind vier einfache geometrische Figuren angeordnet, neben jeder befindet sich ein Druckschalter, der mit einem Nasenstups

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Immunsystem gezielt zur Krebsbekämpfung einsetzbar

Aktivierung des Proteins LIGHT entscheidend

Wissenschaftler der University of Chicago haben sich das Immunsystem für die Bekämpfung im Körper versteckter Tumore zu nutze gemacht. Tierversuche mit Mäusen legen nahe, dass die Behandlung eines Tumors eine Immunreaktion auslöst, die auch auf das sekundäre Wachstum in anderen Bereichen des Körpers abzielt. Das Team hofft laut Nature Immunology, dass der gleiche Effekt auch bei Krebspatienten erzielt werden kann. “Es wurde gezeigt, dass di

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Knoblauch-Substanz zerstört Krebszellen selektiv

Anhand einer neuen Methode werden Krebszellen selektiv zerstört während gesunde Zellen intakt bleiben.

Wissenschaftler des Weizmann Instituts haben Krebstumore in Mäusen zerstört, indem sie eine chemische Substanz benutzten, die auf natürliche Weise in Knoblauch vorkommt. Der Schlüssel zum Erfolg der Wissenschaftler liegt in der Entwicklung eines einzigartigen, zweistufigen Systems zum Einschleusen der krebszerstötenden Substanz in die Tumorzellen.

Allizin, so der Name die

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Warum Blutplättchen zusammenklumpen

Berliner Wissenschaftler klären Mechanismus auf

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik (MPIMG) in Berlin, der Charité und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt die Ursache dafür gefunden, weshalb Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und sich an geschädigte Blutgefäßwände heften. Dieser Mechanismus ist für die Blutstillung lebensnotwendig, kann aber auch zu lebensgefährlichen Blutgerinnseln (Thromben) mit der Fo

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ETH-Forschende klären Export von MicroRNAs aus Zellkern

Die RNA stand lange Zeit im Schatten der DNA und war vor allem bekannt als simples Botenmolekül. Die erst vor einigen Jahren entdeckten MicroRNAs versprechen eine neue Sicht auf die Genregulation. ETH-Forschende halfen mit, einen Teil der Bildung der MicroRNA in der Zelle und den damit verbundenen Transport aus dem Zellkern zu verstehen.

In der Mitte lag sie eigentlich schon immer. Doch lange wurde die RNA nur als Zwischending zwischen der DNA, dem Hort der Erbinformation, und den Proteinen

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Photosynthese der Wasserschnecken

Nacktschnecken fressen andere Tiere nicht nur um sich zu ernähren, sondern auch um gewisse Eigenschaften der gefressenen Beute auf sich zu münzen. Nun hat ein Deutscher Forscher entdeckt, wie die Evolution eine solche Lebensform hervorgebracht hat, berichtet die Ruhr-Universität Bochum RUB.

Einige der Nacktschnecken fressen Algen, um ihr die Chloroplasten, das sind Pflanzenzellen, in denen die Photosynthese stattfindet, zu klauen und damit selbst Photosynthese betreiben. “Wasserschnecken sin

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Dem Gedächtnis auf der Spur

Max-Planck-Neurowissenschaftler haben Proteine in Nervenzellen entdeckt, die sowohl Sender als auch Empfänger sein können

Unser Gehirn ist ’plastisch’ – es kann sich fortlaufend verändern und an die Stärke von Reizen anpassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie haben jetzt eine neue Perspektive eröffnet, diese Plastizität des Gehirns zu verstehen. Sie haben erstmals entdeckt, dass eine bestimmte Kombination aus Liganden- und Rezeptorproteinen, die ei

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Kein Treibhausgas aus dem Meeresboden

Forscherteam aus drei Max-Planck-Instituten identifiziert ungewöhnliches Enzym in Nickel-Bakterien, dass das Klimagas Methan im Meeresboden entsorgt

Methan ist wie Kohlendioxid ein Treibhausgas. Es entsteht im Meeresboden in riesigen Mengen beim Verwesen organischen Materials und könnte als Gas in die Atmosphäre aufsteigen. Erst kürzlich hat man entdeckt, dass eine natürliche Barriere aus Mikroorganismen dies verhindert. Bei der Entschlüsselung dieses komplexen Prozesses der Methan-E

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Bakterielles Erbstück in höheren Organismen entdeckt

Mitochondrien sind Energie erzeugende Bestandteile höherer Zellen – und haben eine bewegte Vergangenheit. Sie sind hervorgegangen aus frei lebenden Bakterien, die von Einzellern vor etwa 1,5 Milliarden Jahren aufgenommen und dauerhaft in die Zellen integriert wurden. Mittlerweile könnten Mitochondrien nicht mehr eigenständig existieren, weil sie den Großteil ihrer ursprünglich vorhandenen Erbinformation DNA verloren haben. Die meisten Mitochondrien-Proteine werden nun von der DNA im Zellkern codiert

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