Biowissenschaften Chemie

Biowissenschaften Chemie

Dem Gehirn beim Denken zuschauen

An der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig wurde jetzt ein DFG-gefördertes Graduiertenkolleg eingerichtet, das sich mit der Funktion von Aufmerksamkeit bei kognitiven Prozessen beschäftigt.

Es ist Teil des Internationalen Promotionsprogramms “Von der Signalverarbeitung zum Verhalten” und integriert acht Arbeitsgruppen aus der Universität und den Max-Planck-Instituten für Kognitions- und Neurowissenschaften sowie für Evolutionäre Anthrop

Biowissenschaften Chemie

Leukämie besser im Griff

Blutkrebs lässt sich durch kombinierte Therapie effizienter behandeln – Marburger Forscher verhindern Resistenz von Leukämiezellen gegenüber Standardmedikament – Veröffentlichungsserie in Blood und Leukemia

Trotz verbesserter Behandlungsmethoden stirbt derzeit eines von vier leukämiekranken Kindern. Bei Erwachsenen ist die Prognose noch schlechter: Drei von fünf erkrankten Erwachsenen überleben die Blutkrankheit nicht. Den derzeit wirksamsten Ansatzpunkt für neue Behandlungsmeth

Biowissenschaften Chemie

Egoistisches Dornröschen – wie künstliches springende Gen in Zellzyklus eingreift

Können “springende Gene”als Werkzeug für die Gentherapie eingesetzt werden? Welche Auswirkungen haben sie auf die Wirtszelle? Und wie repariert die Zellmaschinierie Schäden an der DNA, die diese springenden Gene, auch Transposons genannt, verursachen? Mit diesen Fragen befassen sich Dr. Zoltán Ivics und Dr. Zsuzsanna Izsvák vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch seit einigen Jahren. Aus springenden Genen von Fischen, die vermutlich vor rund 20 Millionen Jahren aktiv ge

Biowissenschaften Chemie

Dünne Grenzschicht voll wimmelnden Lebens

Neu entdeckte Bakterien bilden ein komplexes Ökosystem in salziger Tiefsee

In einer nur zweieinhalb Meter breiten Übergangszone in den Tiefen des Mittelmeers lebt eine vielfältige und komplexe Gemeinschaft von Bakterien, die zum Großteil bis vor kurzem unbekannt waren. Eine Schiffsexpedition von Wissenschaftlern aus Deutschland, England, Italien, Frankreich, Griechenland und den Niederlanden hat die Organismen im Grenzbereich zwischen salzarmen und salzreichen Wasserschichten ent

Biowissenschaften Chemie

Gezähmte Aids-Viren als sichere Genfähren zur Behandlung erblicher Augenerkrankungen

Ein verändertes Aids-Virus verwendete eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern für die Genübertragung in Netzhautzellen von Mäusen. Damit gelang erstmalig die Behandlung einer erblichen Augenerkrankung durch Gentherapie. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Medicine.

Die Suche galt einem viralen Vektor, der Gene zu therapeutischen Zwecken in die Netzhaut einer Maus einbringen konnte, ohne Mutationen auszulösen. Da

Biowissenschaften Chemie

Bodenverdichtung bringt Regenwürmer unter Druck

Regenwürmer vergrößern durch intensive Bodenlockerung die Wasser- und Luftdurchlässigkeit des Bodens und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Fruchtbarkeit von Ackerböden. Was aber passiert, wenn in Folge landwirtschaftlicher Bewirtschaftung der Boden verdichtet ist? Forscher der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig haben den Einfluss von mechanischer Bodenbearbeitung auf das Grabeverhalten der Regenwürmer untersucht.

Etwa drei Viertel der im

Biowissenschaften Chemie

Sonne heizt die Chemie am Boden an

Fotochemische Vorgänge am Erdboden können die Chemie von Schadstoffen in der Atmosphäre und damit den Sommersmog wesentlich beeinflussen. Durch die Produktion von salpetriger Säure unter Sonnenlicht wird eine treibende Kraft für chemische Prozesse in bodennaher Luft freigesetzt. Dies zeigen gemeinsame Versuche von Wissenschaftlern des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der Universitäten in Wuppertal (D) und Lyon (F). Die Ergebnisse sind in der jüngsten Ausgabe von Nature publiziert.

Je

Biowissenschaften Chemie

Die Evolution der holometabolen Insekten im Detail analysieren

DFG fördert Projekt der Universität Jena zur Stammesgeschichte der Holometabola

Wie kommt es, dass sich bestimmte Insektengruppen extrem entfalten können? Was hat zu ihrem Erfolg im Lauf der Evolution beigetragen? Diese Fragen beschäftigen den Insektenforscher Prof. Dr. Rolf G. Beutel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Entomologe vom Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie erforscht die Stammesgeschichte (Phylogenie) der Holometabola. Das sind die I

Biowissenschaften Chemie

RUB-Plasmaforscher realisieren einzigartiges Reaktorkonzept

Eine Weltneuheit für die Forschung
Projekt BIODECON: Dekontamination von Bakterien
RUB-Plasmaforschung: Neues Reaktorkonzept realisiert

Er ist eine Weltneuheit und “hausgemacht”: Einen neuen Plasmareaktor haben Forscher des Centers for Plasma Science and Technology (CPST) der Ruhr-Universität Bochum am 9. März eingeweiht. Damit lassen sich Bakterien und Biomoleküle (etwa Prionen) dekontaminieren und somit zum Beispiel medizinische Instrumente oder Implantate sterilisieren.

Biowissenschaften Chemie

Berlin wird zur Zentrale eines europaweiten Systembiologie-Netzwerkes zur Bekämpfung von Krebs

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik koordiniert europäische Initiative zur Systembiologie komplexer Erkrankungen

Führende europäische Krebsforschungszentren und Bioinformatik-Gruppen wollen in den nächsten Jahren eine Infrastruktur errichten, welche die systembiologische Darstellung und Untersuchung von Krebserkrankungen ermöglicht. Das Projekt ESBIC-D (European Systems Biology Initiative for combating Complex Diseases) wird vom Berliner Max-Planck-Institut für molekulare G

Biowissenschaften Chemie

Sport in der Schwangerschaft fördert bei Mäusebabies Nervenbildung

Jogging ist offenbar für die Gehirnentwicklung von Vorteil. Diesen Schluß legen neueste Ergebnisse von Hirnforschern des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité – Universitätsmedizin Berlin nahe. Danach bilden Mäusebabies, deren Mütter während der Schwangerschaft gern im Laufrad trainierten, rund 40 Prozent mehr Nervenzellen als die Nachkommen träger Mäusemütter. Der Zuwachs trat im Hippocampus auf, einer Hirnregion, die stark in Lern- und Gedächtnisvorgän

Biowissenschaften Chemie

Gedächtnis-Gene: Was Menschen und Schnecken gemeinsam haben

Gene, die bei Schnecken einfache Formen von Gedächtnis steuern, spielen auch beim menschlichen Gedächtnis eine wichtige Rolle. Dies berichten zwei Wissenschaftler der Universität Zürich am Dienstag in der Online-Ausgabe der Zeitschrift “Proceedings of the National Academy of Science”.

Jahrzehntelange Forschung an Meeresschnecken, Fliegen und Mäusen hatte zur Entdeckung einer Vielzahl von gedächtnisrelevanten Genen in diesen Organismen geführt. Bei der Schnecke beispielsweise steuer

Biowissenschaften Chemie

Steuerbare Nanopartikel für schonende Chemotherapie

Eine Innovation gefördert durch das BMBF-Programm “Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft (FH3)”

Zu den klassischen Tumorbehandlungen zählen operative Entfernung, Bestrahlung und Chemotherapie des bösartigen Gewebes. Eine weitere Methode ist die Überwärmung (Hyperthermie) und gleichzeitige Zerstörung von Tumorzellen durch die Zuführung aufheizbarer Polymerpartikel. Mit Unterstützung der AiF ist es Wissenschaftlern der Fachhochschule Aachen gelungen,

Biowissenschaften Chemie

Schüsselgene für altersbedingte Makula-Degeneration ermittelt

Zwei Gene für fast zwei Drittel der Erkrankungen verantwortlich

Ein Team unter der Leitung von Wissenschaftern der Columbia University hat jene zwei Gene identifiziert, die für fast zwei Drittel der Erkrankungen an einer der häufigsten Ursachen für Blindheit verantwortlich sind. Die altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) führt weltweit bei Millionen älterer Menschen zum Verlust der Sehkraft. Die Forscher hoffen, dass die Identifizierung von Faktor H und Faktor B einen Beitr

Biowissenschaften Chemie

ETH-Forschende klären Architektur der zellulären "Fettsäure-Fabrik"

Forschende der ETH Zürich und des Nationalen Forschungsschwerpunktes Strukturbiologie haben erstmals die Struktur von Fettsäure-Synthasen aus höheren Organismen bestimmt. Die Enzyme zählen zu den komplexesten biologischen Synthese-Maschinen. Viel versprechend sind sie für die Entwicklung von Medikamenten gegen verschiedene Krebsformen, krankhaftes Übergewicht und Pilzinfektionen.

Die Synthese von Fettsäuren ist eine zentrale Aufgabe aller Zellen und wird seit mehreren Jahrzehnten

Biowissenschaften Chemie

Biologenteam der Uni Bremen verbessert Analyseverfahren in Genomforschung

Es geht ihnen um den Hunger in der Welt. Bereits seit vielen Jahren erforschen die Bremer Professorin Barbara Reinhold-Hurek und ihr Mann Dr. Thomas Hurek das Wachstum von Reis. Ihr Ziel: Ohne Dünger und umweltfreundlich sollen die Pflanzen künftig wachsen, so dass auch die armen Reisbauern ihre Felder kostengünstig, umweltfreundlich und ertragreicher bestellen können. Zu diesem Zweck haben die Biologin und ihr Team vom Labor für Allgemeine Mikrobiologie Fachbereich Biologie/Chemie an der Universi

Rückmeldung