Biowissenschaften Chemie

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Wie können sich Tumoren ausbreiten und Metastasen bilden?

DFG bewilligt neues Verbundforschungsprojekt zu Wechselwirkungen von Tumorzellen und Gefäßen

FREIBURG. Mit dem Ziel, der Krebsforschung neue Impulse zu verleihen, hat die Deutsche Forschungsgemeinsaft (DFG) die Einrichtung eines neuen Schwerpunktprogramms (SPP 1190) mit dem Titel “Mechanismen der Tumor-Gefäß-Interaktion bei Tumorprogression und Metastasierung” beschlossen. Koordinator ist Prof. Dr. Dr. Hellmut Augustin, Leiter der Abteilung vaskuläre Biologie und Angiogeneseforsc

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Molekulare Grundlage der Raucherlunge entschlüsselt

Neue Methode, um die molekularen Reaktionen von Lungenepithelzellen auf Zigarettenrauch zu untersuchen

Wissenschaftler der Universität Marburg um Dr. Robert Bals konnten zeigen, welche Botenstoffe das Immunsystem in der Lunge nach Kontakt mit Zigarettenrauch produziert. Dies ist wichtig, da Zigarettenrauch die Infektabwehr der Lunge herabsetzt – häufige Folge ist eine chronische Bronchitis.

Das neu entwickelten System bildet die natürliche Situation besonders gut ab, da ges

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Der Blick hinter die Schale

Forscher entwickelten Schnelltest für die Qualität von Obst und Gemüse

Ein Forscher-Team der Fachhochschule Anhalt hat einen Schnelltest entwickelt, mit dem Aromastoffe von Obst und Gemüse schneller als bisher bestimmt werden können. Aromastoffe sind eindeutige Zeichen für die Qualität einer Frischware. Mit Hilfe verschiedener Schnellextraktionsmethoden und einer anschließenden Analyse mit einem Massenspektrometer konnte die Testzeit für Erdbeeren, Äpfel, Möhren und Spargel von vorhe

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Rolle von Vitamin D3 für das Auftreten der "Graft-versus-Host Disease"

Allogene Transplantationen von hämatopoetischen Stammzellen werden in zunehmendem Maße zur Therapie von Erkrankungen des Knochenmarkes eingesetzt. Sie sind jedoch mit einer erheblichen Morbidität und Mortalität verbunden, die vor allem durch das Auftreten einer immunologischen Reaktion gegen den Patienten (akute und chronische “Graft-versus-Host Disease”) bedingt ist. Bei der “Graft-versus-Host Disease” kommt es zu einer Reaktion des neuen Immunsystems des Spenders gegen Gewebe des Patienten, mit d

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Denken Honigbienen wie Wirbeltiere?

Bienen verarbeiten Informationen aus beiden Hirnhälften miteinander

Bienen besitzen wie alle Insekten im Gehirn besonders auffällige Strukturen, so genannte Pilzkörper, die aus etwa 170.000 dicht gepackten Nervenzellen bestehen und symmetrisch links und rechts im Hirn liegen. Hier kommen Informationen über Bilder, Düfte und mechanische Reize an, werden verarbeitet und gespeichert. Pilzkörper wurden deshalb auch als Sitz der Insektenintelligenz bezeichnet. Bisher wurde angenommen, da

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Die Grenzen der Plastizität

Funktionelle Magnetresonanztomografie erlaubt Langzeitbeobachtung des Gehirns mit überraschendem Ergebnis

Mit ihren jüngsten, in der Zeitschrift Nature (19. Mai 2005) veröffentlichten Untersuchungen zur Plastizität des visuellen Kortex, haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen die Debatte über das Potenzial neuronaler Reorganisation in der Hirnrinde neu entfacht. In ihren Untersuchungen an Makaken konnten die Forscher – entgegen bisherigen

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Vorgänge in Miniporen und innere Ordnung von Riesenmolekülen

NMR-Experte Gerd Buntkowsky ist neuer Professor für Physikalische Chemie an der Universität Jena

Die NMR-Spektroskopie ist Ausgangspunkt für die verschiedenen Forschungsaktivitäten von Prof. Dr. Gerd Buntkowsky, dem neuen Professor für Physikalische Chemie an der Universität Jena. NMR steht für Nuclear Magnetic Resonance, zu deutsch Kernspinresonanz. Bei diesem Verfahren wird das Verhalten des Kernspins, einer schnellen Drehung des Atomkerns um seine Achse, in starken gleichmä

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Wenn Zugvögel auf "Nachtflug" schalten

Oldenburger Forschergruppe um Dr. Henrik Mouritsen entdeckt ein Gehirnareal, das nur bei nachts fliegenden Singvögeln aktiv ist.

Zwei Mal pro Jahr machen sich Millionen von Zugvögeln auf den Weg in wärmere oder kältere Gefilde. Tausende von Kilometern legen sie zurück, und ihr Navigationssystem ist von einer faszinierenden Präzision. In der Dunkelheit weisen ein magnetischer Kompass und der Sternenhimmel den Zugvögeln den rechten Weg. Wie dieser Orientierungssinn im Einzelnen fu

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Internet-Klimaenzyklopädie fertig gestellt

Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz koordiniert seit Anfang 2003 den Aufbau einer der größten zusammenhängenden Internet-Informationsquellen zum Klimasystem. Die ESPERE-Klimaenzyklopädie ist nun in ihrer deutschen Version vollständig verfügbar und wird Schulen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Internet online und auch als Offline-Version zum kostenlosen Herunterladen angeboten.

Der Projektname ESPERE steht für “Environmental Science Published for Everybody Round the E

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Überraschende Entdeckung beim Spiel mit dem Feuer

Neue Erkenntnisse über Verbrennungsvorgänge unter Beteiligung von Bielefelder Chemikerinnen

Es ist ein mächtiges Element, das den Menschen schon immer fasziniert hat. Wer allerdings glaubt, dass Wissenschaftler das Feuer längst vollständig begriffen haben, der irrt. Eine wichtige Entdeckung wurde jetzt gemacht. Eine internationale Wissenschaftlergruppe, darunter Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus und Dipl.-Chem. Tina Kasper von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld,

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Seltene Kinderkrankheit führt zum Verständnis einer neuartigen Enzymfamilie

Bielefelder Biochemiker und seine Kooperationspartner entschlüsseln Struktur und Funktionsweise eines medizinisch wichtigen und wissenschaftlich interessanten Enzyms

Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Dierks, der 2004 aus Göttingen auf den Lehrstuhl für Biochemie I der Universität Bielefeld berufen wurde, und aus der Abteilung Strukturbiologie der Universität Göttingen haben einen weiteren wichtigen Schritt zum Verständnis der Multiplen Sulfatasedefizienz (MS

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Neuer Photokatalysator zur Wasserstofferzeugung arbeitet bei Bestrahlung mit Licht im sichtbaren Bereich

Energie nutzbar zu machen ist ein zentrales Problem unserer Zivilisation. Könnten wir nicht einfach wie die Grünpflanzen per Photosynthese Licht in chemische Energie umwandeln? Im Prinzip ja: So lässt sich Wasserstoff photokatalytisch aus Wasser freisetzen, der Wasserstoff betreibt dann stromerzeugende Brennstoffzellen – eine saubere Energiegewinnung, die ohne fossile Brennstoffe auskommt. An sich sind photokatalytische Zellen sehr einfach aufgebaut. Den Katalysator in Wasser geben, mit Sonnenlich

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Resistente Ratten in Europa – unerwünscht und unabhängig

Veröffentlichung in der Fachzeitschrift “Genetics” – jetzt vorab im Internet: H.-J. Pelz et al.: The genetic basis of resistance to anticoagulants in rodents www.genetics.org/aheadofprint.shtml

Die Vermehrung von Ratten führt weltweit zu Ernte- und Materialschäden. Außerdem birgt sie hygienische Probleme, da von den Nagetieren Krankheitserreger auf Mensch und Haustiere übertragen werden können. Doch Ratten zu b

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Evolution der circadianen Rhythmen – Innere Uhr stellt sich auch mit Fehler im Getriebe

Nahezu alle Lebensfunktionen von Organismen werden von der inneren oder circadianen Uhr gesteuert und laufen in Zyklen synchron zur Umwelt – etwa dem Tag-Nacht-Wechsel – ab. So genannte Zeitgeber, meist das Tageslicht, lösen die Synchronisation aus: Sie “stellen” die innere Uhr in einem Entrainment genannten Prozess. Uhren-Gene, wie etwa das Gen frequency beim Schimmelpilz Neurospora crassa, spielen eine zentrale Rolle im System der inneren Uhr. In Zusammenarbeit mit Kollegen am Max-Planck-Inst

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Krebsforschung lernt von Fadenwürmern

Forscher der Universität Zürich (UZH) konnten am Beispiel eines Fadenwurms aufzeigen, wie ein menschliches Tumor-Suppressorgen funktioniert. Die Beschreibung dieses Gens ist in der Online-Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Genes & Develop-ment publiziert und erscheint in der Juni-Printausgabe.

Die Grundlagenforschung am Fadenwurm Caenorhabditis elegans liefert Erkenntnisse über die Entstehungsweise von verschiedenen Krankheiten beim Menschen. Für mehrere menschlichen Gene, die an

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Unbelehrbare Fliegen

Einem wichtigen Molekül für Lernen und Gedächtnis ist Matthias Fischer von der Universität Würzburg auf der Spur. Seine Arbeiten zeichnet die Novartis-Stiftung mit einem Stipendium aus.

Es ist eine jener seltenen Erbkrankheiten, die fast niemand kennt und dennoch für den Einzelnen so schwer wiegen wie Alzheimer oder Parkinson. Kinder mit dem “Coffin-Lowry-Syndrom” sind geistig behindert. Sie haben Gedächtnisstörungen. Ihre Knochen wachsen nur langsam, was zu verschiedenen Folgen führ

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