Biowissenschaften Chemie

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Mechanismen der Graft-versus-Host-Reaktion des Darms

Die allogene Stammzelltransplantation von gesunden Spendern stellt eine effektive Behandlung für viele Patienten mit Leukämien dar, ist aber nach wie vor mit einer hohen Rate lebensbedrohlicher Komplikationen assoziiert. Diese Komplikationen beruhen auf der Tatsache, dass das mit den Spender-Stammzellen transplantierte Immunsystem des Spenders die Gewebe des Patienten als fremd erkennt und dann in einer massiven Spender-gegen Wirt (oder Graft-versus-Host)-Erkrankung diese Gewebe entzündlich schädige

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Genetische Ursache des Nierenversagens bei Diabetes entschlüsselt

Mini-Eiweiß Carnosin schützt die Niere / Gentests für Erkrankungsrisiko in Vorbereitung

Genetiker des Universitätsklinikums Heidelberg haben in Zusammenarbeit mit Diabetes-Experten aus Mannheim, den Niederlanden und der Tschechischen Republik ein Gen entschlüsselt, dessen unterschiedliche Varianten bei Zuckerkranken die Entwicklung des Nierenversagens begünstigen oder davor schützen.

Nun können voraussichtlich Gentests entwickelt werden, mit deren Hilfe sich das Risiko ermi

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Quastenflosser: Lebende Fossilien auf dem Vormarsch

Wie sich die urtümlichen Fische ausbreiten – Bericht in “Nature”

Jeder Schüler lernt im Biologie-Unterricht den Quastenflosser kennen. Dieser urtümliche Fisch dürfte so ähnlich aussehen wie diejenigen Lebewesen, die im Lauf der Evolution als erste Wirbeltiere aus dem Meer an Land kamen. Bislang war die Wissenschaft der Meinung, dass die wenigen noch lebenden Quastenflosser dem Aussterben geweiht seien. Doch Forscher aus Würzburg und Seewiesen sehen das anders.

Ihre Sicht der

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Enzym-Gen trägt die Bezeichnung "Mannheim"

Fast 40 Prozent aller an Diabetes erkrankten Menschen erleiden als Spätfolge ihrer “Zuckerkrankheit” eine chronische Schädigung der Nieren – doch warum bleiben andererseits viele Diabetiker davor verschont? Unter der Leitung von Professor Dr. Fokko J. van der Woude haben Ärzte der V. Medizinischen Klinik (Schwerpunkt Nephrologie) am Mannheimer Universitätsklinikum jetzt zusammen mit ihren Kollegen vom Genetischen Institut der Universität Heidelberg einen Beleg für die Annahme gefunden, dass dabei auc

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Erfolgreiche Produktion von alkalischer Phosphatase in Moos

greenovation Biotech GmbH und AM-Pharma B.V. geben bekannt, dass sie einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung eines neuen Produktionssystems zur Herstellung von humaner alkalischer Phosphatase in Moos erreicht haben.

AM-Pharma entwickelt alkalische Phosphatasen unterschiedlicher Herkunft. Diese Klasse von Enzymen kommt in den verschiedenen Geweben des menschlichen Körpers vor und soll zur Behandlung von Sepsis und chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden. AM

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Ernährung auf dem Holzweg

Warum Termiten eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoff-Kreislauf spielen / Neue Ausgabe von MaxPlanckForschung erschienen

Drei bis vier Millimeter lang und weniger als einen Millimeter dick – derart unscheinbar präsentiert sich der Darm einer Termite. Doch dieses winzige Organ hat´s in sich: Es beherbergt hunderte verschiedene Arten von Mikroorganismen, die als Verdauungshelfer arbeiten und Termiten in die Lage versetzen, von Holz zu leben. So wandern jährlich mehrere Milliard

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Biologische Asymmetrie aus dem Weltraum

Forscher aus Bremen und Frankreich analysierten bestrahlte Aminosäuren unter Weltraumbedingungen

Ein internationales Wissenschaftler-Team hat jetzt einen weiteren Beleg für die These vorgelegt, dass der Ursprung des irdischen Lebens aus dem Weltraum stammt. Der Bremer Chemiker Dr. Uwe Meierhenrich (Universität Bremen und Nizza) hat gemeinsam mit Dr. André Brack (Orléans) und Dr. Laurent Nahon (Orsay) in einem Experiment mit Aminosäuren herausgefunden, dass die biologische Asymmetrie

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Protein-Bäumchen

Verzweigtes Molekül als Träger für mehrere Proteine – Wege zur Herstellung multivalenter Pharmaka

Die Erkennung zwischen Molekülen spielt eine wichtige Rolle bei biologischen Prozessen. Diese läuft im Allgemeinen über nur recht schwache Wechselwirkungen zwischen einzelnen Molekülteilen. Dennoch beobachtet man zuweilen ausgesprochen starke Bindungen, beispielsweise zwischen Antikörpern und ihren Antigenen. Ein Grund scheint darin zu liegen, dass Antigene mehrere Bindungsstellen tragen

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Abwehr mobilisiert – Kräfte geschwächt: Die Anregung des Immunsystems kann paradoxe Folgen haben

Substanzen, die unsere Erregerabwehr aktivieren, können gleichzeitig zu einer vorübergehenden Schwächung der Abwehrkräfte führen. Diesen paradoxen Effekt haben Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig am Beispiel des Moleküls TLR7 beobachtet, eines wichtigen Bestandteils des Immunsystems. Wird TLR7 durch einen Wirkstoff künstlich gereizt, verstärkt es zwar Abwehrreaktionen in der Haut, führt aber zugleich für mindestens 24 Stunden zu einer gravierende

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Simulation von Lebensprozessen

Berliner Wissenschaftler präsentieren erstes umfassendes Modell einer “virtuellen Zelle”

Eine der spannendsten Forschungsrichtungen unserer Zeit ist die Systembiologie. Ihr Ziel ist es, eine Zelle oder ein Organ mit allen seinen Reaktionen (z. B. Umweltanpassung, Alterung oder Immunabwehr) zu verstehen, mathematisch abzubilden und am Computer zu simulieren. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg gelang jetzt einer Gruppe von Wissenschaftlern aus Berlin und Göteborg. In der renommierten

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RUB-Proteomforscher finden neue Antworten auf Fragen zur Entstehung der Parkinson-Krankheit

Neue Antworten auf Fragen zur Entstehung der Parkinson-Krankheit – Proteomforscher untersuchen Rolle des Neuromelanins – RUB-Forscher in “Molecular and Cellular Proteomics”

Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, wobei die Häufigkeit der Neuerkrankungen mit dem Alter zunimmt. So leiden von den 55-jährigen bereits 1,4%, von den 75-jährigen 3,4% (Stand 1997) an Symptomen. Bis heute sind die krankheitsbedingenden zellulären und molekularen Mechanism

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Forscher identifizieren zwei Diabetes-Gene

Ein Gen kann Übergewichtige zu Diabetikern machen und spielt damit eine Rolle bei der stark steigenden Diabetes- Epidemie. Das Gen RBP4 ist vor allem im Fettgewebe aktiv und führt zu einer Insulinresistenz. Das Hormon Insulin reguliert den Blutzucker und zügelt im Hirn den Appetit. Barbara Kahn von der Harvard- Universität in Boston (US-Staat Massachusetts) und Kollegen berichten darüber im Fachjournal «Nature» (Bd. 436, S. 354) vom Donnerstag.

Die Forscher fanden heraus, wie das G

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Molekulargenetisch modifizierte Ratten als Modellorganismen für die Arzneimittelforschung

Die ARTEMIS Pharmaceuticals GmbH (Köln) und die RiNA GmbH (Berlin) gaben heute den Start einer mit 2,8 Mio EURO ausgestatteten Forschungskooperation zur Entwicklung molekulargenetischer Methoden, die das Abschalten (“Knockdown”) der Funktion wichtiger Gene mit Hilfe der RNA-Interferenz (RNAi) in Ratten ermöglichen sollen, bekannt. Unter dem Dach des RiNA RNA-Netzwerks (Berlin) kooperieren die Arbeitsgruppen von Prof. Michael Bader, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC, Berlin-Buch) s

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GV-Lebensmittel: Wirksamer Umgang mit den Sicherheitsproblemen

Die Untersuchung der Langzeitsicherheit von transgenen Lebensmitteln war über viele Jahre hinweg ein umstrittener Punkt. Das von der EU finanzierte Projekt SAFOTEST wurde ins Leben gerufen, um neue Testverfahren zu entwickeln, die das Testen transgener Lebensmittel umfangreich unterstützen.

Genetisch veränderte (GV) Pflanzen besitzen speziell hinzugefügte Eigenschaften, wie z.B. die Resistenz gegenüber Krankheiten sowie geschmackliche und farbliche Verbesserungen, um nur einige zu n

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500.000 Liter Helium verflüssigt

Tieftemperaturservice der Universität Jena begeht kühles Jubiläum

Im Tieftemperaturlabor des Instituts für Festkörperphysik der Universität Jena ist es zwar im Kontrast zur sommerlichen Außentemperatur angenehm kühl. Doch dies ist nichts verglichen mit den Temperaturen, die im Kühlaggregat erreicht werden: Mit diesem Unikat können Proben für Gütemessungen auf Temperaturen bis hinab zu 4,2 Kelvin (-269 °C) gekühlt werden. Bei dieser Temperatur zerbröselt ein Ast in Sekunden wie ein v

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Mukoviszidose: Von der Genmutation zum Lungenleiden

Neues Tiermodell erlaubt erstmals Studien zu Krankheitsentstehung und möglichen Therapien / Erfolgreiche Forschung wird am Universitätsklinikum Heidelberg mit 1,37 Millionen Euro gefördert

Mit einem neuen Mausmodell ist es jetzt erstmals möglich, am lebenden Organismus Studien zu Entstehung und Krankheitsverlauf von Mukoviszidose, auch Zystische Fibrose genannt, durchzuführen. Das Tiermodell soll auch dazu beitragen, mögliche Therapieansätze für die unheilbare Atemwegserkrankung zu e

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