Biowissenschaften Chemie

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Neuer ForschungsReport zu Gentechnik und Sicherheitsforschung erschienen

Mit dem Schwerpunkt “Gentechnik und Sicherheitsforschung” greift die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ForschungsReport ein Thema auf, das in der deutschen Öffentlichkeit nach wie vor kontrovers diskutiert wird. Dessen ungeachtet sind gentechnisch veränderte Kulturpflanzen weltweit auf dem Vormarsch: rund 90 Millionen Hektar oder sechs Prozent der weltweit verfügbaren Ackerfläche wurden 2005 mit transgenen Pflanzen bestellt, schreibt Professor Gerhard Flachowsky, Leiter des Instituts für Tier

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Dem Gen-Defekt gegensteuern

Uni Kiel koordiniert europäisches Forschungsprojekt zur Alpha-Mannosidose

Für die Erforschung der seltenen Erbkrankheit Alpha-Mannosidose hat ein Team europäischer Wissenschaftler unter Leitung des Kieler Biochemikers Professor Paul Saftig jetzt rund 2,4 Millionen Euro von der EU bewilligt bekommen. Saftig koordiniert das Projekt HUE-MAN (Human Enzyme Replacement Mannosidosis) für die kommenden drei Jahre an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel. Hierbei soll ein Medika

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Das Herz verfügt über eigene Stammzellen

Sitz der Stammzellen im Herzen lokalisiert

Wissenschaftler des New York Medical College haben die “Heimstatt” von Stammzellen im Herzen entdeckt. Damit wird der Annahme Glaubwürdigkeit verliehen, dass das Herz sich selbst regenerieren kann. Diese Forschungsergebnisse eröffnen die Möglichkeit, dass die Herzstammzellen eines Tages dafür eingesetzt werden könnten, Gewebe zu reparieren, das durch eine Herzerkrankung geschädigt wurde. Herzerkrankungen gehören laut New Scientist heute

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Neu entdecktes Protein startet zentralen Signalweg der Zelle

Wichtige Schritte bei der Embryonalentwicklung aller Organismen werden über den Wnt-Signalweg gesteuert. Fehlsteuerungen dieses molekularen Kommunikationswegs tragen auch zur Tumorentstehung bei. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten ein neues Protein – Evi -, das für die Wnt-Ausschüttung und damit für den Start der Signalkaskade notwendig ist.

Alle wichtigen Körperfunktionen werden durch hochkomplexe Signalketten gesteuert, die Zellen Befehle zum Wachstu

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Biologen der TU-Dresden forschen an Stammzellen Japanischer Reisfische

Stammzellen aus dem Hoden – ein Werkzeug zur Erforschung von Krankheiten

Herwig O. Gutzeit, Professor für Zoologie und Entwicklungsbiologie an der TU Dresden untersucht mit seiner Arbeitsgruppe das Entwicklungspotential von körpereigenen – also nichtembryonalen – Stammzellen aus dem Hoden von Fischen. Können sich diese Zellen in verschiedene Typen von Körperzellen entwickeln und somit möglicherweise ein Quelle für neue Gewebe darstellen?

Lange Zeit galten Stammzellen vo

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Industrielle Biotechnologie Nord (IBN)

Ein Bündnis für die Weiße Biotechnologie im Norden

Der Norden holt auf. Mit der Initiative Industrial Biotechnology North (IBN) stellen Experten aus Hochschulen und Industrie das große Potenzial der Weißen Biotechnologie in den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein unter Beweis. Die Weiße Biotechnologie, im internationalen Sprachgebrauch häufig auch als Industrielle Biotechnologie (industrial biotechnology) bezeichnet, spielt schon heute ein herausragende Bedeutung bei

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Universeller Resistenzmechanismus bei Pflanzen entdeckt

Kölner Max-Planck-Forscher entdecken Anlagen für eine natürliche Mehltauresistenz bei der Modellpflanze Arabidopsis

Pflanzen haben ein natürliches Abwehrsystem, mit dem sie sich vor Krankheitserregern wie Pilzen, Bakterien oder Viren schützen können. Ein besonders wirksamer Resistenzmechanismus gegen den Mehltaupilz ist seit langem bei Gerstepflanzen bekannt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln haben gemeinsam mit Kollegen aus den USA entdec

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Forscher der TU Dresden mit neuen Innovationsansätzen in der Nanotechnologie: Chemiker sucht nach neuen Formen der Materie

“Wenn man Menschen einsperrt, werden sie beginnen, sich ungewöhnlich zu verhalten. Bei Elektronen ist das nicht anders” sagt Michael Ruck, Professor für Anorganische Chemie an der Technischen Universität Dresden. Der Forscher beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Substanzen, in denen die Beweglichkeit von Elektronen so eingeschränkt wird, dass daraus spezielle Eigenschaften hinsichtlich Magnetismus oder elektrischer Leitfähigkeit der Stoffe resultieren. Das wiederum könnte eine extreme Minia

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Molekül entdeckt, welches die Verbindung zwischen Gehirnhälften sicherstellt

Wissenschaftler unter der Leitung des Queensland Brain Institute an der University of Queensland in Australien haben ein Molekül entdeckt, das maßgeblich an der Herstellung wichtiger Nervenverbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften beteiligt ist.

Die Forschungsergebnisse geben neuen Aufschluss über die Entstehung des Corpus Callosum, eine große Faserverbindung aus Millionen einzelner Nervenfasern, die beide Hinhälften miteinander verbindet und den Informationsaustausch zwisc

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Nachwachsende Rohstoffe

Glycerin entsteht beim Fermentieren von Zucker und dient zur Synthese von Kohlenwasserstoffen.

Die Reserven an Erdöl und Erdgas werden immer knapper. Deshalb ist es eigentlich die pure Verschwendung, diese kostbaren Rohstoffe einfach zu verheizen oder in Fahrzeugmotoren zu verbrennen. Denn das “schwarze Gold” ist das wichtigste Ausgangsprodukt für die chemische Industrie und dient zur Herstellung der meisten organischen Verbindungen wie Kunststoffen, Medikamenten oder Lösungsmi

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Ursprünge von HIV bei wilden Schimpansen nachgewiesen

Gentest ermöglicht Nachweis von SIVcpz

Ein internationals Wissenschaftlerteam hat die Ursprünge von HIV bei wilden Schimpansen nachgewiesen, die im Süden von Kamerun leben. Forscher der Universitäten Nottingham, Montpellier und Alabama haben ein Jahrzehnt an diesem Projekt gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von Prevention du Sida au Cameroun (PRESICA). Das Virus SIVcpz (Simian Immunodeficiency Virus from chimps) galt als der Ursprung von HIV. Es wurde jedoch bisher nur bei we

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Schwangerschaften senken Brustkrebsrisiko bei BRCA1- und BRCA2-Mutation

Positive Nachrichten für erblich vorbelastete Frauen mit Mutationen in den Genen BRCA1 oder BRCA2: Das Risiko einer Frau, ab einem Alter von 40 Jahren an Brustkrebs zu erkranken, ist umso geringer, je mehr Schwangerschaften sie erlebt hat. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Studie IBCCS (International BRCA1/2 Carrier Cohort Study), an der auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligt ist.

Es ist bekannt, dass Frauen mit Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 ein erhö

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Schutz für Nervenzellen

Eine neue Substanz bewahrt Neuronen nach einem Schlaganfall vor dem Zelltod und hilft, entstandene Schäden zu reparieren

Nach einem Schlaganfall zählt jede Minute. Wenn nicht schnell Hilfe kommt, nimmt das Gehirn bleibenden Schaden. Wissenschaftler unter anderem von der Max-Planck-Forschungsgruppe für die Enzymologie der Proteinfaltung haben jetzt eine Substanz synthetisiert, die diese Schäden zumindest teilweise von den Nervenzellen abwendet. Oder die Schäden repariert, wenn si

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Stirbt das Kanadische Nationalsymbol wegen eines europäischen Gewürzkrautes aus?

Zuwanderer unterdrücken das Wachsen einheimischer Baumarten

Zugewanderte Gewürzpflanzen können das Nachwachsen einheimischer Baumarten stark behindern. Das schreibt ein Team aus US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Forscher in der Mai-Ausgabe des angesehenen Fachblattes Public Library of Science. Bei Untersuchungen an der Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) waren die Forscher auf einen neuen Mechanismus gestoßen, der die Vermehrung der Bäume bremst. Diese Pflanze sondert

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Invasive Amphibien rotten Artverwandte aus

Ochsenfrösche werden mit Pilzinfektion in Verbindung gebracht

Es hätte ein kulinarisches Fest werden sollen: Amerikanische Ochsenfrösche sollten weltweit für günstige Froschschenkel sorgen. Doch nun stehen die invasiven Riesenhüpfer, die bis zu 20 Zentimeter groß und einen halben Kilogramm schwer werden, in Verdacht an der katastrophalen Situation ihrer Artgenossen beteiligt zu sein. Experten haben nämlich in den Ochsenfröschen jene tödlichen Pilzsporen entdeckt, die bei anderen Fr

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Amaurosis congenita Leber: Gentherapie verzögert Blindheit

Positiver Effekt bei Hühnern nicht bleibend

Eine Gentherapie könnte eines Tages eine vererbte Form einer in der Kindheit auftretenden Blindheit verhindern. Zu diesem Ergebnis ist eine viel versprechende Studie der University of Florida mit Hühnern gekommen. Die Wissenschafter hoffen, dass der neue Behandlungsansatz Kinder davor bewahren wird, aufgrund einer Amaurosis congenita Leber (LCA) zu erblinden. Hühner mit dieser Krankheit werden normalerweise blind geboren. Sechs von siebe

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