Wissenschaftler der in Melbourne gelegenen Monash University haben den weltweit ersten Versuch einer künstlichen Befruchtung bei Haien vorgenommen. Die Befruchtung wurde gestern im Melbourne Aquarium an einem Breitnasen-Siebenkiemerhai durchgeführt. Ob die Befruchtung zu einer Schwangerschaft geführt hat, wird sich erst in einigen Monaten herausstellen.
Das Team der Veterinäre und Taucher um Jonathan Daly hofft, dass sie über die Befruchtung genauere Kenntnisse darüber erlangen, wie sich au
Wissenschaftler vermuten Beteiligung der Stresshormon-Kaskade an der Entstehung des Rett-Syndroms
Das Rett-Syndrom, eine schwere Form der geistigen Behinderung, wird durch spontane Mutationen im MECP2-Gen ausgelöst. Bislang ist nicht bekannt, welcher Mechanismus für die schweren Entwicklungsstörungen verantwortlich ist, unter denen die Betroffenen leiden. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Universität Edinburgh ist es jetzt gelungen, Zielgene von
Das Erbgut in den “Kraftwerken” der Zelle, den so genannten Mitochondrien, dient Evolutionsbiologen als genetische Uhr: Da es sich mit relativ konstanter Geschwindigkeit verändert, kann man aus der Zahl der Unterschiede ziemlich genau schließen, wann sich zwei Ethnien voneinander getrennt haben. Forscher der Universität Bonn und der Harvard Medical School haben nun eine Studie veröffentlicht, nach der die Uhr eventuell neu geeicht werden muss (Nature Genetics,
Uranverbindungen sind natürlicher Bestandteil von Mineralen und Gesteinen, von Böden, Wässern und auch von Luft. Spuren von Uran sind deshalb auch in vielen Lebensmitteln und in verschiedenen Trink- und Mineralwässern enthalten. Bisher war es in diesen niedrigsten Konzentrationsbereichen nur möglich, den Gehalt von Uran zu bestimmen. Mit einer besonders empfindlichen Nachweismethode gelang im Forschungszentrum Rossendorf (FZR) jetzt erstmalig der direkte Nachweis des chemischen Zustands von Uran
Attacken auf Albatrosse als angelerntes Verhalten
Biologen haben auf der abgelegenen Insel Gough im Südatlantik ein neues offensichtlich angelerntes Verhalten von Mäusen entdeckt. Die Nager überfallen brütende Albatrosse, die mehr als 200 Mal größer sind als sie selbst durch gezielte Attacken. Das Wissen um dieses Verhalten wird von den Nagetieren, die erst durch den Menschen auf der subantarktischen Insel heimisch wurden, weitergegeben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
An einem neuen Verfahren zum Nachweis von Biomarkern in Blutproben arbeitet die Firma BioVisioN. Das Biotech-Unternehmen aus Hannover entwickelt Technologien zur Analyse von Peptiden in biologischen Proben, sogenannten Biomarkern, die bei der Suche nach neuen Medikamenten helfen, sowie die Diagnostik und Verlaufskontrolle zahlreicher Erkrankungen erleichtern. Das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” hat dieses Projekt zur Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BM
Histon-Proteine spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation der Aktivität von Genen, den kodierenden Abschnitten des Erbmoleküls DNA. Ob und in welcher Menge Genprodukte hergestellt werden, hängt unter anderem auch davon ab, ob Histone chemisch verändert wurden, etwa durch Anhängung einer so genannten Methylgruppe. Chaetocin, eine in Pilzen vorkommende Substanz, hemmt ein Enzym, das Methylgruppen auf ein spezifisches Histon überträgt. Das konnte ein Team um Dr. Axel Imhof vom Adolf-Butenandt-In
Kernspintomografie-Studie aus dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung enthüllt, wie das Gehirn Illusionen konstruiert
Werden uns zwei visuelle Reize abwechselnd in bestimmten zeitlichen und räumlichen Abständen angeboten, nehmen wir eine Scheinbewegung wahr. Typische Anwendung findet dieses Phänomen als Daumenkino: Aus einer Folge von statischen Bildern entsteht hier beim Blättern der Eindruck einer kontinuierlichen Bewegung. Das wird auch gern in der Werbebranche genutzt, um Leu
Seit wenigen Tagen ist das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit stolzer Besitzer des ersten europäischen 12 Tesla-Hochauflösungs-Massenspektrometers vom Typ FTICR-MS (Fourier Transform Ion Cyclotron Massenspektrometer). “Mit diesem neuen Großgerät wird die GSF ihre Spitzenstellung in der europäischen Forschung zur Analytik neuer unbekannter Verbindungen in den Bereichen Umwelt und Gesundheit weiter ausbauen”, so Philippe Schmitt-Kopplin, Arbeitsgruppenleiter am GSF-Institut für Ö
Tumorzellen legen häufig wachstumshemmende Gene still, indem sie bestimmte Bausteine der DNA chemisch markieren. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum synthetisieren einen Wirkstoff, der diese Veränderungen rückgängig macht.
Die Ausprägung von Genen kann auf verschiedenen Ebenen gesteuert werden. Bei einer Variante, der die Wissenschaft in den letzten Jahren große Beachtung schenkt, werden kleine Kohlenwasserstoffverbindungen, so genannte Methylgruppen, an die
Fehlerhafte Versionen von ENPP1 entscheidend
Wissenschafter des Imperial College London haben mit ENPP1 ein Gen entdeckt, das mit Diabetes und Übergewicht in Zusammenhang steht. Damit bestehe Hoffnung für die Entwicklung eines einfachen diagnostischen Tests. Fehlerhafte Versionen von ENPP1 beeinträchtigen die Art und Weise wie der Körper Energie speichert und durch die Blockierung von Insulin wie er Zucker verarbeitet. Betroffene Kinder waren laut BBC bereits im Alter von f
Die Apoptose, die man als den programmierten Tod einer Zelle definieren kann, dient dazu überzählige, geschädigte oder alte Zellen aus dem Organismus zu evakuieren. Es wird geschätzt, dass die Hälfte aller Krankheiten auf eine Deregulierung dieses Systems zurückzuführen ist. AIDS zum Bespiel ist durch eine zu effektive Apoptose gekennzeichnet und Krebs wird im Gegensatz dazu als eine zu starke Apoptose beschrieben: die Zellen vermehren sich zu schnell. Die Idee war also Proteine zu untersuchen, di
Die Proteine NAB1 und EGR spielen eine entscheidende Rolle beim krankhaften Wachstum von Herzmuskelzellen. Darüber berichten Stefan Engelhardt und Monika Buitrago vom Rudolf-Virchow-Zentrum, dem DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg, jetzt im Magazin “Nature Medicine”. “Bisher ist NAB1 vor allem im Bereich des Nervensystems untersucht worden”, berichtet Stefan Engelhardt, “wir haben entdeckt, dass es auch bei der Entstehung einer Herzmuskelschwäche von Bed
Gemeinsame Pressemeldung des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie und der Universität Heidelberg
Die herausragende Forschungsarbeit der Molecular Medicine Partnership Unit (Partnerschaftseinheit Molekularmedizin, MMPU) wird nun langfristig Bestand haben. Wie die beiden Gründungseinrichtungen des seit 2002 bestehenden Gemeinschaftsunternehmens, das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) und die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg, bekannt gabe
Europäisches Wissenschaftler-Konsortium stellt umfassende Kohlenstoffbilanz der Taiga und Steppen Sibiriens vor
Eine detaillierte Kohlenstoffbilanz der borealen Wälder und angrenzenden Grasländer und Steppen Sibiriens hat heute das von der Europäischen Union geförderte Forschungskonsortium “TCOS-Siberia” (Terrestrial Carbon Observing System – Siberia) vorgestellt. Das Ziel des Projektes ist es besser zu verstehen, wie sich die Kohlenstoffvorräte Sibiriens verändern werden, wenn sic
Lipidmembranen als Gussform für dotierte Cadmiumchlorid-Nanodrähte mit lichtleitenden Eigenschaften
Eindimensionale nanoskopische Strukturen wie Nanodrähte sind wichtige Bauteile für zukünftige optoelektronische Komponenten im Miniaturmaßstab. Schweizer Forscher haben nun eine neue Herstellungsmethode für Nanodrähte entwickelt: Sie nutzen Lipidmembranen als “Gussform” und erhalten mit hoher Ausbeute Nanodrähte aus Cadmiumchlorid, die sich wie Lichtleiter verhalten.
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