Biowissenschaften Chemie

Biowissenschaften Chemie

Neues biotechnologisches Potenzial für bakterielle Komponenten

Die Biotechnologie schreitet rasch voran. Durch die Untersuchung und Anwendung von Lebensprozessen und deren konstituierender Elemente werden neue Möglichkeiten in einem weitreichenden Spektrum industrieller Bereiche geschaffen.

Bakterielle Zellen werden für eine Vielzahl biotechnologischer Funktionen genutzt – von Gärungsprozessen bis hin zu biomedizinischen Prozessen und der Abwasserreinigung. Kürzlich hat eine Forschungsgruppe aus Spanien eine Bakteriengruppe identifiziert, die e

Biowissenschaften Chemie

Sich den Produktionsherausforderungen der Biotechnologie stellen

Die Biotechnologie verschiebt zunehmend die Grenzen der pharmazeutischen Bemühungen. Vor diesem Hintergrund gewinnen neue Wege der therapeutischen Intervention schnell an Bedeutung. Antikörper, die schon seit Jahrzehnten als Komponenten des Immunsystems bekannt sind, präsentieren neue Forschungs- und Behandlungsmöglichkeiten, stellen aber mit Hinblick auf deren Massenproduktion und Isolation auch eine Herausforderung dar.

Bei der Produktion von Makromolekülen (einschließlich Antikör

Biowissenschaften Chemie

Zweites Zellschutz-Programm entdeckt

Ergebnisse eines von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projektes in renommierter Zeitschrift ’Nature’ publiziert

Krebsforscher haben einen zweiten Schutzmechanismus entdeckt, der genetisch veränderte Zellen davor bewahrt, sich zu Krebszellen zu entwickeln: die „Seneszenz“. Dieses Sicherungssystem stoppt die Teilung entarteter Zellen, damit sie dem Organismus keinen Schaden zufügen. Das gezielte Auslösen der Seneszenz im Tumor ermöglicht die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs

Biowissenschaften Chemie

Antikörper drosselt die Aktivität von Autoimmunkrankheiten

Die Symptome von Autoimmunerkrankungen lassen sich im Tierexperiment mit einem speziellen Antikörper sehr effektiv mildern. Das berichten Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Göttingen in der neuen Ausgabe der Zeitschrift “The Journal of Experimental Medicine”. Ihre Erkenntnisse haben sie an einem Modell für die Multiple Sklerose gewonnen. Damit zeigen die Forscher einen neuen Therapieweg auf, der vielleicht auch für andere Autoimmunerkrankungen gangbar ist.

Bei Autoimm

Biowissenschaften Chemie

Pilzbewachsene Getreidekörner als Pflanzenschutzmittel

Wissenschaftler der Universität Bonn und des International Institute of Tropical Agriculture in Ibadan (IITA), Nigeria, wollen den hochgiftigen Schimmelpilz Aspergillus flavus mit einer ungewöhnlichen Methode bekämpfen: Sie “impfen” die Felder mit einer Aspergillus-Variante, die kein Toxin produzieren kann, und hoffen, dass der “gute” Schimmel den “bösen” verdrängt. Unterstützt werden sie dabei von Forschern aus dem US-Bundesstaat Arizona, die mit dieser Methode die Toxin-Belastung von Baumwolle be

Biowissenschaften Chemie

Rostocker Forscher entschlüsseln Entstehung von gefährlichen Infektionen der Knochen und Gelenke

Verantwortliches Eiweiß auf der Oberfläche von Bakterien entdeckt

Dass das Bakterium Streptococcus pyogenes Rachen- und Hautinfektionen auslösen kann, war seit längerem bekannt. Auf welche Weise es im Anschluss an solche Erkrankungen Knochen- und Gelenkinfektionen verursacht, darüber tappten die Wissenschaftler bislang im Dunkeln. Dem Team um die Rostocker Medizinischen Mikrobiologen PD Dr. Bernd Kreikemeyer und Prof. Dr. Andreas Podbielski gelang es jetzt, diejenigen Moleküle an den

Biowissenschaften Chemie

Doppeltes Sicherungssystem

Krebsforscher von Charité und MDC weisen zweites Zell- Schutzprogramm nach – Stoppt Lymphkrebs in der Entstehung

Zellen, die unter Stress geraten, verfügen offenbar über zwei unterschiedliche Sicherungssysteme, die sie davor schützen zu entarten. Das bekannteste ist die Apoptose, bei der sich geschädigte Zellen selbst umbríngen, um den Organismus vor Schaden zu bewahren. Das zweite Sicherungssystem hingegen hält den Zellzyklus an, die Zelle kann sich nicht mehr teilen, lebt aber i

Biowissenschaften Chemie

Afghane "Snuppy" ist der welterste geklonte Hund

Klonen von Haustieren ist nicht das Ziel

Der weltweit erste geklonte Hund “Snuppy” wurde von Woo Suk Hwang von der Seoul National University der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Abkürzung Snuppy bedeutet Seoul National University Puppy. Die Schaffung des Afghanen gestaltete sich nicht einfach. Das Team sammelte 1.095 Eizellen die die DNA eines drei Jahre alten männlichen Afghanen enthielten und transferierte sie in 123 Ersatzmütter. In der Folge kam es zu drei Schwangerschaften. Eine

Biowissenschaften Chemie

Neue Atemwegs-Viren sind aggressiver als gedacht

Virale Atemwegsinfekte gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Kleinkindern. Gerade bei Frühgeborenen oder immungeschwächten Patienten bleibt es oft nicht bei einem harmlosen Husten, sondern die Viren können auch auf die Lunge übergreifen – mitunter mit lebensbedrohlichen Folgen. In den letzten Jahren wurden mehrere neue Viren identifiziert, die Atemwegserkrankungen auslösen können. Mediziner und Biologen der Universitäten Bonn und Essen versuchen nun herauszufinden, wie gefährlich die neu ent

Biowissenschaften Chemie

Aussicht auf neue Strategie bei der Therapie des Prostatakarzinoms

Wissenschaftliche Arbeit heute in Nature publiziert

Wissenschaftliche Erkenntnisse, die zu einer neuen Strategie in der Behandlung des Prostatakarzinoms führen können, haben Wissenschaftler an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Freiburg gewonnen. Dabei kooperierten die Mediziner mit Wissenschaftlern der Universität Bonn. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden heute in dem renommierten Wissenschafts-Journal Nature veröffentlicht.

Das männliche Geschlechtshormon Testos

Biowissenschaften Chemie

Wie gut sind Sinnessysteme an die Umwelt angepasst?

Durchbruch im Bereich der sensorischen Physiologie

Unsere Sinnessysteme haben sich im Verlauf der Evolution optimal an die natürlichen Reize angepasst. So lautet zumindest eine weitverbreitete Meinung der Neurobiologie. Doch ist dies tatsächlich der Fall? Verarbeiten Nervenzellen am besten diejenigen Sinnesreize, die besonders häufig vorkommen? Oder spielen andere Organisationsprinzipien eine wichtigere Rolle?

Zusammen mit drei Kooperationspartnern hat Prof. Dr. Andreas Herz

Biowissenschaften Chemie

Leben in der Tiefen Biosphäre

Mikroorganismen in 30 und 90 Metern Tiefe unter dem Meeresgrund besonders aktiv

Mit einem großen Arsenal von modernen Analysetechniken hat ein internationales Wissenschaftlerteam aus den USA und Deutschland Bohrkerne aus dem Ostpazifik auf Lebensformen untersucht. Die Proben sammelten sie im Jahre 2002 mit dem Bohrschiff Joides Resolution aus bis zu 400 Meter Tiefe unter dem Meeresboden, also aus mehreren Millionen Jahre alten Ablagerungen. Nach mehrjähriger Analyse berichten sie je

Biowissenschaften Chemie

Doppelbrücke schützt vor Krebs

Doppelte Salzbrücke entscheidend für ordnungsgemäße Funktion des Genomwächter-Proteins p53

Das Protein p53 ist unser “Genomwächter”. Wenn DNA-Schäden vorliegen, stoppt es die Zellteilung und verschafft der Zelle ausreichend Zeit, um diese zu reparieren. Bei irreparablen Schäden löst es den programmierten Zelltod aus und schützt die Zellen vor Entartung. In 50% aller menschlichen Tumore ist p53 nicht funktionstüchtig. Beim Li-Fraumeni-Syndrom, einer Erbkrankheit, die bereits in jungen

Biowissenschaften Chemie

eins plus eins macht zwei

Dresdner Max-Planck-Forscher weisen beim Fadenwurm C. elegans nach, dass die Zellteilungsfurche durch zwei aufeinander folgende Signale positioniert wird

Wenn wir verstehen, wie das Zellwachstum reguliert und gesteuert wird, verstehen wir auch, inwiefern Fehlfunktionen zum Auslöser von Krankheiten werden können. Wird etwa die Regulierung der Zellteilung fehlgesteuert, kann das zu unkontrolliertem Wachstum wie beispielsweise Krebs führen. Bei der Zellteilung ist die Positionierun

Biowissenschaften Chemie

Neue Virus-Blocker entdeckt: Peptide sollen das HI-Virus und das Herpes-simplex-Virus stoppen

Von Viren ausgelöste Infektionskrankheiten wie etwa AIDS, Herpes oder Hepatitis sind ein riesiges medizinisches Problem. Doch bislang wurden weltweit nur etwa dreißig Medikamente für die Therapie jener Viren zugelassen, die Erkrankungen beim Menschen verursachen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Frank Kirchhoff an der Universität Ulm, zu der Dr. Jan Münch gehört, ist in jahrelanger Kooperation mit der Medizinischen Hochschule (MHH) und der IPF Pharmaceuticals GmbH Hannover auf der Suche nach neuen Wirksto

Biowissenschaften Chemie

454-Methode entschlüsselt komplettes Erbgut in 100 Tagen

Neue Technik senkt Kosten

Die 454 Life Science Corporation (LSC) hat mit der so genannten 454 Genome Sequencing System ein Verfahren entwickelt, welches es ermöglicht, innerhalb von 100 Tagen ein Erbgut vollständig zu entschlüsseln. Wie Marcel Margulies und Michael Egholm, beide Mitarbeiter des Management der LSC, im Fachmagazin Nature bekannt gaben, ist die neue Methode dabei um ein Vielfaches schneller als die gängige Methode. Derzeit werden zum Entschlüsseln von Erbgut Verfahren

Rückmeldung