Die Titanenwurz-Drillinge im Botanischen Garten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss beginnen zu blühen. Zwei von drei Blütenständen öffneten sich heute am frühen Nachmittag. Drei Knospen an einer Knolle, das gab es noch nie – eine botanische Weltsensation. Die Botanischen Gärten reagieren mit Sonderöffnungszeiten auf den erwarteten Besucheransturm. Über das Internet lässt sich der Blühfortschritt übrigens live beobachten: http://www.botgart.uni-bonn.de
Wenn die Titanenwurz blü
Forscher entwickeln einfachen Test
Konsumenten, die auf ihren täglichen Kaffee nicht verzichten wollen, aber dennoch ihren Koffeinkonsum verringern wollen, kommt die Entdeckung der US-Chemiker von der University School of Medicine in St. Louis gerade recht: Die Forscher haben nämlich ein Molekül in Lamas entdeckt, mit dem sich ganz einfach der Koffeingehalt eines Getränks feststellen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des Magazins Analytical Chemistry
Eine Forschergruppe mit ETH-Beteiligung hat einen wichtigen geochemischen Prozess entdeckt. Die Wissenschaftler fanden heraus, wie organisches Material nach dem Absterben in Sedimenten stabilisiert wird. Diese Forschungsergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von Science publiziert.
Was von abgestorbenen Lebewesen übrig bleibt, hat in der Regel nicht lange Bestand. Organismen bestehen zu einem grossen Teil aus Kohlenhydraten und Proteinen, die durch Abbauprozesse leicht zerstö
Makrocyclische Cyclophane bilden röhrenartige Strukturen, die kleinere Moleküle aufnehmen können.
Jedes Kind ist fasziniert von der “russischen Puppe”: wenn man die größte äußere Holzfigur öffnet, findet sich darin eine zweite, kleinere, die fast identisch aussieht. Diese lässt sich wiederum öffnen und so weiter ? Dieses Spielzeug mag auch T. Shinmyozu, H. Takemura, M. Yasutake und K. Sato aus Japan dazu inspiriert haben, ihr Cyclophan im Cyclophan zu synthetisieren.
Cy
Radiosender liefert Informationen über Insektenwanderung
Bis zu 137 Kilometer können Libellen auf ihrer Wanderung in wärmere Gefilde täglich zurücklegen. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam der Universität in Princeton, die diese Flüge mit Hilfe von kleinen Sendern mitverfolgt haben. Erstmals haben Wissenschaftler die Zugbahnen der Insekten genauer untersucht und berichten darüber in der jüngsten Ausgabe des Magazins Biology Letters.
Die Libelle der Spezies Anax
Neue Methode kann transgene DNA im Blut nachweisen
Forscher der Abteilung Sportmedizin der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Gendoping im Blut nachweisen lässt. Bei Gendoping wird DNA der Gene, die die Leistungsfähigkeit eines Sportlers mitbestimmen, in die Körperzellen eingeschleust. Diese transgene DNA sorgt dann vor Ort für eine erhöhte Produktion körpereigener leistungssteigernder Stoffe. Das resultierende Genprodukt ist m
Ernährungswissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg forschen gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut Cholesterin erfüllt im menschlichen Körper wichtige Aufgaben. Steigt der Anteil dieses Nahrungsfettes im Blut jedoch über das normale Niveau hinaus, kommt es häufig zu Arterienverkalkungen und in Folge dessen zu Gefäßverschlüssen, die im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder zum Schlaganfall führen. Vermeiden lässt sich ein zu hoher Cholesterinspiegel schon häufig
Antibiotika lassen sich aus der menschlichen Haut gewinnen, Druckmaschinen können mit weniger Lösemitteln gereinigt und Autoteile nur mit einer hauchdünnen Lackschicht effektiv gegen Rost geschützt werden. Das beweisen Projekte, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf der Achema 2006 vom 15. bis 19. Mai vorstellt. Die diesjährige Fachmesse untermauert, dass produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz gefragt sind. Rund 4.000 Aussteller aus Chemie, Umweltschutz und Biotechnologie
Scheinfüßchen sind das Mittel der Wahl zur Fortbewegung und Nahrungsaufnahme bei einigen Amöben, anderen Einzellern sowie bestimmten Immunzellen. Als eine Variante dieser Pseudopodien sind auch die fadenförmigen Filopodien Ausstülpungen der Zellen. Sie enthalten gebündelte Filamente aus Aktin, einer der wichtigsten Komponenten des Zytoskeletts. Diese außerordentlich flexible und sich ständig verändernde Struktur übernimmt in Zellen – auch denen des Menschen – Transportprozesse und verleiht ihnen
Britische Wissenschaftler identifizieren Schlüsselelemente
Wissenschaftler haben neue Details über die Verwandlung von menschlichen Zellen in Fabriken für Viren wie HIV entdeckt. Es ist bekannt, dass Viren die genetische Maschinerie für ihre eigenen Zwecken einsetzbar machen können. Wissenschafter der University of Oxford und der University of Cambridge haben diesen Prozess während er stattfand beobachtet und haben die entscheidende Rolle von Schlüsselelementen identifiziert. Die
Am Institut für Klinische Chemie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben Dr. Andrea Horst und Prof. Dr. Christoph Wagener in Zusammenarbeit mit Dr. Wulf D. Ito (Kardiologie, Universitätsklinikum Lübeck) die Wirkung eines Eiweißmoleküls auf die Blutgefäßbildung in verschiedenen Mausmodellen untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in der Juniausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Journal of Clinical Investigation” publiziert.
Die Wissenschaftler untersuchten
Tübinger Sportmedizin stellt hochsensitives Nachweisverfahren für transgene DNA vor
Spezialisten befürchten seit einiger Zeit die Anwendung genetischer Manipulationen im Spitzensport. Beim so genannten Gendoping wird DNA von leistungsrelevanten Genen in die Körperzellen der Sportler eingeschleust. Diese transgene DNA sorgt dann vor Ort für eine erhöhte Produktion körpereigener leistungssteigernder Stoffe. Möglich wird dies beispielsweise durch die Verwendung geeigneter Vire
Auf einer Frühjahrsexkursion der Biologie-Studenten unter Leitung von PD Dr. Wolf-Rüdiger Große der halleschen Universität (am 29. April und am 1. Mai 2006) konnten die Urzeitkrebse unweit des Burgholzes bei Ammendorf wiedergefunden werden.
Dabei handelt es sich um den Schuppenschwanz (Lepidurus apus) und den Feenkrebs (Eubranchipus grubei). Sensationell an ihnen ist neben ihrer Seltenheit ihr Alter. Beide Arten gibt es seit etwa 200 Mio. Jahren auf der Erde und sie gelten dam
Technikumsversuch der Schmack Biogas AG angelaufen
Durch den erfolgreichen Laborversuch bestätigt, will die Schmack Biogas AG die Biogasreinigung durch Mikroalgen effektiver machen. In drei Photobioreaktoren testet sie jetzt, unter welchen Bedingungen die Algen am besten wachsen und das meiste CO2 aus dem Biogas binden. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. unterstützt das Vorhaben finanziell.
Je höher sein Methangehalt und je reiner das Biogas, desto bess
Dr. rer. nat. Helmut Mucha
Hohensteiner Institute, Bönnigheim
Antimikrobielle Materialien sind mittlerweile in vielen hygienerelevanten Lebensbereichen im Einsatz: Spezialbeschichtungen in Kühlschränken, keimreduzierende OP-Textilien oder antimikrobielle Oberflächen in Lebensmittelbetrieben sind nur einige Beispiele. Der Begriff antimikrobielle Wirksamkeit umfasst dabei alle Wirkprinzipien, mit denen das Wachstum von Keimen gehemmt, einer mikrobiellen Besiedelung entgegen ge
Biologische Bundesanstalt in Berlin-Dahlem vermittelt zur Wissensnacht am 13. Mai Wissenswertes über Pflanzenschutz mitten in der Großstadt
Wenn die Kastanienminiermotte das Straßengrün attackiert, Schnecken in den Garten einfallen, Unkraut Radwege erobert, Pilze das mühsam hochgepäppelte Gemüse zum Welken bringt und sich Dörrobstmotten in der Müslipackung heimisch einrichten, dann ist die Expertise der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) gefragt. Di