Biowissenschaften Chemie

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Klein, kleiner, am kleinsten: Die EU fördert den Bau von Nanomotoren

Im Rahmen einer Initiative zur Förderung visionärer Forschungsprojekte stellt die Europäische Union Forschungsgelder für die Entwicklung biologischer Nanomotoren zur Verfügung. Ein internationales Wissenschaftler-Konsortium unter der Leitung von Prof. Helmut Grubmüller am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen sieht vielfältige Anwendungsmöglichkeiten der Forschungsergebnisse, vor allem im biomedizinischen Bereich. Ein Baukasten von maßgeschneiderten Motorkomponenten sol

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"Thou shalt not clone!" – "Du sollst nicht klonen!" – Berufung auf Kant

“Die willkürliche Herstellung erbidentischer Menschen – das reproduktive Klonen – verletzt die Autonomie eines Individuums und muss deshalb moralisch geächtet und rechtlich verboten werden.” Diese Ansicht vertritt Dr. Christof Tannert, Leiter der Arbeitsgruppe Bioethik und Wissenschaftskommunikation am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in einem jetzt veröffentlichten Beitrag für die EMBO reports (Vol 7, no 3, 2006 – pp. 238 – 240)*. Der Biologe und Theologe beruft sich

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Überlebensschalter – Schutz vor Herzversagen

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine der Haupttodesursachen weltweit bei Menschen über 65. Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt in Zusammenarbeit mit Klinikern in Würzburg und Hannover erstmals zeigen können, dass Auslöser für das Herzversagen der Selbstmord (Apoptose) der Herzmuskelzellen ist und dass es aber einen Überlebensschalter (ARC) gibt, der gesunde Herzen davor schützt. Die Arbeit von D

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Wissenschaftler richten Blutzellen auf Tumore ab

Neuer Forschungsverbund legt Schwerpunkt auf Sicherheit

Mit dem Ziel, T-Zellen des körpereigenen Abwehrsystems genetisch so zu verändern, dass sie Tumore erkennen und zerstören, hat sich jetzt ein internationaler Forschungsverbund gebildet, der von der Europäischen Union mit zwölf Mio. Euro gefördert wird. “Wir wollen Blutzellen auf die Reise durch den Körper schicken, die Tumore gezielt aufspüren und bekämpfen”, umreißt Hinrich Abken von der Klinik für Innere Medizin der Univ

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Strategische Familienplanung beim Osterhasen?

Deutsche Wildtier Stiftung erforscht Mehrfach-Vaterschaft des gefährdeten Feldhasen

Zur Osterzeit sind die sonst als Einzelgänger lebenden Feldhasen wieder in größeren Gruppen auf Wiesen und Äckern zu beobachten: es ist die Zeit der Paarung, der so genannten Hasen-Hochzeit. Die körperlich überlegende Häsin wählt nach einem Zweikampf nicht nur den Rammler mit dem vermeintlich “besten Erbgut”. Mehr noch, neueste Untersuchungen der Deutschen Wildtier Stiftung zeigen, dass es ni

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Schutz vor Herzvergrößerung

Ist das Herz geschwächt, versucht es, seine verminderte Leistungskraft durch Vergrößerung der Herzmuskelzellen zu kompensieren. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Hypertrophie, einer krankhaften Vergrößerung des Herzens. Sie kann zum Beispiel eine Folge von Bluthochdruck sein. Jetzt hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter Führung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch im Tierversuch nachgewiesen, dass ein bestimmtes Hormon, kurz CNP genannt, das Herz davor s

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UKE-Wissenschaftler klären Hintergrund der Erbkrankheit Osteopetrose auf

Ein Forscherteam aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dr. Thomas J. Jentsch am Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH) der Universität Hamburg hat herausgefunden, dass das Zusammenspiel zweier Proteine essentiell für den Abbau von Knochensubstanz ist. Die Arbeit wurde in der aktuellen Ausgabe der international renommierten Wissenschaftszeitschrift “Nature” veröffentlicht.

Störungen im Knochenabbau führen zu Osteopetrose. Dabei handelt es sich um eine schwere Erbkrankheit, bei der K

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Rostocker Wissenschaftler erforschen mit neuen Methoden der Systembiologie Ursachen von Krebserkrankungen

In dem von der EU finanzierten und von Prof. Dr. Wolkenhauer an der Universität Rostock koordinierten Projekt COSBICS (Computational Systems Biology of Cell Signalling) arbeiten Wissenschaftler der Systembiologie aus verschiedenen Ländern zusammen. Gemeinsames Ziel ist das bessere Verständnis molekularer Interaktionen innerhalb der menschlichen Zelle um darüber die Bedeutung von Störungen dieser Interaktionen für die Entstehung von Krebs nachvollziehen zu können. Schon innerhalb nur einer Zel

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Raupenfraß führt zu Stromausfall in Pflanzenzellen

Deutsch-italienisches Forscherteam weist nach, dass in durch Insektenfraß befallenen Pflanzengeweben ein elektrischer Spannungsabfall eintritt

In Limabohnen ändert sich die natürliche elektrische Spannung über den Membranen von Pflanzenzellen innerhalb von Sekunden, wenn das Blattgewebe von Raupen des Ägyptischen Baumwollwurms angefressen wird. Das haben jetzt Wissenschaftler um Professor Massimo Maffei, Universität Turin, Italien, und Professor Wilhelm Boland, Max-Planck-Inst

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Künftig gesündere Tomaten mit besserem Geschmack?

Ein deutsch-israelisches Forscherteam hat DNA-Abschnitte in Wildtomaten entdeckt, mit denen sich herkömmliche Kulturtomaten verbessern lassen

Tomaten sind gesund; sie stärken das Immunsystem und können Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Jetzt haben Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Zusammenarbeit mit israelischen Wissenschaftlern bei Tomaten jene DNA-Abschnitte identifiziert, die für die Bildung gesundheitlich und geschmacklich wic

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Genvariationen auf der Spur

“Elektronische” DNA-Sequenzierung: Änderungen der Molekülladung als Signal

Manchmal sind es nur einzelne Basenpaare, in denen sich ein krankes von einem gesunden Gen unterscheidet (“Punktmutationen”). Für eine systematische Erforschung solcher Variationen genauso wie für die Diagnostik erblicher Erkrankungen besteht ein Bedarf an möglichst einfachen, kostengünstigen, raschen Sequenzierungsmethoden. Japanische Forscher haben nun einen neuen Ansatz für ein miniaturisiertes “elek

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Engpässe bei der Honigproduktion erwartet

2006 wird kein gutes Jahr für die Imkerei, prognostizieren Forscher der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim. Daran würde nach dem überlangen Winter auch ein schöner Frühling wenig ändern.

Weltmeister sind die Deutschen schon immer – zumindest im Honigverbrauch. 100.000 Tonnen verzehren die Bundesbürger im Jahr, ein Drittel davon aus heimischer Produktion. 2006 wird es wahrscheinlich etwas weniger sein: “Das Jahr ist besonders problematisch”, urteilt Dr. Ger

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Korallen blockieren Virus-Vermehrung in Zellen

Naturschützer stehen Beschaffung kritisch gegenüber

Kanadische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein natürlicher Bestandteil der Isis-hippuris-Koralle aus dem West-Pazifik einen wichtigen Zell-Prozess blockiert, den Viren zur Vermehrung benutzen. Dazu hat ein Forscherteam um Jerry Pelletier von der McGill-Universität Montreal aus der gelben Koralle ein natürliches Steroid isoliert und auf seine therapeutischen Eigenschaften getestet. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die

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Meeresalgen bringen Fortschritte in der Diabetesbehandlung

Ein Produkt aus Meeresalgen weckt neue Hoffnung bei Diabetespatienten. Das Produkt ist Teil einer Behandlungsweise, die im Prince of Wales Krankenhaus in Sydney von Wissenschaftlern der University of New South Wales (UNSW) zum ersten Mal an Patienten angewandt wurde.

Einhundertdreißigtausend Australier leiden an der oft im jugendlichen Alter auftretenden Form der Typ1-Diabetes, bei der die körpereigenen Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse funktionsunfähig sind. B

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Europäisches Projekt: Welche Gene für Stammzellen wichtig sind

Die Erforschung von Stammzellen soll weiter vorangebracht werden. Zu diesem Zweck haben sich sieben Partner aus Europa zu einem Konsortium zusammengeschlossen, dem auch die Uni Würzburg angehört. Professor Manfred Schartl und Toni Wagner vom Biozentrum der Universität bekommen für das Projekt “Plurigenes” von der Europäischen Union rund eine viertel Million Euro zur Verfügung gestellt.

Stammzellen befinden sich in fast allen Organen und Geweben des Erwachsenen. Der Organismus gre

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Forschung an selbstreplizierenden Systemen

Moleküle, die sich selbst vermehren
Dem chemischen Ursprung des Lebens auf der Spur
Rubin 1/06: Forschung an selbstreplizierenden Systemen

Das Leben auf der Erde entstand aus einfachen chemischen Elementen. Doch wie konnten sich aus Kohlenstoff, Wasserstoff oder Stickstoff die Grundbausteine des Lebens – etwa DNA-Erbmoleküle – bilden? Weltweit suchen die Forscher nach dem Übergang eines chemischen in ein biologisches System, dabei geht es ihnen vor allem um das “Bauprinzip

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