Biowissenschaften Chemie

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Gemeinsam einsam: RUB-Chemiker isolieren Moleküle mit Elektronenstress

Gemeinsam einsam: Molekül mit drei Einzelelektronen
RUB-Chemiker isolieren Moleküle mit Elektronenstress
Angewandte Chemie: Neuer Typ eines Triradikals erstmals isoliert

Einen neuen Typ von Molekülen mit drei “ungepaarten” Elektronen konnten die Bochumer Chemiker Sugumar Venkataramani, Dr. Michael Winkler und Prof. Dr. Wolfram Sander (Lehrstuhl für Organische Chemie II der RUB) erstmals isolieren und untersuchen. Die Forscher isolierten ein Benzolmolekül, dem drei Wasserstoff

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Auf die Verpackung kommt es an

Neue Erkenntnisse über die Entstehungsmechanismen von Blutkrebs (Leukämien) haben jetzt Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch gewonnen. Sie konnten eine neuartige Funktion eines Genschalters aufklären, der die Blutzellbildung steuert, und wenn er mutiert ist, das Ablesen genetischer Information verhindert. Das kann zur Entstehung von Blutkrebs (Leukämie) führen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Myeloblastose Protein (c-Myb), das die Vermeh

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Neue Biochips sollen Leben retten

Forscher der TU Chemnitz entwickeln im Rahmen des EU-Projekts SEMOFS Technologien für biomedizinische Analysechips zur schnellen Diagnose von Krebs oder Virusinfektionen

Das Zentrum für Mikrotechnologien (ZfM) an der TU Chemnitz leitet seit September 2005 das europäische Forschungsprojekt SEMOFS (Surface Enhanced Micro Optical Fluidic Systems). SEMOFS ist ein Projekt zur Entwicklung von Technologien für biomedizinische Analysechips und wird von der Europäischen Kommission mit 1,

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Nervenregeneration nach Schlaganfall

Netzwerk zur Erforschung stammzellbasierter Therapiemöglichkeiten gegründet

Neue Impulse zur Therapie des Schlaganfalls, einer der vorherrschenden Erkrankungen unserer Zeit, soll der nun gegründete Forschungsverbund “Stammzellbasierte Regeneration nach Schlaganfall” unter der Koordination von Prof. Dr. Magdalena Götz vom Institut für Stammzellforschung am GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit und Prof. Dr. Ulrich Dirnagl von der Charité in Berlin bringen. Der Verbu

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Elektrische Molekülfalle

Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik entwickelte eine Apparatur, mit der in Wasser gelöste Proteinmoleküle definiert auf eine feine Metallspitze gezogen bzw. wieder freigesetzt werden.

In der medizinischen Analytik, z. B. bei der Bestimmung der Blutwerte, geht die Entwicklung hin zu immer kleineren Probenmengen. Dies hat nicht nur – im wahrsten Sinne des Wortes – spürbare Vorteile für den Patienten. In kleineren Volumina geschehen chemische Reaktionen schneller, sie v

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Neue Zellen für das Herz

Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, koordiniert Verbundprojekt im BMBF-Förderprogramm für regenerative Medizin

Seit September fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms “Zellbasierte, regenerative Medizin” das Projekt “Reprogrammierung von somatischen Zellen für die Therapie von Herzerkrankungen” für zunächst drei Jahre. Das Projekt wird mit rund 1,4 Mio. Euro finanziert. Die Koordi

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Das Meer wird sauer

Treibhausgase gefährden Ökosysteme in den Ozeanen

Durch Verbrauch fossiler Brennstoffe produziert jede Person auf unserem Planeten täglich im Durchschnitt elf Kilogramm Kohlendioxid, die in die Atmosphäre gelangen. Vier Kilogramm davon werden von den Weltmeeren aufgenommen, was den Treibhauseffekt mildert. Unglücklicherweise reagiert das Kohlendioxid mit dem Meerwasser zu Säure, welche die Kalkschalen vieler Meeresbewohner auflösen kann.

Die jetzt im Wissenschaftsmagazi

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Faszinierende Bioaerosole aus dem Regenmantel von Kleinzikaden

GSF-Wissenschaftler beobachten hohes Vorkommen an bisher kaum wenig bekannten, luftgetragenen Partikeln

Dr. Klaus Wittmaack vom Institut für Strahlenschutz am GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit hat beim Sammeln von Feinstaub entdeckt, dass eine bisher weitgehend unbekannte Art von Bioaerosolen, sogenannte Brochosomen, in völlig unerwartet hoher Konzentration in der Luft vorkommen. Brochosomen werden von Kleinzikaden produziert, um sich damit gegen Benetzung du

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Rostocker Biologen forschen in der Arktis

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein gemeinsam von der Arbeitsgruppe Angewandte Ökologie des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock (Prof. Dr. Ulf Karsten) und der Arbeitsgruppe Makroalgen-Biologie des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (Prof. Dr. Christian Wiencke) beantragtes Projekt über die ökologische Bedeutung und Leistungsfähigkeit von Kieselalgen des Meeresbodens im arktischen Kongsfjord auf Spitzbergen genehmigt. Diese Mikroalgen bilden ph

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Die Bindung macht’s: Neue Forschungsrichtung untersucht chemische Bindungsform von Elementen

DFG-Graduiertenkolleg “Elementspeziation” stellt Ergebnisse vor – Nachweis von hochgiftigem Methylquecksilber in Seafood gelungen

Nach einer ersten, dreijährigen Förderperiode hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Fortsetzung des Graduiertenkollegs “Spurenanalytik von Elementspezies: Methodenentwicklungen und Anwendungen” an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bewilligt. Zum Abschluss der ersten und dem Start der zweiten Phase werden aktuelle Entwicklungen auf dem

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Senckenberg- Forscher mit TERRAMARE-Technik erfolgreich bei Beprobung heißer unterseeischer Quellen

Mit einem am Forschungszentrum TERRAMARE modifizierten Probennehmer gelang es dem Biologen Dr. Jens Stecher, biologische Proben nahe heißer unterseeischer Quellen im Atlantik aus fast 2000 m Wassertiefe reibungslos und sicher zu bergen. Möglich wurde dieser Erfolg durch eine enge Zusammenarbeit der TERRAMARE-Technik mit dem Wissenschaftler. Stecher arbeitete als Senckenberg-Mitarbeiter zwei Monate an Bord des Forschungsschiffs Meteor innerhalb des Schwerpunktprogrammes 1144 mit dem Titel “Vom Ma

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Festgezurrt für besseren Kontrast

Empfindlichkeit von Kernspintomographie-Kontrastmitteln durch mehrfache Anbindung an ein Protein erhöhen

Die Kernspintomographie hat sich zu einem wichtigen, weit verbreiteten Diagnoseverfahren gemausert. Als Kontrastmittel dienen Komplexverbindungen des Seltene-Erden-Metalls Gadolinium. Amerikanische Forscher haben nun einen Ansatz entwickelt, wie die Empfindlichkeit dieser Kontrastmittel weiter erhöht werden kann: Sie “zurren” eine Kette aus mehreren Gadoliniumkomplexen an einem P

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Fallschirme in der Blutbahn

Jülicher Forscher klären die Form der roten Blutkörperchen bei Strömung

Hämoglobin in den Blutkörperchen färbt das Blut rot – das ist schon lange Allgemeinwissen. Aber auch auf die Fließeigenschaften des Blutes haben die roten Blutkörperchen entscheidenden Einfluss. In Strömungen verändern sie ihre normale, diskusartige Form, und das Blut fließt schneller durch die Adern. Dabei spielt die Elastizität der Zelloberfläche eine wichtige Rolle, wie Hiroshi Noguchi und Gerhard Gompper v

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Neue Wege für die Krebsforschung – Enzymfalle beleuchtet Fehlfunktionen in der Zelle

Das Erbmolekül DNA liegt eng mit Proteinen verpackt im Zellkern vor. Die Aktivität der Gene auf der DNA wird auch über deren Verpackungsdichte gesteuert. Gene, die in bestimmten Zellen gar nicht oder nicht mehr nötig sind, werden ganz abgeschaltet. Sie sind dabei sehr dicht und unzugänglich verpackt und mit so genannten Methylgruppen markiert. Diese kleinen chemischen Verbindungen werden von DNA-Methyltransferasen, einer Gruppe von Enzymen, mit hoher Präzision an die betreffenden Stellen der DNA –

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Jetzt geht es den Algen auf Häuserfassaden und Dächern an den Kragen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein gemeinsam von der Arbeitsgruppe Angewandte Ökologie des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock (Prof. Dr. Ulf Karsten) und der Arbeitsgruppe Experimentelle Phykologie der Universität Göttingen (Prof. Dr. Thomas Friedl) beantragtes Projekt über die artliche Zusammensetzung und ökophysiologische Leistungsfähigkeit von aero-terrestrischen Mikroalgen auf anthropogenen Hartsubstraten genehmigt. Dieses bundesweit einmalige Forschungsvorhab

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Neues aus der Nanotechnologie: Zwergenaufstand gegen Schimmel, Algen und Krankenhauskeime

Neuer Anstrich beseitigt dauerhaft und gesundheitsschonend Mikroorganismen durch den Einsatz von Nanotechnologie / Lösung für Schimmelpilz- und Hygieneprobleme

Forschern des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie in Pfinztal bei Karlsruhe ist es in einem Forschungsprojekt mit dem Oberhausener Farbenhersteller Bioni CS GmbH gelungen, auf Grundlage von Nanotechnologie einen nicht toxischen Anstrich zu entwickeln, der den Schimmelpilz- und Algenbefall auf Wand- und Fassadenflä

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