Biowissenschaften Chemie

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Nanotechnologie als Wachstumsmarkt

Eine neue Studie aus der VDI Technologiezentrum GmbH stellt das enorme wirtschaftliche Potenzial der Nanotechnologie detailliert vor

In einer soeben veröffentlichten Untersuchung im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung ist es erstmals gelungen, eine realistische und umfassende Einschätzung des Marktvolumens und der Marktrelevanz der Nanotechnologie sowohl für Deutschland selbst als auch im internationalen Kontext zu erarbeiten. Bei der Erhebung und Auswertung des D

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Den Selbstheilungskräften ein Stück näher

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin zeigen, dass Körperzellen durch den Zellkern embryonaler Stammzellen reprogrammiert werden

Ausgereifte Körperzellen haben im Organismus nur noch eine stark eingeschränkte Wandlungsfähigkeit. Diese Festlegung “somatischer” Zellen kann jedoch durch Fusion mit anderen Zellen auf die Fähigkeit der Pluripotenz zurück programmiert werden. Mittels Kerntransfers kann bekanntlich sogar Totipotenz erreicht werden, obwohl die ursprün

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Thomas Brand erforscht die Entwicklung des Herzens

Das Herz ist das erste Organ, das sich in den Embryonen von Wirbeltieren bildet. Schon kurze Zeit nach der Befruchtung entsteht eine Herzröhre, die sich bei Vögeln und Säugetieren zu der aus vier Kammern bestehenden Blutpumpe weiterentwickelt. Mit diesem komplexen Prozess befasst sich die Arbeitsgruppe von Thomas Brand, der seit Dezember als C3-Professor für Molekulare Entwicklungsbiologie an der Uni Würzburg tätig ist.

Am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie im Biozentrum wollen

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Seit zehn Jahren hochwertige und schnelle Informationen über Chemikalien

Datenbank GSBL ist wichtiges Instrument bei Unfällen, für Aufsichtsbehörden und Wissenschaft

Seit nunmehr zehn Jahren liefert der Gemeinsame Stoffdatenpool Bund/Länder – kurz: GSBL – verlässliche Daten für Einrichtungen aus Bund, Ländern und Kommunen. Zum Beispiel für Feuerwehr und Polizei – bei einem Unfall mit gefährlichen Chemikalien. Der zentrale Datenbestand stellt rund um die Uhr aktuell und informativ wichtige Details zu chemischen Stoffen und deren Einflüsse auf Mensch un

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Chemikalienpolitik auf dem Prüfstand

Die Neuregelung des europäischen Chemikalienrechts wird kontrovers diskutiert. Das Fraunhofer ISI hat jetzt die Folgen der REACH-Verordnung bewertet.

Über 100.000 chemische Stoffe werden in Europa in unzähligen Mixturen genutzt – vom Waschmitteltensid bis zum Lösungsmittel in Lacken. Das zehn Jahre alte Chemikalienrecht hatte zum Ziel, zumindest die in großen Mengen hergestellten Stoffe systematisch zu testen – doch nur für etwa 30 Stoffe ist dies auch gelungen. Die Europäischen

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Pionierprojekt Tiefseeboden: Leben in der tiefen Biosphäre

Deutsche Wissenschaftler am internationalen Bohrprogramm maßgeblich beteiligt

Im angesehenen Fachblatt Science berichtet jetzt eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern über ihre Ergebnisse von einer mikrobiologischen Expedition im Rahmen des internationalen Ocean Drilling Programs (ODP) zu den Küsten Perus im Frühjahr 2002 mit dem Forschungsbohrschiff “Joides Resolution”. Nach genauer Analyse legen sie jetzt ihre überraschenden Befunde vor. Tief im Meeresboden entdeckten sie

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Knochenharte Wissenschaft

Max-Planck-Wissenschaftler beweisen, dass Sehnen aus zwei Arten von Faserbündeln bestehen und simulieren im Computer, welche Knochenbauveränderungen durch Alterung und Krankheiten entstehen

Anhand von Truthahnsehnen haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam in Kooperation mit Medizinern aus Wien (Österreich) und Materialwissenschaftlern aus Trieste (Italien) jetzt den Beweis erbracht, dass mineralisierte Sehnen aus zwei verschiedenen So

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Hervorrufung von Flüssigkeitsturbulenzen in Laboruntersuchungen

Auf Grundlage einer Untersuchung der Einflüsse von Turbulenzen auf das Plankton und die Nährstoffdynamik wurde ein neues System zur Erzeugung unbeständiger Flüssigkeitsströme im Labor entwickelt.

Mit mineralischen und organischen Nährstoffen angereichertes Wasser soll zu einer starken Zunahme von pflanzlichem Leben führen, was wiederum den Sauerstoffgehalt reduziert und so das Aussterben anderer Organismen verursacht. Die so genannte Eutrophierung ist in den europäischen Küstengewäs

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Modellierung und Simulation komplexer Ratenprozesse

Mit über 415.000 Euro von der Volkswagenstiftung untersuchen Arbeitsgruppen in Augsburg (Prof. Dr. Peter Hänggi) und Berlin (Prof. Dr. Lutz Schimansky-Geier) die Signalverarbeitung in anregbaren Neuronen und Transportprozesse in Biomolekülen

Im Zuge einer neuen Förderinitiative zur Erforschung komplexer Systeme hat die VolkswagenStiftung unlängst die Unterstützung von insgesamt 13 einschlägigen Projekten mit einer Gesamtsumme von 3,8 Millionen Euro bekanntgegeben. Mit 415.300 Euro ge

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Der Pilz Tubercolina führt ein Doppelleben

Viele Pilze haben einen unsteten Lebenswandel und nehmen unterschiedliche Formen an. Manchmal verändern sie sich so stark, dass ein und dieselbe Pilzart für verschiedene Arten gehalten wird. Dr. Robert Bauer und Dr. Matthias Lutz haben nun herausgefunden, dass die Pilze Helicobasidium und Tuberculina eigentlich zu einer Art gehören. Damit haben sie den ersten Pilz entdeckt, der wechselnd auf anderen Pilzen und auf Pflanzen parasitiert.

Parasit auf Pflanzen und anderen Pilzen – Betrugsver

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Nanopflänzchen tanken Sonnenenergie

Basistechnologie für neuartige Solarzellen

Um eine ihrer nützlichsten Fähigkeiten können Menschen die Grünpflanzen nur beneiden: die unkomplizierte, direkte Verwertung der Sonnenstrahlung im eigenen Energiehaushalt. Auch wenn wir das Sonnenlicht mittels Solarzellen “anzapfen”, bleibt die Ausbeute im Vergleich zur Fülle des Angebots an Strahlungsenergie recht gering. Statt auf ausgefeilte Konzepte für immer dünnere kristalline Siliziumschichten setzt Prof. Dr. Dirk Guldi vom Lehrstuhl

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Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack

Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) wird sich künftig verstärkt mit den qualitativen und sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln beschäftigen. “In der Branche zeichnen sich zwei aktuelle Trends ab: Dies sind die Angebote von Lebensmitteln zu immer niedrigeren Preisen einerseits, und die steigende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln mit einem entsprechenden Preis-Leistungsverhältnis andererseits”, erklärt dazu Werner Mlodzianowski, Geschäftsführer des ttz Bre

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Erstmals Wasserstoff in Diamantschichten analysiert

Garchinger Forscherteam entwickelt neues Mikroskopieverfahren

Wasserstoff kommt in fast allen organischen wie auch in zahlreichen anorganischen Stoffen vor. Als leichtestes aller Elemente ist er allerdings selbst mit Röntgenstrahlen oder unter dem Elektronenmikroskop nur schwierig abzubilden. Ein Team von Physikern um Prof. Günther Dollinger am Lehrstuhl für Experimentalphysik (Prof. Reiner Krücken) der TU München in Garching entwickelte ein neuartiges Mikroskopieverfahren zur Ma

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Molekulare Motoren als Verstärker im Ohr

Am 11. Januar 2005 in “PNAS”: Kölner Nachwuchsforscher bestätigen die Ähnlichkeit der Hörsysteme bei Wirbeltieren und Insekten

Das Ohr ist ein erstaunliches Organ, das selbst weit entfernte und sehr leise Töne wahrnehmen kann. Seine hohe Frequenzempfindlichkeit verdankt es kleinen Sinneszellen im Innenohr. Die Annahme, dass diese Zellen die durch den Schall ausgelösten Schwingungen im Ohr mit Hilfe winziger molekularer Motoren aktiv verstärken, konnte nun von einer Gruppe junger

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Spuren von Leben unter extremsten Bedingungen

Bakterien-DNA in hochkonzentrierter Salzlake aus der Tiefsee entdeckt

Wo eigentlich nichts leben und wachsen dürfte, haben Forscher jetzt Hinweise auf eine komplexe Gemeinschaft verschiedenster Bakterienarten entdeckt. Ein Wissenschaftler-Team aus sechs europäischen Ländern hat DNA-Moleküle von Mikroorganismen in Wasserproben gefunden, die aus einem so genannten “Brine-Becken” des Mittelmeers stammen. Brine-Becken sind Senken in 3000 bis 4000 Metern Tiefe, in denen hoher Druck und

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RUB-Chemiker entwickeln Methode zur exakten Bestimmung des Wassergehalts lebender Zellen

Infrarotlaser zeigt den Durst der Zelle
RUB-Chemiker entwickeln neue Methode
Erstmals möglich: Wassergehalt lebender Zellen bestimmen

Der Wassergehalt einer Zelle hat einen starken Einfluss auf ihre Funktion, u.a. auf diverse Zell-Stoffwechsel-Prozesse wie die Proteinproduktion. Eine neue Methode erlaubt es jetzt erstmals, diesen Wassergehalt genau zu bestimmen: Die RUB-Chemiker um Prof. Dr. Martina Havenith-Newen und Dr. Erik Bründermann nutzten ein Infrarotlaser-Mikros

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