FIZ CHEMIE Berlin erhöht den Bedienkomfort und verbessert Suchfunktionen und Ergebnisdarstellung der thermophysikalischen Stoffdatenbank Infotherm im Web / Abfrageelemente jetzt unbegrenzt kombinierbar
Berlin, November 2004 – Mit Infotherm bietet die Fachinformationszentrum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE Berlin) eine der weltweit größten Datenbanken mit thermophysikalischen Eigenschaften im Internet an. Die hochwertige Informationsquelle deckt mit rund 24.000 chemischen Gemischen und etwa
Forschungsprojekt soll Mundhöhlen-Streptokokken genau untersuchen
Bakterien vom Typ der so genannten Oralstreptokokken, die in der menschlichen Mundhöhle leben, lösen nicht nur Karies aus, sondern manchmal auch weit schlimmere Erkrankungen bis hin zur Herzklappenentzündung. Ein neues Forschungsprojekt, gefördert durch die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, wird diese Erreger jetzt genau unter die Lupe nehmen – und Ansätze für mögliche Gegenmaßnahmen entwickeln. An dem V
Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) ist bei seinen Forschungen nach neuen innovativen Anwendungen von Naturstoffen wieder einmal fündig geworden: “In unserem Projekt TOM zur Nutzung von Tomaten-Inhaltsstoffen haben wir völlig neue Produkte entwickelt, die sich in der Kosmetik und in der Lebensmittelwirtschaft verwenden lassen”, freut sich Projektleiterin Caroline Mähr aus dem ttz-Projekthaus Bio-Nord in Bremerhaven.
“Beim jüngsten Treffen der beteiligten Proje
Dünner wie menschliches Haar, aber reißfester als ein Stahlfaden: Spinnenfäden halten hohen Belastungen Stand. Erstmals kann dieses außergewöhnliche Naturprodukt auf künstlichem Weg hergestellt werden.
Naturmaterialien sind meist widerstandsfähiger als ihre Imitationen – Spinnenseide im Besonderen ist eines der stabilsten Materialien überhaupt. Während die meisten Gliedertiere nur eingeschränkt von der Fähigkeit Gebrauch machen, Seiden zu produzieren, haben sich Spinnen in einer
“Biozeolithe”: Peptide als neue Klasse mikroporöser organischer Feststoffe
In Wissenschaft und Technik begehrte Katalysatoren, Mikro-Reaktionskammern, Speicher und Molekularsiebe bestehen häufig aus Feststoffen mit mikroskopischen Hohlräumen, in denen andere Moleküle als “Gäste” Platz finden. Die wichtigste und vielseitigste Klasse poröser Materialien ist der Silikattyp der Zeolithe. Aber poröse Gerüste sind nicht nur bei anorganischen Stoffen zu finden, auch organische Materialien k
Max-Planck-Biochemiker enthüllen Funktion chemischer Radikale bei Stoffwechselreaktionen zur Energiegewinnung
Zusätzlich zu den bekannten Oxidationen und Reduktionen, die Organismen zur Energiegewinnung bei ihren Stoffwechselwegen einsetzen, haben nun Wissenschaftler aus Martinsried und Marburg die Möglichkeit der Radikal-Bildung in Wasserabspaltungen erklärt. In der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of America (PNAS) präsentieren die Forscher erstmalig die
Mehr als 13.000 neue Spezies entdeckt
Mehr als 13.000 neue Arten hat das Zehn-Jahres-Forschungsprogramm Census of Marine Life im Ozean gefunden. Das Ergebnis ist nun in London präsentiert worden. Darüber hinaus ist es den Wissenschaftlern aus 70 Staaten gelungen, bisher unbekannte Migrationsrouten von Tunfischen und Haien zu erforschen. Die Kosten für das Projekt liegen bei einer Mrd. Dollar.
Neben dem wissenschaftlichen Wert sollen die Erkenntnisse auch dazu führen, dass d
Jugendliche von Abhängigkeit besonders gefährdet
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die Träger einer bestimmten Genmutation sind, es besonders schwer finden, mit dem Rauchen aufzuhören. Der Effekt war bei jungen Rauchern, die aggressive Versionen des Gens CYP2A6 aufwiesen, besonders stark. Diese Ergebnisse wurden im Journal Tobacco Control veröffentlicht.
Die Forscher haben die Daten von 1.200 Jugendlichen im Alter von 13 Jahren in Quebec analysiert, von d
Wissenschaftler sind ständig darum bemüht, das Wie und Warum der Natur zu erkunden. Schwedische Meeresbiologen haben neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet erzielt, indem sie der Frage nach dem Schicksal von Meeresorganismen, die in die Nähe von Wellenbrechern geraten, auf den Grund gegangen sind.
Die Bereiche, wo die Wellen des Ozeans auf von Menschenhand geschaffene oder auch natürliche Hindernisse treffen, nennt man Wellenbrechergebiete. Einerseits tragen die sich brechenden Wellen
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben eine Genvariante entdeckt, die die Wirksamkeit von Medikamenten gegen Depression bestimmt
Welche Wirkung ein Medikament bei einem Patienten konkret hat, hängt entscheidend von seinen Genen ab. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben jetzt erstmals nachgewiesen, dass Patienten tatsächlich – je nach individueller genetischer Ausstattung – unterschiedlich auf Medikamente gegen Depressionen ansprechen
Bakterielle Symbionten von Meeresschwämmen eröffnen Weg für biotechnologische Produktion mariner Naturstoffe gegen Krebs
Sesshafte Meeresschwämme setzen – ähnlich wie Pflanzen – chemische Abwehrstoffe zur Verteidigung gegen ihre Feinde ein. Solche Substanzen besitzen nicht selten nützliche und therapeutische Eigenschaften und gelten daher als wichtige Kandidaten für zukünftige Arzneimittel, jedoch: Ihre Entwicklung bis zur Produktreife ist aufgrund der geringen Mengen, die aus den
Die harten, spröden Stacheln des Seeigels sind ein technisches Wunder. Von der Basis bis hin zur nadelscharfen Spitze bestehen sie aus einem einzigen Kristall, das innerhalb von wenigen Tagen nachwächst,wenn es abbricht. Jetzt haben Wissenschaftler des Weizmann Instituts zeigen können, wie die Seeigel dies schaffen.
Während viele Kristalle aus Atom- oder Molekülbestandteilen entstehen, die sich in Flüssigkeit auflösen, wobei Zucker und Salz hier die bekanntesten Beispiele darstellen
Jochen Schwenk erhielt für seine Diplomarbeit “Neue Ansätze zur Identifizierung potenzieller Virulenzfaktoren in Candida albicans”, die er in der Gruppe Genomics – Proteomics – Screening am Fraunhofer IGB anfertigte, den zweiten Hugo-Geiger-Preis 2004
Candida albicans ist der häufigste humanpathogene Pilz. Bei gesunden Menschen befällt er schon einmal Haut und Schleimhäute oder besiedelt den Darm. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem aber kann er lebensbedrohliche Infektionen
Dortmunder Max-Planck-Wissenschaftler stellen neue Strategie vor, bei der die Kernstruktur von Proteindomänen als Leitprinzip für die Entwicklung neuer molekularer Wirkstoffkandidaten dient
Die Untersuchung von Ähnlichkeiten zwischen Proteinen ist eine wichtige Strategie bei der Fahndung nach neuen Wirkstoffen. Bisher konzentrierte man sich hierbei auf die Aminosäuresequenz oder die Wirkungsweise der Proteine. Doch evolutionär gesehen ist es die räumliche Struktur, also die Faltung
Wieso helfen wir der alten Dame über die Straße, obwohl wir davon doch gar nichts haben? Viele Soziobiologen vermuten auch hinter derartigen Verhaltensmustern evolutive Ursachen, selbst wenn sie häufig nur schwer zu erkennen sind. Ein Biologe der Universität Bonn hat nun in einem theoretischen Modell nachgewiesen, dass altruistisches Verhalten sogar bei Bakterien ein evolutiver Vorteil sein kann: Unter bestimmten Wachstumsbedingungen sterben egoistische Bakterien aus, während sich ihre altruistis
Heidelberger Forscher entdecken Proteine, die Informationen von Histonen ablesen können
“Ein weiterer Schritt zum Verständnis der Vorgänge, die aus einer Zelle eine Blut- oder Hautzelle werden lassen, ist getan”, fasst Professor Renato Paro, Leiter der Abteilung Epigenetik am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH), die Ergebnisse der neuesten Publikation aus seiner Arbeitsgruppe (Ringrose, L. et al., Molecular Cell, Vol. 16, 4) zusammen.
In jede