Lipidbeschichtete Nanokristalle als lokale Lichtquellen für die Fluoreszenzanregung spezifisch gebundener Proteine
Die Miniaturisierung hält Einzug in Diagnostik und (Bio-)Analytik. Verfahren im Minimaßstab, wie DNA-Chips und das Labor im Kreditkartenformat, sind längst in der Anwendung. Schweizer Forscher haben nun eine Art Lampe für nanoskopische Methoden entwickelt.
Des Pudels Kern sind Nanokristalle aus halbleitenden Materialien: Das Forscherteam um Horst Vogel an der Ei
Wann zeichnete Albrecht Dürer sein “Porträt eines Mannes mit Pelzmütze”? Bei welchen französischen Maleremails handelt es sich um Originale aus der Spätrenaissance, bei welchen um Kopien oder gar Fälschungen aus dem 19. Jahrhundert? Mit Röntgenstrahlen können Naturwissenschaftler und Kunsthistoriker solche Fragen in gemeinsamer Detektivarbeit beantworten, ohne die Kunstwerke zu beschädigen. Wie das geht, zeigen die “Nachrichten aus der Chemie” in ihrer Februar-Ausgabe.
Kunst tr
Bericht in “Nature”: Neuer grundlegender zellbiologischer Mechanismus gefunden
Nach der Entdeckung des Spir-Proteins in der Arbeitsgruppe von Eugen Kerkhoff an der Uni Würzburg ist es nun gelungen, die biochemische Funktion des Proteins aufzuklären. Über diese jüngsten Erkenntnisse berichtet die Top-Zeitschrift “Nature”. Die Würzburger Zellforscher haben mit amerikanischen Kollegen herausgefunden, dass das Spir-Protein in der Zelle eine wichtige Arbeit verrichtet: Es vermittelt die
Wissenschaftler der australischen University of Melbourne haben in einer mit Ratten durchgeführten Studie nachgewiesen, weshalb übermäßiges Essen in den ersten Lebenswochen lang anhaltende Auswirkungen auf den Körper haben kann. Insbesondere die Produktion von Fetthormonen, die am Stoffwechsel beteiligt sind, wird dadurch verstärkt. Die anfänglichen Auswirkungen des Überfütterns setzen sich bis in das Erwachsenenalter fort, unabhängig von der dann durchgeführten Ernährungsweise.
Die Untersuc
In dem Buch untersucht Prof. Ulrich Teipel verschiedene Anwendungen der Partikeltechnologie bei Energieträgern wie Treib- und Sprengstoffen und füllt damit eine Lücke in der Fachliteratur.
Die Integration bestimmter Bestandteile mit besonderen Eigenschaften erlaubt eine zielgerichtete Anpassung der Eigenschaften des Endprodukts. So können z.B. durch die Einarbeitung bestimmter Zusätze die Empfindlichkeit, das Abbrandverhalten und die Eigenschaften bzw. die Widerstandsfähigkeit vo
Mainzer Wissenschaftler schaffen die Grundlage für die Entwicklung einer neuartigen Immuntherapie bösartiger Tumorerkrankungen beim Menschen. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten hat jetzt das international hoch-renommierte Wissenschaftsjournal “Immunity” in seiner Januarausgabe (Vol. 22, Nr. 1, S. 117-129) veröffentlicht.
Ärzte und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz schaffen die Grundlage für die Entwicklung einer neuen, weit reichenden Immuntherapie
GBF-Forscher studieren die Folgen fehlgesteuerter Immunreaktionen Mäuse mit einer Neigung zur chronischen Darmentzündung sollen der medizinischen Forschung helfen, neue Heilverfahren zu entwickeln. Bei der Untersuchung dieser Tiere stießen Forscher der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig auf eine mögliche Erklärung für das bislang noch wenig verstandene Krankheitsbild. Die Ursache von chronischen Darmentzündungen wie etwa Morbus Crohn ist – so legen ihr
Oxidierte Metalle hielt man bisher für chemisch sehr träge – zu Unrecht, wie Chemiker der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Angewandte Chemie, Prof. Dr. Christof Wöll) in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Tulane (New Orleans, USA) nachweisen konnten. Sie erkannten, dass Zinkoxid Wassermoleküle dazu anregt, Paare zu bilden und ein Wasserstoff-Atom abzuspalten. Dieser Vorgang ist für katalytische Prozesse – etwa die industriell häufig genutzte Methanolsynthese – von großer Bedeutung
Soja wurde für Lebensmittel und zur Bodenverbesserung, aber auch aufgrund seiner nahrhaften ölreichen Saaten extensiv angebaut. Dieses nicht-europäische Produkt kann Allergien auslösen und wird sehr oft mit dem Einsatz genetisch veränderter Organismen (Genetically Modified Organisms – GMOs) in Verbindung gebracht. Deshalb ist die Erforschung alternativer Pflanzenquellen für den Einsatz in Lebensmitteln dringend notwendig.
Kichererbsen sind Lieferanten von Eiweiß und phytochemis
Europäische Landwirte stehen nach der Entdeckung einer neuen, durch Viren hervorgerufenen Schweinekrankheit erneutem Aufruhr gegenüber. Als ursächliches Agens für das 1996 erstmals nachgewiesene Postweaning Multisystemic Wasting Syndrom (PMWS) gilt das porzine Circovirus Typ 2 (PCV2). Ziel des VACCINES-Projekts ist es, die Pathogenese der Krankheit, das Risiko für den Menschen und die erfolgreiche Bekämpfung der Krankheit zu erforschen.
PMWS könnte ein erhebliches Risiko für die
Martin Jahnke hatte schon im ersten Semester seines Biologiestudiums in Rostock ein festes Ziel, nämlich sich der Erforschung von Parasiten zu widmen. Ein ergiebiges Feld, denn etwa ein Drittel aller bekannten Tiere sind Parasiten. Viele sind für Mensch und Haustier unmittelbar von Bedeutung, andererseits sind noch grundsätzliche Fragen des Wirt-Parasit-Verhältnisses ungeklärt. Erst Grundlagenforschung macht Nutzanwendungen möglich, ganz im Gegensatz zum Zeitgeist, der auch in Kultusministerien
Emmy-Noether-Forschungsgruppe: Biochemie der Signale von Pflanzen – Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Team von Nachwuchswissenschaftlern
Mit den Signalleitungsprozessen bei pflanzlichen Stressreaktionen, zum Beispiel auf Trockenheit, Versalzung, Verwundung oder Berührung, beschäftigt sich eine neue Emmy-Noether-Forschungsgruppe, die mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Dezember vergangenen Jahres ihre Arbeit an der Universität Göttingen aufgenommen h
Zu Beginn des Jahres hat der Sonderforschungsbereich (SFB646) unter Beteiligung des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg seine Arbeit aufgenommen. Zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried untersuchen sie das Zusammenspiel molekularer Maschinen der Genexpression und Genomerhaltung.
Seitens der GSF beteiligen sich das Institut für Molekulare Strahl
Gluconobacter oxydans: Ein wichtiger “Arbeiter” für die Biotechnologie
Forscher entschlüsseln Genom des Bakteriums, das Zucker in nützliche Produkte umwandelt
Göttinger Wissenschaftler haben das Genom eines Bakteriums entschlüsselt, das zu den wichtigsten “Arbeitern” in der Biotechnologie zählt: Spezialisiert auf die Oxidation von Glucose, setzt Gluconobacter oxydans Zucker massenhaft in nützliche Produkte wie Zuckersäuren oder Vorstufen von Vitaminen um. Von den 2,9 Millionen
Kein Zweifel: Menschen sind komplizierter gebaut als Seeanemonen. Dennoch findet sich bereits bei den eher einfach strukturierten Nesseltieren ein ganzes Dutzend Kopien von Genen der so genannten Wnt-Genfamilie, die gemeinsam mit anderen Genen für die Organisation des Bauplans zuständig sind. Dies sind ebenso viele wie beim Menschen und viel mehr, als Biologen bisher bei so ursprünglichen Tieren vermuteten. Die unverhoffte Erbgut-Vielfalt der Seeanemonen entdeckten Wissenschaftler des John von Neum
Dass bei Leukämien die Zellvermehrung außer Kontrolle gerät, ist nicht der einzige Grund für die “Überschwemmung” von Blut und Lymphsystem mit weißen Blutzellen; die krankhaft veränderten Zellen sterben auch nicht mehr ab. Natürliche Abwehrprogramme, welche die übermäßig wachsenden Zellen abtöten könnten, sind außer Kraft gesetzt. Ein Virusprotein mit der Bezeichnung Tax ist wesentlich beteiligt, wenn das menschliche T-Zell-Leukämievirus Typ 1 Lymphozyten zu permanentem Wachstum transformiert. A