USA: Traurige Zukunft für Hummeln und andere Bestäuber
US-Wissenschaftler haben errechnet wie hoch der Dienstleistungswert von Hummeln und anderen Insekten in den USA ist. Demnach leisten die Insekten Bestäubungsdienste, die etwa 57 Mrd. Dollar wert sind. Traurige Bilanz am Rand: Von den fünf Hummelspezies, die in den USA heimisch sind, nehmen die Populationen von zwei Arten rapide ab und eine ist vom Aussterben bedroht. Hummeln sind in Amerika heimisch, Honigbienen nicht. Das be
Thorsten Heinzel, neuer Professor für Biochemie an der Universität Jena, bekämpft den Krebs
Im Erbgut des Menschen ist nicht nur sein normaler Entwicklungsplan, sondern auch die Anlage für Krankheiten enthalten. Wenn es gelingt, Gene gezielt an- oder abzuschalten, könnten Krankheiten verhindert oder zumindest einfacher geheilt werden, die häufig auf einer fehlerhaften Steuerung genetischer Informationen beruhen. Mit Genregulation beschäftigt sich auch Prof. Dr. Thorsten Heinzel.
Sie sind 0,2 Millimeter klein, können nicht logisch denken und legen trotzdem ganz erstaunliche “Strategien” an den Tag, um ihren Weiterbestand zu sichern: Milben haben es dem Grazer Zoologen Ernst Ebermann angetan, besonders seitdem er eine faszinierende Entdeckung machte. Einige Arten schnüren sich gewissermaßen ihr eigenes Lunch-Paket und fliegen damit in ihr neues Zuhause.
Wollte man ihnen menschliche Züge zuschreiben, würde man die Milbenarten “Imparipes apicola”, “I. breganti” und
Transmissible spongiforme Enzephalopathien (TSE) umfassen eine Reihe lebensbedrohlicher Hirnerkrankungen bei verschiedenen Säugetierarten.
Erkenntnisse über die Auslöser von TSE und darüber, wie der Krankheitsverlauf zu schweren Neurodegenerationen führt, sind wichtige Schritte bei der Entwicklung von innovativen Behandlungsmöglichkeiten bei diesen Erkrankungen. TSE werden durch proteinartige Krankheitserreger, Prionen (PrP), hervorgerufen. PrP werden auch von gesunden menschlic
Bäckereitechnologen des ttz Bremerhaven optimieren Abläufe und Techniken des Backens
Teigrohlinge brauchen ein homogenes Milieu von Feuchtigkeit und Wärme, um aufgehen zu können. Leider ist der Platz an dem die Rohlinge in der Bäckerei ruhen, die Gärtücher auf dem Gärgutträger, auch optimaler Nährboden für Schimmelpilze. Eine schonende und effiziente Entkeimung gelang den Wissenschaftlern des ttz Bremerhaven mit IR-Strahlung, sogenannten Carbon-Infrarot-Strahlern. In einer aufwän
Als Goethe starb, soll er gesagt haben: “Mehr Licht!”. Ob als Bitte oder Beobachtung, bleibt ungeklärt. Heutige Evolutionsforscher sind auf der intensiven Suche nach “Mehr Licht!”, wenn es darum geht, die graue Vergangenheit der Urzellen zu beleuchten. Als besonders schwierig gilt die Suche nach einer zutreffenden Beschreibung des evolutionären Übergangs von den Prokaryoten (den bakterienartigen Zellen) zu den Eukaryoten – den höherentwickelten Zellen, die stets einen Zellkern besitzen und
Neue Erkenntnisse zur Entwicklungsgeschichte der Tiere
Wissenschaftlern der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der Yale University in den USA und der James Cook University in Australien ist eine bedeutende Entdeckung in der Entwicklungsgeschichte der Tiere gelungen. Sie konnten zeigen, dass die Entwicklung der Körperachse nicht wie bisher angenommen bei allen Vielzelligen Tieren gleich verläuft, sondern sich bei Niederen und Höheren Tieren sehr grundsätzlich voneinander unt
Die Erforschung physiologischer Grundlagen und agronomischer Anwendungen “Schwefel Induzierter Resistenz (SIR)” sind Schwerpunkte der Arbeit von Wissenschaftler/innen des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig. Gemeinsam mit Kolleg/innen des “Scottish Agricultural College (SAC) in Aberdeen begannen sie bereits vor 15 Jahren mit den ersten Feldversuchen zur Untersuchung des Einflusses von Schwefeldüngung auf den Pilzbefal
Der Saarbrücker Forscher Dr. Helge Björn Bode wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des renommierten Emmy Noether-Programms beim Aufbau einer Nachwuchsgruppe unterstützt. Hierzu fließen 780.000 Euro für die nächsten fünf Jahre in die Saarbrücker Biotechnologie. Bode forscht und lehrt am Institut für Pharmazeutische Biotechnologie von Prof. Rolf Müller. Müller ist Träger des BioFuture-Preises 2003 und hat den ersten deutschen Lehrstuhl für Pharmazeutische Biotechnologie
Wissenschaftlern vom ISAS – Institute for Analytical Sciences ist es gelungen, mit Hilfe eines Mikrochips künstliche Zellen nach dem Vorbild der Natur herzustellen. Anders als die meisten anderen Herstellungsmethoden bietet diese nicht nur die Möglichkeit zur Massenproduktion, sondern erleichtert auch noch die weitere Bearbeitung der Zellen. Noch ohne Anwendung, aber dennoch überraschend: die Methode kann neben der für Zellen üblichen Bläschen-Form auch schlauchartige Gebilde erzeugen, die außer
Schweriner Biotech-Unternehmen PRIMACYT erhöht die Sicherheit bei Medikamententest am Menschen
Das Schweriner Biotech-Unternehmen PRIMACYT Cell Culture Technology GmbH bietet weltweit erstmalig ein serumfreies, wieder verwendbares menschliches Leberzellkultursystem für die Medikamentenforschung an. Damit erbringt das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit bei Medikamententests am Menschen. Am Montag, dem 3. April 2006, wird PRIMACYT seine Entwicklung auf
Für Bauern und EU-Behörden besitzt der Schutz europäischer Bioerzeugnisse vor Pilzinfektionen einen hohen Stellenwert. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts SAFE ORGANIC VEGETAB wurde der Anbau von Bio-Karotten unter Ausschluss der Einwirkungen von Pilzschädlingen wie Alternaria radicina untersucht.
Alternaria radicina ist ein sehr bekannter krankheitserregender Pilz und löst bei Karotten die Schwarzfäule aus. Die Zellen von Alternaria radicina produzieren ein Pflanzengi
Adulte spermatogoniale Stammzellen verhalten sich wie embryonale Stammzellen
Göttinger Medizinwissenschaftler präsentieren im Wissenschaftsmagazin NATURE weltweit weltneueste Forschungsergebnisse:
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bereichs Humanmedizin der Georg-August-Universi-tät Göttingen veröffentlichen am 29. März 2006 eine Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift NATURE. Die beschriebene Lösung vermeidet die ethischen und immunologischen Probleme beim
Mit Methoden des Text-Minings entwickeln Fraunhofer-Forscher Krankheitsmodelle, um das Risiko des Zerreißens fehlgebildeter Blutgefäße im Gehirn, so genannter Gehirn-Aneurysmata besser abschätzen zu können. Ein plötzliches Platzen des Aneurysma-Sacks, einer Ausweitung arterieller Blutgefäße, kann zu schweren Schädigungen des Gehirns oder gar zum Tod führen. Für viele von Hirn-Aneurysmata betroffene Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
“Vielen Patienten könnte geholfen werden, wenn sich das
Deutsch -Italienischem Forscherteam gelingt es erstmals, synthetische Makromoleküle zu organischen Halbleitern zu verarbeiten.
Elektronische Chips sind heute schon Massenware. Und sie sollen noch preiswerter werden: Die organische Elektronik soll es möglich machen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz haben jetzt zusammen mit italienischen Forschern eine Methode entwickelt, um organische Moleküle verarbeiten zu können, die nicht löslich sind und si
Über die Fähigkeit des Axolotls, verlorene Körperteile zu ersetzen, rätseln Forscher seit Jahrhunderten. Kann man Herz, Muskeln, Beine auch beim Menschen einfach nachwachsen lassen? Über die Möglichkeiten der Regenerativen Medizin diskutierten Forscher auf dem “Treffpunkt WissensWerte”. Die Zusammenfassung der Talkrunde wird am 26.3.06, 9.22-10 Uhr auf rbb Inforadio 93,1 gesendet.
Der Axolotl ist ein Wundertier. Ein Schwanzlurch, der abgetrennte Gliedmaßen vollständig und fa