Biowissenschaften Chemie

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Auf der Wanderung im Nervensystem brauchen Zellen einen genetisch regulierten Motor

Ohne einen bestimmten Transkriptionsfaktor bleibt der Bewegungsapparat außer Betrieb

Damit das zentrale Nervensystem richtig funktionieren kann, müssen neu gebildete neuronale Zellen an ihren richtigen Platz gelangen. Das ist nicht nur während der Entwicklung des Gehirns im Embryo wichtig, sondern auch noch bei Erwachsenen. Dr. Siegfried Alberti, Sven M. Krause, Dr. Ulrike Philippar, Dr. Franziska F. Wiebel und Prof. Alfred Nordheim vom Interfakultären Institut für Zellbiologie de

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Genetischer Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Psychosen aufgedeckt

Eine Studie der neuseeländischen University of Otago hat ein internationales Wissenschaftlerteam zu einem Gen geführt, das für den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum im Jugendalter und die spätere Entwicklung psychotischer Störungen verantwortlich ist.

Bei Personen, die über eine bestimmte Form dieses Gens verfügten, wurde eine fast elffach erhöhte Wahrscheinlichkeit festgestellt, an einer Psychose zu erkranken, wenn sie in ihrer Jugend Cannabis konsumiert hatten. Dieses Risiko i

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Museales Gift

Exponate aus organischen Materialien können leicht von Insekten befallen oder von Mikroorganismen zersetzt werden. Zum Schutz vor diesen Angriffen wurden lange Zeit Biozide eingesetzt. Mitarbeiter von Museen können die damit verbundenen Gefahren oft nur schlecht einschätzen.

Die Vielfalt der Schädlinge, die museale Sammlungen angreifen können, ist groß. Ihre Ausbreitung richtet sich nach dem Nährstoffangebot und den Umgebungsbedingungen – vor allem der Temperatur, Luft- und Mate

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Awacss jagt Hormone und Pestizide im Trinkwasser

Siemens hat mit Partnern ein neues mobiles Analysesystem für Schadstoffe in Gewässern entwickelt. Das koffergroße Gerät untersucht Proben selbstständig und schickt die Ergebnisse an eine Zentrale, wie das Forschungsmagazin “Pictures of the Future” in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Bisher mussten Proben per Hand gezogen und im Labor analysiert werden. Forscher von Corporate Technology in Erlangen erarbeiteten das System im Rahmen eines EU-Projekts mit dem Technologiezentrum Wasser in Karlsru

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Soziale Amöbe mit komplexem Innenleben – Genom von Dictyostelium discoideum entschlüsselt

Das Genom der sozialen Amöbe Dictyostelium discoideum wurde von einem großen internationalen Forscherteam entschlüsselt, zu dem auch Professor Michael Schleicher und Dr. René Rost vom Adolf-Butenandt-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München gehören, wie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichtet.

Dictyostelium discoideum wird weltweit als Forschungsobjekt genutzt, weil der Organismus zwischen ein- und vielzelligen Stadien wechseln kann. “Es sche

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Wie viele Gene beeinflussen das Pflanzenwachstum?

Nutzeigenschaften von Pflanzen hängen von einem komplexen Netzwerk an Genen ab, haben Jenaer Max-Planck-Wissenschaftler entdeckt

Wie viele Gene die quantitativen Eigenschaften eines Organismus beeinflussen, ist eine wichtige Frage in der ganzen Biologie. Zu diesen Merkmalen gehören zum Beispiel das Wachstum und der Ertrag von Nutzpflanzen oder ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Quantitative Eigenschaften werden nach wesentlich komplexeren Mustern vererbt als so gen

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Transgene Mäuse leben 20 Prozent länger

Freie Radikale werden auf zellulärer Ebene vernichtet

Eine langlebigere Maus mit der Fähigkeit freie Radikale auf zellularer Ebene zu vernichten haben Wissenschafter der University of Washington geschaffen. Diese Forschungsergebnisse bestärken Theorien über den Zusammenhang zwischen freien Radikalen und der Alterung. Es wird davon ausgegangen, dass Formen von Sauerstoff Zellen und Gewebe schädigen und so zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit führen. Der leitende Wissenschafte

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Wirkstoffsuche auf dem Chip

Die Firma “Caliper Life Sciences” unterstützt das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie: Analyse-System bewältigt bis zu 30.000 Proben am Tag

Das Unternehmen Caliper Life Sciences GmbH aus Rüsselsheim unterstützt das Screening-Labor des Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie in Berlin-Buch (FMP) mit einem vollautomatisierten Screening-System. Die einzigartige Caliper-Technologie soll beispielsweise im Rahmen eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Pro

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Natürliche Auslese bei Genen bevorzugt Immunität und Zelltod

Veränderungen rascher als bei zufälligen Mutationen

Die bisher umfassendste Studie zur genetischen Divergenz von Menschen und Schimpansen hat ergeben, dass die von der natürlichen Auslese bevorzugten Gene mit der Immunität, der Tumorunterdrückung und dem programmierten Zelltod in Zusammenhang stehen. Diese Gene zeigen in beiden Bereichen der evolutionären Entwicklung Anzeichen einer positiven natürlichen Auslese und verändern sich rascher als durch zufällige Mutationen zu erwarten

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Neue Einblicke in die DNA-Reparaturwege

Die Mechanismen, die Zellen für den Umgang mit Schäden an ihrem genetischen Material nutzen, waren Mittelpunkt umfassender Untersuchungen – nicht zuletzt wegen ihrer Implikationen bei einer Reihe von pathologischen Zuständen. Dabei waren besonders die durch oxidativen Stress hervorgerufenen DNA-Schäden sowie die für diese Art von Verletzung typischen Reparaturwege von Interesse.

Der Einfluss von durch oxidativen Stress verursachten DNA-Schäden auf eine Vielzahl von Krankheiten ist i

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Gewinnung neuer Erkenntnisse zum Metabolismus bei Fischen

Scholle, Atlantiklachs, Wolfsbarsch und Goldbrasse sind vier der Hauptfischarten mit besonderer Bedeutung für die europäische Aquakulturindustrie. Die Steigerung der Produktionsraten innerhalb des Industriezweigs hängt.

Die wichtigsten Zellregulatoren für das Fettgleichgewicht bei Wirbeltieren wurden als Peroxisome Proliferator-Activated Receptors (PPAR) identifiziert. PPAR bilden eine große Proteingruppe in den meisten Zellarten, die sowohl an der Ablagerung von Fettgewebe als auch

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Antimon – das unbeachtete Element

Weltweit erster Workshop zur Antimon-Problematik vom 16. bis 19. Mai am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg – Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt bislang einmalige Tagung

Antimon – die Ägypter benutzten es vor mehr als 3500 Jahren zum Schminken und die Babylonier verwendeten es für die Verzierung von Backsteinen. Im Mittelalter fand es seine Anwendung als Abführmittel und im 17. Jahrhundert schließlich war Antimon als Medizin in jeder Apotheke zu bekomme

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DNA auf Wanderschaft in der Zelle

Kölner Max-Planck-Forscher entdecken im Zellkern von Pflanzen Sequenzen, die aus einem Mosaik aus Mitochondrien- und Chloroplasten-DNA bestehen.

Ein nicht unerheblicher Anteil von DNA im Zellkern von Pflanzen stammt aus Mitochondrien und Chloroplasten. Biologen vom Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln entdeckten einen neuartigen Mechanismus, bei dem wandernde DNA vor ihrem Einbau in den Zellkern wie ein Puzzle aus Mitochondrien- und Chloroplasten-DNA zusammengesetzt wir

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Erstmals Genom einer sozialen Amöbe entziffert

DFG-Initiative förderte Erfolgsprojekt von Forschern aus Köln und Jena

In Rahmen der Initiative “Sequenzierung von Genomen kleiner Organismen” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben Forscher des Instituts für Biochemie der Universität Köln und des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMB) in Jena gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Großbritannien das Genom der sozialen Amöbe Dictyostelium discoideum entziffert. Die Forschungsergebnisse werden in der kommenden Ausgab

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Dem Leben auf der Spur – ’Schneidendes Lasermikroskop’ eröffnet neue Wege in der Krebsforschung

Forscher des Laser Zentrums Hannover erhält für neuartiges Werkzeug zur Beobachtung und Manipulation auf zellulärer und molekularer Ebene den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2005.

Pressegespräch im Rahmen des InnovationsForum Photonik am 03. Mai, 16.30 Uhr in der Kaiserpfalz Goslar

Die komplexen Zusammenhänge des Geschehens in lebenden Zellen und Zellverbänden verstehen, beeinflussen und damit nutzbar machen zu können, ist vordringliches Ziel aktueller Forschung in d

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Baumeister des Lebens

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin erzielen wichtige Durchbrüche bei der Aufklärung der Struktur der Ribosomen

Gleich zwei wichtige Erfolge kann eine Gruppe von Wissenschaftlern am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik vermelden. Gemeinsam mit einer amerikanischen Partnergruppe konnten die Forscher unter der Leitung von Dr. Paola Fucini die dreidimensionale Struktur einer wichtigen Bindungsstelle des Ribosoms einschließlich eines d

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