Biowissenschaften Chemie

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Gefährliches Duo – Ultrafeine Partikel verstärken allergische Reaktionen

Die Exposition mit ultrafeinen Partikeln führt bei allergisch Sensibilisierten zu einer Verstärkung des allergischen Entzündungsgeschehens. Aber – auf die Reihenfolge kommt es an: Dieser Zusammenhang zeigt sich vor allem dann, wenn die Partikelbelastung bereits vor dem Kontakt mit dem Allergen erfolgt. Wissenschaftler am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit leiten diese Erkenntnisse aus einer neuen Studie am Mausmodell ab, die nun im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentl

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Im Wettlauf gegen resistente Bakterien die Nase vorn behalten

Internationales Wissenschaftlerteam entwickelt ein Design für neue Antibiotika

Es werden immer wieder neue Antibiotika entwickelt, die als Wirkstoffe vor allem gegen bakterielle Krankheitserreger eingesetzt werden können. Doch treten bei den Krankheitserregern auch immer wieder neue Resistenzen auf, die sie gegen die Antibiotika unempfindlich machen. In diesem Wettlauf müssen die Forscher schnell sein. Da die Entwicklung neuer Wirkstoffe im Labor kompliziert und zeitaufwendig is

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Hitzeschmerz: Ein einziges Gen entscheidet

CGRP als Ursache für Schmerzreaktion

Wissenschaftler aus vier Nationen, darunter Peter Reeh vom Institut für Psychologie der Universität Erlangen-Nürnberg, vermuten, dass nur ein einziges Gen das Hitzeschmerzempfinden regelt. Es geht um ein Neuropeptid mit der Bezeichnung CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide): Eine Substanz mit einer stark gefäßerweiternden Wirkung. CGRP lagert sich nach der Freisetzung an der Zelloberfläche ab und wirkt auf die Nervenenden zurück. Reeh fand he

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Bei Mäusen scheinen bestimmte interzelluläre Röhren dafür zu sorgen, dass das Herz nicht aus dem Takt gerät

Viele Zellen können mit ihren Nachbarn kommunizieren, indem sie über Röhren in ihrer Hülle Signalmoleküle austauschen. In der Regel geht das ziemlich flott. Im Herzen sorgen solche “schnellen” Röhren beispielsweise dafür, dass sich die Muskelzellen fast zeitgleich zusammenziehen. Doch zumindest im Mäuseherzen gibt es auch Röhren, die elektrische Reize und Signalmoleküle nur sehr langsam durchlassen. Das zeigt eine Studie an der Universität Bonn, die am Institut für Genetik und in der Medizinisc

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Glückshormon Serotonin hält die Leber gesund

Internationales Wissenschaftlerteam weist nach, dass Serotonin aus Blutplättchen für die Heilung von geschädigtem Lebergewebe unverzichtbar ist

Das Hormon Serotonin hat vielfältige Aufgaben im Organismus – es überträgt Signale im Gehirn und ist an der Regulation des Blutdruckes beteiligt. Wird ein Blutgefäß verletzt, setzen die Blutplättchen Serotonin frei, um die Blutgerinnung zu unterstützen. Ein interdisziplinäres Team von Chirurgen und Pathologen aus Zürich und Straßburg konn

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Brittlestar provides new model for stem cell research

Scientists at the Royal Swedish Academy of Sciences Kristineberg Marine Research Station are using the brittlestar as a new model for studying stem cells, allowing them to do experiments that avoid the ethical issues associated with human and vertebrate research. The brittlestar, Amphiura filiformis, is a close relative of the starfish and can regenerate lost arms in a matter of weeks. Sam Dupont and Mike Thorndyke are presenting their latest work on Friday 7th April at the Annual Meeting for

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Wo geht`s zum Start? – Dem Geheimnis der DNA-Verdopplung bei der Zellteilung auf der Spur

Zellen teilen sich, damit ein Organismus wachsen kann, Wunden schließt oder Zellen erneuert. Bevor sich eine Zelle jedoch teilt und damit vermehrt, muss sie ihren gesamten Chromosomensatz mit der Erbinformation DNA verdoppeln. Dieses biologische Grundprinzip gilt für die Hefe, für Bakterien, Viren, alle Säugetiere und damit auch für den Menschen. Dabei muss die Zelle sicherstellen, dass die gesamte Erbinformation – beim Menschen immerhin rund drei Milliarden Genbausteine – lückenlos kopiert wird,

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Evolution der Säugetiere enträtselt

Biologen der Universität Münster bestimmten Verwandtschaftsverhältnisse

Die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen heute lebenden Arten und Rassen lassen sich häufig aus morphologischen Merkmalen wie Körperbau und Knochenstruktur ableiten. Auch Fossilien längst vergangener Lebensformen, ausgegraben aus verschieden alten Erdschichten, helfen Morphologen und Paläontologen, die Entstehung heutiger, aber auch längst ausgestorbener Lebewesen chronologisch nachzuzeichnen. Gelegentlich h

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Steuerungsmechanismus für Plaquebildung in Nervenzellen bei erblich bedingter Bewegungsstörung entdeckt

Sie erkranken im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, haben einen taumelnden Gang, können kaum ihre Hand- und Beinbewegungen koordinieren und haben eine undeutliche, verwaschene Sprache. Diese Menschen leiden an einer “spinozerebellären Ataxie”, einem genetisch bedingten, unheilbaren Nervenleiden, von dem es über 28 verschiedene Formen gibt. Die Symptome werden von absterbenden Nervenzellen (Neuronen) im Kleinhirn (Cerebellum) ausgelöst, dem Zentrum, das die unbewusst ablaufenden Bewegungen des

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Genom des Stickstoffproduzenten Anammox aufgeklärt

Das Erbgut, das eine Mikrobe zu einem der wichtigsten Lieferanten von Stickstoff in der Atmosphäre macht, ist aufgeklärt: In der heutigen Ausgabe der Zeitschrift nature publiziert ein europäisches Forscherkonsortium das überraschend große Genom des Einzellers Anammox.

Bioinformatiker des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Genomorientierte Bioinformatik der Technischen Universität waren für Verarbeitung,

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Milben sichern auf einzigartige Weise ihren Weiterbestand

“Wahl des Transportmittels” entscheidend

Ernst Ebermann von der Arbeitsgruppe Acarologie am Institut für Zoologie der Universität Graz hat herausgefunden, dass die drei Milbenarten “Imparipes apicola”, “I. breganti” und “I. haeseleri” richtige Feinschmecker sind und ein ganz erstaunliches Verhalten an den Tag legen, um nicht auf ihre Lieblingsspeise verzichten zu müssen. Jede der drei Spezies fressen jeweils nur einen bestimmten Pilz. Um ihren Weiterbestand zu sichern nehmen

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Wachstumsfaktoren mit Doppelfunktion

Max-Planck-Wissenschaftler haben entdeckt, dass bestimmte Signalfaktoren bei Nervenzellen gleich zwei Aufgaben erfüllen: Wachstum und Orientierung

Gehen und Sprechen sind für uns meist selbstverständlich. Doch was wir unbewusst erledigen, verlangt von unserem Körper eine große motorische Leistung: Wie die Musiker in einem Orchester spielen dabei viele Muskeln zusammen. Nerven steuern die zahlreichen Muskelgruppen, die daran beteiligt sind. Doch woher weiß eine Nervenzelle, fü

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Wissenschaftler der TU Berlin beseitigen Uranspuren im Trinkwasser mithilfe neuartiger Ad-sorptionstechniken

Uran im Trinkwasser galt lange Zeit als unproblematisch. Die Mengen, in denen das Metallion im Wasser vorkommt, sind so gering, dass die Radioaktivität keine Rolle spielt. Allerdings, so weiß man heute, ist die chemische Toxizität des Schwermetalls keineswegs vernachlässigbar. Noch gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert, aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2004 einen Richtwert von 15 Mikrogramm pro Liter festgesetzt, der nicht überschritten werden sollte. In Teilen Deutschlands werden aber

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Stammzell-Therapie lässt Sehnen und Bänder wachsen

Forscher kurieren Verletzungen bei Ratten

Sehnenverletzungen mittels einer Stammzell-Therapie heilen: Das könnte in Zukunft medizinisch möglich sein. Bei Ratten mit einer geschädigten Achillessehne ist es Wissenschaftlern jetzt gelungen. Die Forscher verpflanzten Stammzellen in die verletzte Sehne und stimulierten sie mit einem Wachstumsfaktor und einem Signalmolekül namens “Smad8”, was zu einer Regeneration des Sehnen-Gewebes führte. Seine Erkenntnisse beschreibt das deutsch-i

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Bakterien benutzen Schleim zum Fortbewegen

Innovativer Bewegungsmechanismus für Nanotechnologie-Anwendungen

Das Antriebssystem von schleimproduzierenden Bakterien könnte manchen Raketen- oder Nanotechnologie-Forscher neue Hinweise für Antriebe bringen, berichten Forscher der University of Connecticut in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist. Die Untersuchung so genannter Myxobakterien versetzte die Wissenschaftler in Staunen. Diese Bakterien, die sowohl Merkmale einzelliger als auch mehrzelliger

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Mit Mikrosystemen auf der Spur von Kleinstorganismen

Thüringer Forschungspreis für BMBF-gefördertes Verbundprojekt

Mikroorganismen auf der Spur: Drei thüringische Institute haben in einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Mikrosystemtechnik-Projekt einen Mikroreaktor entwickelt, der die Suche nach neuen mikrobiellen Wert- und Wirkstoffen ermöglicht. Damit kann jetzt nach bislang unbekannten Organismen gesucht werden, die für die Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe genutzt werden können. Der Freistaat Thüringen ze

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