Biowissenschaften Chemie

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Zellulärer Mechanismus schützt vor Tumorerkrankungen

Protein Cyld reguliert Onkogene

Forscher des Department für Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.de konnten einen Mechanismus aufklären, der das Gen zum Tumorwachstum aktiviert und reguliert. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse gestern, Freitag, in der aktuellen Ausgabe von Cell. Wenn zelluläre Schutzmechanismen versagen, können bestimmte Gene, Onkogene genannt, Tumorwachstum und d

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Die Leibspeise der Mikroorganismen

TU-Wissenschaftler können Wasser schnell, einfach und billig auf riskante Inhaltsstoffe testen

“In Zukunft werden Kriege um das Wasser geführt werden” – Dieser Satz ist keineswegs nur eine Hypothese. In vielen Regionen der Erde ist der lebenswichtige Rohstoff Wasser längst zur Mangelware geworden, die Menschen allemal nötiger als Öl, Gas und Holz brauchen. Zwar gibt es inzwischen eine ganze Reihe einfacher und recht komplizierter Techniken, gebrauchtes Wasser wieder in trinkbar

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Shampoo als Leibgericht: Wie Pseudomonas-Bakterien Hygiene-Attacken überstehen

Der Krankheitserreger Pseudomonas aeruginosa kann sich in den Atemwegen des Menschen oder in Wunden festsetzen und dort schwere Entzündungen auslösen. Da das Bakterium außerdem ausgesprochen widerstandsfähig ist und oft sogar die Behandlung mit gebräuchlichen Hygiene- und Pflegeprodukten überlebt, ist es mit vorbeugenden Hygienemaßnahmen nur schwer zu bekämpfen. Einen Grund für diese Widerstandsfähigkeit haben Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig un

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Das Gehirn schützt sich selber vor Reizüberflutung

In den Nervenzellen der Hirnrinde werden sowohl Impulse aus den Sinnesorganen als auch Erinnerungen verarbeitet. Berner Forscher haben nun herausgefunden, dass Nervenzellen auch als “Unterdücker” von bestimmten Impulsen fungieren. Ohne diese hemmende Funktion wäre unser Gehirn von den dauernden Informationsströmen überfordert. Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journals “Neuron” als Titelgeschichte publiziert.

Die Hirnrinde besteht aus einer wenig

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Wenn der molekulare Türsteher einen Riegel vorschiebt – Zellulärer Mechanismus schützt vor Tumorerkrankungen

Wenn zelluläre Schutzmechanismen versagen, können bestimmte Gene Tumorwachstum und damit Krebs auslösen. Bcl-3 gehört zu diesen Onkogenen und kann unter anderem Leukämie beim Menschen verursachen. Professor Alexander Pfeifer und seine Mitarbeiterin Katharina Hennecke, Department für Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, konnten jetzt in enger Zusammenarbeit mit Teamleiter Professor Dr. Reinhard Fässler und dessen Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Biochemie in Marti

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Inhaltsstoffe des Johannisbrotbaum-Fruchtmarks (Carob) senken kurzfristig Blutfettwerte und kurbeln die Fettverbrennung an

Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums (Carob) ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung ankurbeln. Dies ist das Ergebnis einer Interventionsstudie, die Wissenschaftler am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) unter der Leitung von Dr. Corinna Koebnick durchführten.

Bereits vor drei Jahren ze

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Resozialisierte Bakterien

Max-Planck-Forscher finden heraus, dass Mikroorganismen, die ihre Artgenossen betrügen, verlorene soziale Verhaltensweisen zurückgewinnen

Auch Bakterien sind zur Resozialisierung fähig, wenn sie ihrer Gesellschaft als Betrüger schaden. Das hat eine Gruppe von Wissenschaftlern um Gregory Velicer vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen jetzt beim Bakterium Myxococcus xanthus herausgefunden. Die Mikroben leben in kooperativen Gesellschaften, dessen sozial

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Proteininventur

Internationale Kooperation von Proteomforschern erfasst erstmals den gesamten aktiven Proteinbestand in Zellen

Seit ungefähr vier Jahren ist das menschliche Genom entschlüsselt – jetzt konzentrieren sich die Wissenschaftler auf die Funktion der einzelnen Gene und damit auf ihre Produkte, die Proteine. Ein bedeutender Schritt zum Verständnis der Proteine ist jetzt Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie gelungen: In Zusammenarbeit mit Forschern aus Dänemark

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Nur keine Hemmungen

Wie hemmende Signalübertragung zwischen Nervenzellen die Entwicklung steuert

Ein digitales System benötigt für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen lediglich die Signale für zwei Zustände, “Ein” und “Aus”. Die Funktionsweise unseres Gehirns entspricht in vieler Hinsicht zwar nicht der eines Computers, aber es enthält zwei Haupttypen von Nervenzellen, deren Signale ebenfalls “Ein” oder “Aus” bedeuten und deshalb von der Empfängerzelle entweder weitergeleitet werde

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Neuromimetische Mikroroboter

Das Team um Nicolas Franceschini führt Forschungen an Fliegen durch, um die Augentätigkeit zu analysieren und diese in neuromimetischen Robotern zu reproduzieren, um ihnen somit die Fähigkeit des sicheren Fliegens zu verleihen.

Die Panoramaaugen der Fliege ermöglichen eine gesamtheitliche Erfassung der Umwelt. Des Weiteren befinden sich in ihrem Kopf ungefähr 1 Million Neuronen, die mit elektrischen Signalen aus den 48.000 Lichtempfängerzellen der Netzhaut versorgt werden. Das neuro

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Schnelle Quallen

Professor Thomas Holstein von der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität gelang es erstmals, die Geschwindigkeit zu ermitteln, mit der Quallen ihre Nesselfäden abschießen – Mini-Kollagene in den Nesselzellen halten extremem Druck stand Quallen – für Badende sind sie nicht nur unangenehm, sondern stellen manchmal durchaus eine Gefahr dar. Für Wissenschaftler dagegen sind sie spannende Forschungsobjekte und das nicht nur wegen ihrer Gifte, die teilweise, wie im Fall der Würfelqualle,

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Wissenschaftsstadt Dresden – Aktuelles aus der Forschung: Nanotechnologie

Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als “Stadt der Wissenschaft 2006” ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissen-schaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, fünf Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unter-nehmen. Mit der Reihe “Aktuelles aus der Forschung” möchte das Projek

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In vivo, in vitro, in silico – rule of three for Systems Biology

By experimenting with mathematical models, HepatoSys – Network Systems Biology – identifies cyclical behaviour in JAK-STAT signal transduction
The virtual liver cell

Prof. Jens Reich, Biomathematician and member of the German National Ethics Council, is one of the scientists within the Systems Biology competence network HepatoSys* who is on the scent of a major mystery of life. His main concern is the question how biological systems with a vast number of subprocesses can funct

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Neues Mausmodell zeigt wie Prozac im Gehirn wirkt

Medikament beeinflusst nur einen Schritt der Neurogenese

Ein neues Mausmodell des Cold Spring Harbor Laboratory kann erklären helfen, was genau im Gehirn als Reaktion auf Antidepressiva wie Prozac passiert. Dieser Forschungsansatz könnte ein großes Potenzial für das Verstehen und die Überprüfung neue Behandlungsformen für Depressionen haben. Zusätzlich könnte die Palette der bestehenden Behandlungsansätze mehr gemeinsam haben als bisher angenommen. Prozac (Fluoxetin) wirkt durch d

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Erkenntnisse über die Rolle der Prionen

Um ein klareres Bild über die Pathologie transmissibler sponigormer Enzephalopathien (TSE) zu erhalten, muss man die physiologische Rolle von Prionen in gesunden Zellen verstehen.

TSE sind eine Gruppe tödlich verlaufender Infektionskrankheiten des Gehirns bei mehreren Säugetierarten und auch beim Menschen. Die Auslöser dessen sind Prionen – mutierte Formen der “normalen” Prionen, die von gesunden Nervenzellen produziert werden. Die Rolle der Prionen in den Zellen ist jedoch no

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DNA-Verwandtschaftsanalyse kann Verbrechen aufklären

Demografische Disparität macht Methode jedoch weniger geeignet

Die DNA-Analyse hat sich als ein effektives Instrument zur Aufklärung von Straftaten erwiesen. Schweiß, Haare, Speichel oder Hautpartikel reichen aus, um aus den Zellkernen die DNA zu extrahieren und nach ihrer Vervielfältigung einen unverwechselbaren ’genetischen Fingerabdruck’ zu erstellen. Der Vergleich der DNA mit in kriminaltechnischen Datenbanken archivierten Daten bringt jedoch nicht immer ein zufr

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