Ein von Forschern der Technischen Universität München (TUM) mitentwickelter Enzymhemmer, SB-3CT, konnte die Ausbreitung von Lymphknotenkrebs in der Leber von Mäusen um über 70% verringern und das Überleben der Tiere deutlich verlängern. Darüber berichten der Biologe Dr. Achim Krüger und sein Team vom Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung der TUM in der renommierten Fachzeitschrift Cancer Research. Bislang konnten die Wissenschaftler den Erfolg nur im Mausmodell nachweisen, doch
Neue Medikamente sollen das Stressproblem an der molekularen Wurzel packen
Italienische Wissenschafter konnten feststellen, dass zwei spezielle Proteine der Auslöser für zahlreiche Formen von Stress sind. Die Identifizierung des so genannten Mapk-Proteins und des Egr1-Proteins bedeutet einen zentralen Fortschritt beim Versuch, die dem Stress zugrunde liegenden physischen und psychologischen Prozesse zu verstehen. Durch die Entdeckung der Proteine ist es den Wissenschaftern des Is
Erstmals in Australien haben Wissenschaftler aus bestehenden embryonalen Stammzellen drei Zellklone entwickelt. Der wissenschaftliche Durchbruch, erzielt von Forschern der in Sydney gelegenen University of New South Wales (UNSW), könnte zu neuen Behandlungsmethoden bei Diabetes, Parkinsons oder bei Rückenmarksverletzungen führen.
“Das Klonen der Zellen basiert auf einem neuen Verfahren, das eine sehr genaue Methode für das Extrahieren und Heranziehen einzelner Zellen bietet”, erläute
Neues Fraunhofer-Institut stärkt Biotech-Standort Leipzig
Leipzig setzt weiter auf Stammzellen. Das bestätigte Prof. Frank Emmrich, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das am 29. April in der Leipziger Bio City gegründet wurde. Das IZI soll in den nächsten Jahren einen geplanten Neubau neben der Bio City beziehen. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit den in der Bio City angesiedelten Unternehmen wie der Stammzellbank Vita34.
Genau wie
Ob Arthrose des Kniegelenks oder Verbrennungen der Haut – die Wiederherstellung von Gewebe durch Zellen aus dem Labor eröffnet ganz neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Krankheiten. In Leipzig wird am 29. April das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gegründet. Forschungsschwerpunkt ist die regenerative Medizin. Mit dem neuen Institut bringt die Fraunhofer-Gesellschaft, aktives Mitglied der Initiative “Partner für Innovation”, Deutschland in einem zukunftsträchtigen Forsch
Sox-2 könnte zur Wiederherstellung des Hörvermögens führen
Wissenschaftern der University of Hongkong ist ein wesentlicher Durchbruch gelungen, denn sie konnten jenes Gen entdecken, das für das Hören verantwortlich ist. Das Sox2-Gen reguliert die Entwicklung der Haarzellen (Gleichgewichts- und Hörzellen) im Innenohr, die für das Hörvermögen sorgen. Durch die Entdeckung dieses Gens könnte erblich bedingte Taubheit möglicherweise bald therapierbar sein. Denn immerhin jedes 800. Kin
Das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie nimmt Wirkstoffe gegen Krebs unter die Lupe
Mit mehr als 720.000 Euro fördert die Volkswagenstiftung zwei Projekte, an denen das Berliner Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) beteiligt ist. Die Bewilligungen sind eingebettet in eine größere Förderinititative zur Untersuchung der so genannten molekularen Konformation. Wie die Volkswagenstiftung jüngst mitteilte, stellt sie für zehn neue Vorhaben in diesem Bereich ins
Neu entdecktes zelluläres Protein hemmt wichtigen Schritt im Steuerungsmechanismus der HIV-Vermehrung
Einige menschliche Zellen setzen sich gegen das HI-Virus erfolgreicher zur Wehr als andere: Besipielsweise hemmen bestimmte Gehirnzellen – die Astrozyten – die Synthese von HIV Bausteinen, aus denen infektiöse Viruspartikel gebildet werden. GSF-Wissenschaftler um Dr. Ruth Brack-Werner identifizierten nun ein Protein, das bei diesem zellulären Abwehrmechanismus eine Rolle spielen kön
Einzelmolekülspektroskopie steht im Mittelpunkt der diesjährigen ’Bunsentagung’ in Frankfurt
Methodische Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte erlauben es, einzelne Atome, Moleküle oder allgemein Teilchen mit Dimensionen im Bereich weniger Nanometer (millionstel Millimeter) einzufangen, abzubilden, zu identifizieren, zu zählen, zu manipulieren, zu modifizieren, zu schalten, zu verfolgen und vieles mehr.
Die Einzelmolekülspektroskopie steht im Mittelpunkt der Jahreshaupt
Haute cuisine im Goldfuß-Museum der Universität Bonn? Die Paläontologen servieren dort im kommenden Monat “Libelleneier auf Lorbeerblatt”. Dahinter verbirgt sich jedoch kein Füllsel für den hohlen Zahn, sondern ein äußerst seltenes Doppelfossil.
Bei der Eiablage vollführen die Libellen ein besonderes Paarungsritual: Männchen und Weibchen bilden ein so genanntes “Paarungsrad”. Dann heftet das Weibchen die Eier an einer Blattoberfläche fest, wobei es sich leicht wippend hin und her bew
Die Schwerkraft wirkt seit Existenz der Erde auf jedes Lebewesen und jede Zelle ein. Inwieweit diese grundlegende Kraft zur Entwicklung und Regulation von Signalprozessen in Zellen des Immunsystems beiträgt, ist Thema eines europäischen Forscherverbundes, an dem die Magdeburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich vom Institut für Immunologie und HS-Doz. Dr. Regine Schneider-Stock vom Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität mit einem eigenen Projekt beteiligt sind.
Physikochemiker der Universität Jena ist Gründungsmitglied eines neuen DFG-Schwerpunktprogramms
Prof. Dr. Jürgen Popp von der Uni Jena ist Gründungsmitglied eines neuen Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Thema des Forschungsprojekts, an dem rund 20 Gruppen aus ganz Deutschland, den USA und Russland beteiligt sind, ist die “Experimentelle Elektronendichte als Schlüssel zum Verständnis chemischer Wechselwirkungen”. Offizieller Beginn des Programms ist der
Nutztiere sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung eines bedeutenden Teils der europäischen Bevölkerung verbunden. Ihre Gesundheit und ihr Schutz vor Infektionskrankheiten sind daher das Hauptanliegen vieler Forschungsgruppen in den Mitgliedsstaaten.
Den Familien der Corona- und Rotaviren wurden mit einer Reihe von Darmerkrankungen bei Nutztieren in Verbindung gebracht. Forscher haben versucht, neue therapeutische und prophylaktische Methoden zu entwickeln, die auf der Induktion vo
Die erfolgreiche Darstellung und Charakterisierung eines wichtigen Bestandteils für einen zukünftigen Impfstoff gegen Katzenallergie soll zu einer verbesserten Lebensqualität führen.
Eine der verbreitetsten Haustierallergien ist die Katzenallergie, bei der man davon ausgeht, dass die Hautschuppen von Katzen aus verschiedenen allergenen Molekülen bestehen. Diese befinden sich als mikroskopische Teilchen in der Luft und können bei einer Einatmung allergische Reaktionen wie Atemschwier
Die Entwicklung neuer Futtermittel, die den gesteigerten Anforderungen in europäischen Fischzuchtanlagen gerecht werden, stellte für die Forscher eine einmalige Herausforderung dar. Deshalb richtete sich das FPPARS-Projekt darauf, die molekularen Prozesse hinter Fettablagerung und Fettabbau bei vier Fischarten zu skizzieren, die in der europäischen Aquakultur eine wichtige Rolle spielen.
Die vier am Projekt beteiligten Spezies sind Atlantiklachs, Wolfsbarsch, Goldbrasse und Scholle.
Beta-Carotin ist ein Vorläufer von Vitamin A und weist zahlreiche Merkmale auf, die für den Menschen sehr gesund sind. Dazu zählen u.a. potentielle entzündungshemmende Eigenschaften und die eventuelle Fähigkeit, das Risiko bestimmter Krebserkrankungen zu senken. Die Erhöhung des Beta-Carotin-Anteils in Lebensmitteln könnte den Verbrauchern zugute kommen und bietet gleichzeitig eine interessante neue Alternative zu chemischen Synthesemethoden.
Beta-Carotin entsteht durch die enzymge