Biowissenschaften Chemie

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Zerstörungsfreie Untersuchung keltischer Holzskulpturen

Ein frisch getrautes Paar wird jetzt am Tag des Baumes, also am 25. April im Fichtelgebirge eine Weiß-Tanne pflanzen. Den Baum des Jahres 2004 werden dann in ferner Zukunft spezialisierte Baumforscher, so genannte Dendrochronologen über die Zeit zwischen seiner Pflanzung und seinem Schlag befragen können. Der Name des Brautpaares wird sein Geheimnis bleiben, nicht aber die klimatischen Verhältnisse in Mitteleuropa. Diese dokumentiert der Baum fein säuberlich in seinen Jahresringen: Fiel ausreichend N

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Die Landschaft prägt den Zell-Charakter

Die Umwelt prägt – nicht nur den Menschen, sondern auch seine Zellen. Die Forscher im EU-Projekt CellPROM wollen diesen Effekt nutzen: Sie entwickeln molekulare Landschaften, in denen Zellen genau die Eigenschaften entwickeln, die für medizinische Zelltherapien und Biotechnologie benötigt werden.

Man hat sich lange nicht gesehen, und doch erkennen wir den alten Bekannten sofort wieder, wenn wir ihm auf der Straße begegnen. Was selbstverständlich erscheint, ist tatsächlich ein kleines Wunde

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Dinosaurier: Zu viele Männchen schuld am Untergang

Temperatur entscheidet bei Reptilien über Geschlecht

Zu einer völlig neuen Theorie, was das große Sterben der Dinosaurier bewirkt hat, kommen britischer Forscher der University of Leeds. Ihrer Ansicht nach sind die großen Reptilien einfach deshalb ausgestorben, weil es zu viele Männchen und zuwenig Weibchen gegeben hat, berichtet BBC-Online. Die Gründe dafür liegen aber sehr wohl beim Wechsel des Klimas vor 65 Mio. Jahren.

Dinosaurier waren ebenso wie Krokodile heute Reptili

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Geklonte Rinder produzieren Antikörper für die Krebstherapie

Erfolgreiche Studie zum gene farming ­ Veröffentlichung in “PNAS”

Eiweißstoffe steuern sämtliche Lebensvorgänge. Sie werden in der modernen Medizin zunehmend als biologische Arzneimittel eingesetzt. In der Praxis werden diese oft hochwirksamen und spezifischen Stoffe aus Kulturen von gentechnisch veränderten Zellen, zum Beispiel Bakterien oder Pilzen, gewonnen. In einigen Fällen ist dieser Prozess allerdings so aufwendig, dass die Herstellung als Arzneimittel auf diese Weise praktisch

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Grundlegender Faktor für die maximale Baumhöhe ist die Wasserversorgung der Baumkrone

Bäume können maximal 130 Meter groß werden. Höher kann das Wasser in den Stämmen gegen die Schwerkraft nicht steigen, wie ein Team um George Koch von der Universität von Nord-Arizona in Flagstaff ermittelt hat. Die Forscher waren für ihre Untersuchung auf fünf der acht höchsten Bäume der Welt geklettert, darunter den knapp 113 Meter großen Rekordhalter, einen Mammutbaum (Sequoia sempervirens) im Humboldt Redwoods State Park in Nordkalifornien.

Je höher ein Baum, desto schwieriger ist der Weg

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Junge Chemiker entwickeln neue Katalysatoren

Für besonders talentierte junge Chemiker richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Ruhr-Universität eine Nachwuchsgruppe ein, die dem RUB-Sonderforschungsbereich 558 “Metall-Substrat-Wechselwirkungen in der heterogenen Katalyse” angegliedert ist. Die zusätzliche Förderung beträgt rund 500.000 Euro für die nächsten drei Jahre.

“Das ist eine große Auszeichnung und ein besonderer Erfolg für unseren SFB”, freut sich SFB-Sprecher Prof. Dr. Christof Wöll (Lehrstuhl für Physi

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Eine Bindung ist nicht genug – wie Leukozyten an Blutgefäße binden

Max-Planck-Forscher haben herausgefunden, wie kurzlebige Bindungen dazu beitragen, dass Leukozyten die Blutbahn verlassen

Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) zirkulieren mit dem Blut durch den ganzen Körper und verlassen die Blutbahn nur dort, wo sie für die Immunabwehr benötigt werden, wie zum Beispiel in der Nähe von Entzündungsherden. Dazu “rollen” die Leukozyten an den Wänden der Blutgefäße entlang, um sie systematisch nach Stopsignalen abzusuchen. Der gleiche Mechanismus wird auc

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Vögel singen gegen Großstadtlärm an. Nachtigalle zwitschern werktags lauter als am Wochenende

Lärm beeinträchtigt nicht nur Menschen in der Großstadt, sondern kann auch Auswirkungen auf das Verhalten von wilden Tieren haben. Der Verhaltensbiologe Henrik Brumm von der Freien Universität Berlin hat untersucht, wie Singvögel mit dem teilweise immensen Verkehrslärm in der Stadt zurecht kommen und hat dazu den morgendlichen Gesang von männlichen Nachtigallen in Berlin analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere versuchen, sich im Großstadtlärm Gehör zu verschaffen, indem sie ihren Gesang

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E. coli transportiert Enzym direkt in die Krebszellen

Gentechnisch veränderte Bakterien zur Behandlung von Krebs

Wissenschaftler von Cancer Research UK gehen davon aus, dass eine gentechnisch veränderte Form von E.coli erfolgreich zur Bekämpfung von Krebszellen eingesetzt werden kann. Das Team nutzte eine neutralisierte Version der Bakterien für die Einschleusung eines krebszerstörenden Enzyms direkt in die Zellen. Damit können die bisher undurchdringlichen Grenzschichten der Zellen überwunden werden. Tests ergaben, dass über 90 Prozent

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Erste funktionelle Genkarte des Menschen im Internet

Eine detaillierte Karte der Genfunktionen von mehr als 20.000 der etwa 30.000 menschlichen Gene wurde soeben im Internet veröffentlicht.

Ein internationales Konsortium von 152 Wissenschaftlern aus 40 Institutionen hat die Projekte zur Analyse von cDNAs – das sind Kopien der funktionellen Einheiten der Gene – zur weltweit größten Datenbank der Genfunktionen verknüpft. Die Leitung der deutschen Delegation aus acht Institutionen und Firmen liegt bei Dr. Stefan Wiemann, Abteilung Moleku

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RUB-Forscher belegen Wechselwirkungen von Eiweißen und Wasser

Forschern der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund um Prof. Dr. Dominik Marx (Lehrstuhl für Theoretische Chemie der RUB) ist es gelungen, die Veränderung der Wasserschicht in Proteinnähe anhand einer kurzen synthetischen Eiweißkette (Peptid) sehr detailliert zu untersuchen. Fazit: Wasser ist nicht, wie bisher üblicherweise angenommen, nur Statist, sondern tritt ins Rampenlicht der Reaktion. Sein dynamisches, temperaturabhängiges Verhalten bestimmt die Proteineigenschaften maßgeblic

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Doppelt hält besser – auch bei der Wirkung von Antibiotika

Hamburger Max-Planck-Wissenschaftlern ist es gelungen, die Wirkungsweise von Zwei-Komponenten-Antibiotika im Ribosom bakterieller Erreger detailliert aufzuklären

Allein in einer Großstadt wie New York sterben jedes Jahr Tausende von Menschen an bakteriellen Infektionen, gegen die kein Antibiotikum (mehr) hilft. Angesichts der zunehmenden Resistenz vieler Erreger kommt einem detaillierten Verständnis, auf welche Art und Weise Antibiotika die Proteinsynthese blockieren, eine äußerst vi

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Mit Nanopartikeln "malen"

Definierte Muster aus Gold-Nanopartikeln in transparenten Materialien – optoelektronische Bauteile von morgen?

Klein, aber oho: Nanopartikel sind so winzig, dass sie eine Art Zwischenstellung zwischen einzelnen Atomen und “normalen” Feststoffpartikeln einnehmen – entsprechend interessant sind ihre optischen und elektronischen Eigenschaften. In einer japanisch-chinesischen Kooperation wurde nun eine Methode entwickelt, mit der Gold-Nanoteilchen so gezielt ausgefällt werden können, da

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Bei Wassermangel verwandeln sich Bären in Tönnchen

Unter Stressbedingungen bilden die Zellen der Bärtierchen spezielle Eiweiße

Bärtierchen sind mikroskopisch klein und genügsame Lebewesen. Sie haben weltweit viele Nischen erobert und leben zum Beispiel in der Tiefsee, im Himalaya oder in Sanddünen. Häufig sind sie in dem Wasserfilm zu finden, der Moose oder Flechten umgibt. Als besonders harte Burschen erweisen sich die Bärtierchen, wenn das Wasser in ihrer Umgebung knapp wird. Während bei den meisten anderen Lebewesen die Zellen bei

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Navigation von Zugvögeln auf den Sonnenuntergang geeicht

Eine Veröffentlichung in der renommierten Wissenschaftszeitschrift “Science” vom 16. April 2004, an der der Oldenburger Nachwuchswissenschaftler Dr. Henrik Mouritsen federführend beteiligt ist, gibt Aufschluß über die Orientierungsmechanismen von Zugvögeln in freier Natur.

Milliarden von Singvögeln ziehen zwei Mal jährlich zwischen den Kontinenten hin und her. Verschiedene Experimente legten bislang den Schluss nahe, dass über Nacht fliegende Singvögel möglicherweise die Sterne, die

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Molekularer Schalter für die Entstehung von Arterien gefunden

Forscher vom Würzburger Biozentrum in “Genes & Development”

Wenn Wunden heilen sollen, dann geht das nicht ohne neue Blutgefäße. Auch ein Tumor kann nur wachsen, wenn sich neue Gefäße bilden und ihn mit Blut versorgen. Darum ist es für die Wissenschaft sehr interessant, möglichst gut über die Entstehung von Blutgefäßen Bescheid zu wissen. Forschern vom Biozentrum der Uni Würzburg ist hier ein Fortschritt gelungen: Sie haben den molekularen Schalter gefunden, der ein noch unreifes Blu

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