Biowissenschaften Chemie

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Urgewaltiger Riesenfarn ist ein lebendes Fossil

Der “Bootfarn” Angiopteris ist die größte Farnpflanze der Welt. Allein die Blattstiele können schenkeldick werden; die Blätter erreichen eine Länge von über sechs Metern. Die Botanischen Gärten der Universität Bonn haben das “lebende Fossil” zur Pflanze des Monats August gekürt. Ein gewaltiges Exemplar von Angiopteris evecta steht unmittelbar am Haupteingang zum Palmenhaus im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss.

Farne spielen in den Botanischen Gärten der Universität Bonn ei

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Die Evolution der Pflanzenzelle – Äußere Hülle der Chloroplasten wohl bakterielles Erbe

Die Chloroplasten sind die Photosynthese betreibenden Einheiten der Pflanzenzelle. Wie die Energie erzeugenden Mitochondrien auch, stammen sie von Bakterien ab. So lassen sich anhand verschiedener Merkmale immer noch Gemeinsamkeiten feststellen. Umstritten war allerdings, ob die äußere der beiden Hüllmembranen von Zellbestandteilen wie den Chloroplasten von dem ursprünglichen Bakterium stammt oder der Wirtszelle, die dieses aufgenommen hat. Das Team um Dr. Enrico Schleiff vom Department für Biolo

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Reismehlkäfer als Modellorganismus für Forschungen zur Evolution

Der Reismehlkäfer Tribolium castaneum dient der Wissenschaft bereits seit längerem als Modellorganismus, um Wege der Evolution zu erforschen. Nachdem seine Genomsequenz nun entschlüsselt ist, eröffnen sich den Experten neue Forschungsfelder. Ein internationales Treffen der Tribolium-Forscher, das zweite dieser Art, findet am 3. und 4. August 2005 an der Universität Göttingen statt. An dem Workshop mit Vorträgen und Posterpräsentationen werden rund 50 Experten aus Deutschland, Europa und den USA teil

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Prostatakarzinom: Antigene für die Immuntherapie

Das hormonrefraktäre und metastasierende Prostatakarzinom ist ein sich verschärftendes medizinisches Problem, für das es bisher keine wirksame Therapie gibt. Seit einigen Jahren werden Ansätze zur Immuntherapie klinisch erprobt mit ersten Erfolgen. Ein Hindernis für diesen Ansatz ist der Mangel an Zielantigenen des Prostatakarzinoms, die für die Immuntherapie benutzt weden können. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt sucht ein Forschungsteam um Prof. Marcus Groettrup vom

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Entscheidung zwischen Bild und Spiegelbild

“Asymmetrische” Weltraum-Strahlung Ursache für Leben auf L-Aminosäure-Basis?

Spätestens seit einer einschlägigen Werbung (“rechtsdrehender” Joghurt) wissen wir, dass es von vielen Biomolekülen “rechte” und “linke” Varianten gibt. Moleküle oder Molekülteile können wie Bild und Spiegelbild aufgebaut sein. Bild und Spiegelbild können völlig unterschiedliche Eigenschaften haben: vom Geschmack bis zur physiologischen Wirkung. Die Grundbausteine des Lebens kommen fast ausschließlich in ei

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Bittergeschmack beeinflusst menschliche Evolution

Wer in der Steinzeit durch seinen Geschmackssinn vor dem Verzehr giftiger Substanzen gewarnt wurde, hatte gegenüber weniger geschmacksempfindlichen Menschen einen deutlichen Selektionsvorteil. Dieses lassen neue genetische Untersuchungen eines “Bittergeschmacks-Gens” vermuten, die ein internationales Wissenschaftlerteam durchführte, zu dem auch Professor Dr. Wolfgang Meyerhof und Dr. Bernd Bufe vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gehören (Soranzo, N. et al., C

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Das Verständnis für Muskeldystrophie verbessern

Genmutationen können verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen Personen haben. Dies trifft auch auf Patienten der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) zu; diese Genkrankheit wird durch Mutationen des Dystrophin-Gens verursacht und äußert sich in Form von Muskelschwund und geringen Überlebensraten.

Das Dystrophin-Protein ist ein fester Bestandteil der Muskelzellen, der die Struktur festigt und an den Permeabilitätsschranken der Zellmembran beteiligt

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Herstellen eines Zusammenhangs zwischen Genen und dem Leukämieverlauf

Weltweit sind Laboratorien bestrebt, die genetischen Wurzeln menschlicher Krankheitsverläufe genau darzustellen, um ihre Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Das EU-Projekt CANCER GENES AT 11Q23 konzentriert sich auf den Einfluss der Chromosomenregion 11q23 auf den menschlichen Krebs.

Der Bruchpunkt 11q23 ist eine bestimmte genetische Region, die sich auf dem langen Arm des Chromosoms 11 befindet. Bei einer Reihe von Tumoren und hämatopoetischen Krebsarten wie chroni

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Das rätselhafte Liebesleben der Grillen

Zoologen vergleichen ihre Laborgrillen mit einer Population in Freiheit

Wenn es draußen warm und trocken war, konnte man Zoologen der Universität Leipzig auf einem sonnigen Hang bei Leipzig herumkraxeln sehen. Die Wissenschaftler haben Grillen markiert und beobachtet. Den Hintergrund für diese Exkursionen erläutert Prof. Klaus Schildberger vom Institut für Zoologie der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie.

Es wimmelt von Grillen und Schaben …

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Zellen der Tour de France-Radler ticken anders

Forscher der Universität Jena untersuchen, welche Gene unser Körper bei hoher Belastung anschaltet

Ein Blick auf die muskulösen Waden der Tour de France-Radler genügt, um uns bewusst zu machen: Ihre Körper sind auf Leistung getrimmt. Doch was passiert im Körper eines Profis wirklich während des Trainings und während der Tour? Eines steht fest, unter Hochleistung verändern unsere Körperzellen ihr Stoffwechselprogramm. Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersuchen

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Neues Ziel im Kampf gegen HI-Viren entdeckt

Forscher am Universitätsklinikum Heidelberg zeigen: Neue Substanz stört den Aufbau der Virushülle im Reagenzglas

Einen Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer HIV-Medikamente haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg entdeckt. In Laborexperimenten gelang es ihnen erstmals, mit einem Eiweißbruchstück (Peptid) den Zusammenbau der Proteinhülle von Virusteilchen zu verhindern, sowie die genaue Angriffsstelle dieses Peptids zu ermitteln. Die viel versprechenden Arbeiten unt

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Kann man Krebszellen bremsen?

Ungebremstes Wachstum und Metastasenbildung von Krebszellen wird durch ein evolutionär hochkonserviertes Protein kontrolliert, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie herausgefunden

Krebs entsteht zumeist durch Schädigungen im Erbgut. Häufig werden dadurch Schalterproteine verändert, die Zellen auf ständige Vermehrung programmieren. Das in Krebszellen am häufigsten betroffene Schalterprotein ist das Ras-Protein, das in seiner entarteten Form nicht nur da

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Neues Mikroskopiezentrum eröffnet – Forscher blicken tief in Mikrowelten

Herzstück ist ein neu beschafftes Environmental Scanning Electron Microscope (ESEM), das im Vergleich zum konventionellen Rasterelektronenmikroskop (REM) die Möglichkeiten zur Analyse der chemischen und biologischen Mikrowelten erheblich ausweitet. Vor allem die im Institut für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) tätigen Forscher freuen sich über die Errungenschaft, die sie unter anderem bei der Untersuchung von Ultrafeinstäuben oder Biofilmen einsetzen werden.

Eine definierte Gasatmos

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Neue Erkenntnisse zur Entstehung erblicher Nervenerkrankungen

Die so genannten Charcot-Marie-Tooth-Erkrankungen sind genetisch bedingte Nervenleiden. Doch bei ihrer Entstehung spielen auch Immunzellen eine erhebliche Rolle, wie Studien an Tiermodellen gezeigt haben. Mit dieser Erkenntnis hat die Medizin einen ersten wichtigen Schritt hin zu einer Therapie getan – denn bislang ist eine Behandlung nicht möglich. Für seine Forschung auf diesem Gebiet wurde der Neurobiologe Professor Rudolf Martini von der Neurologischen Klinik der Uni Würzburg ausgezeichnet.

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Wie machen Androgene den Mann zum Mann?

Publikation von Wissenschaftler-Team der Universitäten Gießen und Jena in US-Fachblatt Molecular Endocrinology

Männliche Sexualhormone, die so genannten Androgene, haben zahlreiche Wirkungen auf den sich entwickelnden Embryo wie auf den jugendlichen und erwachsenen Mann. Eines ihrer Zielorgane ist die Prostata, deren Entwicklung, Wachstum und Funktion androgenabhängig ist. Androgene gelangen ohne weitere Hilfsmittel in die Zellen der Prostata und binden dort an den Androgenrezptor,

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Das Mini-Labor aus dem Baumarkt

Am Institut iNano der Hochschule Niederrhein wird ein preiswertes Messgerät für die Wasser-Analytik entwickelt

Besitzer von Swimming-Pools, Teichen und Aquarien müssen derzeit noch aufwendig zu Teststreifen, Tabletten und Teströhrchen greifen, um die Qualität ihres Gewässers zu prüfen. Geht es nach Prof. Dr. Jürgen Büddefeld, steht ihnen bald ein preiswertes Mini-Labor zur Verfügung, das für etwa 120 Euro im Baumarkt angeboten wird und eine ganze Saison ohne Nachfüllung der Chemikali

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