Sonderforschungsbereich untersucht Mechanismen der Informationsverarbeitung in Pflanzen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 648) an der Martin-Luther-Universität bewilligt, der sich der “Untersuchung der Molekularen Mechanismen der Informationsverarbeitung in Pflanzen” widmet. An diesem Verbund zur Förderung der Exzellenzforschung, der am Fachbereich Biologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beheimatet ist, sind auch
Heidelberger Forscher impfen Mäuse erfolgreich
Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg ist es gelungen, Mäuse mit genetisch veränderten Malaria-Erregern erfolgreich zu impfen. Dabei verwendeten sie Erreger bei denen eine Funktion ausgeschaltet war, die für die Entwicklung des Parasiten lebensnotwendig ist, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Kai Matuschewski und Ann Kristin Müller aus der Abt
Biochemiker des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie in Dortmund zeichnen erstmals die Wanderwege von Ras-Proteinen in lebenden Zellen nach
Ras-Proteine, molekulare Schalter, die bei der Zellteilung und Tumorentstehung beim Menschen eine wichtige Rolle spielen, werden in menschlichen Zellen durch schnelle Transportprozesse zwischen dem Golgi-Apparat und der Zellmembran hin und her befördert. Verantwortlich hierfür ist die reversible Modifizierung dieser Proteine
Versuche mit Meerschweinchen erzielten gute Ergebnisse
Einem neuen, Bahn brechenden Ansatz in der Gentherapie ist es gelungen, Taubheit bei Meerschweinchen zu heilen. Laut Wissenschaftern der University of Michigan besteht Hoffnung, dass dieser Ansatz eines Tages auch beim Menschen zum Einsatz kommen kann. Der leitende Wissenschafter Yehoash Raphael erklärte, dass damit erstmals das Hören eines Tieres auf biologische Art und Weise wiederhergestellt worden sei. Der Behandlung
Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke und des Fraunhofer-Instituts UMSICHT, Oberhausen, dienen Rattenzähne als Vorbild für neues Schneideverfahren
Sie gelten als intelligente Überlebenskünstler der Unterwelt: Ratten. Mit ihren Zähnen nagen sie sich mühelos durch (fast) jede Barriere. Nun stehen sie im Fokus eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universität Witten/Herdecke und des Oberhausener Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.
Am 17. und 18. Februar 2005 kommen am Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien Dresden Wissenschaftler zusammen, um im Rahmen des 2. Max-Bergmann-Symposiums über neue Trends bei der Entwicklung von Werkstoffen nach dem Vorbild lebender Materie, so genannten biomimetischen Materialien, zu sprechen. Solche Werkstoffe werden besonders dringend für Implantate und andere medizinische Produkte benötigt. Darüber hinaus werden aber auch mehr und mehr nicht-medizinische Anwendungsfelder für durch die Bio
Phosphor (P) ist ein für alle Organismen lebensnotwendiger Mineralstoff. Landwirtschaftlichen Böden muss P regelmäßig und in kontrollierten Mengen durch Düngung zugeführt werden, um Kulturpflanzen ausreichend mit P zu versorgen. P-Dünger werden mittels verschiedener Aufschlussverfahren aus “Rohphosphaten” hergestellt, die aus sedimentären (fossilen) oder magmatischen Lagerstätten gewonnen werden. Rohphosphate aus sedimentären Lagerstätten sind durch hohe Gehalte an Begleitelementen gekennzeichn
Auch Bioinformatik der Universität des Saarlandes am vom Bundesinstitut für Risikobewertung geförderten Projekt beteiligt
Das Bundesinstitut für Risikobewertung fördert ein neues Forschungsprojekt zur wissenschaftlichen Erarbeitung von Tierversuchsersatzmethoden. Unter der Koordination von Prof. Dr. Claus-Michael Lehr und Dr. Ulrich Schäfer vom Institut für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie der Universität des Saarlandes ist das Projekt auf drei Jahre angelegt und wird
Ein Großteil der Baumarten in tropischen Regenwäldern ist im Schnitt mit nur einem Exemplar pro Hektar vertreten. Zu einer erfolgreichen Befruchtung kann es trotzdem kommen, weil viele dieser Arten jedes Jahr zur genau selben Zeit blühen. Wie diese Synchronisation gelingt, war bislang allerdings ein Rätsel. Am Äquator – also ohne Jahreszeiten – gibt es praktisch keine Variation in der Tageslänge oder andere Umweltsignale mit saisonalen Unterschieden. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nat
Gut für die Umwelt und ein attraktiver Preis: Am Lehrstuhl für Chemische Prozessentwicklung der Universität Dortmund wird zurzeit an einem alternativen Benzinzusatz geforscht. Die Zukunft an der Tankstelle gehört nach Ansicht der Wissenschaftler dem so genannten “GTBE”. Der Stoff wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Glycerin gewonnen und ist vor allem in punkto Umweltfreundlichkeit anderen Zusätzen überlegen.
Seit ungesunde Bleizusätze im Benzin verboten sind, wird dem Kraftstof
Wird neuer Pilz in der Lausitz heimisch? So fragte eine regionale Zeitung im Dezember 2003 anlässlich eines Gastvortrags über Shii-take an der Fachhochschule Lausitz in Seftenberg, den die Initiative Lausitzer Biotech e.V. organisiert hatte. Seit September 2004 wird im Gewerbepark Kühnicht, Hoyerswerda, tatsächlich dieser exotische Speisepilz produziert und mit Erfolg verkauft. Die Argumente von Professor Dr. Jan Lelley, der vor über einem Jahr den Vortrag gehalten hatte, waren für das Auditor
Am 14.02.2005 hat das Robert Koch-Institut die neunte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin. In dem genehmigten Projekt, das der Grundlagenforschung zuzurechnen ist, sollen Gene identifiziert und untersucht werden, deren Produkte für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz humaner embryonaler Stammzellen wesentlich sind. Pluripotenz ist die Fähigke
Das nationale Pflanzengenomforschungsprogramm GABI (Genomanalyse im biologischen System Pflanze) präsentiert die Ergebnisse seiner ersten Förderphase: Auf 182 Seiten illustriert der Progress Report 1999 – 2004 hochaktuelle Forschung aus dem wichtigen Bereich der Pflanzengenomforschung. Er unterstreicht eindrucksvoll die führende Rolle Deutschlands in diesem Forschungszweig, mit dem Ziel die “Lebensbasis Pflanze” auf molekularer Ebene besser verstehen und nutzen zu lernen. Sich primär an ein w
BMBF bahnt im Rahmen des “Deutschlandjahres in Japan 2005-2006” Kooperationen mit drei japanischen Spitzenclustern an
Im Vorfeld des “Deutschlandjahres in Japan 2005-2006” wurden Vertreterinnen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Internationalen Büros des BMBF und der Geschäftsstelle der Bundesinitiative “kompetenznetze.de” im Dezember 2004 von drei japanischen Forschungsclustern empfangen. Das Ziel der Reise war die Anbahnung neuer Spitzenforschung zw
Lebensmittelchemiker-Treffen im März auf regionaler Ebene
Lebensmittel, das erwartet der Verbraucher, müssen sicher, gesund und von guter Qualität sein. Darüber wachen Lebensmittelchemiker und -chemikerinnen. Sie haben schon so manchen Lebensmittelskandal ans Licht gebracht und helfen, wie im Fall Acrylamid in stark erhitzten Lebensmitteln, mit geeigneten Maßnahmen die Lebensmittelqualität zu verbessern. Lebensmittelchemiker müssen stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand s
Neues Forschungsprojekt an der Uni Mainz untersucht Beitrag der genetischen Forschung für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention
Die Erforschung des menschlichen Erbguts kann für die Bekämpfung von Krankheiten und die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung von großer Bedeutung sein. Wie die Ergebnisse der Genomforschung für das Gesundheitswesen nutzbar gemacht werden könnten, untersucht ein neues Forschungsprojekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Forschungs