Saarbrücker Forscherteam entwickelt Vorhersagemodell für epigenetische Veränderungen der DNA
Die Methylierung der DNA, also das Anhängen von Methylgruppen an bestimmte DNA-Bausteine, ist an der Steuerung unserer Gene entscheidend beteiligt. Durch eine fehlerhafte Methylierung wird das Ablesen der Erbinformation in Zellen behindert, was zur Entstehung von Krebs führen kann. Jetzt haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Informatik in Zusammenarbeit mit Genetikern der Unive
Leipziger Max-Planck-Forscher zeigen: Schimpansen können erkennen, wenn sie Hilfe brauchen und suchen sich dann den besten Helfer
Kooperation ist im Tierreich überlebenswichtig. Raubtiere jagen in Rudeln und Beutetiere tun sich zusammen, um sich zu schützen. Doch kein anderes Lebewesen kooperiert so erfolgreich wie wir. Doch woher kommt diese Fähigkeit einander bewusst zu helfen und ist sie nur auf uns Menschen beschränkt? In einer neuen Studie zeigen Alicia Melis und ihre Ko
Leipziger Anthropologen finden bei neuen Experimenten erste Belege für altruistisches Verhalten bei Kleinkindern und auch bei Schimpansen
Einem jiddischen Sprichwort zufolge “findet man, wann immer man sie braucht, die helfende Hand am Ende des eigenen Arms.” Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zeigen in einer neuen Studie, dass man sie auch bei anderen finden kann – und zwar bei Kleinkindern und Schimpansen. Um deren Hilfsbereitsch
Ein Floß könnte man aus dem Holz der Parrotie nicht bauen: Sein spezifisches Gewicht ist höher als das des Wassers, daher würde die Konstruktion kläglich untergehen. Da es zudem sehr hart ist, ist die Parrotie bei uns auch unter dem Namen “Eisenholzbaum” bekannt. In den Botanischen Gärten der Universität Bonn ist der Baum als “Pflanze des Monats März” zu bewundern.
Die Parrotie (Parrotia persica) ist eine nahe Verwandte der Zaubernußarten, die unsere Gärten im Winter schmücken. Auch die
Mikroporöse Polymere aus miteinander verbundenen Kohlenwasserstoffringen
Die Ressourcen an fossilen Brennstoffen sind begrenzt und ihre Verbrennung belastet die Umwelt. Deshalb sucht man schon lange nach Alternativen. Ein geeigneter und umweltverträglicher Treibstoff wäre der Wasserstoff. Leider gibt es bisher noch kaum technische Möglichkeiten sichere und effiziente Wasserstofftanks für Autos zu konstruieren. Eine mögliche Lösung sind mikroporöse Speichermaterialien, wie Zeolithe
Forscher klären katalytischen Mechanismus von antiviralem Protein
RUB-Chemiker berichten in NATURE
Die Aktivität eines menschlichen Proteins, das an der Abwehr von Viren und anderen Krankheitserregern beteiligt ist, konnte der RUB-Chemiker Prof. Dr. Christian Herrmann in Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts in Dortmund und einem französischen Labor auf molekularer Ebene aufklären: Ein funktionelles Merkmal der Proteinklasse hGBP1 (humanes Guanylat-bindend
Polymere Microgel-Partikel besitzen eine Schale, deren Dichte sich temeraturabhängig regeln lässt
Nanopartikel, deren äußeren Hülle und innerer Kern aus unterschiedlichen Materialien bestehen, eignen sich für zahlreiche industrielle oder biomedizinische Anwendungszwecke. Damit sie aber z. B. als Sensoren oder bei der kontrollierten Freisetzung von in ihrem Innern eingeschlossenen Substanzen zum Einsatz kommen können, muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: die Schale sol
Es ist stiller geworden um die flüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffe, die von ihrer englischen Bezeichnung her als VCHs (volatile chlorinated hydrocarbons) abgekürzt werden und einst im Zentrum öffentlicher Umweltdiskussionen standen. VCHs sind aber nach wie vor eine bedeutende Gruppe von Industriechemikalien, die als Basis für die Herstellung anderer Chemikalien oder als Lösungsmittel mit breitem Anwendungsspektrum dient. Die Umweltforschung nimmt sich daher weiterhin der VCH-Thematik an. J
Fledermäuse habens schwer! Schon seit dem Mittelalter. Weil Menschen fürchten, was sie nicht verstehen, zerstören sie es – und dass sich die kleinen Säugetiere nachts mit traumwandlerischer Sicherheit mit einem geheimnisvollen Sinn, der Ultraschall-Echo-Ortung, fortbewegen, ist schwer zu begreifen. Für das Überleben dieser interessanten Tierart ist aber heute ein wichtiger Meilenstein gesetzt worden. In Bad Segeberg wurde ein Fledermauszentrum eröffnet, das zu einer zentralen Anlaufstelle fü
Angst vor giftigen Repellentien macht erfinderisch
Ein kleiner grüner Frosch könnte schon bald dafür Sorge tragen, dass Menschen nicht mehr so gerne von Moskitos gebissen werden. Forscher der University of Adelaide haben nämlich in einem Mäuseversuch entdeckt, dass Hautsekrete des Amphibiums wahre Wunder gegen Stechmücken wirken, berichtet die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Biology Letters.
Vier Mal länger blieben die Mäuse, die mit dem Hautsekret des Ba
Neuer Terramare-Bericht faßt aktuelle Ergebnisse zur nachhaltigen Miesmuschelzucht zusammen
Der jetzt erschienene Band aus der Berichte-Reihe des Forschungszentrums TERRAMARE in Wilhelmshaven widmet sich aktuellen Ergebnissen zur nachhaltigen Miesmuschel-Anzucht in Niedersachsen. Auf 80 Seiten erfährt der Leser Aktuelles rund um die Bewirtschaftung des schmackhaften Schalentiers und über neue Möglichkeiten zu schonendem Umgang mit der Natur.
Unter dem Titel “Nachhaltige Mies
“As my university gears up for human embryonic stem cell research,” says Stanford law professor Henry Greely in an Essay for PLoS Medicine, “it finds that a host of ethical and legal questions still need to be answered.”
Some of these questions, says Greely, focus on ethical issues related to donors. For example, given the long life span of human embryonic stem cell lines, and their likely use in clinical practice, will it really be possible to promise donors anonymity? “It seem
Im Nordwesten Chinas, in der Wüstenlandschaft des Junggarbeckens nahe der Stadt Urumqi, hat der Boden Erinnerungsstücke aus der Zeit der Dinosaurier aufbewahrt. Das Team des Tübinger Paläontologen Prof. Hans-Ulrich Pfretzschner untersucht die Knochen und Zähne der jurassischen Tiere, die vor etwa 170 bis 150 Millionen Jahren gelebt haben, und hat einen kleinen fossilen Araukarienwald aus dieser Zeit virtuell rekonstruiert.
Eine Momentaufnahme aus der Zeit des Jura im chinesische
Das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum der Universität Leipzig beteiligt sich an dem jetzt gestarteten europaweiten Projekt Cardioworkbench zur Suche von Wirkstoffen gegen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf.
Das Leipziger Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Robitzki vom Lehrstuhl für Molekularbiologisch-biochemische Prozesstechnik verbindet dabei computerbasierte Diagnosen (zum Beispiel Bioinformatik, Chemoinformatik oder Bioengin
In Zeiten steigender Kraftstoffpreise und der Klimaveränderung hat die Suche nach Alternativen zu fossilen Energieträgern Priorität. Ein Ersatz für herkömmlichen Treibstoff ist Biodiesel. Mit einem neuen Verfahren lässt sich Rapsöl effizienter in Biodiesel umwandeln.
In der Reklame wird Biodiesel gern mit blühenden Rapsfeldern und dem Begriff “CO2-neutral” beworben. Tatsächlich werden “nachwachsende” Pflanzen gezeigt, aus denen die meisten flüssigen Motorkraftstoffe dieser Art gewon
Das Einschleusen von Genen mit Hilfe feinster Kanülen in eine lebende Zelle gehört in der Forschung schon fast zur Routine. Doch viele Zelle platzen, wenn man etwas einspritzt. Ein Mikroinjektionschip, der auf der Messe MEDTEC gezeigt wird, arbeitet kontrolliert und genau.
Substanzen wie zum Beispiel Gene in eine lebende Zelle zu injizieren erfordert viel Erfahrung und Geschick. Zellbiologen und Gentechniker arbeiten mit Flüssigkeitsmengen von nur wenigen Milliardstel Milliliter