Biowissenschaften Chemie

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Neue Therapieansätze bei Viruserkrankungen

Trotz immer schärferer Konkurrenz und bundesweit reduzierter Forschungsmittel ist es zwei Forschungseinrichtungen der Universität Erlangen-Nürnberg gelungen, Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in beträchtlicher Höhe einzuwerben. Zur Entwicklung neuartiger antiviraler Therapieformen werden im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzwerks-2 für beide Vorhaben insgesamt 870.000 Euro bereitgestellt. Die zwei geförderten Projekte werden von Prof. Dr. Alexander Steinkasserer, L

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Kakao macht Masthähnchen Appetit

Kräuter und Kakaoschalen könnten leistungsfördernde Antibiotika ersetzen

Masthähnchen lecken sich sprichwörtlich den Schnabel, wenn ihr Futter mit Bohnenkraut oder Schwarzkümmel gewürzt ist. Auch ein Hauch zermahlene Kakaoschalen wird von den gefiederten Feinschmeckern sehr geschätzt. In Fütterungsversuchen haben Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) und des Instituts für Getreideverarbeitung GmbH herausgefunden, dass die Tiere von diesem Futter mehr f

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Studie an hoch spezialisierten Schmetterlingen als Beispiel für den Verlust der genetischen Vielfalt

Wie von Wissenschaftlern des Forschungszentrums für Ökologie und Hydrologie Dorchester/UK und des Umweltforschungszentrums Leipzig jetzt herausgestellt wurde, zeigt die kürzlich von einem weiteren internationalen Forscherteam aus Dänemark, Taiwan und den USA rekonstruierte Evolutionsgeschichte der Maculinea-Ameisenbläulinge, einer Schmetterlingsart, welch versteckte genetische Vielfalt sich hinter äußerlich vermeintlich identischen Lebewesen verbirgt.

Die Ergebnisse aus beiden Studi

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Software-Neuheit für die mikrobiologische Genomforschung

Billing-Preis für wissenschaftliches Rechnen 2004 geht an Entwickler einer innovativen Software-Umgebung für Bioinformatik-Problemstellungen

Für die Entwicklung einer integrierten Software-Umgebung für die Bioinformatik erhalten Markus Rampp und Thomas Soddemann vom Rechenzentrum Garching der Max-Planck-Gesellschaft den diesjährigen, mit 3.000 Euro dotierten Heinz-Billing-Preis. Die im Rahmen des Projekts MiGenAS (Microbial Genome Analysis System) der Max-Planck-Gesellschaft programm

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Chemist breaks old barrier to better electron representation in molecular computations

Results apply to fields ranging from medicine to superconductivity

University of Chicago quantum chemist David Mazziotti has proposed a new research tool that could help scientists more rapidly solve problems in atmospheric chemistry, combustion, medicine and other areas of research where the behavior of electrons plays a key role. “We’re in the pioneering stage so we’re not going to go and treat all of these problems right away,” said Mazziotti, an Assistant Professor

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Durchbruch bei Erforschung der Ursachen von Psoriasis

Entscheidende CDSN DNA Variante nachgewiesen

Wissenschafter der University of Leicester haben genaue genetische Unterschiede bei Menschen mit Psoriasis nachgewiesen. Sie gehen davon aus, dass diese Erkenntnisse zur Entwicklung von neuen effektiver wirkenden Medikamenten führen können. Frühere Studien hatten ergeben, dass das Chromosom 6 zumindest ein Gen enthält, das für eine Erkrankung anfällig macht. Eine genauere Untersuchung dieses Bereichs identifizierte als entscheidende

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Forscher überlisten medikamentenresistente Bakterien

Antibiotika erleben eine Renaissance

Chemikern von der Universität von Illinois in Urbana-Champaign ist es gelungen, die Resistenz von Bakterien gegenüber Antibiotika zu überwinden. Sie haben ein Molekül identifiziert, das Mikroben dazu bringt, die DNA aufzugeben, die ihnen die Medikamentenresistenz verleiht. Dasselbe Prinzip könnte für die Entwicklung von Behandlungen infizierter Patienten verwendet werden.

Bakterien entwickeln oft eine Resistenz gegen Antibiotika, beisp

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Zuverlässiger und schneller Nachweis von Antigenen

Die Entwicklung einer neuen biochemischen Schnittstelle mit einer Nanostruktur richtete sich auf die Erhöhung der Empfindlichkeit, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit von Messungen.

Die Einführung einer modernen Biosensortechnologie hatte weitreichende Auswirkungen auf die Gebiete der Immundiagnostik und -untersuchung. Ein Beispiel hierfür ist ein neu entwickelter Biosensor, der den Anteil des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut von Patienten mit Prostatakrebs misst und dam

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Neuartige Plattformtechnologie für die Pharmazie

Eine deutsche Innovation umfasst die Entwicklung von neuartigen Biomolekülen, die menschliche Redoxenzyme modulieren können, welche für die Steuerung verschiedener Krankheiten verantwortlich sind.

Menschliche Redoxenzyme wurden als bedeutender Bestandteil von vielen biochemischen Zellprozessen einschließlich Apoptese, Immunmodulation und Zelldifferenzierung betrachtet. Deshalb spielen sie eine wichtige Rolle bei verschiedenen Krankheiten wie Krebs, bei Wundheilung, bei Alterung

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Krebsgen bestimmt Schicksal von Blutstammzellen

Prozess der Selbsterneuerung in Einklang mit Umgebung erforscht

Ein Forschungsteam am Schweizerischen Institut für Experimentelle Krebsforschung hat ein Krebsgen entdeckt, das das Gleichgewicht zwischen Selbsterneuerung und Spezialisierung bei den Blutstammzellen reguliert. Adulte Stammzellen schaffen natürlicherweise Ersatz für alte Zellen, indem sie sich einerseits selbst erneuern und andererseits Spezialisierungen wie Haut-, Blut- oder Nervenzellen bilden. Von der Entdeckung

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Ausgerichtete Nanodrähte: Kohlenstoff-Nanoröhrchen wachsen entlang atomarer Stufen auf Saphiroberflächen

Für die Herstellung nanoskopischer elektrischer Schaltkreise sind sie die idealen Kandidaten: Definierte Strukturen von Nanodrähten auf einem Wafer, einer hauchdünnen Scheibe aus halbleitendem Material. Ein Team vom Weizmann Institute of Science in Israel hat nun eine neue Methode entwickelt, wie man Drähte aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen in eine parallele Ausrichtung zwingt: Die Röhrchen wachsen entlang atomarer “Treppenstufen” einer Saphiroberfläche.

Eigentlich forschte das Team um E

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Chemo-Informatiker erforscht Wirkmechanismus zur Alzheimer-Therapie

FIZ CHEMIE Berlin-Dissertationspreis 2004 für hervorragende Arbeit zum Fachgebiet Chemie-Information-Computer geht an den Lippstädter Dr. Edgar Luttmann, Doktorand an der Universität Paderborn

Der Chemo-Informatiker Dr. Edgar Luttmann (31) erhält für seine mit Auszeichnung benotete Dissertation “Molecular-Modelling Untersuchungen auf dem Weg zum Verständnis der Alzheimer’schen Krankheit” den FIZ CHEMIE Berlin-Dissertationspreis. Die Fachgruppe Chemie – Information – Computer

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Genfähren aus dem Katalog

Der Europäische Forschungsverbund AGRIKOLA baut eine umfangreiche RNA-Interferenz-Bibliothek auf. Sie soll dabei helfen, die Funktion von Pflanzengenen zu entschlüsseln.

Welches Gen macht was? Um diese Frage zu beantworten, können Pflanzenforscher bald auf ein neues Hilfsmittel zurückgreifen. Wissenschaftler des AGRIKOLA-Verbundes stellen zurzeit eine Bibliothek von über 60.000 DNA-Vektoren für die Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) zusammen. Mit diesen speziel

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Allround-Talente: Silicone – für Kosmetikum, Brustimplantat und Kuchenform

Die Hersteller von Kosmetika, Schmiermitteln, Dichtungsmassen – sie alle machen Umsatz mit der Erfindung eines Deutschen: Richard Müller, der vor 50 Jahren in Radebeul das Institut für Silicon- und Fluorcarbonchemie gründete, legte den Grundstein für die moderne Siliconchemie.

Hydrauliköl, Brustimplantate und Hautcreme haben auf den zweiten Blick viel gemeinsam: Sie alle enthalten Silicone. Unter diesen Sammelbegriff fallen unterschiedliche synthetische Polymere, die im Gegensat

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Quicklab – Labor in der Westentasche

Mit einem Minilabor im Format einer Scheckkarte könnten Ärzte künftig Krankheitserreger in ihrer Praxis innerhalb einer Stunde zuverlässig identifizieren. Der elektrische Biochip wurde jetzt mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet.

Quicklab, so heißt die Entwicklung von Siemens, kann aus Blutproben oder anderen Körperflüssigkeiten automatisch die Erbinformationen von Viren und Bakterien sowie von Körperzellen extrahieren und analysieren, wie das Forschungsmagazin Pictures of th

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Ein Wassermolekül als Schutzschild

Ein einzelnes Wassermolekül ist dafür verantwortlich, dass die Bindung der Zelle an die extrazelluläre Matrix stabil ist und unter mechanischer Krafteinwirkung nicht sofort zerreisst. Dies zeigt eine ETH-Forscherin mit ihrem Team in einer Arbeit über Integrine. Diese Transmembranproteine verankern Zellen in ihrer Umgebung. Die Arbeit ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Structure” veröffentlicht.

Wie zerreisst die Bindung zwischen einer Zelle und ihrer Umgebung? Wie kommt e

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