Lange Nacht der Wissenschaften 2006 am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
Nur etwa 3 mm ist die kleine Fliege groß, doch wenn sie einen Obstkorb erobert hat, läßt sie sich kaum übersehen. Die Fruchtfliege stellt wenig Ansprüche an ihre Umgebung und vermehrt sich sehr schnell – was dazu beigetragen hat, dass sie in den letzten Jahren zu einem der “Lieblingstiere” der Genomforscher geworden ist. Wie die Fliege ihnen bei ihrer Arbeit hilft und welche Bedeutung sie für die modern
cFLIP stoppt den Zelltod, sein Spaltprodukt regt zusätzlich das Wachstum an
Zu den wichtigsten Gegenspielern des programmierten Zelltods Apoptose gehören die Proteine der cFLIP-Familie. cFLIPs werden in vielen Tumoren vermehrt gebildet. Sie verhindern, dass eine Chemo- oder Strahlentherapie in Krebszellen Apoptose auslöst und so den bösartigen Tumor eliminiert.
Bereits bekannt war, dass cFLIPs den programmierten Zelltod abwenden, indem sie das Enzym Procaspase 8 hemmen, e
Am kommendem Freitag abend ist es wahrscheinlich soweit : Dann öffnet die Titanenwurz im Botanischen Garten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss voraussichtlich den größten ihrer Blütenstände. Eventuell zeigt sich die “Stinkwurz” dabei sogar gleich mehrmals in voller Pracht: Insgesamt drei Knospen sind der knapp 120 Kilogramm schweren Knolle entsprungen. Sie werden sich entweder knapp hintereinander oder sogar zeitgleich öffnen – eine botanische Weltsensation, die bislang weder in Kultur noc
Chemiker dirigieren ein Siliziumoxid gezielt in eine hierarchische Struktur – ein Mechanismus, den bislang nur die Natur beherrschte
Ob die Chemie stimmt, ist oft eine Sache des Zufalls. Chemiker vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr haben das in ihren Reaktionsgefäßen jetzt geändert. Sie haben Silica- oder Kieselsäure-Teilchen aus einer Lösung so gezielt auf einem Träger wachsen lassen, dass diese ein regelmäßiges Muster winziger Kegel bildeten. Die
Bakterien nutzen Nahrung nicht optimal
Manche Bakterien gehen sehr ineffizient mit ihrem Brennstoff um. So wurde bislang noch kein Mikroorganismus entdeckt, der Ammoniak direkt in Nitrat umwandeln kann: Die Arbeit wird augenscheinlich immer unter mehreren Bakteriengruppen verteilt. Obwohl diese Tatsache schon seit 1890 bekannt ist, wurde dafür erst jetzt eine Erklärung gefunden. Biologen der Universitäten Bonn und Barcelona haben herausgefunden, dass Bakterien schneller wachsen
TOPICS:
Targeted nano delivery systems for drugs and genes
Minimally invasive diagnostic methods
Nano Bio Structural Modeling
Regenerative Nanomedicine
Nanobiological assemblies
In vivo medical imaging
Bio-detection
Nanopatterning
Nanotoxicology
Standardization
Regulatory
Investment in NanoBio emerging companies
other related topics
Speaking Opportunity at the Nanobio2006
If you are interested in a speaking oppor
Die Welt wird besser dank Nanotechnologie. Das verspricht zumindest das Marketing der Nanotechbranche. Hingegen sind mögliche Risiken der winzigen Teilchen für Mensch und Umwelt erst wenig erforscht. Dem wollen Empa-ForscherInnen abhelfen; innerhalb des Projekts “NanoRisk” hat ein Empa-Team Zelltests entwickelt, welche die Toxizität – die “Giftigkeit” – schnell und einfach abschätzen sollen. Erste Ergebnisse zeigen: Nanopartikel ist nicht gleich Nanopartikel.
MaterialwissenschaftlerInnen b
Erste Tests mit Valproinsäure durchgeführt
Gentherapie-Experten vom Institut für Humangenetik der Universität zu Köln haben ein Verfahren entwickelt, dass Zellen dazu bringt, sich selbst zu reparieren. Statt ein fehlerhaftes Gen zu ersetzen, setzt der neue Ansatz auf die eigenen Korrekturmechanismen der Zelle. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass Valproinsäure das Verhalten der Gene bei Patienten mit einer schweren genetischen Erkrankung beeinflussen kann. Details der Fors
Manche Bakterien nutzen ihre Nahrung so schlecht, dass von ihrem “Stoffwechselmüll” noch andere Mikroben leben können. Biologen der Universitäten Bonn und Barcelona haben nun einen möglichen Grund für diese Ineffizienz entdeckt. Demnach wachsen Bakterien unter Umständen schneller, wenn sie nicht das letzte Quäntchen Energie aus ihrer Nahrung pressen, sondern “kurze” Stoffwechselwege bevorzugen. Es gibt daher viele Stoffwechselwege, die augenscheinlich immer in Arbeitsteilung durchgeführt werde
Forscher finden Zusammenhang zwischen nicht-kodierender RNA und dem Stummschalten von Genen
Schon lange ist bekannt, dass ein Großteil der RNA einer Zelle von DNA-Bereichen stammt, die als sogenannte Intergenic Spacer (IGS) zwischen zwei Genen liegen und nicht für Proteine kodieren. Wissenschaftler um Prof. Ingrid Grummt aus der Abteilung Molekularbiologie der Zelle II des Deutschen Krebsforschungszentrums haben jetzt die wichtige Rolle von nicht-kodierenden RNA-Molekülen, die au
Sortiermechanismus für sekretorische und Membranproteine erforscht
Die Genom- und die biologische Strukturforschung zeigen immer deutlicher, dass die meisten Proteine ihre eigentliche Funktion nur ausüben können, wenn sie zusammen mit anderen Proteinen eine so genannte “molekulare Maschine” bilden. Forschern der Charité Berlin, der Universität Heidelberg und des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik ist es mittels Kyro-Elektronenmikroskopie und Einzelpartikelanalyse
Neueren Hinweise, dass manche der scheinbar autotrophen Orchideen sich teilweise auch auf Kosten des Pilzpartners ernähren, mit dem sie symbiotisch verbunden sind, will ein Bayreuther Projekt nachgehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte jetzt rund 155.000,- EUR zur weiteren Erforschung dieser bisher bei Pflanzen unbekannten Ernährungsweise, ihrer ökologischen Grundlagen und der ihr zugrunde liegenden Kommunikation zwischen Pflanzen und Pilzen.
Bayreuth (UBT). Die meiste
Weitere Ursache für Adipositas erforscht – An Mäusen nachgewiesen: Ohne Atgl kommt es zu krankhafter Fettspeicherung – Marburger Tierphysiologen veröffentlichen mit österreichischen Partnern im Fachjournal Science
Zuviel Fett im Körpergewebe kann bis zur Herzschwäche oder gar zum Herzversagen führen. Doch anders als lange angenommen, ist die in Industrieländern verbreitete Fettleibigkeit nicht nur in ungesunder Ernährung begründet, sondern lässt sich neueren Erkenntnissen zufo
Medikament AZM stört Informationsfluss zwischen Pseudomonas-Bakterien
Das Medikament Azithromycin (kurz: AZM) kann krankheitserregende Bakterien im Zaum halten: Es wirkt auf Keime der Gattung Pseudomonas aeruginosa, die besonders für lungenkranke Menschen gefährlich sind, und hindert sie daran, aggressiv und zerstörerisch zu werden. Das haben Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig jetzt herausgefunden. AZM blockiert den Mechanismus, m
Biologische Bundesanstalt erprobt in Hessen Methode zur biologischen Bekämpfung im Flugjahr 2006
Alle vier Jahre Anfang Mai schwärmen die Waldmaikäfer aus. Auch 2006 ist wieder ein Flugjahr für den vom Liedermacher Reinhard May “tot gesungenen” Käfer mit den imposanten lamellenartigen Antennen. Besonders im Fluggebiet Südhessen werden die Laubbäume wieder braun sein von den gefräßigen Gesellen. Um zu untersuchen, wie die seit 1984 anhaltende Massenvermehrung in der Rhein-Main-Ebene
Das “GOLD”-Team rund um Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner vom Institut für Molekulare Biowissenschaften (IMB) der Universität Graz hat einen neuen, sensationellen Erfolg zu verbuchen, über den sie in der heutigen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Science” berichten. Im Rahmen des groß angelegten Projekts zur Erforschung von Störungen im Fettstoffwechsel “GOLD – Genomics of Lipid-associated Disorders” haben sie das bis dato unbekannte fettspaltende Enzym ATGL entdeckt. Dr. Günter Hämmerle und