Aktueller Kernpunkt eines von der Europäischen Kommission geförderten Projekts war die Fragestellung, wie die Fragmentierung und Entfremdung bestimmter Pflanzenarten die genetische Veränderung bei Pflanzenarten beschleunigen. Die DNA von Chloroplasten sowie Mikrosatelliten wurde eingesetzt, um die genetischen Unterschiede zu untersuchen, die durch diese Faktoren hervorgerufen werden.
Die Fragmentierung von Lebensräumen hat vielfältige Auswirkungen auf den Anbau von Pflanzen, wes
Eine Gruppe pathogener Bakterien in entwöhnten Kaninchen in Westeuropa hat aufgrund wirtschaftlicher Einbußen durch eine hohe Sterberate und Wachstumsverzögerungen erst kürzlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt.
Attaching-Effacing Escherichia Coli (AEEC) bildet eine Gruppe pathogener Bakterien, die sowohl beim Menschen als auch bei Tieren nachgewiesen werden können. Eines davon ist das pathogene E. Coli (EPEC), eine Ursache ernster Erkrankungen und Diarrhöe. Deshalb
Attaching-Effacing Escherichia Coli (AEEC) sind für eine Reihe lebensbedrohlicher Krankheiten bei Mensch und Tier verantwortlich. Die Erforschung der Mechanismen bei AEEC-Krankheitsbildern soll den Weg zur Entwicklung wirksamer Therapien gegen diese Erkrankungen ebnen.
Ein Projektkonsortium hat sich als Komponente des LIFE QUALITY-Programms mit den epidemiologischen Aspekten beim Ausbruch von AEEC sowie auch mit den Prozessen bei der Krankheitsentstehung und den Reaktionen des Wirt
Bakterielle Gene, deren Expression normalerweise während der Infektion im Wirtsorganismus erfolgt und die unter Laborbedingungen nur unzureichend transkribiert werden, wurden jetzt identifiziert.
Hämorrhagische E. coli (EHEC) gehören zu einer Gruppe von pathogenen Bakterien, die als “Attaching-Effacing Escherichia coli” (AEEC) bezeichnet wird. EHEC sind der Auslöser der hämorrhagischen Colitis und des hämolytischen urämischen Syndroms beim Menschen. Aus diesem Grund hat man b
Anhaltspunkt für Verständnis von Parkinson und Alzheimer
Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, den Übeltäter für eine schwere neurologische Erkrankung zu identifizieren. Ein Forscher-Team um Ulrich Müller vom Institut für Humangenetik der Universität Gießen hat in internationaler Zusammenarbeit mit anderen Universitäten herausgefunden, dass dabei ein bestimmtes Gen verändert ist, das den Bauplan für Kaliumkanal-Moleküle enthält. Diese sorgen normalerweise dafür, dass
Kieler Zoologen gelingt es erstmals, Stammzellen im Süßwasserpolypen zu transformieren
Stammzellen gelten als Alleskönner. In der Medizin ruhen große Hoffnungen auf diesen Wundertätern. Allerdings weiß man derzeit noch recht wenig über sie. Warum adulte Stammzellen manchmal beginnen, sich hemmungslos zu teilen, ist ebenso rätselhaft wie die Tatsache, dass manche Stammzellen diese Fähigkeit der Teilung unter bestimmten Umständen verlieren. Verdankt der Mensch diese erstaunlich
Angela Schwarm vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht die Verdauung von Flusspferden.
Flusspferde erregen schon lange das Interesse von Menschen, das verraten Flusspferd-Plastiken und -ornamente, die es bereits aus dem 4. Jahrtausend vor Christus gibt. Trotzdem weiß man über einige Details noch relativ wenig. Der Verdauungsvorgang von Flusspferden gehört dazu. Wie Rinder haben die Tiere einen viergeteilten Magen, doch Flusspferde nutzen diesen nicht
Publikation in Nature Genetics – Internationale Kooperation des Gießener Instituts für Humangenetik
Wissenschaftlern des Instituts für Humangenetik der Justus-Liebig-Universität Gießen ist es im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit Kollegen in Los Angeles, Scottsdale, Lexington und Paris gelungen, ein bestimmtes Gen zu identifizieren, das bei einer schweren neurologischen Erkrankung mutiert (verändert) ist. Die Krankheit zeichnet sich durch Degeneration des Kleinhirns,
Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin hoffen auf Nachwuchs bei den Europäischen Stören. Eine Gewebeprobe hat ergeben, dass in einem der Europäischen Störe am IGB bereits Eier heranreifen. Es wäre das erste Mal seit mehr als zehn Jahren, wenn die künstliche Vermehrung klappt.
Männchen oder Weibchen? Bei den meisten Tieren ist die Frage allein durch Anschauen zu klären, doch bei Stören gibt es ein Problem: “Die Tiere haben kei
Protein-Aktivierung ohne Zellschäden möglich
Russische Wissenschaftler haben aus der Koralle Dendronephthya ein Marker-Protein isoliert, das bei intensiver Bestrahlung mit Blaulicht die Farbe wechselt. Damit können Zellbiologen und Mediziner in Echtzeit ein bestimmtes Protein auf seinem Weg durch eine lebende Zelle beobachten. Im Gegensatz zu anderen fluoreszierenden Markern kann das Dendra-Marker-Protein mit Hilfe von sichtbarem Blaulicht aktiviert werden, was der Zelle nicht
Neue Erkenntnisse über die Verbreitung der Arten verbindet verschiedene Forschungsrichtungen – Veröffentlichung in The American Naturalist
Wie stark sich eine Vogelart verbreitet hat, hängt nach neuen Erkenntnissen im Wesentlichen von der Länge und der Form ihrer Flügel ab. Andere Faktoren sind demgegenüber unbedeutend. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben alle 26 Vogelarten der Gattung der Grasmücken (Sylvia) vermessen und die Daten mit anderen Einfluss
Salmonellen-Forschung liefert wegweisende Hinweise für die Entwicklung neuer Antibiotika
Neue Angriffspunkte für die Entwicklung dringend benötigter Antibiotika gegen Krankheitserreger haben Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Infektionsbiologie und Biochemie zusammen mit Kollegen der Medizinischen Hochschule Hannover entdeckt. Doch ihre Befunde zeigen auch, dass es wesentlich weniger Angriffspunkte für die Herstellung neuer Antibiotika gibt als bisher erwartet. Diese
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie startet große Kooperation mit Kanada
Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle ist es gelungen, Gene für Enzyme aus Raps (Brassica napus) zu isolieren, die für die Synthese von phenolischen Bitterstoffen im Samen verantwortlich sind. Diese Gene wurden genutzt, um transgene Rapssorten herzustellen, in deren Samen die Bitterstoffsynthese um etwa 80 Prozent reduziert ist. Die Arbeiten der Hallenser Wissens
Bericht in der neuen Ausgabe des US-Fachblattes “Neuron”
Im Nervensystem der Taufliege haben Genetiker vom Biozentrum der Uni Würzburg ein neues Protein entdeckt. Wenn es fehlt, hat das massive Folgen: Die Insekten laufen kaum noch umher und können nicht mehr richtig fliegen. Weil sie dann oft regelrechte Bruchlandungen hinlegen, haben die Forscher das Protein auf den Namen Bruchpilot getauft.
Wie Professor Erich Buchner erklärt, wurden die meisten Proteine des Nervensys
Sind wir im kommenden Sommer vor Schädlingen, Mücken oder anderen lästigen Insekten sicher? Diese Frage wird wegen des strengen Winters derzeit oft gestellt. Es kursieren viele Geschichten mit mehr oder weniger wahrem Kern. Experten der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), die sich mit vielen landwirtschaftlichen Schädlingen und Nützlingen – meist Insekten – beschäftigen, nehmen Stellung.
Es ist bekannt, dass sich alle in mitteleuropäischen winterkalte
Neue selektive Hemmstoffklasse legt essenzielle Plasmodien-Enzyme lahm
Die gefährlichste Variante des Malaria-Erregers, Plasmodum falciparum, infiziert jährlich 300 bis 600 Millionen Menschen. Die Suche nach neuen, wirksameren Therapien ist daher ein drängendes Forschungsgebiet. Ein internationales Team um François Diederich hat nun einen neuen Ansatzpunkt gefunden. Mit einer neuartigen Hemmstoffklasse wollen die Wissenschaftler bestimmte Enzyme der Plasmodien blockieren, die so