Biowissenschaften Chemie

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Erster rekombinanter Pflanzenwirkstoff wird erprobt

GBF stellt das krebshemmende Mistellektin jetzt biotechnologisch her. Der Wirkstoff der Mistel soll bald in großem Maßstab gentechnisch hergestellt werden: Gemeinsam haben die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig (GBF) und die Viscum AG in Bergisch Gladbach ein industrietaugliches Verfahren für die Produktion des Pflanzenproteins Viscumin entwickelt. Viscumin gehört zur Substanzklasse der Lektine und ist ein Eiweißmolekül mit krebsbekämpfender und das Immunsystem stimulie

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Kurzsichtigkeit auch genetisch bedingt

Defekte des Gens PAX6 machen anfälliger

Eine Studie mit Zwillingen ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ein für die Augenentwicklung wichtiges Gen eine entscheidende Rolle dabei spielt, ob jemand kurzsichtig wird. Forscher des St Thomas’ Hospital gehen davon aus, dass fehlerhafte Versionen des Gens PAX6 Menschen anfälliger machen. Zusätzlich können eine zu geringe Distanz zum Fernseher und zu viele Computerspiele laut den Wissenschaftlern das Risiko erhöhen. Frühere Studien, k

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Neuer "Aus-Schalter" für Proteine hilft bei der Aufklärung ihrer Funktion

Rund 30.000 Gene umfasst das Erbgut des Menschen; jedes von ihnen enthält die Bauanleitung für mindestens ein Protein. Erst von einem Bruchteil dieser Eiweißmoleküle weiß man bisher, welche Funktion sie im Körper erfüllen. Eine elegante und schnelle Methode könnte nun Licht ins Dunkel bringen: Wissenschaftler der Universität Bonn konnten beobachten, dass sich mit Hilfe so genannter Aptamere selbst sehr ähnliche Proteine ganz spezifisch „ausschalten“ lassen. In ihrer Veröffentlichung im US-amerikani

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Der Wunderheiler aus Mexiko – ein Salamander als Regenerationskünstler

Ein Salamander als Regenerationskünstler – und begehrtes Studienobjekt für Wissenschaftler / Neue MaxPlanckForschung erschienen

Wird ihm ein Bein abgerissen, bedeutet das für den Axolotl keinen Beinbruch. Denn diesem mexikanischen Salamander wachsen verlorene Gliedmaßen wieder vollständig nach. Forscher um Elly Tanaka am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden ergründen dieses erstaunliche Phänomen – um daraus vielleicht Nutzen für den Menschen zu zieh

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Duft und Sex bei Wanderheuschrecken

Hallesche Zoologen erforschen das Liebesleben der Wüstenheuschrecken

Eine Arbeitsgruppe, geleitet von Prof. Dr. Hans-Jörg Ferenz vom Institut für Zoologie an der Martin-Luther-UniversitätHalle-Wittenberg, hat herausgefunden, dass bei anhaltend guten Umweltbedingungen und reichlichem Futterangebot das Paarungsverhalten der Wüstenheuschrecken sich gravierend ändert und dadurch eine “Massenvermehrung” ausgelöst wird.

Wüstenheuschrecken leben normalerweise vereinzelt in wassera

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Vermehrung des SARS-Virus im Tierversuch blockiert

Ein internationales Wissenschaftler-Konsortium unter Beteiligung der Philipps-Universität Marburg hat eine effiziente Methode zur Herstellung von Antikörpern gegen SARS entwickelt. Die Ergebnisse wurden jetzt in Nature Medicine veröffentlicht. Im Tierversuch führten die gewonnenen neutralisierenden Antikörper bereits zu einer Blockade der Vermehrung des SARS-Coronavirus.

Ein Wissenschaftler-Konsortium aus vier Ländern unter Beteiligung von Marburger Virologen hat eine Methode entwick

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Krebspest – Tödliche Gefahr für Flusskrebse

Europäische Flusskrebse sind durch die Krebspest, eine hoch ansteckende Infektionskrankheit mit einer Sterblichkeitsrate von annähernd 100 Prozent in starkem Maße bedroht.

Der Fadenpilz Aphanomyces astaci ist der Erreger dieser Tierseuche, die im 19. Jahrhundert erstmalig in Europa auftrat und heute auf dem ganzen Kontinent verbreitet ist. Der Ursprung der Infektion konnte nie ermittelt werden, ab etwa 1960 wurde die Krankheit jedoch über amerikanische Flusskrebse eingeschleppt. Sie

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Doping mittels Gentechnik: ab 2006 ist mit Gen-Doping zu rechnen

Schon jetzt hecheln Kontrolleure den immer raffinierteren Doping-Methoden der Profi-Sportler regelmäßig hinterher. Künftige Athleten können auch mit den Werkzeugen der Gentechnik auf Sieg programmiert werden, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in der aktuellen Ausgabe 8/04. Je genauer Forscher die Maschine Mensch verstehen, desto mehr Ansatzpunkte für Doping-Mittel werden erkennbar. Kein Wirkstoff hat den Profisport in den letzten Jahren mehr verändert als das Nierenhormon Ery

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Pflanzengen-Entdeckung soll Dünger einschränken

Biologen auf der Spur pflanzlicher Nährstoffaufnahme

Amerikanische Wissenschaftler haben in Pflanzen jene Gene entdeckt, die für den Transport von Phosphat zuständig sind, berichtet die Cornell Universität. Die Erkenntnisse werden für die Zukunft große Bedeutung haben, denn so hoffen die Forscher, das Wissen wird helfen, in Zukunft landwirtschaftliche Erträge zu steigern und den Düngeanteil zu reduzieren. Phosphate zählen neben Kalium und Magnesium zu den wichtigsten Pflanzennährstoff

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Global Player der Krebsforschung

Deutsches Krebsforschungszentrum gründet Alumni-Verein

Um die Kontakte und wissenschaftlichen Kooperationen zwischen derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern auch über einen Forschungsaufenthalt hinaus aufrecht zu erhalten, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum den Verein “Alumni Deutsches Krebsforschungszentrum e.V.” gegründet. Ein vorrangiges Anliegen des Vereins ist es, Mittel einzuwerben, um junge Wissenschaftler bei Forschungsaufenthalten und der Anbahnung von Kooperationen zu

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Wenn Viren gesund machen

Generalschlüssel für die Gentherapie

Viren kennen den Weg in die menschliche Zelle, leider. Virologen machen das Beste daraus: Sie schicken ein therapeutisches Gen mit auf die Reise. Doch die veränderten Viren (Vektoren) erreichen den Kern nur, wenn sich die Zellen teilen. Aus einem speziellen Lentivirus, dem Affen-Immundefizienzvirus SIV, haben Forscher um Prof. Dr. Klaus Überla (Molekulare und Medizinische Virologie, Medizinische Fakultät der RUB) jetzt ein Vektorsystem für Zellen

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Stammzellen reparieren Gewebe nach Schlaganfall

Injektionen in Gehirne von Ratten erfolgreich

Stammzellen könnten für die Wiederherstellung von Gewebe eingesetzt werden, das durch einen Schlaganfall beschädigt wurde. Ein Team der Stanford University hat fötale Stammzellen in die Gehirne von geschädigten Ratten injiziert. Es zeigte sich, dass die Zellen in die beeinträchtigen Bereiche wandern und sich in die richtige Art von Gehirnzellen verwandeln konnten. Ob sie einen wirklichen Beitrag zur Wiederherstellung leisten, ist derzeit n

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Nanostrukturen dank Elektrochemie

Elektrochemische Verfahren verbessern viele Produkte

Wissenschaft und Technik sind selten so verzahnt wie in der Elektrochemie. Das gilt für ihre klassischen Gebiete wie die Elektrolyse, die Stoffreinigung und -trennung, die elektrochemische Energietechnik, Analytik und Sensorik, die Oberflächentechnologie und den Korrosionsschutz ebenso wie für die noch recht junge Nanotechnologie. Beiträge der Elektrochemie zur Nanotechnologie sind herausragende Themen auf der Jahrestagung der Fach

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"Gefrorene Arche" konserviert DNA gefährdeter Tierarten

1.130 Säugetierarten und 1.183 Vogelspezies werden aussterben

Ein in Großbritannien gelaunchtes Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den genetischen Code von gefährdeten Tierarten für die Zukunft aufzubewahren. Die “Gefrorene Arche” wird DNA von Säugetieren, Vögeln, Insekten und Reptilien, die vom Aussterben bedroht sind, sammeln. Die ersten Proben von gefährdeten Arten wie der Socorro-Taube, der Säbelantilope und dem gelben Seepferdchen sind am Montag, 25.07.2004, eingefroren worden.

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Waldbrandsensor nach Vorbild der Natur

Feuerwehrleute wünschen sie sich schon lange: Kostengünstige und hochempfindliche Infrarotsensoren, die große Waldgebiete automatisch überwachen und im Falle eines Brandes rechtzeitig warnen. Zoologen der Universität Bonn sind diesem Ziel einen Schritt näher gekommen: Sie haben einen Waldbrandsensor konstruiert, der zwar noch nicht so empfindlich ist wie handelsübliche Infrarotdetektoren, dafür aber kostengünstiger hergestellt werden könnte. Das bisher in Natur und Technik unbekannte Messprinzip habe

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Idebenon – ein vielversprechendes Medikament gegen Friedreich-Ataxie

Ein EU-finanziertes Projekt hat sich auf die Bestimmung von Behandlungsverfahren und Ergebnismessungen für Friedreich-Ataxie konzentriert. Hierbei handelt es sich um eine seltene Erbkrankheit mit europäischem/kaukasischem Ursprung. Die Wirksamkeit von Idebenon wurde erfolgreich in einer dreistufigen Demonstration gezeigt, in der Zellkulturen, Mäusemodelle und menschliche Versuchspersonen genutzt wurden.

Die Friedreich-Ataxie (FRDA) ist eine sehr seltene schwerwiegende Krankheit mit

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