Nano-Kosmetik, Nano-Farbe, Nano-Autowäsche: »Nano« ist längst ein Markt. 900 Millionen US-Dollar sollen 2005 mit Nanopartikeln umgesetzt worden sein. Über ihre kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt ist bisher nicht allzuviel bekannt.
Nanopartikel stecken heute schon in vielen Produkten: in Kosmetik, in Farben oder in Reifen. Sogar Autopflegemittel werben mit den winzigen Teilchen. Wie sie auf die Umwelt und den menschlichen Organismus wirken ist bisher alle
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie in Freiburg nehmen wichtiges Regulator-Protein unter die Lupe
Unter den angeborenen Fehlbildungen des Menschen finden sich besonders häufig Wachstumsstörungen und andere Anomalien des Skeletts. Dies ist auf die Komplexität der Skelettentwicklung zurückzuführen, die eine Vielzahl von Musterbildungs- und Differenzierungsschritten mit einschließt, die ihrerseits durch eine Vielzahl von Genen reguliert werden. In der aktuell
Trotz unterschiedlichster Herkunft und Zusammensetzung der Aerosolteilchen in Zentraleuropa hängt die Fähigkeit, zu Wolkentröpfchen anzuwachsen, in erster Linie von der Teilchengröße ab.
Wolken spielen eine zentrale Rolle für Klimasystem und Wasserkreislauf der Erde. Das Verhalten einer Wolke hängt in hohem Maße von der Anzahl und Größe der Tröpfchen ab, aus denen sie besteht. Jedes dieser Tröpfchen benötigt zum Wachsen ein Aerosolteilchen als Keim, genannt Wolkenkondensations
Heidelberger Forscher Ed Hurt und Thorsten Schäfer aus dem Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg veröffentlichen neue Ergebnisse am 1. Juni 2006 in “Nature”
Bei der Genexpression werden die Gene im Zellkern zur Boten-RNA (mRNA) abgeschrieben. Diese Vorstufen-mRNAs gelangen nach mehreren Reifungsschritten ins Zytoplasma der Zelle, wo sie von den Eiweiß-produzierenden Maschinen, den Ribosomen, zu Proteinen umgesetzt (translatiert) werden. Ribosomen bestehen aus der großen
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat in den letzten Wochen über 100 Proben von Weißstörchen auf Influenzaviren untersucht. Zu diesen Viren gehört auch das “Vogelgrippevirus” H5N1. Bei allen Tieren fielen die Testergebnisse negativ aus. Die untersuchten Weißstörche nisten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Im April war bei zwei tot aufgefundenen Störchen in Märkisch-Oderland eine Infektion mit hoch pathogenem H5N1 Virus festgestellt worden. Weitere Brutpaare au
Ein internationales Forscherteam mit ZMNH-Beteiligung macht erstmals sichtbar, wie Giftstoffe an Kalium-Kanäle binden und deren interne Struktur verändern.
Bisse und Stiche von Schlangen, Spinnen und Skorpionen sind oft tödlich. Dabei werden im Körper des Opfers Giftstoffe freigesetzt, die dann an Ionen-Kanäle in der Zellmembran binden. Was genau dabei passiert, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen zusammen mit Kollegen des In
Antikörper sind nicht nur wichtige Bestandteile der menschlichen und tierischen Immunabwehr. Sie können auch dazu dienen, die Geheimnisse der Proteine zu entschlüsseln und damit helfen, zu verstehen, wie Zellen funktionieren. Die Europäische Union fördert jetzt ein EU-weites Forschernetzwerk. Ziel ist es, Antikörper gezielt so herzustellen, dass sie jedes einzelne menschliche Eiweiß aufspüren können. 30.000 bis 100.000 verschiedene Antikörper werden benötigt, um die Aufgabe zu bewältigen – ein
Die Gruppe “Weiße Biotechnologie” am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum unter der Leitung von Dr. Thomas Greiner-Stöffele hat sich vorgenommen, in den kommenden vier Jahren unter anderem Methoden weiter zu entwickeln, um in Umweltproben nach neuen Enzymen zu suchen. Das Vorhaben wird mit insgesamt 2,1 Millionen Euro vom BMBF unterstützt. Die Innoprofile-Nachwuchsgruppe der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig möchte mit der Enzymforschung
Die Strukturveränderung eines molekularen Infektionsapparates dient bei Salmonellen gleichzeitig als Signal zum Beenden seines weiteren Aufbaus. Details dieses eleganten Rückkoppelungs-Systems auf Nano-Ebene werden in der heutigen Ausgabe der Fachzeitschrift NATURE veröffentlicht. Das bessere Verständnis über den Aufbauvorgang des nadelartigen Sekretionskanals dieses Erregers bietet zukünftig neue Ansatzmöglichkeiten zur Verhinderung des Infektionsprozesses. Die Ergebnisse des Teams um Thomas Marlo
EU-Projekt zur Bekämpfung von Parasiten in Tierbeständen angelaufen
Das Institut für Parasitologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ist an einem Projekt der Europäischen Union (EU) beteiligt, das die verbesserte Bekämpfung von Parasiten in Wiederkäuerbeständen zum Ziel hat. Die EU stellt insgesamt 2,9 Millionen Euro für die Entwicklung von Strategien bereit, mit denen Parasiten im Magen-Darm-Trakt von Wiederkäuern nachhaltig kontrolliert werden können. Die Ar
Einem internationalen Forschungsteam mit Beteiligung des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der Universität Bern in der Schweiz ist es gelungen, mit zwei Atomen des künstlichen Elements 112 chemische Untersuchungen durchzuführen. Damit haben sich die Wissenschaftler erstmals experimentell auf der Insel der superschweren Atomkerne im Periodensystem bewegt. Diese Pionierleistung in der Radiochemie zeigt, dass sich das Element 112 ähnlich verhält wie das flüchtige Schwermetall Quecksilber.
“
TUHH-Wissenschaftler legen neue Untersuchungsergebnisse vor
Rapsöl ist der Hit für die gesunde Küche! Damit die im fetthaltigen Korn – der leuchtend gelb blühenden Pflanze – enthaltenen wertvollen Polyphenole jedoch im Öl angereichert werden und unbeschadet den langen Produktionsweg überstehen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens muss die Saat kurzzeitig über eine Dampfbehandlung auf hohe Temperaturen gebracht werden. Zweitens sollte die wegen der unerwünschten
Wissenschaftler entschlüsseln Struktur eines zentralen Tuberkuloseproteins
Die Tuberkulose ist bis heute eine der tödlichsten Gefahren für die globale Gesundheit. Jahr für Jahr fordert diese vom Mikroorganismus Mycobacterium tuberculosis verursachte Krankheit zwei Millionen Todesopfer. Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ist infiziert, und immer mehr Stämme des Bakteriums entwickeln eine Resistenz gegen vorhandene Medikamente. Forscher der Außenstelle des Europäischen Laboratori
Um ein klareres Bild über die Pathologie transmissibler sponigormer Enzephalopathien (TSE) zu erhalten, muss man die physiologische Rolle von Prionen in gesunden Zellen verstehen.
TSE sind eine Gruppe tödlich verlaufender Infektionskrankheiten des Gehirns bei mehreren Säugetierarten und auch beim Menschen. Die Auslöser dessen sind Prionen – mutierte Formen der “normalen” Prionen, die von gesunden Nervenzellen produziert werden. Die Rolle der Prionen in den Zellen ist jedoch noch
Prionenproteine (PrP) in den Zellen gelten als Auslöser von transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE). PrP kommen auch in gesunden Hirnzellen vor; ihre Ansammlung jedoch führt zum Tod der Nervenzellen.
TSE sind durch Neurodegeneration gekennzeichnet und können schließlich zum Tod führen. Die Wechselwirkungen des PrP gelten als Grundlage dieses Vorgangs, sind jedoch noch immer wenig erforscht. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts PRP AND NEURODEGENER sollte dieser Vo
Rädertierchen spielen eine wichtige Rolle für die europäische Fischzuchtindustrie. Neue Forschungsergebnisse aus Belgien belegen, dass eine gemischte Ernährung die Artenvielfalt bei Rädertierchenkulturen entscheidend begünstigt.
Die Aquakultur erlebt in Europa dank der reichhaltigen und fruchtbaren Küstengewässer einen starken Aufschwung. Rädertierchen – kleine, im Meer lebende vielzellige Organismen – werden oft als eine wichtige Futterquelle für Fischlarven gezüchtet. Es wurde