Verstärkung der apparativen Infrastruktur in den Lebenswissenschaften Untersuchungen biomolekularer Wechselwirkungen und Funktionen innerhalb der lebenden Zelle werden in der lebenswissenschaftlichen Forschung der nächsten Jahre im Zentrum des Interesses stehen. Experimente zur Untersuchung biomolekularer Prozesse wurden bislang bevorzugt außerhalb der Zelle, in vitro, möglichst mit aufgereinigten Präparationen durchgeführt, was den klaren Vorteil hat, daß man die Versuchsbedingunge
Erfolgreiche Partnerschaft von Bio- und Nanotechnologie
Forscher der University of California in Los Angeles haben erstmals kleine Roboter entwickelt, die von Muskelkraft betrieben werden. Die Bestandteile dazu stammten von wachsenden Rattenzellen, die auf mikroskopischen Silikonchips aufgebracht und gezüchtet wurden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com .
Die kleinen Roboter, die weniger als einen Millimeter groß sind, können sich ohne äußere
Das Projekt “Biotool” will Bakterien-Moleküle für Voraussagen nutzen
Bakterien können sich oft gut an Umweltbelastungen anpassen. Sie bilden dazu spezifische Proteine – Biomoleküle, die ihnen helfen, Schadstoffe abzubauen und unter widrigen Bedingungen zu überleben. Die genauere Untersuchung solcher Moleküle soll künftig schnell und zuverlässig Auskunft über die Selbstreinigungsaktivität von verschmutzten Standorten geben. Die Methoden für solche Untersuchungen zu entwickeln ist di
CHEMSAFE … on the Web
Ab Januar 2005 können bewertete sicherheitstechnische Kenngrößen von brennbaren Gasen, Flüssigkeiten und Stäuben auf einfache Weise über das Internet abgefragt werden: “CHEMSAFE …on the Web” erlaubt die einfache Suche nach chemischen Verbindungen und ihren Kenngrößen. Dazu muß lediglich die URL http://www.chemsafe.dechema.de im Browser ausgewählt werden. Die Installation eines Programms ist nicht erforderlich. Der Suchvorgang ist kostenlos, erst für das He
Mit dieser von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. und VBU Vereinigung deutscher Biotechnologieunternehmen initierten Studie wird auf 90 Seiten ein aktueller Überblick über den Stand der Entwicklung und Perspektiven der Biotechnologie in China gegeben. Sie soll insbesondere deutschen Biotech-Unternehmen und Institutionen helfen, Einblick in die Strukturen, Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten zu erhalten, um den Aufbau von Kooperationen auf dem Gebiet der
Ein Forscherteam der University of Essex hat neue Mikroben im Mittelmeer gefunden, die unter extremen Bedingungen leben. Im Zuge des dreijährigen Biodeep-Projekts sind die Wissenschaftler in der Tiefsee auf bisher unbekannte Lebensformen gestoßen, die zeigen, dass es möglicherweise auch auf “lebensfeindlichen Planeten” Leben geben könnte. Die Mikroben sind aber auch für die Forschung von größtem Interesse: Sie bieten Ansatzpunkte für Untersuchungen in der Medizin, in der Landwirtschaft und der Biotec
Das erste deutsche Positionspapier zur Weißen Biotechnologie wurde kürzlich von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. erarbeitet und im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Ausgehend vom Status Quo im internationalen Vergleich werden anhand zahlreicher Fakten strategische Überlegungen zum Einsatz der Weißen Biotechnologie in der chemischen Industrie und ihre branchenübergreifenden Potentiale für die Textil-, Zellstoff-, Papier- und Lebensmittelin
Der Innsbrucker Molekularbiologin Alexandra Lusser ist ein wesentlicher Schritt zum besseren Verständnis des menschlichen Erbgutes gelungen. Die Forscherin hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of California in San Diego ein spezielles Protein identifiziert, das für die “Verpackung” des Erbguts in der Zelle von entscheidender Bedeutung ist. Besondere Bedeutung haben die Erkenntnisse für das bessere Verständnis von Krebs und Erbkrankheiten, berichtet die Innsbrucker Universität.
Insektenforscher der Universitäten Jena und Rostock entdecken neue Gattung der parasitisch lebenden Fächerflügler (Strepsiptera). “Morphologische Lücke” zwischen Fächerflüglern und dem Rest der holometabolen Insekten wird durch den Fund reduziert.
Das geflügelte, in baltischem Bernstein eingeschlossene Insekt, das Dr. Hans Pohl von der Friedrich-Schiller-Universität Jena stolz präsentiert, ist in mehrerer Hinsicht ein sensationeller Fund. Denn mit 8 mm Länge handelt es sich nicht nu
Uni Kiel präsentiert Großgerätanschaffung für das Zentrum für Molekulare Biowissenschaften
Ein wichtiges Gerät für das Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB) ist da: ein Sequenzierer im Gesamtwert von rund 500.000 Euro (inklusive Zubehör). Damit ist die erste Etappe zur Realisierung des ZMB genommen, das bis 2007 an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) aufgebaut werden wird. Professor Jörn Eckert, Rektor der CAU, und Professor Stefan Schreiber, künftiger Direktor im ZMB,
Ein Erbfaktor aus einer Meeresqualle in Mäusen mit vier Eltern macht sichtbar, wie sich der Herzmuskel aus Vorläuferzellen entwickelt
Die Arbeitsgruppe Entwicklungsbiologie und Molekulare Pathologie der Universität Bielefeld hat erstmalig die Verteilung der Muskelzellen bei der Entwicklung des Herzens sichtbar gemacht.
Wie andere Gewebe geht der Herzmuskel des Embryos aus so genannten Stammzellen hervor, die durch Teilung Herzmuskelzellen produzieren, die zum Wachstum des H
Erneute Diskussion um Bt-Mais und Monarchfalter: Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat ergeben, dass Pollen von Bt-Mais langfristig die Larven des in den USA beliebten Monarchfalters schädigen kann. Die Schlussfolgerungen aus dieser Studie können unterschiedlicher kaum sein: Die Autoren der Studie sehen keine Gefährdung der Monarchfalter-Population, da nur ein kleiner Teil dieser Schmetterlinge mit dem Bt-Mais in Berührung kommt. Dagegen fordert Greenpeace ein Anbauverbot für Bt-Mais in Eu
Eine Schwangerschaft kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn das Immunsystem der Mutter das Kind toleriert. Das ist nicht selbstverständlich – schließlich hat das Ungeborene auch Eigenschaften von seinem Vater mitbekommen. Darum stellt es für das Immunsystem der Mutter letztlich einen Fremdkörper dar, der eigentlich angegriffen werden müsste.
Warum das Kind meistens dennoch verschont bleibt, soll bei einem Forschungsprojekt an der Frauenklinik der Uni Würzburg geklärt werden. Es ge
Ein ganzes Protein-Netzwerk regelt die Hormonverteilung – Veröffentlichung in Nature
Wie ein Mensch entwickelt sich auch eine Pflanze aus einer einzigen Zelle. Damit die sich teilt, die Zellen sich strecken, der wachsende Zellklumpen nach oben einen Stängel und Blätter, nach unten aber eine Wurzel bildet, muss das Pflanzenhormon Auxin die Regie übernehmen. Forscher gehen davon aus, dass über die Lenkung der Auxinströme die Pflanze ihre Gestalt annimmt und geregelt wird, in welche Ric
Viele menschliche Zelltypen können sich bewegen: Abwehrzellen jagen nach Infektionserregern, um sie zu fressen und zu verdauen; bei der Wundheilung wandern Reparatur-Zellen zur verletzten Stelle und bilden neue Gefäße. Krebszellen bewegen sich sogar, obwohl sie es gar nicht sollen, und können so fern von ihrem Entstehungsort Metastasen bilden.
Wissenschaftler des Bereichs “Theoretische Biologie” an der Universität Bonn wollen die Zellwanderung nun im Computer simulieren. Sie hoffen,
Ergebnisse einer Studie: Phytoextraktion mit hohem Marktpotential, Chancen für Forschung und Industrie, Synergien durch fachübergreifende Konzepte und bessere Kenntnisse der biologischen und verfahrenstechnischen Grundlagen, verstärkte Zusammenarbeit von Biologen, Lebensmittel- und Naturstoffchemikern, Pharmazeuten und Verfahrenstechnikern notwendig
Wirkstoffe aus Pflanzen bergen ein enormes Innovationspotential für die Pharma-, Kosmetik-und Lebensmittelindustrie. Für die Produkte