Biowissenschaften Chemie

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Kontrollfaktor für gerichtetes Nervenwachstum gefunden

Während der Entwicklung des Nervensystems müssen die Axone einzelner Nerven ihren Weg über teilweise sehr große Strecken finden, damit sie ihre Signal an andere Nervenzellen oder Muskeln weitergeben können. Dieses Wachstum wird durch eine komplexe Wechselwirkung verschiedener Eiweißstoffe (Proteine) kontrolliert, die auf die Axone anziehend oder abstoßend wirken und als Orientierungshilfen zum Ziel hin dienen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben j

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Rezeptormutation für Kleinwuchs entdeckt

Wissenschaftler der Universitätskinderklinik Leipzig wiesen jetzt erstmals eine Mutation des IGF-I-Rezeptors als eine Ursache für Kleinwüchsigkeit nach. Die im New English Journal of Medicine veröffentlichte Entdeckung könnte der Schlüssel für die weitere Erforschung von noch nicht bekannten Ursachen der Kleinwüchsigkeit sein. Etwa 10 % der Kinder, die bereits im Mutterleib Wachstumsstörungen haben, bleiben auch später zu klein. In vielen Fällen ist die Ursache des Kleinwuchses unklar

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Adulte Stammzellen sind allein unfähig, neue Blutgefäße zu bilden

Bad Nauheimer Max-Planck-Wissenschaftler revidieren Ansichten, wonach man aus Stammzellen “natürliche Bypässe” legen könnte

Adulte Stammzellen spielen nach unserer Geburt möglicherweise eine wesentlich geringere Rolle beim Wachstum von Blutgefäßen als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie aus der Arbeitsgruppe von Prof. Wolfgang Schaper am Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung in Bad Nauheim, die jetzt in der internationalen Fachzeitschri

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Killer-Bakterium als lebendes Antibiotikum

Räuberisches Bakterium kann neue, Protein-basierte antibiotische Substanzen liefern und selbst als Killer gegen Krankheitserreger wirken

Räuberische Bakterien spielen in komplexen mikrobiellen Gemeinschaften eine wichtige Rolle. Sie treten nicht nur in terrestrischen und aquatischen Ökosystemen auf, sondern konnten auch in Menschen und Tieren nachgewiesen werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben jetzt gemeinsam mit Kollegen der Univer

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"Dornröschen" und DNA-Reparatur

Jeden Tag wird die DNA, das Molekül des Lebens, durch Viren, Bakterien, Strahlung, mobile genetische Elemente (“springende Gene” oder Transposons) und auch bei der Verdopplung der DNA (Replikation) bei der Zellteilung geschädigt. Glücklicherweise sind diese spontanen Änderungen oder Rekombinationen der DNA (Mutationen) zum größten Teil nur von kurzer Dauer und verursachen keine Erkrankungen. Tatsächlich repariert die Zellmaschinerie DNA-Schäden sofort, denn die Stabilität der DNA ist lebensnotwendig

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Schmauchspur-Analysen sollen Weg zum Waffenhersteller weisen

Das Institut für Analytische Chemie der TU Bergakademie arbeitet in einem EU-Projekt mit dem Bundeskriminalamt und europäischen Partnern zusammen

Das Institut für Analytische Chemie der TU Bergakademie ist Partner eines Projekts, das gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden in Angriff genommen wird. Dabei geht es um die chemometrische und statistische Auswertung der Analysen an Schmauchspuren, die beim Verfeuern einer Schusswaffe entstehen. Sie reichern sich zunächst in der Wa

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Neue Bakteriengruppe im Meer entdeckt

Meerwasser hat es in sich: In nur einem Milliliter tummeln sich bis zu zwei Millionen winzige Bakterien. Da wundert es nicht, dass das Wissen über die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaften im freien Wasser der Weltmeere äußerst lückenhaft ist. Einen großen Schritt nach vorne macht die Wissenschaft jetzt durch die Forschungsergebnisse der Oldenburger Meeresmikrobiologen Prof. Dr. Meinhard Simon, Dr. Natascha Selje und Dr. Thorsten Brinkhoff, die in der heute erscheinenden Ausgabe des Wissenschaf

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Neuartiges Messsystem kann Pflanzenzellaktivitäten erfassen

Weltweit einmalig ist ein neuartiges Messsystem, das Leipziger Pflanzenzellphysiologen gemeinsam mit Bruker Optics Leipzig entwickelten. Über die Aktivität einer einzelnen Zelle lassen sich Rückschlüsse auf ganze Pflanzen oder Gewebe ziehen. Damit kann z.B. die Gewässerqualität ermittelt werden.

Im Rahmen des mit rund 450 000 Euro dotierten DFG-Vorhabens “Photophysiologische Fitness und Primärproduktion” entwickelten die Pflanzenphysiologen am Institut für Botanik der Universität Le

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Computertomographie in der (Wild-)Tiermedizin

Ein innovatives Modell der Zusammenarbeit zwischen dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Freien Universität Berlin

Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Fachbereich Veterinärmedizin (Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere) der Freien Universität Berlin feiern am Freitag, 6. Februar 2004, in Berlin-Düppel die Einweihung eines neuen Computertomographen. Es handelt sich um ein modernes Hochleistungs-Mehrschicht-CT-Gerät, das in einer g

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In-vitro-Mäuse schneiden bei Tests schlechter ab

Tiere sind ängstlicher und vergesslicher

Mäuse, die von Embryos stammen, die im Labor gezüchtet wurden, zeigen gegenüber normalen Mäusen deutliche Verhaltensunterschiede. Die Tiere waren besonders ängstlich und schnitten bei Gedächtnistests schlechter ab. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Penn State University gekommen. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass die Laborumgebung einen entscheidend

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Dänische Wissenschaftler entwickeln neues Verfahren zum Aufspüren von Landminen

Nach dreijähriger Forschungszeit haben dänische Wissenschaftler eine genetisch veränderte Pflanze entwickelt, die, wenn im Boden bestimmte Verbindungen vorkommen, in wenigen Wochen ihre Farbe von grün nach rot wechselt. Ausgelöst wird dieser Farbwechsel durch die Schwermetalle und Sprengstoffe, wie sie in Landminen und nicht zur Wirkung gelangten Sprengmitteln (UXO) enthalten sind.

Nach Angaben von Professor John Mundy vom Fachbereich Pflanzenphysiologie der Universität Kopenhagen ist diese

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Wissenschaftler züchten Sperma im Reagenzglas

Neues Verfahren zur gentechnischen Veränderung

Das Züchten von Sperma im Reagenzglas könnte ein leistungsfähiges Verfahren zur gentechnischen Veränderung von Tieren und zur Korrektur von menschlichen genetischen Erkrankungen vor der Empfängnis werden. Das neue Verfahren bietet laut NewScientist zwei Vorteile. Erstens werden gentechnisch veränderte Tiere in einer Generation statt in zwei geschaffen. Zweitens könnte das Einsetzen der Gene in Laborsperma komplexe genetische Veränderunge

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Empfindliche und zuverlässige Detektion der Inhaltsstoffe von funktionellen Lebensmitteln

Funktionelle Lebensmittel (“functional foods”) gelten zwar gemeinhin als vorteilhaft für die menschliche Gesundheit, doch wirklich nachgewiesen wurde dies bislang nicht. Deshalb wurden in einem von der EU finanzierten Projekt gezielt die Caseinophosphopeptide (CPPs) untersucht. Dabei handelt es sich um Nutrazeutika- und Functional-Food-Inhaltsstoffe, die in der Lebensmittelherstellung und in pharmazeutischen Anwendungen verwendet werden.

In der heutigen Lebensmittelindustrie gibt es einen

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Erforschen, was die Gene an- und abschaltet

Die Firma Biobase entwickelt eine bioinformatische Wissens-Plattform.

Per Computer neue Ansatzpunkte für die Medikamenten-Entwicklung ausfindig machen: Dieses Ziel nimmt die Biobase GmbH aus Wolfenbüttel jetzt in Angriff. Das BioProfil Funktionelle Genomanalyse hat dem Bundesforschungsministerium vorgeschlagen, dieses Projekt mit 500 000 Euro zu fördern.

Neue Methoden der Biotechnologie haben in den zurückliegenden Jahren wahre Massen von so genannten Genexpressions-Daten e

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Eine der größten Diatomeen-Datenbanken ist online

Forscherinnen und Forscher können jetzt auf eine der größten Diatomeen-Datenbanken im Internet zugreifen. Bei einer gegenwärtigen Größe von etwa 30 000 Materialproben und rund 80 000 mikroskopischen Präparaten ist die Sammlung von unschätzbarem Wert für die Wissenschaft.

Kieselalgen (Diatomeen) sind einzellige Pflanzen, die sowohl im Meerwasser als auch im Süßwasser vorkommen. Sie sind wichtiger Teil der Nahrungskette und nützlich als Indikatoren für ökologische und klimatische Veränderung

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Programme die genetische Informationen ordnen und erschließen

Informatiker sind es gewohnt, schwierige Rechenprobleme zu beschreiben und zu lösen. Beschäftigen sie sich mit Fragestellungen aus der Biologie, lassen sich die Probleme jedoch kaum in glatte Rechnungen fassen. Daher müssen Computeralgorithmen möglichst gut angepasst und Näherungslösungen gefunden werden. Der Bioinformatiker Prof. Daniel Huson arbeitet an Programmen, die genetische Informationen ordnen und erschließen helfen.

Die Bioinformatik macht Wissen über die Gene der Lebewesen system

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