Biowissenschaften Chemie

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Erkennung von Glycerinkonzentrationen in Wein

Die Weinherstellung hat einen bedeutenden Anteil an der europäischen Wirtschaft. Die Produktion hochwertiger Weine und die hierfür erforderlichen Normen sind besonders deshalb von Bedeutung, weil importierte Weine aus nicht-europäischen Ländern zunehmend auf den Markt drängen. Deshalb wurde ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Glycerinspuren in Wein erkannt werden können.

Glycerin ist eine farblose, geruchlose, süß schmeckende und sirupartige Flüssigkeit, die in der Natur vorkom

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Forscher auf der Suche nach rotem und grünem Schnee

Extrem kalt muss es sein, damit sich Schneealgen wohl fühlen. Die Mikroalgen sind Überlebenskünstler – sie haben sich sehr gut an arktische Temperaturen angepasst. In schwer zugänglichen Gletschern und Schneefeldern Spitzbergens sind Prof. Dr. Günter Fuhr, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT und Dr. Thomas Leya dem Geheimnis der Extremophilen auf der Spur (Expedition vom 25. Juli bis 7. August).

Die Berliner Arbeitsgruppe Extremophilenforschung des Fraunhofer-In

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Kleinster Knochenfisch der Welt entdeckt

Australischer Schindlerfisch bricht alle Minimal-Rekorde

Forscher der Scripps Institution of Oceanography an der University of California in La Jolla haben das kleinste Wirbeltier der Welt entdeckt. Nur zwischen sieben und acht Millimeter groß wird der Schindlerfisch (Schindleria brevipinguis) in ausgewachsener Größe. Damit ist der Fisch, der auch in adultem Zustand larvenähnlich aussieht, aber auch das leichteste Wirbeltier des Tierreichs, berichtet das Scripps Institute.

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Ungewöhnliche Kohlenhydratstruktur in der Zellwand von Tuberkulose-Erregern – neuer Ansatzpunkt für Pharmaka?

Auch wenn Tuberkulose hierzulande viel von ihrem Schrecken verloren hat, sterben doch lt. WHO weltweit jährlich 2 Mio. Menschen an dieser Infektionskrankheit. In der Zellwand von Mycobacterium tuberculosis, dem Tuberkulose-Erreger, haben Forscher der Universität Leeds nun ein Kohlenhydrat mit unerwarteter Struktur entdeckt, das ein neuer Ausgangspunkt für die Pharmaforschung sein könnte.

Hauptbestandteil der Zellwand von Mycobakterien ist ein Lipoarabinomannan (LAM), ein Molekül, das aus ein

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Europäisches Küstenforschungsprojekt "COSA" im Endspurt

Das schlechte Wetter kann die Wissenschaftler des COSA-Projektes nicht bremsen. Ein Team von Meeresforschern aus Polen, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland, koordiniert von Dr. Markus Hüttel, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen, untersucht seit zwei Jahren die Sandböden im Flachwasserbereich vor der deutschen und polnischen Küste. Das Ziel ist, die Bedeutung dieser Sande als Filtersysteme im Meer zu erfassen. Das von der europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt C

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Lebensraum einer wichtigen Plankton-Art in der Ostsee reduziert sich auf schmale Wasserschicht

In der Juni – Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Plankton Research berichten der Warnemünder Meeresbiologe Frank Hansen und seine Kollegen Christian Möllmann, Ulrike Schütz und Hans-Harald Hinrichsen von Untersuchungen, die sie zu bestimmten Aspekten der Nahrungssituation wichtiger Ostseefische durchgeführt hatten. Gegenstand ihrer Studien war das so genannte Nähr-Plankton – mikroskopisch kleine Krebse, die die Nahrungsgrundlage von Fischlarven darstellen. Einem Vertreter dieser Gruppe, dem Ruder

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Forschungsprojekt "Fabrik" für Antikörper

In der “Antikörperfabrik” wollen deutsche Forscher erstmals eine bisher unerreichbare Vielzahl von Antikörpern komplett im Reagensglas herstellen. Mithilfe dieser winzigen Abwehrspezialisten entschlüsseln sie nicht nur die Selbstverteidigung des Körpers, sie kommen auch den vielen tausend bisher unerforschten Eiweißstoffen in gesunden Zellen auf die Spur. Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesforschungsministerium jetzt das ehrgeizige Projekt.

Antikörper sind Eiweißstoffe, die un

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Moschus in der Kläranlage – Gefährliche Stoffe belasten das Abwasser

Gefährliche Stoffe im Abwasser ist nur eines der Themen, das “mundo”, das Wissenschaftsmagazin der Universität Dortmund, in seiner neuesten Schwerpunktausgabe “Wasser” unter die Lupe nimmt. “mundo” ist kostenlos bei der Universität Dortmund, Referat für Öffentlichkeitsarbeit, erhältlich und kann telefonisch unter 0231/755-5448 oder per Email bei sylvia.ebbes@uni-dortmund.de bestellt werden.

Eine graubraune, trübe, stinkende Brühe drängelt zum Großklärwerk in Köln Stammheim. Papierfetzen un

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Zusammenhang plötzlicher Kindstod und genetische Erkrankung

Erklärung für ungeklärte Todesfälle gefunden

Wissenschaftler des Translational Genomics Research Institute haben eine genetische Erkrankung entdeckt, die mit Fällen von plötzlichem Kindstod in Zusammenhang zu stehen scheint. Das entscheidende Gen wurde innerhalb der Amish People weitergegeben. Laut dem leitenden Wissenschaftler Dietrich Stephan könnte es auch in der restlichen Bevölkerung vorhanden sein. Damit könnte eine Erklärung für eine Reihe bisher ungeklärter Todesfälle gefun

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Molekül-Blocker gegen Multiple Sklerose

Ein neuartiges Medikament gegen Multiple Sklerose zu entwickeln ist das Ziel des Göttinger Biotechnologie-Unternehmens Selecore. Der neue Wirkstoff soll der Substanzklasse der Mikroproteine angehören, auf deren Herstellung Selecore spezialisiert ist. Das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” hat dieses Projekt zur Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) empfohlen. Die Fördersumme beträgt eine Million Euro.

Weltweit leiden rund 2,5 Millionen Mens

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Verstärkung für das Immunsystem

Kleiner Unterschied, große Wirkung: Vollsynthetischer Wirkstoff um Größenordnungen wirksamer als Naturstoffanalogon

Was ist besser – Original oder Fälschung? In diesem Fall ging der Vergleich zu Gunsten des “Imitats” aus: New Yorker Chemiker machten einen Meeresschwamm-Wirkstoff im Labor nach, der dafür bekannt ist, das Immunsystem zu stimulieren und so bei mehreren Krankheiten zu helfen. Bei ihrem Imitat ersetzten die Forscher um Richard W. Franck ganz bewusst ein spezielles Atom

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EU-Projekt erforscht molekulare Grundlagen biologischen Alterns

Frankfurter Wissenschaftler nehmen Alterstheorie unter die Lupe

Was passiert mit uns und unserem Körper, wenn wir in die Jahre kommen? Altern ohne zu leiden, geht das? Derartige Fragen beschäftigen uns immer mehr, je älter wir werden. Aus Sicht der Wissenschaft erscheint die Antwort allerdings ernüchternd: Demnach ist Altern durch einen fortschreitenden und irreversiblen Verlust physiologischer Funktionen charakterisiert, die für das Individuum häufig nachteilig sind und zu einem A

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BRUCE – wichtiger Gegenspieler des programmierten Zelltods

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie haben Funktion eines Schlüsselprotein in der Zelltod-Signalkette aufgeklärt

Alle Zellen des Körpers besitzen ein eigenes Selbstmordprogramm, welches geschädigte, überflüssige oder überalterte Zellen zerstört. Der Apoptose genannte programmierte Zelltod erlaubt es, die Anzahl der Zellen im Körper und damit auch die Größe von Organen und Geweben zu kontrollieren sowie für den Körper schädliche Zellen zu beseitigen. Fehler in diesem

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EU finanziert integriertes Projekt zur Mitose

Führende Wissenschaftler aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam die Frage der Zellteilung zu erforschen.

Das Projekt wird unter dem Sechsten Rahmenprogramm der EU (RP6) finanziert und stellt mit seinen 11 Partnern das größte Integrierte Forschungsprojekt zur Erforschung der Zellzyklus-Kontrolle dar. Mit Fördermitteln in Höhe von 8,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren wird im Rahmen von “M

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Ammoniak auf dem Mars könnte auf Leben hindeuten

Europas Raumfahrzeug Mars Express hat vielleicht Ammoniak in der Atmosphäre um den Roten Planeten entdeckt, ein Zeichen, das nach der Ansicht einiger Wissenschaftler auf Leben hindeuten könnte.

Forscher der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) sagen, dass die Sensoren an Bord von Mars Express laut Berichten der BBC in Versuchen die Spektralsignatur von Ammoniak entdeckt haben.

Die Entdeckung von Ammoniak in der Atmosphäre wäre, falls sie bestätigt wird, deshalb so aufregend, weil A

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Evolutionsgeheimnisse entschlüsseln: das Beispiel der Hefe

Das französische Forschungskonsortium Génolevures hat in der Juliausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ eine komparative Genomstudie der Gensequenz von vier neuen Hefesorten veröffentlicht. Der evolutionäre Abstand zwischen diesen vier Hefesorten ist genauso weitläufig wie der zwischen wirbellosen Meerestieren und Menschen. Die Analyse dieser Chromosomkarten deckt die komplexen Evolutionsmechanismen dieser verschiedenen Hefearten auf. Die neuesten Fortschritte bei der Genomsequenzierun

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