Erhaltung der biologischen Vielfalt ist wichtiger Wirtschaftsfaktor /// Wildkaffee in Äthiopien hat einen Wert von 1 bis 2 Mrd. US-Dollar
Die biologische Vielfalt besitzt einen hohen potentiellen ökonomischen Wert. Dessen Bedeutung kann erheblich über die bekannten ökologischen Aspekte wie Produktion von Biomasse oder Regulation von Klima und Wasserhaushalt hinausgehen. Anlässlich einer internationalen Fachtagung vom 14. bis 16. März in Bonn zum Forschungsprogramm “BioTeam” (Biosph
Izumo ermöglicht Verhütung ohne Eingriff in den Hormonhaushalt
Wissenschafter der Osaka University haben ein Protein identifiziert, das für die Verschmelzung von Sperma mit einer Eizelle von entscheidender Bedeutung ist. Das Protein Izumo erhielt seinen Namen nach einem japanischen Schrein, der der Ehe gewidmet ist. Bei Labortests zeigte sich, dass Mäusesperma ohne dieses Protein nicht in der Lage war mit der Eizelle zu verschmelzen. Die Wissenschafter um Masaru Okabe gehen in Na
In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 4 000 bis 5000 Menschen an einem Glioblastom.
Gliablastome gehören zu den häufigsten Hirntumoren und zu den bösartigsten. Sie treten meist bei Menschen Mitte Fünfzig, Anfang Sechzig auf. Die Ursachen sind nicht bekannt. Bisher ging die Forschung davon aus, dass fehlgesteuerte Stammzellen oder neuronale Vorläuferzellen Glioblastome auslösen. Jetzt haben Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, der Char
Forscher des Max-Born-Instituts und der University of Toronto weisen extrem schnelle Fluktuationen in flüssigem Wasser nach – Publikation in Nature
Einen Forscherteam des Max-Born-Instituts in Berlin-Adlershof und der University of Toronto ist es erstmals gelungen, ultraschnelle Fluktuationen in der Struktur von flüssigem Wasser nachzuweisen. Die Wissenschaftler nutzten dazu neue Methoden der Femtosekunden-Schwingungsspektroskopie. Wie sie in der aktuellen Ausgabe von Nature (Bd.
Berliner Max-Planck-Forscher verwirklichen elektrodynamische Falle zur Untersuchung von Molekülen
Normalerweise kann man Moleküle nicht beobachten, denn sie bewegen sich viel zu schnell. In den vergangenen Jahren ist es zwar bereits gelungen, so genannte niedrigfeldsuchende Moleküle mit Hilfe von optischen, magnetischen oder elektrischen Feldern einzufangen und zu analysieren, doch existiert ein weiterer Grundzustand, der hochfeldsuchende, in dem sich Moleküle bisher jedem Versuch,
Max-Planck-Forscher entschlüsseln die Duftbotschaft der Immungene von Stichlingen
“Den kann ich nicht riechen”, ist eine wichtige Entscheidung bei der Partnerwahl von Menschen, Mäusen und Fischen. Am Geruch erkennt Frau, Maus- oder Stichlingsweibchen die Immungene eines möglichen Partners. Die richtige Mischung von Immungenen zu haben, ist für die Nachkommen überlebenswichtig: Ein Stichlingsweibchen bevorzugt geruchlich das Männchen, dessen Immungene zusammen mit ihren eigenen de
Australische Wissenschaftler haben eine genetisch bedingte Anfälligkeit für Darmkrebs aufgedeckt. Die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Studie legen nahe, dass ein Großteil der Patienten, in deren Familien es eine Vorgeschichte von Darmkrebs gibt, eine Veränderung in ihrem MYH Gen aufweist.
Laut Professor Rodney Scott, Studiengangsleiter für Medical Genetics and der Faculty of Health der University of Newcastle, ist das MYH Gen in jedem Menschen vorhanden. Allerdings sind Personen,
Am 25. März beginnt im japanischen Aichi die Expo 2005. Auch Deutschland ist auf der Weltausstellung vertreten, die in diesem Jahr unter dem Motto “Natures wisdom” steht. Ein Leitmotiv des deutschen Pavillons ist der Selbstreinigungseffekt, der dafür sorgt, dass die Blätter der Lotusblume sprichwörtlich rein bleiben. Enträtselt wurde das Phänomen von Botanikern der Universität Bonn, die diesen Effekt zusammen mit Industriepartnern schon auf Produkte wie Wandfarben oder Textilien übertragen kon
Sicherheit der Stammzellenbehandlung erhöht
Ein neues Verfahren zur Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen soll das Risiko bei ihrem medizinischen Einsatz verringern. Derzeit werden die Zellen mit Hilfe von lebenden Tierzellen gezüchtet. Ein Verfahren, das das Risiko einer Verunreinigung mit Viren und anderen schädlichen Einflüssen in sich trägt. Wissenschafter von Advanced Cell Technology haben ein Verfahren entwickelt, das ohne den Einsatz tierischer Zellen arbeitet. Das
Neuberufen am Institut für Chemie: Prof. Dr. Matthias Driess entwickelt neue Moleküle mit ungewöhnlichen Eigenschaften
Leitfähige Polysilane, molekulare Schalter und raffiniertes Clusterdesign sind die Forschungsthemen von Matthias Driess, der nun am Institut für Chemie der TU Berlin die Professur “Metallorganik und Anorganische Materialien (Nachfolge Prof. Dr. Herbert Schumann) inne hat. Driess wechselte im Dezember 2004 von der Ruhr-Universität Bochum nach Berlin.
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So wie der elektrische Strom mittlerweile unverzichtbar für das reibungslose Funktionieren unserer Zivilisation ist, sind exakt aufeinander abgestimmte Protonen-Ströme verantwortlich für die präzise Regulation von Prozessen in lebenden Zellen. Wie aber schaffen es die Zellen ohne Verkabelung, die Protonen gezielt und schnell zu leiten? Dr. Florian Garczarek und Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der RUB konnten zeigen, dass Proteine wie geschickte Ingenieure durch Anwendung der grun
Atlantiklachs, Regenbogenforelle und Zackenbarsch sind drei Arten, der europäischen Aquakulturbranche bilden. Der Impfung gegen bestimmte bakterielle Erkrankungen folgt eine Reihe von Immun-Nebenwirkungen, mit möglicherweise ernsten Folgen für diesen Wirtschaftszweig.
Impfstoffe auf Basis eines öligen Adjuvans, die Fischpopulationen aller drei Arten verabreicht wurden, wurden mit dem Auftreten von intraperitonealen Immun-Granulomen in Verbindung gebracht. Das EGC-VAC-Projekt hatte
Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln die Bausteinkette des bisher ältesten fossilen Proteins aus den Knochen eines Neandertalers
Einem internationalen Team unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie ist es erstmals gelungen, aus den Knochen eines ca. 75.000 Jahre alten Neandertalers ein Protein heraus zu lösen und es anschließend zu sequenzieren, d.h. seine Aminosäuresequenz zu bestimmen. In ihrer Online-Publikation in PNAS (7
Wissenschaftler des Hans-Knöll-Institutes (HKI) sind im Verständnis eines bakteriellen Tarnmechanismus einen entscheidenden Schritt weitergekommen: In enger Zusammenarbeit mit deutschen und britischen Wissenschaftlern gelang es ihnen, die atomare Struktur eines Eiweißes aufzuklären, mit dessen Hilfe sich der Krankheitserreger Borrelia burgdorferi vor der menschlichen Immunantwort “versteckt”. Die Ergebnisse erschienen jetzt in der hochrangigen Fachzeitschrift “Nature Structural and Molecular Bi
“Molekularer Schalter” macht Lebensmittel-Keim gefährlich
Wie aus harmlosen Bakterien gefährliche Krankheitserreger werden können, haben Forscher am Beispiel des Lebensmittel-Keims Listeria monocytogenes untersucht. Der Mechanismus: Unter bestimmten Bedingungen schaltet ein Steuerungs-Molekül – ein Protein namens PrfA – all jene Gene an, die das Bakterium aggressiv machen. Listeria monocytogenes dringt dann in die Zellen der menschlichen Darmschleimhaut ein und vermehrt sich dort.
Australische Wissenschaftler haben eine entscheidende Entdeckung im Kampf gegen AIDS gemacht. Mit einer neuen, einfachen und sicheren Methode wird das Immunsystem des Körpers gegenüber tödlichen Viren, wie HIV, gestärkt. Die Methode ist sogar bei Medikamenten-resistenten Formen der Krankheit wirksam.
Laut Associate Professor Stephen Kent vom Department of Microbiology and Immunology an der University of Melbourne geben die Forschungsergebnisse Anlass zu großer Hoffnung: “Wir haben e