Biowissenschaften Chemie

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Keratin-Knochenersatz aus Neuseeland könnte Knochenheilung revolutionieren

Forscher der University of Otago haben ein auf Keratin basierendes Hilfsmittel entwickelt, das eine schnellere, bessere und natürliche Knochenheilung unterstützt. Der Keratin-Knochenersatz, entwickelt von Dr. George Dias und Dr. Phil Peplow, könnte bald in der Heilung schwerer Brüche Einsatz finden und bisher verwendete Materialien wie Stahlplatten oder Titanschrauben ersetzen.

Keratin ist ein Protein, das in Haaren, Haut oder Fingernägeln, aber auch in Hörnern, Hufen und der Woll

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Orchideentaufe im Botanischen Garten

Neue Orchidee wird nach OBM Dr. Wolfgang Tiefensee benannt: Präfectus Lipsiensis

Es ist nicht alltäglich, daß es gelingt eine wirklich neuartige und jeder Hinsicht bezaubernde Orchidee zu züchten. Eine solche neue Pflanze ist jedoch dem Entstehen einer neuen Art in der Natur gleichzusetzen und wird dann auch benannt. In diesem speziellen Fall hat die Fa. Röllke gleich drei unterschiedliche Gattungen gekreuzt und nach langen schwierigen Versuchen eine zauberhafte Hybride hervorgeb

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Krebsschutz durch Gemüse und Obst

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat in einer Pressemitteilung vom 11. Januar 2005 aktuelle Ergebnisse der EPIC-Studie bekannt gemacht. Diese lassen den Schluss zu, dass für Brustkrebs der Verzehr von Gemüse und Obst keinen Schutz darstellt. Manche Medien haben daraus verallgemeinernd abgeleitet, dass die Ernährung keine Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen würde und der Verzehr von Gemüse und Obst nicht vor Krebs schütze. Solche Schlussfolgerungen treffen nach Ansich

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Juniorprofessorin der Universität Hannover löst Phosphorit-Problem

Forschungsergebnisse zu Stoffwechsel von Riesenbakterien in der kommenden Ausgabe von Science veröffentlicht

Erst vor etwa fünf Jahren wurden sie entdeckt und beschrieben: die bei weitem größten Bakterien der Welt Thiomargarita namibiensis. Sie sind mit dem bloßen Auge sichtbar und circa ein Drittel bis drei Viertel Millimeter groß. Diese Schwefelbakterien gibt es unter anderem in den Meeresgebieten vor der Küste Namibias. Auf einer der Briefmarken Namibias ist das Bakterium seitdem

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Zellskelett macht Bakterien mobil

Ein Forscherteam von MPI für Biochemie und EMBL enthüllt das Zellskelett extrem kleiner Bakterien und die Funktionsweise ihrer spiralförmigen Fortbewegung

Dreidimensionale kryoelektronenmikroskopische Bilder aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) liefern jetzt erstmals eindeutige Beweise für das Vorhandensein und die genaue Struktur des Zellskeletts eines der kleinsten Lebewesen, des Mycoplasmas Spiroplasma melliferum. Mit dies

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Mit Molekülsonden auf Wirkstoffsuche

Max-Planck-Gesellschaft startet in Dortmund ein neues “Zentrum für Chemische Genomik” an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Medizin

Während die Genetik versucht, Lebensvorgänge über die Beeinflussung der Gene selbst zu entschlüsseln, verfolgt die Chemische Genetik dieses Ziel mit Hilfe chemischer Substanzen, die die Funktion der Genprodukte (Proteine) modulieren. In dem neuen “Zentrum für Chemische Genomik” in Dortmund, an dem insgesamt sechs Max-Planck-Institute beteiligt s

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Samenflüssigkeit fördert die Einnistung der Eizelle

Botenstoffe verändern die Gebärmutterschleimhaut / Klinische Studie der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg: Mehr Schwangerschaften nach künstlicher Befruchtung? Die Technik der künstlichen Befruchtung im Reagenzglas ist heute nahezu perfekt, der Kinderwunsch wird dennoch oft enttäuscht: Nur knapp ein Drittel der künstlich befruchteten Eizellen führen nach dem Einsetzen in die Gebärmutter zur erwünschten Schwangerschaft.

Wissenschaftler der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg unt

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Lebende Polymere und katalytische Spezialitäten

Matthias Westerhausen zum Professor für Anorganische Chemie der Universität Jena ernannt

“Lebende Polymere” nennt Prof. Dr. Matthias Westerhausen die langkettigen Verbindungen aus zyklischen Carbonsäureester-Bausteinen, die er im Labor erzeugt. “Die Ketten wachsen so lange, wie Baustoffe zur Verfügung stehen”, berichtet der gerade ernannte Lehrstuhlinhaber für Anorganische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die eigentliche Besonderheit der entstehenden Polymere b

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Männlicher Krake: Sex als Transvestit

Männliche australische Riesensepien (Sepia apama) greifen im Spiel um eine Sexpartnerin zu einer geeigneten Waffe: Sie geben sich einfach auch als Weibchen aus und stechen so ihre zum Teil wesentlich imposanteren Rivalen aus, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Der Run auf das weibliche Geschlecht ist unter den Kopffüßern deswegen so groß, weil im Durchschnitt auf ein Weibchen insgesamt vier Männchen kommen, vereinzelt kann dieses Verhältnis sogar auf eins zu elf ansteigen. Während

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Gasbehälter en miniature

Poröse Netzwerke aus Van-der-Waals-Kristallen organischer Verbindungen können Methan und Kohlendioxid selektiv einlagern

Waschpulver bestehen bekanntermaßen zum Teil aus anorganischen Zeolithen. Diese Aluminosilikate bilden poröse Strukturen, in deren Hohlräume Ionen und Moleküle eingelagert werden können. In Waschpulvern binden sie die für die Wasserhärte verantwortlichen Calcium- und Magnesiumionen. Noch weitgehend unbekannt sind dagegen die organischen Zeolithe, die ebenfalls vie

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Spielereien mit Licht und Farbe

Assoziate aus blau-grünen Iridium- und roten Europium-Komplexen können Energie transferieren und weißes Licht abstrahlen

Komplexverbindungen des Elements Europium aus der Gruppe der Seltenen Erden (Lanthanoide) sind in der Lage, nach Anregung z. B. durch Licht einer geeigneten Wellenlänge oder durch die Energie einer vorgeschalteten Redox-Reaktion, über einen längeren Zeitraum rotes Licht auszusenden. Diese Lumineszenz macht sie zu interessanten Kandidaten für Anwendungen in biologi

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Das genetische Rätsel der Männlichkeit galt schon als gelöst

Neue Genbereiche auf dem Y-Chromosom isoliert / Heidelberger Wissenschaftler analysieren übersehene Region

Das männliche Geschlechtschromosom, das so genannte Y-Chromosom, ist größer als bislang angenommen. Dieses Chromosom kommt nur bei Männern vor – im Vergleich zum X-Chromosom, das bei Frauen doppelt und bei Männern einfach vorliegt. Wissenschaftler des Humangenetischen Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg haben einen neuen Bereich mit mehreren potentiellen Genen entdeckt

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Verbesserung der Ausbeute bei der Proteinaufbereitung

Das B-Phycoerythrin-Protein (B-PE) ist das wichtigste lichtabsorbierende Sammelpigment der roten Mikroalge Porphyridium cruentum. B-PE findet hauptsächlich im pharmazeutischen Sektor Anwendung, aber auch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Trotz seiner zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten bleibt die großtechnische Aufbereitung jedoch problematisch.

B-PE wird in der pharmazeutischen Industrie als Fluoreszensmarker und fluoreszierendes Reagens eingesetzt. Wegen seines hohen Fl

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Beurteilung von durch DNA-Schäden hervorgerufene Risiken

Die Bestimmung der grundlegenden Ursachen von Krebs hat sich als schwierige Aufgabe erwiesen, an der verschiedene wissenschaftliche Disziplinen beteiligt sind. Von der molekularen und genetischen Seite her wurden DNA-Schäden auf Zellebene direkt mit der Krebsbildung bei Menschen in Zusammenhang gebracht. Noch immer bleiben aber viele Fragen unbeantwortet. So ist man sich noch nicht sicher, auf welche Art und Weise die DNA geschädigt wird und wie diese Schäden wirksam entdeckt und quantifiziert werde

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Verständnis der Verbindungen zwischen der Ernährung und der Gesundheit von Fischen

Die langfristige Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden von Zuchtfischen ist entscheidend für die Nachhaltigkeit der Aquakulturindustrie der EU. Die Pflege gesunder Fische ist deshalb ein Hauptschwerpunkt unter den Fischzüchtern und könnte unversehens mit der Ernährungszusammensetzung in Verbindung gebracht werden.

Bei den Wirbeltieren (einschließlich Fischen) ist der Verdauungstrakt mit zahlreichen Funktionen wie Nährstoffaufnahme, Verdauung und Infektionsprävention verbunden.

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Life Sciences profitieren von Synchrotronlicht

Die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Schweizer Pharmakonzerne Novartis und Roche haben gemeinsam eine neue Synchrotron-Strahllinie am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz finanziert. Sie wollen mit diesem Forschungsinstrument die Protein-Kristallografie nutzen – eine zukunftsweisende Methode, die auch der Entwicklung von Wirkstoffen für Medikamente dient. Die Investition stärkt den Forschungsplatz innerhalb Europas und fördert die internationale Zusammenarbeit.

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