Biowissenschaften Chemie

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Vom Netzwerk zum System

Neues Max-Planck-Partnerinstitut in Shanghai konzentriert sich auf die Erforschung biologischer Netzwerke

Ein “Partner Institute for Computational and Theoretical Biology” haben die Max-Planck-Gesellschaft und die Chinesische Akademie der Wissenschaften jetzt in Shanghai offiziell gegründet. MPG-Gründungsdirektor des neuen Instituts ist der Mathematiker Prof. Andreas Dress, bisher Universität Bielefeld und Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften. Chinesischer Ko

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Oxytocin steigert das Vertrauen

Ob in der Liebe oder in der Politik, ob im Familien- oder Geschäftsleben, immer spielt das Vertrauen eine wichtige Rolle. Wissenschafter der Universität Zürich haben jetzt neurobiologische Determinanten dieses menschlichen Verhaltens entdeckt. Ihre Forschungsergebnisse werden in der kommenden Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Nature publiziert.

Ohne Vertrauen wäre der private, gesellschaftliche und politische Alltag nicht denkbar. So erfordert ein funktionierender Markt Vertrau

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Ungewöhnliche neue Dinosaurierart entdeckt

Ein argentinischer Schafzüchter hat den bei weitem kurzhalsigsten Langhalssaurier entdeckt, der bisher gefunden wurde. Ein deutsch-argentinisches Forscherteam um den Münchener Paläontologen Dr. Oliver Rauhut von der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie stellen das Tier in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Nature” vor. Die Studie entstand im Rahmen einer an der Universität Bonn koordinierten Forschergruppe, die sich mit der Entstehung und Biologie der Riesen-Dinos beschä

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Lichtmikroskopie in ungekannter Schärfe

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie steigern die Auflösung der Fluoreszenzmikroskopie jenseits konventioneller Grenzen

Das von Ernst Abbe 1873 formulierte Gesetz zur beugungsbegrenzten Auflösung im Lichtmikroskop haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen überwunden und ein neues Gesetz, das in der Fluoreszenzmikroskopie eine unbegrenzte optische Auflösung ermöglicht, etabliert. Zukünftige Anwendunge

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Molekulare Steuerung der synaptischen Plastizität

Max-Planck-Forscher enthüllen weitere molekulare Details, die die Stärke der Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn regeln

Ein weiterer Schritt bei der Aufklärung jener Mechanismen, die die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen regulieren, ist jetzt Forschern um Ralf Schneggenburger am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen gelungen. Mit elektrophysiologischen Messungen und der optischen Stimulation einzelner Nervenzellen konnten die W

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Der mit der langen Nase und den schwangeren Männchen

Nasenfrösche leben in Chile und wurden vor etwa 170 Jahren schon von dem berühmten Naturforscher Charles Darwin gesammelt. Doch sind die merkwürdigen Amphibien, die ihre Jungen im Maul “ausbrüten”, inzwischen selten geworden. Der Tübinger Zoologe Mirco Solé hat nun kürzlich bei einer eigens anberaumten Suchexpedition eine einzige Nasenfrosch-Population entdeckt. Er befürchtet, dass die Art bald aussterben könnte.

Von einer Suchexpedition nach dem seltenen Darwin-Frosch in Chile

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Leipziger Forscher entwickeln revolutionäres Nachweisverfahren für Stammzellen

“Einen Grashalm im Heuhaufen finden”

Leipziger Stammzellforscher haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem auch kleinste Mengen fremder Zellen in einem Organismus aufgespürt werden können. So ist es möglich, mit bislang unbekannter Genauigkeit die Wirkungsweise von Stammzellen nachzuverfolgen. Die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Universität Leipzig, des IPK Gatersleben und der Stammzellbank Vita34 wurden jetzt im Fachjournal “Stem Cells” veröffentlicht (Stem Cells 2005

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Erfolgreiche Dreifachtherapie gegen Krebszellen

Eine Dreifachkombination aus Chemo- und Strahlentherapie und einem Hemmstoff gegen Proteinkinasen wirkt deutlich stärker gegen Krebszellen als Kombinationen von je zwei Behandlungsmethoden. Dies zeigte Privatdozent Dr. Dr. Peter E. Huber, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Strahlentherapie im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), zusammen mit Forscherkollegen des Universitätsklinikums Heidelberg in einer präklinischen Studie, in der zum ersten Mal eine Dreifachtherapie gegen Krebs geprü

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Knochenmark-Transplantation: Markierung durch bestimmte "Gen-Fähren" verändert Stammzellen

Eine Reihe von Konsequenzen für die Stammzellforschung und -therapie hat eine Studie von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), deren Ergebnisse in “Science” veröffentlicht wurden.

Um das Verhalten von Blutstammzellen nach Knochenmark-Transplantation besser erforschen zu können, werden seit Jahren so genannte retrovirale Vektoren zur Markierung dieser Zellen benutzt. Dem lag die Annahme zugrunde, dass diese

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Katalysatoren am Band

Klebriges Teflon: Wiedergewinnung fluorhaltiger Katalysatoren mit einem Teflonband

Der Kuchen pappt nicht an in der antihaftbeschichteten Backform, das Spiegelei nicht in der Teflon-Pfanne. An Teflon bleibt so gar nichts kleben? Von wegen! Teflon kann auch sehr “klebrig” sein, und diese Eigenschaft wird sogar geschätzt: Etwa von John A. Gladysz und Long V. Dinh (Universität Erlangen-Nürnberg), die Katalysatormoleküle nach einer Reaktion auf einfache Weise wieder “einsammeln” können,

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Universität Hohenheim nimmt Kampf gegen Zecken auf

Würmer, Pilze und spezielle Wespen: Forscher mobilisieren natürliche Feinde gegen Krankheitsüberträger

Zecken allgemein und vor allem die in Deutschland weitverbreitete Ixodes ricinus sind als Überträger der Borreliose und der Hirnhautentzündung (FSME) für den Menschen überaus gefährlich. Das Forschungsprojekt der Universität Hohenheim in Kooperation mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg entwickelt Methoden, um Zecken unter Freilandbedingungen mit natürlichen Feinden zu bekä

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Gewässerrestaurierung an einem Basaltsee

In der Nähe von Wachtberg-Arzdorf haben Wissenschaftler des Botanischen Instituts der Universität zu Köln einen großangelegten Versuchsaufbau zur Gewässerrestaurierung an einem Basaltsee installiert. Das von der Sportfischereigemeinschaft Bad Godesberg 1966 e.V. genutzte Gewässer weist hohe Nährstoffgehalte auf, die eine Verschlechterung der Wasserqualität nach sich ziehen können.

Die im Botanischen Institut durch die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Michael Melkonian entwickelte Metho

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Neues Gen als Auslösungsfaktor bei Autoimmunkrankheiten entdeckt

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das in Verdacht steht, Autoimmunkrankheiten wie Typ I Diabetes oder Lupus zu verursachen. Dabei werden Organe wie Nieren oder Haut vom körpereigenen Immunsystem angegriffen.

Die Immunologen der in Canberra gelegenen Australian National University (ANU) stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass eine Mutation in dem von ihnen Roquin getauften Gen dafür sorgt, dass die für die Immunabwehr so wichtigen T-Zellen eigenes Kö

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Von Viren lernen

Bei Infektion mit einem Virus setzt die Zelle gezielte Abwehrmechanismen ein, die sie im Lauf einer langen Evolution entwickelt hat. Sie kann z. B. Enzyme aktivieren, die die Vermehrung (Replikation) der Viren innerhalb der Zelle stören oder unterbinden. Doch auch Viren haben Verteidigungsstrategien gegen die Abwehrtruppen der Wirtszelle zur Verfügung. Aus dem genauen Studium der Interaktion zwischen Zelle und Virus ziehen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums wichtige Erkenntni

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Sanierung von Küstengewässern

Am 01.und 02.06.2005 veranstaltet die Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften, einen 2. Workshop zum Thema: “Strategien zur Sanierung von Küstengewässern – welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie?”. Im Rahmen dieses zweiten Treffens beraten Wissenschafter verschiedener Universitäten sowie von Planungs- und Umweltbüros mit Vertretern der Bundes- und Landesbehörden über die Konsequenzen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtli

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Neuer Weg zu wirksameren Antibiotika

Helmholtz-Institut entwickelt einen neuen Weg zu wirksameren Antibiotika

Antibiotika-Resistenzen sind in den letzten Jahren bedrohlich angestiegen. Durch die hohe Verschreibungsrate ist zum Beispiel in Frankreich die Resistenz von Pneumokokken auf 58 Prozent angewachsen. Mediziner schlagen Alarm. Pharmakologen suchen nach neuen antibiotisch wirksamen Substanzen. Im Helmholtz-Institut für Biomedizinische Forschung an der RWTH Aachen hat man dazu ein Verfahren entwickelt, das mit gro

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