Algenbewuchs am Baum gibt Auskunft über Feinstaubpräsenz
Ein grüner Bewuchs am Stamm eines Baumes – der Biofilm – kann Auskunft geben, aus welcher Himmelsrichtung am häufigsten der Regen kommt. Botaniker der Universität Leipzig nehmen die winzigen Pflanzen jedoch aus einem anderen Grunde unter die Lupe und das Mikroskop: Sie haben entdeckt, dass das Grün besonders dort stark gedeiht, wo die Luft feinstaubgeschwängert ist. Ein neues Messverfahren bietet sich an.
Es kann viel
Ein großes Problem der Industrie offenbart sich tagtäglich in zahllosen Küchen. Wird ein Plastikbehälter mal schnell mit Wasser ausgeschwenkt, dann perlt die Flüssigkeit in Tropfen von seiner Oberfläche ab – Kunststoffe sind in der Regel nur schlecht benetzbar. Sollen sie bedruckt, beklebt oder lackiert werden, dann bereitet das gewisse Schwierigkeiten. Hartmut Fischer, Chemiker an der Uni Würzburg, hat hierfür eine neue Lösungsmöglichkeit entwickelt.
Dafür wurde Fischer beim laufend
CRYOZOOTECH und LTR-CIZ kündigen die Geburt von Pieraz-Cryozootech-Stallion an, dem ersten Klon, der es ermöglichen soll die Fortpflanzungfähigkeiten eines kastrierten und unfruchtbaren Tieres wiederherzustellen. Somit besteht jetzt die Möglichkeit das Erbgut von vielen außergewöhnlichen Pferden zu schützen, deren Gene sonst aufgrund ihrer Kastration verloren gehen würden.
Pieraz ist der erste Pferd, das geklont wurde, um die Folgen seiner Kastration abzuwenden. Wie die meisten Rennpferde
Gemeinsam mit Forschern aus dem Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research in Melbourne (Australien), haben französische Biologen des Pasteur Instituts gezeigt, dass der für Malaria verantwortliche Parasit, Plasmodium falciparum, seine immunlogischen Merkmale verändern kann, um die Abwehrkräfte des Wirtes zu täuschen.
Infiziert der Parasit ein rotes Blutkörperchen, kann er durch ein Protein, das sich auf der Zelloberfläche bildet, aufgespürt werden. Das Immunsystem lernt so diese
Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren evolutionär konserviertes “Adipositas-Gen” in der Fruchtfliege Drosophila
Die kontrollierte Speicherung von Körperfett in Zeiten des Nahrungsüberschusses und dessen Mobilisierung in Hungerperioden ist eine Grundeigenschaft aller Lebewesen. Ist diese Regulation gestört, kommt es zu krankhaftem Übergewicht und Fettleibigkeit. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie haben systematisch nach “Adipositas-Genen” bei der
Fehlen der Region DYS464 auf Y Chromosom entscheidend
Männer, die ihre Familiengeschichte mittels einer DNA-Analyse erforschen wollen, könnten mehr erfahren als sie eigentlich wissen wollten. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie unfruchtbar sind. Zahlreiche Unternehmen bieten genealogische Tests an, bei denen die männliche DNA auf eine Region des Y-Chromosoms, DYS464, getestet wird. Fehlt diese Region, ist eine Unfruchtbarkeit sehr wahrscheinlich. Mark Jobling von der University of Le
Das Genom einer sozialen Amöbe entschlüsselt
Kölner Biochemiker haben erstmals das Genom des kleinen Organismus Dictyostelium discoideum entschlüsselt. Gemeinsam mit Kollegen aus dem In- und Ausland analysierten Professor Dr. Angelika A. Noegel und Dr. Ludwig Eichinger vom Institut für Biochemie I der Universität zu Köln die 34 Millionen Bausteine des Winzlings, der sich an der Grenze zwischen Ein- und Vielzellern befindet. Die neuen Erkenntnisse können helfen, innovative Therapieans
Erkenntnis bringt innovative Therapieansätze für Erbkrankheiten
Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen das Genom des kleinen Organismus Dictyostelium discoideum zu entschlüsseln. Dictyostelium befindet sich mit 34 Mio. Bausteinen an der Grenze zwischen Ein- und Vielzellern. Die Erkenntnisse können helfen, innovative Therapieansätze für tödliche Erbkrankheiten zu entwickeln und Rätsel der Geschichte der Evolution zu lösen, berichtet die Kölner Universität, die federführe
Es wurden artenspezifische DNA-Marker entwickelt, die ganz genau frühzeitige Eistadien verschiedener Fischarten aufspüren. Dieses Verfahren kann sich europaweit auf die Maßnahmen zur Bestandsabschätzung auswirken und zum Kampf gegen Betrug eingesetzt werden.
Im Rahmen des MARINEGGS-Projektes konzentrierte man sich hauptsächlich auf die Verbesserung der fischereiunabhängigen Fischlaichverfahren und das Aufdecken wirtschaftlichen Betruges. Artenspezifische nukleare und mitochondriale Mar
Max-Planck-Forscher bestimmen optimale Parameter für biomimetische, auf molekularen Motoren basierende Transportsysteme
Molekulare Motoren sind Nanometer große Maschinen, die sich entlang sehr dünner, stäbchenförmiger Filamente bewegen. Auf diese Weise ermöglichen sie einen regen Verkehr von molekularen Transportgütern innerhalb biologischer Zellen. Sowohl die Motoren als auch die Filamente können von den Zellen isoliert und für den Aufbau von biomimetischen Transportsystemen ein
Wie Transportfahrzeuge auf dem Strassennetz transportieren sogenannte Argosome Stoffe von einer Zelle zur anderen
Um ihre Wirkung im Körper zu entfalten, müssen Stoffe erst einmal ihren Bestimmungsort im Organismus erreichen. Die Mechanismen, mit denen sich Stoffe innerhalb der Zelle bewegen, sind hinlänglich bekannt. Wird aber ein Stoff in einer Zelle produziert und kommt in einer völlig anderen Zelle zum Einsatz, so müssen unglaublich lange Transportwege überwunden werden. W
Bluthochdruck ist eine der Hauptverursacher der Herzschwäche oder Herzinsuffizienz. Allein in der Bundesrepublik leiden Millionen von Menschen an dieser Erkrankung, die das Herz auf Dauer schwer schädigt und eine der häufigsten Ursachen für Luftnot und Leistungseinschränkung alter Menschen ist. Jetzt gelang es Forschern und Klinikern der Franz-Volhard-Klinik (FVK) für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Helios Klinikum Berlin-Buch/Charité Campus Buch, Universitätsmedizin Berlin) und des Max-Delbrück-
Phyletisches Museum der Universität Jena zeigt ab 14. Mai Ausstellung “Marina und andere Elephanten”
Die Bezeichnung “Dickhäuter” ist eigentlich nicht zutreffend, denn die Elefantenhaut ist keineswegs so dick und unempfindlich, wie wir allgemein glauben. “Sie ist im Gegenteil nur 2-4 cm stark, bis dicht unter die verhornte Schicht gut durchblutet und überall sehr tastempfindlich”, erklärt Prof. Dr. Martin S. Fischer. Der Zoologe von der Universität Jena räumt auch mit der Redens
Gemeinsam mit Degussa und Uhde entwickelten Chemnitzer Chemiker den weltweit ersten Mikrostrukturreaktor für chemische Gasphasenprozesse
Wissenschaftler der TU Chemnitz haben gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft den weltweit ersten Mikrostrukturreaktor für chemische Gasphasenprozesse entwickelt, die bei der Produktion von Grundchemikalien bedeutsam sind. Eine Pilotanlage wurde jüngst bei der Degussa AG am Standort Hanau-Wolfgang (Hessen) in Betrieb genommen und hat ihre Testph
Meeresforscher klären mit Ultraschall das Phänomen von Planktonanreicherungen im Meer
Grenzflächen bestimmen das Leben an Land wie auch im Meer. Wo im Meer unterschiedliche Wassermassen aufeinander stoßen, finden Austauschvorgänge statt, die für die Meeresorganismen von entscheidender Bedeutung sind. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Vertikalbewegungen des Wassers. Durch Auftriebsereignisse gelangen z.B. Nährstoffe aus den Tiefen des Meeres ans Sonnenlicht und ermöglichen
Albert Jeltsch, Professor für Biochemie an der International University Bremen (IUB), und seinen Mitarbeitern gelang es, zusammen mit Wissenschaftlern der Emory University Medical School in Atlanta und der University of Rochester (USA) grundlegende Mechanismen der biologischen DNA-Erkennung als Teil des Genregulationsprozesses aufzuklären. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von Cell (Volume 121 Issue 3: May 5, 2005; http://www.cell.com) veröffentlicht.
Das menschliche Erbgut enthält