Biowissenschaften Chemie

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Australische Wissenschaftler finden genetische Ursache für Krebs

In einer bahnbrechenden Studie haben Wissenschaftler der in Sydney gelegenen University of New South Wales, sowie des St. Vincent’s Hospital und des Victor Chang Cardiac Research Institutes gezeigt, dass eine Funktionsstörung ansonsten normaler Gene eine mögliche Ursache für Krebs ist. Das Forscherteam konnte nachweisen, dass für Menschen das Risiko steigt, im Lauf ihres Lebens Krebs zu entwickeln, wenn sie ein bestimmtes Gen besitzen, das, obwohl ansonsten normal, abgeschaltet oder stillgelegt

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Vogelbeobachtung über Hightech-Radar – Ornithologen arbeiten mit NASA zusammen

Amerikanische Ornithologen arbeiten erstmals mit der Raumfahrbehörde NASA zusammen, um Vogelmigration besser beobachten zu können. Die Naturschutzorganisation Nature Conservancy bezahlt die NASA, um ihre Hightech-Radars benutzen zu dürfen. Von den Geräten, die eigentlich für die Messung von Regen entwickelt wurden, existieren in den USA nur zwei Stück.

Das Radar, das von Nature Conservancy und der NASA verwendet wird, befindet sich am Westufer der Chesapeake Bay in Virginia. Es soll nähere

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Magnetisch-bioelektronische Proteindiagnostik mit dem Potenzial für Chip-Methoden

Für die medizinische Diagnostik, aber auch für die biomedizinische Forschung und die Entwicklung neuer Pharmaka ist die selektive Identifizierung und Quantifizierung von Proteinen eine grundlegende Voraussetzung. Forscher an der New Mexico State University in den USA haben nun einen neuen ultraempfindlichen immunologischen Proteintest entwickelt, der auf einer Markierung der Proteine mit DNA-Strängen beruht und auch für Lab-on-a-chip-Anwendungen geeignet sein könnte.

Der Test basiert, wie v

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4000 Meter unter dem Meer – Tiefseeforschung an Foraminiferen

Einzeller, die seit dem Erdaltertum auf dem Tiefseeboden leben, so genannte benthische Foraminiferen, lassen Rückschlüsse auf die damaligen Umweltbedingungen zu und tragen zum besseren Verständnis des heutigen Ökosystems der Tiefsee bei. Die Tübinger Biologin Dr. Petra Heinz erforscht die Lebensbedingungen benthischer Foraminiferen durch Laborversuche und in der Tiefsee, 4000 Meter unter dem Meeresspiegel.

Lebensbedingungen von Einzellern liefern Erkenntnisse über das Ökosystem Tiefs

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Freiburger Forscher finden Schlüsselgen der Zellalterung

Die Freiburger Molekulargenetiker Professor Dr. Maren Hertweck und Professor Dr. Ralf Baumeister vom Institut für Biologie 3 an der Albert-Ludwigs-Universität, haben in dem winzigen Fadenwurm C. elegans ein langgesuchtes Schlüsselgen entdeckt, das die Alterung steuert. Es bildet ein Enzym namens SGK-1, das unter der Kontrolle des Hormons Insulin steht. SGK-1 verhindert normalerweise, dass ein körpereigener Schalter lebensverlängernde Gene aktivieren kann. Hertweck und Baumeister zeigen nun, dass die

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Biochemiker entschlüsselt Schutzmechanismus von Melanomzellen

Tumore mit Hilfe von Apoptosegenen behandeln

Forschern der Berliner Charite ist es gelungen, den Schutzmechanismus von Melanomzellen auszuforschen. Dieser Mechanismus hatte eine Behandlung der Krebserkrankung bisher so schwierig gemacht, berichtet die Freie Universität Berlin. Das maligne Melanom ist ein bösartiger Hauttumor, an dem immer mehr Menschen erkranken. Wenn das Melanom Metastasen gebildet hat, zeigt es eine äußerst schlechte Prognose, was zurzeit auf eine Resistenz gegen b

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BSE-ähnliche Krankheit bei Schafen gefunden

Bisher unbekannte Form vom Scrapie nachgewiesen

Ein groß angelegtes Forschungsprojekt zur Verbreitung von BSE bei britischen Schafen hat zu ersten Ergebnissen geführt. Laut den Wissenschaftlern erkrankten die Tiere nicht an der konventionellen Form von Rinderwahn. Sie schließen jedoch nicht aus, dass es sich um eine neue Form von BSE handelt, die sich an die Schafe angepasst hat. Das Department for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA) hat bekannt gegeben, dass die Veterinary L

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Kampf gegen Mikroorganismen in Weltraumstationen

Bremer Forscher entwickeln Stoffanalyse für verwendete Werkstoffe

Wissenschaftler der Universität Bremen suchen nach Auswegen gegen die Besiedelung von Mikroorganismen in Weltraumstationen. Den Forschern ist es nun gelungen Werkstoffe so vorzubehandeln, damit diese nicht von Mikroorganismen besiedelt werden können.

Die Mikroorganismen in Weltraumstationen wie etwa der ISS entstehen durch die Ausdünstungen der Astronauten. Dieser kaum wahrnehmbare Vorgang trägt dazu bei, dass

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Enzyme deutlich unter Weltmarktpreisen

Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich hoch effektive Enzymmischungen zu einem Bruchteil des Weltmarktpreises produzieren lassen. Ihre Methode könnte beispielsweise dazu beitragen, Biogasanlagen erheblich effektiver zu machen.

Viele kennen sie ja nur vom Waldspaziergang oder als unappetitlichen Bewuchs auf überaltertem Brot. Dr. Udo Hölker jedoch lässt auf seine Versuchsobjekte nichts kommen: “Vergessen Sie Bakterien – Pilze können viel mehr

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Intelligenter Paketdienst in der Zelle

Tübinger Max-Planck-Wissenschaftler haben bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, wie Zellen ihren internen Transport optimieren

Die Zelle ist die einfachste lebensfähige Ansammlung von Materie. Die meisten ihrer Stoffwechselreaktionen spielen sich im Zytoplasma ab, das zahlreiche Organellen (Reaktionsräume) enthält, so dass viele chemische Vorgänge gleichzeitig ablaufen können. Doch die für Lebensprozesse essentiellen Proteine werden nur im Zytoplasma hergestellt. Deshalb herrscht

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PISA-Studie im Bienenstaat

Nicht jede Biene lernt gleich gut. Eine Frage der Motivation? TU-Wissenschaftlerin untersucht das Lernverhalten von Honigbienen

Von Mathematik und Fremdsprachen versteht sie zwar nichts, aber wenn es um das Lernen von Düften oder Oberflächen geht, macht der Honigbiene, Apis mellifera, so schnell keiner was vor. Doch nicht jede Biene lernt gleich gut, wie Ricarda Scheiner, Neurobiologin am Institut für Ökologie der TU, herausfand. So lernen Pollensammlerinnen besser als Nektarsammlerin

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Neues therapeutisches Molekül treibt Krebszellen in den Selbstmord

Forscher des “Nationalen Genomforschungsnetzes” (NGFN) haben ein Eiweiß konstruiert, das den Selbstmord von Krebszellen auslösen kann. Das Eiweiß stört eine Signalkette, die viele Krebszellen unbedingt zum Überleben brauchen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das NGFN seit 2001 mit 180 Millionen Euro.

NGFN-Wissenschaftler am Georg-Speyer-Hauses in Frankfurt/Main haben ein künstliches Eiweiß hergestellt, das eine für Tumorzellen überlebenswichtige Signalkette blo

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Viel Auge für wenig Licht

Deutsch-tschechisches Forscherteam entdeckt eine ungewöhnliche Zusammenstellung von Lichtsinneszellen bei unterirdisch lebenden Nagetieren

Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, der Universität Duisburg-Essen sowie von der Prager Karls-Universität hat jetzt entdeckt, dass die Augen unterirdisch lebender afrikanischer Mulle (Sandgräber), entgegen bisherigen Annahmen, eine recht normal entwickelte Netzhaut besitzen mit einem hohen Anteil einer bestimmt

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Bakterien aus heißen Quellen: Göttinger Forscher entziffern Genomsequenz

Thermus thermophilus ist an hohe Temperaturen angepasst – Biotechnologische Anwendungen

Genomforscher der Universiät Göttingen haben das Erbgut von Bakterien entschlüsselt, die an sehr hohe Temperaturen angepasst und damit für wissenschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen von großer Bedeutung sind. In dreijähriger Forschungsarbeit gelang es dem Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Joachim Fritz und Prof. Dr. Gerhard Gottschalk, die Genomsequenz des aus heißen Quellen

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Der Rapamycin-Wirkung auf der Spur

Rapamycin ist ein neuartiges Medikament, das zur Verhinderung der Organabstoßung bei Patienten nach Nierentransplantation eingesetzt wird. Es unterdrückt Immunantworten, wirkt stark zellabtötend und ist damit auch für andere Einsatzgebiete wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und Diabetes mellitus eine hochinteressante Substanz. Eine aktuelle Publikation aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum trägt wesentlich zum Verständnis der Wirkung bei.

Seinen Namen verdankt der Eiweißstoff den Osterinse

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Uran im Urin

Neuartige Untersuchungsmethoden erlauben Nachweis der Uran-Kontamination von Soldaten und Zivilbevölkerung durch amerikanische Waffen im Irak

Ergebnisse einer am Mineralogischen Institut der Universität durchgeführten Studie zeigen, dass sich abgereichertes Uran im Boden wie auch zum Teil in geringen Mengen im Urin von Bewohnern der von den Golfkriegen I und II (Irak) betroffenen Gebiete und der dort eingesetzten (amerikanischen) Soldaten nach-weisen lässt. Abgereichertes Uran wird u

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