Biowissenschaften Chemie

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Darmkrebsprävention aus der Chicoreewurzel

Ernährungswissenschaftler der Universität Jena erforschen Wirkung des Ballaststoffs Inulin

Inulin, ein Ballaststoff, der in Knoblauch, Zwiebeln, Artischocken, Spargel und nicht zuletzt in Chicoree vorkommt, senkt das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken. In Kombination mit zwei im Darm vorkommenden Bakterienstämmen wird der prebiotische Wirkstoff sogar gleich doppelt aktiv. Denn er fördert nicht nur das Wachstum der “guten” Bakterien, sondern seine Abbauprodukte kurbeln auch die Kre

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Hochsensibel: Bei Stress schaltet die Zelle auf Sparflamme

Extreme Bedingungen in der Umwelt werden auch auf zellulärer Ebene registriert und durch das Umlegen eines zentralen Schalters beantwortet. Dr. Christine Mayer und Kollegen aus der Abteilung Molekularbiologie der Zelle II des Deutschen Krebsforschungszentrums beschreiben in einer kürzlich veröffentlichten Ausgabe der Fachzeitschrift “Genes and Development”*, wie dieser Sensor, der eine Schutzfunktion für die Zelle übernimmt, funktioniert.

Menschen, die unter großem Stress stehen, nei

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Klimawandel unterstützt Invasion gebietsfremder Schaderreger

Den meisten Schädlingen im Weinbau geht es nicht anders als uns: sie lieben die Wärme. Vielen Plagegeistern ist es in nördlichen Weinbergen noch zu kalt und ihr Verbreitungsgebiet wird hauptsächlich durch klimatische Faktoren begrenzt. Langjährige Beobachtungen belegen allerdings, dass sich die klimatischen Bedingungen im deutschen Weinbau ändern. So blühen die Reben in Bernkastel-Kues heute 12 bis 14 Tage früher als noch vor 35 Jahren. Einer der drei Workshops auf der am 9. Juni beginnenden inte

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Lebendimpfstoff gegen Influenza bei Mäusen erfolgreich

Von Marburger Virologen neu entwickelter Impfstoff setzt an zentralem Infektionsmechanismus von Influenza-A-Viren an – Mögliche Antwort auf Pandemiegefahr – Veröffentlichung in Nature Medicine

Forscher des Instituts für Virologie der Philipps-Universität Marburg haben eine neue Methode zur Herstellung eines Lebendimpfstoffs gegen den Influenza-Virenstamm WSN33 entwickelt. Der Impfstoff setzt an einem Infektionsmechanismus an, den alle Influenza-A-Virenstämme gleichermaßen besitzen –

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Mit dem Tandem gegen Brustkrebs

Designermedikament für kombinierte hormonelle und chemotherapeutische Behandlung

Die Suche nach neuen Medikamenten gegen Krebserkrankungen steht nach wie vor ganz oben auf der To-do-Liste der Pharmaforscher. Eine noch junge Variante sind polymere Chemotherapeutika, Wirkstoffe, die an ein “Rückgrat” aus langen Kettenmolekülen geknüpft werden. Ein britisches Team geht nun noch einen Schritt weiter und pfropft zwei verschiedene Pharmaka auf ein gemeinsames Rückgrat. Auf diese Weise zu e

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Erstes Beispiel materieller Kultur bei Delphinen

Der Forscher Michael Krützen, Universität Zürich, hat bei wildlebenden Delphinen an der Westküste Australiens erstmals Anzeichen für eine materielle Kultur gefunden. Die Verwendung eines Werkzeugs für die Futtersuche scheint ein kulturelles Verhalten zu sein, das von der Delphinmutter an ihre Töchter weitergegeben wird. Die Ergebnisse dieser Studie erscheinen am 6. Juni 2005 im Journal Proceedings of the National Academy of Science USA (PNAS).

Forscher der Universität Zürich und

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Genschalter verändert Architektur des Genoms – Zusammenhang mit Rett Syndrom entdeckt?

Das Rett Syndrom ist nach dem Down Syndrom (Trisomie 21) die zweithäufigste (1:10 000) neuronale Entwicklungsstörung bei Mädchen. Die Kinder kommen gesund zur Welt, gedeihen zunächst ganz normal, verlieren dann jedoch zwischen dem sechsten und 18. Monat bereits erworbene Fähigkeiten und entwickeln zusehends Sprach- und Bewegungsstörungen, sowie eine schwerwiegende geistige Behinderung. Mittlerweile ist bekannt, dass bei diesen Patientinnen das MECP2 Gen verändert (mutiert) ist, allerdings is

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Lange Nacht der Wissenschaften 2005: Mit ’Laserschwert’und Microchips gegen Rheuma

Forscher des Deutsches Rheuma-Forschungszentrums isolieren die selbst-zerstörerischen Zellen des Immunsystems von Rheumakranken

Rheuma ist bis heute nicht heilbar. Umso mehr ist der Traum jedes Rheumatiker zu verstehen: freie Bewegung der Gelenke und Schmerzfreiheit! Genau das ist das Ziel, an dem Wissenschaftler des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zusammen mit den Berliner Rheumakliniken arbeiten. Denn die Volkskrankheit kann gestoppt werden, wenn sie so früh wie möglic

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Grüne Minna für molekulare Übeltäter

Welch verheerendes Unheil defekte Proteine im Körper anrichten können, zeigen Krankheiten wie Alzheimer oder BSE. Biologen der Universität Bonn haben zusammen mit Medizinern am University College London ein Molekül entdeckt, das gewissermaßen als “Grüne Minna” für molekulare “Übeltäter” fungiert. Mit seiner Hilfe werden die fehlerhaften Proteine schnell entsorgt, ohne dass sie die Zelle schädigen können. In Zellkulturen gelang es der Substanz sogar, Anhäufungen des Proteins Huntingtin aufzulösen

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Krebs: Genetische Schlüsselsequenz identifiziert

Aktivität von elf Genen für Ausbreitung entscheidend

Wissenschafter des Sidney Kimmel Cancer Center haben eine genetische Schlüsselsequenz identifiziert, die bei rasch fortschreitenden Krebserkrankungen aktiv zu sein scheint. Das Team geht davon aus, dass Aktivitäten dieser elf Gene ein deutliches Anzeichen dafür sind, dass sich der Krebs ausbreiten und wahrscheinlich zum Tod führen wird. Es wird laut BBC angenommen, dass diese Gene die Tumorstammzellen kontrollieren, die die Ent

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Biologische Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfungen von Textilien

Moderne Textilprodukte versprechen Zusatzfunktionen wie antimikrobielle Wirkung, Geruchsminderung oder Hautpflege. Wichtig ist jedoch sowohl für Hersteller als auch für Verbraucher eine objektive Bewertung der ausgelobten Wirksamkeit und vor allem der Sicherheit solcher Ausrüstungen. Die Hohensteiner Institute bieten ein breites Spektrum interdisziplinärer Labortests an, die zuverlässige Aussagen über das Wirk- und Gefahrenpotenzial von Biofunktionstextilien erlauben.

Um die Hautverträg

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Chemiker beweisen erstmals, dass Nutzpflanzen Antibiotika aus güllegedüngten Böden aufnehmen

Untersuchungen des Departments Chemie der Universität Paderborn beweisen erstmals lückenlos: Antibiotika aus der Tierhaltung werden nach der Ausbringung von Gülle auf Felder von Nutzpflanzen aufgenommen und können somit in die Nahrung gelangen. Prof. Dr. Manfred Grote: “Infolge zunehmender Risiken durch Antibiotika-Resistenzen sind diese Ergebnisse von besonderer Bedeutung.” Die Untersuchungen wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest und der Bundesanstalt für Ernähru

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Bioimplantate für die Wirbelsäule

Derzeit läuft an der TU Dresden ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, welches sich mit neuen Möglichkeiten bei dem Einsatz von Bioimplantaten beschäftigt. An dem Projekt sind das Max Bergmann Zentrum für Biomaterialien des Institutes für Werkstoffwissenschaften und das Institut für Textil- und Bekleidungstechnik der TU Dresden (ITB) sowie das Institut für Polymerforschung Dresden e.V. und die Unikliniken Ulm und Heidelberg beteiligt.

Im Ergebnis sollen Kollagentapes mit biol

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Weißstörche bleiben aus

Nach Beobachtungen des Naturschutzbundes NABU sind in diesem Frühjahr deutlich weniger Störche in ihre nord- und ostdeutschen Brutgebiete zurückgekehrt als im Vorjahreszeitraum. Zwischen zehn und 40 Prozent der Störche fehlen, wie NABU-Weißstorchbetreuer jetzt in einer Blitzumfrage feststellten. Auch aus den Ländern Mittel- und Osteuropas kommen ähnliche Angaben. “In den Dörfern Nord- und Ostdeutschlands sind zahlreiche Storchennester verwaist”, sagte Storchenexperte Kai-Michael Thomsen vom

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Neues Forschungsprogramm über Biomolekulare Nano-Maschinen gestartet

Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung erhält zwei Mio. Euro für Europäisches Forschungsnetzwerk

Ein Forschungsprogramm über “Aktive Biomimetische Systeme”, an dem Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung sowie von acht weiteren Forschungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien beteiligt sind, erhält eine Förderung der Europäischen Kommission von 2 Mio. Euro. Im Rahmen eines “Specific Targeted R

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Wundverschluss nach dem Vorbild der Grünalge

Wer sich schon einmal geschnitten hat, weiß: Bis sich die Wunde geschlossen hat, können mehrere Minuten vergehen. Die tropische Grünalge Caulerpa taxifolia dagegen versiegelt eine Wunde in Sekundenschnelle mit einem gelatineartigen Verschluss. Ähnlich arbeitet ein bereits genutztes Operationshilfsmittel. Welche Entwicklungen in der Wundbehandlung zu erwarten sind, wie Schnecken die Vernetzung für die Vermehrung der Grünalge ausnutzen und warum die Alge für andere Wasserpflanzen zum Problem wird,

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