Biowissenschaften Chemie

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Durchbruch in der Krebsbekämpfung: Tumore im Tiefschlaf

Forscher entdecken Zell-sabotierendes Tbx2-Gen

Wissenschaftern des Marie Curie Research Institutes ist es gelungen, das Wachstum von Krebsgeschwulsten zu blockieren, indem sie die Tumorzellen in einen permanenten Tiefschlaf versetzen, berichtet die BBC. Dieser Durchbruch in der Krebsforschung besitzt das Potenzial für ganz neue Behandlungsmethoden, erklären die Experten. Die neue Methode basiert auf der Reaktivierung eines natürlichen Selbstverteidigungsmechanismus, der die Zellte

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Wie Wespenmännchen ihre Nebenbuhler täuschen

Bei vielen Insektenarten gibt es eine ausgeprägte Konkurrenz zwischen den Männchen um paarungswillige Weibchen. Die Weibchen paaren sich häufig nur einmal im Leben und interessieren sich danach nicht mehr für die Männchen, sondern kümmern sich ausschließlich um einen geeigneten Eiablageplatz. Deshalb haben die Insektenmännchen zahlreiche Mechanismen und Strategien entwickelt, um ihre Chancen bei der Fortpflanzung zu vergrößern. Über eine besonders ausgeklügelte Strategie bei der Lagererzwespe Lariop

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Impfstoff gegen die Wespengiftallergie

Bis zu 19% der Bevölkerung leiden an verschiedenen allergischen Reaktionen auf Insektenstiche. Die verfügbaren Immuntherapien sind äußerst wirksam gegen diese Allergien. Nun sind Wissenschaftler jedoch auf der Suche nach nicht-invasiven Verabreichungsmethoden, um sowohl die Wirksamkeit als auch die Verträglichkeit zu erhöhen.

Die Forschungsbemühungen richteten sich auf die Erstellung eines neuartigen Tiermodells zur Untersuchung der Wespengiftallergie und zur Entwicklung neuer pro

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Mögliche neuartige Arzneiwirkstoffe gegen Schmerzen

Protein-gekoppelte Rezeptoren (G-Protein Coupled Receptors – GPCR) sind Teil der wichtigsten zellulären Signalbahnen, und bestimmte Teile dieser Gruppe spielen eine wichtige Rolle beim Beginn pathologischer Zustände wie Schmerz. Wissenschaftler müssen jedoch noch die Funktion der gesamten Gruppe und die Rolle zahlreicher GPCR untersuchen.

Einige GPCR müssen noch vollständig charakterisiert werden. Das heißt, ihre natürlichen Liganden und Funktionen wurden noch nicht bestimmt. Diese

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Duften ohne Allergien – hypoallergene Duftstoffe für alle

Es wird angenommen, dass 1 bis 2 % der Bevölkerung auf irgendeine Art und Weise allergisch auf chemische Duftzusätze reagieren. Trotz der Tatsache, dass Allergien auf Duftstoffe die häufigste Ursache für Kontaktekzeme sind, gibt es keine effektivere Behandlung als ihre Vermeidung.

Im Rahmen des FRAGRANCE-ALLERGY-Projektes wollten Forscher spezielle chemische Sensibilisatoren in natürlichen Mischungen ermitteln und die Informationen zur genauen Festlegung spezieller struktureller Ei

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Neue Einblicke in die Entwicklung von Nervenzellen des Rückenmarks

Die wichtigste Schaltstelle für die Weiterleitung von Sinneswahrnehmungen aus dem Körper in das Gehirn ist das Rückenmark in der Wirbelsäule. Eine Zone spielt dabei eine große Rolle – das so genannte Hinterhorn, in dem sich die Nervenzellen befinden, die Sinneswahrnehmungen empfangen, verarbeiten und übermitteln. Eine Berührung der Haut etwa ist deshalb bewusst erfahrbar, weil Neuronen des Hinterhorns diese Sinnesempfindung weiterleiten. Die komplexen Regelkreise, in denen diese Neurone agieren, wer

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Neue Nachweismethode für toxische Verbindungen von Quecksilber und Blei in Meerestieren vorgestellt

Haiproben zeigen hohen Anteil der giftig wirkenden Quecksilberverbindungen – Toxische Stoffe von Algen oder Bakterien gebildet

Chemische Elemente können in verschiedenen Formen vorliegen und je nach Form ganz unterschiedliche Eigenschaften zeigen. So weiß man heute, dass Quecksilber in Form seiner organischen Verbindungen mehr als hundert Mal so giftig wirkt wie eine gleich große Menge dieses Elementes in anorganischer Bindungsform. Forschungsarbeiten am Institut für Anorganische

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Proteine unter der Lupe

Mit neuen Methoden der Kernresonanzspektroskopie kann die räumliche Struktur von Proteinen bestimmt werden

Proteine, die lebenswichtigen Eiweißbausteine der Organismen, sind lange kettenförmige Moleküle, die sich zu komplizierten dreidimensionalen Gebilden falten. Diese genau festgelegte Struktur ist Voraussetzung dafür, dass ein Protein seine hochspezialisierte Aufgabe im Organismus ausführen kann. Umgekehrt lassen sich Rückschlüsse auf die Funktion eines Proteins ziehen, wenn man

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Wie feucht ist es?

Relative Feuchte und Taupunkt: Eine einfache Umrechnung und deren Anwendung

Ein Forscher am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz schlägt eine einfache Formel vor, um die relative Feuchte ohne Verwendung des Rechners in die Taupunkttemperatur umzurechnen. Dies macht es wesentlich leichter, an feuchten Tagen die zu erwartende Behaglichkeit der Luft abzuschätzen oder die Höhe der Wolkenuntergrenze zu bestimmen (Lawrence, M. G., Bulletin of the American Meteorological Society, 8

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Entlarvender Farbwechsel

Farbsensor: Nachweis von Adrenalin in Harnproben

Wenn wir Stress haben oder uns aufregen, schießt uns das Adrenalin ins Blut, der Blutdruck steigt, wir fangen an zu schwitzen – eine ganz normale Reaktion. Ganz und gar nicht normal ist der erhöhte Adrenalinspiegel von Patienten, die an einem Phäochromozytom leiden, einem Tumor des Nebennierenmarks, der den Organismus regelrecht mit dem Hormon überschwemmt. Die kritisch hohen Werte führen auf Dauer unausweichlich zu Herzversagen.

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Mikro-Brote für die Lebensmittelforschung

Fast 87 kg Brot isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr – das ist weltweit Spitze. Wie aber schaffen es die kleinen und großen Bäckereien, leckere Brote zu backen, die außerdem noch appetitlich aussehen und sich möglichst lange halten? Der Lebensmittelchemiker Peter Köhler berichtet für die “Nachrichten aus der Chemie” einige grundlegende Geheimnisse des Bäckerhandwerks. Diese wissenschaftlichen Highlights sind eine ideale Ausgangsbasis für weitere Recherchen.

Welche Hilfsstoff

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Werkzeug, Skalpell, Pinzette – alles aus Licht!

Jenaer Symposium präsentiert ab heute (15.03.) optische Innovationen

Ob Scheinwerfer oder Leselampe – jeder setzt Licht im Alltag ein, um besser sehen und genauer beobachten zu können. Licht kann aber auch in der Forschung als vielseitiges Werkzeug dienen, um Erkenntnisse über biologische Vorgänge in kleinstem Maßstab – z. B. in einer Zelle oder in Gewebestrukturen – zu gewinnen. Auf dem Symposium “Struktur und Dynamik biologischer Zellen mit optischen Methoden auf der Spur” stell

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Defensine neutralisieren Anthrax-Toxin

Berliner Max-Planck-Wissenschaftler entdecken neuen Immuntherapie-Ansatz gegen Anthrax

Einen neuen Immuntherapie-Ansatz gegen Anthrax haben Forscher am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin unter der Leitung von Prof. Stefan Kaufmann entwickelt. Dazu setzten die Wissenschaftler Defensine ein, körpereigene bakteriozide Abwehrmoleküle. Im Rahmen ihrer Untersuchungen konnten die Berliner Infektionsbiologen gleichzeitig eine neue biologische Funktion der Defensine a

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Alzheimer Plaquen erstmals bei lebenden Mäusen sichtbar

Neuer Marker ermöglicht Einsatz von MRI

Wissenschafter des Riken Brain Science Institute haben die für Alzheimer charakteristischen Plaquen im Gehirn von lebenden Mäusen sichtbar gemacht. Das neue Verfahren beruht auf den Prinzipien der bildgebenden Kernspintomografie (MRI). Dieser neue Ansatz macht es denkbar, dass Menschen ohne offensichtliche Symptome eines Tages frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden können. Derzeit besteht die einzige Möglichkeit des Nachweises di

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Winzigen "Einzeltätern" auf der Spur

Erfolgreiche Kooperation von Jenaer Wissenschaftlern mit der Industrie. Neues Verfahren zur raschen Erkennung von Verunreinigungen in Reinräumen.

In einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Industrie haben Prof. Dr. Jürgen Popp und seine Mitarbeiter vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Jena die Grundlagen für eine neuartige Technologie erforscht und umgesetzt, die gefährliche Keime in der Luft oder im Wasser vor Ort und ohne Zeitverlust erkennen kann. In Ko

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Gehirn recycelt Nervenwachstumsfaktoren

RUB-Biologen belegen Import aus anderen Hirnregionen /// Möglicher Schutzmechanismus vor epileptischen Anfällen

Nervenzellen können Nervenwachstumsfaktoren, die Neurotrophine, entlang von Nervenfasern (Axone) transportieren. So können Projektionsneuronen der Großhirnrinde über ihr Axon Neurotrophine aus entfernt liegenden Hirngebieten aufnehmen und importieren. Bisher war unklar, was mit den Neurotrophinen anschließend passiert. Allgemein wurde vermutet, dass die Neurotrophine nac

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