Biowissenschaften Chemie

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Neue Symbiose entdeckt: Bakterien schützen den Bienenwolf gegen Pilzkrankheiten

Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben eine verblüffende Symbiose entdeckt: Der Europäische Bienenwolf, eine im Boden brütende Wespenart, schützt seinen Nachwuchs gegen Pilzbefall, indem er die Brutzellen mit speziellen Bakterien ausstattet. Das berichten Martin Kaltenpoth, Wolfgang Göttler, Gudrun Herzner und Erhard Strohm in der heutigen Ausgabe der Fachzeitschrift “Current Biology”.

Die Weibchen des Bienenwolfs (Philanthus triangulum) besitzen in ihren Antennen bes

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Raucherinnen aus Jena und Umgebung für ernährungswissenschaftliche Studie gesucht

Wissenschaftler der Universität Jena untersuchen antioxidative Wirkung von Johannisbeersamen

Um “Wertvolle Inhaltsstoffe aus Fruchtsamen” geht es bei dem Forschungsprojekt REPHYNA am Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für eine Studie im Rahmen ihrer Forschungen suchen die Wissenschaftler Raucherinnen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren aus dem Raum Jena. Sie sollten bereit sein, über neun Wochen täglich eine Portion gemahlene Johannisbee

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Thrombopoietin: Wachstumsfaktor für Blutzellen treibt Gehirnzellen in den Tod

Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler entdecken im Gehirn ein unerwartetes Wechselspiel von Faktoren der Blutbildung

Zwischen dem Zentralnervensystem und dem blutbildenden (hämatopoietischen) System gibt es eine Reihe interessanter Gemeinsamkeiten. Der Wachstumsfaktor der roten Blutkörperchen, Erythropoietin (EPO), wird beispielsweise im Nervensystem selbst gebildet und dort spezifisch gebunden. EPO besitzt im Gehirn nervenzell-schützende Eigenschaften. Wichtige Funktionen im Geh

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Wie das Gehirn auf Zuwachs schaltet – Hirnforscher überprüfen Lern- und Gedächtnisprozesse

Im aktiven Gehirn sterben nicht nur weniger Nervenzellen ab, bestimmte Umweltreize lassen ganze Hirnregionen wachsen und Signale werden effizienter übertragen. Für diese Prozesse haben Forscher um Prof. Dr. Rolf Heumann (Molekulare Neurobiochemie, Fakultät für Chemie der RUB) jetzt im Maus-Modell ein Protein als zentralen Schalter ausgemacht. Ihre Hypothese: Dieses sog. Ras-Protein könnte Schlüssel der Sinnesverarbeitung aller Lebewesen sein.

Nervenzellen: größer – schneller –

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Neues EU-Projekt zur Funktionalitätsaufklärung kleiner RNAs

Die Biaffin GmbH & Co KG ist einer der neun europäischen Partner eines neuen EU-Projektes “Specifically Targeted Research Project (STREP)”, welches für die Dauer von drei Jahren am 01.01.2005 an den Start ging. Das Projekt mit dem Titel “Function of small RNAs across kingdoms (FOSRAK)” erforscht die bisher unterschätzte Rolle verschiedener Klassen von kleinen, nicht kodierenden RNAs bei der Spezies-übergreifenden Regulation der Genexpression von Eubakterien, Protoktisten, Pflanzen, Tieren und Men

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Sarkoidose-Gen entdeckt

Kieler Wissenschaftler entschlüsseln Entzündungskrankheit

Das erste Gen, das die Krankheit Sarkoidose (Morbus Boeck) verursacht, ist jetzt am Institut für klinische Molekularbiologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, entdeckt worden. Damit ist ein Ansatz gefunden, um die Krankheit künftig besser zu erkennen und schließlich gezielter zu behandeln. Das Team um Professor Stefan Schreiber an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) hat die Mehrzahl der Experimen

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Auf dem Weg zu kontrollierten Nano-Transportern

Potsdamer Max-Planck-Wissenschaftler decken die molekularen Mechanismen bei der Verschmelzung von Vesikeln und Membranen auf

Bei der Signalübertragung, beispielsweise zwischen Nervenzellen, verschmelzen winzige Transportbläschen, so genannte Vesikel, mit der Membran und setzen so ihren chemischen Inhalt frei. Diese Verschmelzung dauert weniger als eine Millisekunde und lässt sich daher mit den gegenwärtig verfügbaren Methoden experimentell nicht genau untersuchen. Am Max-Planck-Insti

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Mikro(ben)zensus im Meer

Das Meer beherbergt eine schwer vorstellbare Zahl an “unsichtbaren” Mikroorganismen. Schätzungen gehen von 10 hoch 29 bis 10 hoch 30 Zellen aus. Mit ihren außergewöhnlicher Fähigkeiten beeinflussen sie die Biosphäre und auf die globalen Stoffkreisläufe entscheidend. Um zunächst einen Überblick über Artenreichtum und Populationsgrößen der Meeresbewohner zu bekommen, schlossen sich Forscher im internationalen Projekt “International Census of Marine Microbial Life” (ICoMM) zusammen. Jetzt trafen

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Forscher klären Vorgänge beim programmierten Zelltod auf

Dass kranke oder überflüssige Zellen vom eigenen Körper gezielt getötet und entfernt werden können, ist für Tier und Mensch lebenswichtig. Zelltod oder Apoptose heißt der Vorgang, der bereits in der Embryonalentwicklung und im erwachsenen Organismus eine wichtige Rolle spielt. Auch für die Medizin ist er von großer Bedeutung. Der Wurm “C. elegans” dient als Modellorganismus, um die hierfür wichtigen Prozesse zu erforschen. In seinem Erbgut wurden bisher zwölf Gene identifiziert, die für diesen Pr

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Flachgelegte Proteine

Mineral als Formgeber: Peptide ordnen sich auf Glimmeroberflächen zu Strukturen aus flachen Nanobändern an

Verbundwerkstoffe setzen sich in der Technik durch, man denke an Hybridstrukturen aus Metall und Kunststoffen, die sich in vielen Bauteilen unserer Autos verbergen. Auch die Natur arbeitet häufig mit einer interessanten Klasse von Verbundwerkstoffen: Kompositen aus Proteinen und anorganischen Verbindungen. Die Proteine haben dabei meist die Aufgabe, als eine Art Bauanleitung die

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Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Almería entdecken neue Algenart

Forscher aus Göttingen und Almería (Spanien) haben eine neue mikroskopische Algenart entdeckt, die einen hohen Anteil eines speziellen Carotenoids aufweist: Dabei handelt es sich um das Pigment Lutein, das als Bestandteil der menschlichen Nahrung eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Sehfähigkeit und den Schutz vor Krebserkrankungen hat. Mehrere Biotech-Firmen haben bereits Interesse an der Nutzung dieser Mikroalge mit dem vorläufigen Namen Scenedesmus almeriensis angemeldet, zum Beispie

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Warum sind Stammzellen so "allmächtig"?

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin erhalten Genehmigung zur Untersuchung humaner embryonaler Stammzellen

Embryonale Stammzellen sind für die Wissenschaft deshalb so interessant, weil sie die Fähigkeit besitzen, sich zu gänzlich unterschiedlichen Zelltypen zu entwickeln. Diese Eigenschaft wird als Pluripotenz bezeichnet. Im laufe der Entwicklung des Organismus werden die Zellen z.B. zu Nerven-, Muskel- oder Knorpelzellen und verlieren damit die

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MecWorm: Künstliche Raupe "kaut" täuschend echt

Wie Max-Planck-Wissenschaftler aus Jena die Pflanzen überlisten und so ihren Abwehrmechanismen auf die Spur kommen

Viele Tierarten können Bedrohungen aus der Natur einfach wahrnehmen, weil sie Augen, Ohren und Nase haben. Pflanzen haben es da nicht so leicht – ihnen fehlen die Sinnesorgane und weglaufen können sie schon gar nicht. Aber auch Pflanzen wehren sich gezielt, um zu überleben und ihre Art zu erhalten. Sie können beispielsweise genau unterscheiden, ob ihre Blätter von einem

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Auf dem Weg zu gesünderen Populationen von gezüchtetem Seebarsch

Im Rahmen des EGC-VAC-Projekts wurde die Kinetik von spezialisierten Zellen nach der Impfung von gezüchtetem Seebarsch untersucht, um die wichtigsten zu Grunde liegenden immunpathologischen Mechanismen zu verstehen.

Fisch ist eine wichtige Nährstoffquelle und zweifelsohne eine wichtiger Bestandteil der menschlichen Nahrungskette. Um der ständig steigenden Nachfrage der Verbraucher nach Fisch gerecht zu werden, stieg die Anzahl der Fischzuchtanlagen und die Fischzucht wurde in eine

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Produktionspflanzen

Die Großproduktion von Antikörpern und anderen Immuntherapeutika erfordert sowohl erhebliche technologische als auch finanzielle Investitionen und stellt für die Produzenten eine große Herausforderung dar. Die Idee, Pflanzen für die Herstellung dieser Moleküle einzusetzen, gibt es bereits seit einigen Jahren. Im Rahmen des Plantibody-Therapieprojektes ging diese Möglichkeit ein Stück weit mehr in Erfüllung.

Im Rahmen des Projektes wurde sich besonders auf die Entwicklung von Ant

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Zeolithen zur Verbesserung der Aquakultur

Spanische Wissenschaftler nutzen die ungewöhnlichen Eigenschaften von Zeolithen, um kostengünstiger größere Mengen von Mikroalgen besserer Qualität kultivieren zu können.

Zeolithen sind Minerale, die in einer gleichmäßigen und klaren Struktur Aluminium, Silizium und Sauerstoff enthalten. Aufgrund ihrer einzigartigen strukturellen Beschaffenheit besitzen Zeolithen besondere chemische Eigenschaften. Daher fanden sowohl die natürlich vorkommenden als auch die künstlich hergestellten

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