Biowissenschaften Chemie

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Genetischer Code der Schlafkrankheit entschlüsselt

Hoffnung auf Medikamente gegen vernachlässigte Krankheiten

Internationale Wissenschafterteams haben die Genome von drei Parasiten sequenziert, die durch die von ihnen verursachten Krankheiten jährlich für den Tod von mehr als 150.000 Menschen verantwortlich sind. Die neuen Forschungsergebnisse sollen Fortschritte in der Behandlung der Changaskrankheit, der afrikanischen Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) und der Leishmaniase ermöglichen. Die Forscher erklärten gegenüber Science, dass

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Der Katalysator bestimmt das Molekül

Beim dritten “Heidelberg Forum of Molecular Catalysis” stand die selektive Synthese bestimmter organischer Verbindungen mit Hilfe von Katalysatoren im Vordergrund

Ob bei der Reinigung von Autoabgasen oder der Herstellung von Medikamenten und Kunststoffen, überall sind Katalysatoren beteiligt. Hinter dem Begriff Katalyse versteckt sich jedoch nichts anderes als die Fähigkeit einer bestimmten Substanz, dafür zu sorgen, dass zwei andere Substanzen miteinander reagieren können. Und das b

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Alzheimer-Symptome bei Mäusen wieder rückgängig gemacht

Tau spielt entscheidende Rolle bei neurofibrillären Bündeln

Wissenschaftern der University of Minnesota Medical School ist es bei Mäusen gelungen, den für Alzheimer charakteristischen Gedächtnisschwund wieder rückgängig zu machen. Diese Forschungsergebnisse sollen die Suche nach einem Heilmittel für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen erleichtern. Die aktuelle Studie ermöglicht laut Nature auch neue Erkenntnisse über die Ursachen einer Demenz. Es hat sich gezeigt, dass das Prote

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Die Ruhe vor der Teilung

Münchner Forscher entdecken neuen Mechanismus der Zellteilung

Der Zellforscher Justus Duyster, Professor im Münchener Klinikum rechts der Isar, hat einen wichtigen Regulationsmechanismus der Zellteilung entschlüsselt. Seine Entdeckung wird morgen in der renommierten Fachzeitschrift “Cell” veröffentlicht. Dieses Grundlagenwissen könnte dazu beitragen, neue Therapien für Erkrankungen wie beispielsweise Krebs zu entwickeln.

Ein Taktstock namens NIPA

Einer der w

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Blattläuse mit Golddraht verkabelt

EPG ermöglicht Einblicke in das Saugverhalten von Blattläusen.

Mit einer ungewöhnlichen Methode ist es heute möglich, das Saugverhalten von Blattläusen und anderen saugenden Pflanzenschädlingen genau zu studieren. Feinste Golddrähte als elektrische Leiter sind dabei der Schlüssel zu Erfolg.

EPG – Electrical Penetration Graph – lautet die Bezeichnung für das Verfahren, das den Wissenschaftlern detaillierte Einblicke in das Saugverhalten Pflanzensaft saugender Insekten erlaubt

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Wozu Fische in der finsteren Tiefsee Augen haben

Die Tiefen der Meere werden bisher hauptsächlich wegen der dort lagernden Bodenschätze erforscht. Doch gibt es in diesem unwirtlichen Lebensraum auch zahlreiche Tiere, über die bisher wenig bekannt ist. Der Tübinger Anatom Prof. Hans-Joachim Wagner will das ändern. Er erforscht, welche Sinne Fische, Krebse und Tintenfische besitzen und einsetzen, um sich in den kalten und dunklen Gewässern zurechtzufinden.

Tübinger Anatom erforscht Sinnesorgane und Wahrnehmungsfähigkeiten sowie Bior

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Wie Proteine Elektronen transportieren

Die Arbeitsgruppe von Prof. Markus Grütter der Universität Zürich konnte in Zusammenarbeit mit Forschern der Gruppe von Prof. Rudi Glockshuber von der ETH Zürich die atomare Struktur zweier Eiweisse bestimmen, deren Komplex eine wichtige Rolle in der Energiegewinnung ohne Sauerstoff des Bakteriums Escherichia coli spielt. Das bessere Verständnis der Energiegewinnung von Bakterien ist eine Voraussetzung, um krankheitserregende Bakterien besser bekämpfen zu können. Die Resultate sind in der amerika

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Vegetarischer Fisch für Aquakulturen von morgen

Zu den derzeitigen Praktiken in der europäischen Aquakultur gehört die Nutzung von Fischmehl als Hauptnahrungsbestandteil von Aquakulturen. Es werden jedoch zunehmend Forderungen laut, dies zu ändern und die Fütterung von Fischen an Fische zu vermeiden.

Die Forscher des EU-Projekts PEPPA haben sich auf die Einführung von pflanzlichen Proteinquellen in Futtermitteln von Fischzuchtanlagen konzentriert, um die Nutzung von Fischmehl zu reduzieren. Im Rahmen von PEPPA hat man die Auswir

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Summende Fische stören sich selbst nicht

Forscher entdecken Phänomen des gezielten Weghörens

Das seltsame Summen des Bootsmannfisches stört zwar Menschen, die in der Nähe des Ozeans zwischen Alaska und Kalifornien leben. Den Fischen selbst kann der Lärm nichts machen, denn beim Erzeugen des Lockrufs schalten ihre Hörorgane auf taub, berichten die Wissenschaftler im Magazin Journal of Neuroscience.

Der Bootsmannfisch (Porichthys notatus) ist bereits im Vorjahr zum Helden der Forscher der Cornell University avancie

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Neu entdeckte Mutation bei Epilepsie-Patienten mit Gedächtnisproblemen

Genetische Veränderungen, die eine bestimmte Form der Epilepsie verursachen, können möglicherweise auch das Gedächtnis beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN).

Die Wissenschaftler untersuchten eine bislang unbekannte Veränderung in dem Gen CHRNB2. Das Gen trägt die Bauanleitung für ein Protein, das in nahezu allen Hirnregionen vorkommt. Dieses Protein ist Bestandteil eines Ionenkanals in der Hülle von Nervenzellen, der

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Kein Faktor XII, kein Herzinfarkt? Blutgerinnungsfaktor bekommt 50 Jahre nach seiner Entdeckung eine neue Bedeutung

Der Blutgerinnungsfaktor XII spielt eine entscheidende Rolle bei Herzinfarkt und Schlaganfall. Das berichten Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum, dem DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, und Thomas Renné vom Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie der Universität Würzburg im “Journal of Experimental Medicine”. Schaltet man in der Maus das Gen für die Produktion dieses, auch als Hageman-Faktor bezeichneten, Proteins aus, kann man in den Gefäßen dieser Tiere sel

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Vom Affen bis zur Zikade

Die Zoologische Lehr- und Studiensammlung am Institut für Biologie II wird wieder eröffnet. Sie umfasst alle Organismengruppen, von den wirbellosen Tieren wie beispielsweise Schwämme, Nesseltiere, verschiedene Gruppen von wurmartigen Tieren, Weichtiere, Krebse, Spinnen und Insekten bis hin zu den Wirbeltieren. Die Präparate stammen aus allen Regionen der Erde.

Zeit: 14. Juli 2005, 14:30 Uhr
Ort: Talstraße 33

Seit 1968/69 konnten die Leipziger Zoologen nur ausge

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Max-Planck-Wissenschaftler entdecken ungewöhnliche Dynamik von Aktivitätsmustern innerhalb skalenfreier Netzwerke

Unsere Biosphäre enthält verschiedene skalenfreie Netzwerke. Besonders interessant sind die funktionalen Netzwerke innerhalb des menschlichen Gehirns. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung haben entdeckt, dass die Aktivitätsmuster derartiger Netzwerke ungewöhnliche dynamische Eigenschaften besitzen. Diese werden von nur wenigen Knoten mit einer hohen Anzahl von Verbindungen bestimmt. Geordnete Aktivitätsmuster sind deshalb sehr robust gegenüber zufälligen

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Spermien – Teamarbeit der Musterknaben

Dresdner Max-Planck-Forscher haben entdeckt, dass sich männliche Keimzellen zu sechseckigen Mustern anordnen können

Viele Muster in der Natur entstehen aufgrund chemischer Signale zwischen Zellen. Forscher der Arbeitsgruppe von Jonathon Howard am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik berichten jetzt über eine Musterbildung durch hydrodynamische Interaktionen. Bei der Untersuchung von Seeigel-Spermien stellten sie fest, dass sich diese bei ausreichender Konzen

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Untersuchungen zur Wahrnehmung von Bewegung

Was uns als fließende Abfolge in der Wahrnehmung der Welt erscheint, sind in Wirklichkeit Momentaufnahmen, jede von ihnen rund 300 Millisekunden lang. Hunderttausende Male am Tag wechseln wir die Blickrichtung. Trotzdem erscheint uns unsere Umwelt als einheitlicher, uns umgebender Raum. Welche Prozesse aber laufen im Gehirn ab, um einen stabilen Eindruck zu erreichen? Die äußerst komplexen Vorgänge untersucht Prof. Markus Lappe vom Psychologischen Institut II der Universität Münster. Finanziell

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Was beim Williams Syndrom im Gehirn vor sich geht

Genetische Anomalien verhindern normale Reaktionen

Wissenschafter des National Institute of Mental Health haben Hinweise darauf entdeckt, was im Gehirn von so genannten “überfreundlichen” Menschen vor sich geht. Die Forscher untersuchten die Unterschiede in den Gehirnen von Personen, die unter einer Anomalie leiden, die sie höchst kontaktfreudig macht. Mittels Scans wurden jene Gehirnbereiche identifiziert, die beim Anblick Angst machender Gesichter nicht entsprechend reagierte

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