Biowissenschaften Chemie

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Bioinformatiker erstellen Karte zur Evolution von Proteinen

SIMAP@home bündelt 10000 Computer von 5000 freiwilligen Unterstützern

Proteine als die wichtigsten Bausteine des Lebens sind Produkte einer Optimierung über Jahrmillionen. Ihre Eigenschaften, entscheidend für ihre Rolle im zellulären Geschehen, lassen sich nicht einfach aus der Folge der Aminosäurebausteine ablesen. Das wichtigste Werkzeug ist dabei der Vergleich der Sequenzen untereinander. Proteinähnlichkeiten geben Hinweise auf die Verwandschaftsverhältnisse zwischen Proteinen.

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Grüner Dino für den Botanischen Garten

Eine der seltensten und ältesten Baumarten der Erde wird ab Samstag, 10. Juni, im Botanischen Garten der Uni Würzburg wachsen. Die Pflanze heißt Wollemia nobilis und ist ein Nadelbaum aus der Pflanzenfamilie der Araukariengewächse.

Von Wollemia nobilis gibt es in Europa bislang nur fünf Pflanzen in anderen Botanischen Gärten zu besichtigen. Die wenigen wild wachsenden Exemplare wurden erst 1994 in einem abgelegenen Tal bei Sydney in Australien entdeckt. Zuvor war der Baum nur

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Strenge Richtlinien für chemische Publikationen in Europa

EuCheMS, die European Association of Chemical and Molecular Sciences, hat jetzt “Ethical Guidelines for Publication in Journals and Reviews” herausgegeben. Mit diesen Richtlinien wird an Herausgeber und Redaktionen, Autoren und Gutachter appelliert, sich ihrer Verantwortung gegenüber der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit bewusst zu sein. “Werden diese ethischen Richtlinien verletzt, kann das insbesondere für den Autor schwerwiegende Folgen mit Blick auf dessen wissenschaftlic

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Neuer Wirkmechanismus der Aptamere erkannt

Peptid-Aptamere könnten Krebszellen hemmen

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums klärten jetzt einen neuen Wirkmechanismus der Aptamere auf. Peptid-Aptamere können mit hoher Spezifität an Zielproteine in der Zelle binden und deren Funktion blockieren. Mit geeigneten Peptid-Aptameren wird nun geprüft, ob sich durch die Blockade wachstumsfördernder Proteine Krebszellen in ihrer Teilungsaktivität hemmen lassen. “Durch diesen Ansatz können potenzielle therapeutische

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Neue Erkenntnisse über siRNA geben Anlass zur Hoffnung im Kampf gegen Krebs

Eine neue wissenschaftliche Entdeckung könnte der Beginn für die Entwicklung von schnellen und effektiven Behandlungsmethoden gegen Krebs und Viruserkrankungen sein.

Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Bryan Williams, Direktor des Monash Institute of Medical Research (MIMR) im australischen Melbourne, beschreiben in ihrer Ende Mai erschienenen Studie, wie sie einen Prozess, der auf natürliche Weise im menschlichen Körper abläuft, so abgewandelt haben, dass dieser al

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Proteom von Hefe-Mitochondrien entschlüsselt

Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin und der Universität Freiburg haben jetzt das Proteom von Hefe-Mitochondrien veröffentlicht und den Transportweg von Proteinen in die Mitochondrien aufgeklärte. Ihre jetzt veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisse über die Funktion von Mitochondrien-Proteinen und dient dem tieferen Verständnis von Krankheiten wie beispielsweise Krebs, Autoimmunkrankheiten, Sjörgen-Larsson-Syndrom und dem Wolf-Hi

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Gespinstmotten verwandeln jetzt Sträucher in gespenstische Gebilde

Eingesponnene Heckenpflanzen überstehen den Fressangriff der Raupen. Experte der Biologischen Bundesanstalt rät, befallene Triebe abzuschneiden

Sie fallen auf, die in dichte, weiße Netze eingesponnenen Bäume und Sträucher. Verantwortlich für das gespenstische Szenario sind die Raupen der Gespinstmotten. Einige Arten, wie die Pfaffenhütchen- und die Pflaumen-Gespinstmotte haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. Beim Spaziergang oder im eigenen Garten sieht man jetzt w

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Künstliche Peptide entsorgen Virusproteine in den zellulären Mülleimer

Peptid-Aptamere können mit hoher Spezifität an Zielproteine in der Zelle binden und deren Funktion blockieren. Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Professor Felix Hoppe-Seyler im Deutschen Krebsforschungszentrum klärten einen neuen Wirkmechanismus der Aptamere auf.

Peptid-Aptamere, die gegen Proteine von Hepatitis-B-Viren oder von krebserregenden humanen Papillomviren gerichtet sind, blockieren die Virusvermehrung bzw. -entwicklung. Sie bewirken, so zeigten zellbiologische

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Hoffnung für Korallen: Anpassung an wärmeres Wasser

Australische Forscher berichten von kleinen Erfolgen am Barriere-Reef

Australische Wissenschaftler haben festgestellt, dass einige Korallen sich den neuen Umweltbedingungen mit erhöhten Wassertemperaturen offensichtlich anpassen können. Demnach gebe es einen zarten Hoffnungsschimmer für die weltweit extrem bedrohten Riffe. Über die Forschungsergebnisse berichten die Experten des Australian Institute of Marine Science in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings

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Frühlingserwachen im Aquarium

Das Seewolfpärchen des Helgoländer Aquariums hat Nachwuchs bekommen! Die vier kleinen Seewölfe werden am 10. Juni beim GEO-Tag der Artenvielfalt erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Fortpflanzungserfolge bei diesen mit Furcht erregenden Zähnen ausgestatteten Fischen sind in Gefangenschaft nur selten zu beobachten.

Das Seewolfpärchen, das schon seit vier Jahren im Aquarium der Biologischen Anstalt Helgoland seine Runden dreht, hat erstmals für Nachwuchs gesorgt. Bereits Anfang

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Die Entwicklung bioaktiver Moleküle

Milchsäurebakterien (LAB – Lactic Acid Bacteria) werden auf der ganzen Welt bei der Herstellung verschiedener gegorener Milchprodukte eingesetzt. Gleichzeitig nimmt das Interesse an den genetischen, mikrobiologischen und biochemischen Eigenschaften der Milchsäurebakterien zu.

Im vergangenen Jahrhundert wurde der potenzielle gesundheitliche Nutzen von LAB gründlich erforscht. Vor diesem Hintergrund diente das DEPROHEALTH-Projekt dazu, Informationen für die probiotische Verwendung b

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Neue Antioxidantien aus Pilzen

Oxidativer Stress auf molekularer Ebene ist ein gefährlicher Zustand, der die Zellen schädigen und verschiedene Krankheiten auslösen kann.

Oft werden Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs mit oxidativen Schädigungen in Verbindung gebracht. Daher ist es wichtig, dass neue Therapien zum Schutz des Gewebes vor oxidativem Stress entwickelt werden. Oxidative Schädigungen erfolgen durch reaktive Sauerstoffspezies und können DNA- und Proteinstrukturen verändern.

Eine Forschungsgr

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Proteom von Hefe-Mitochondrien entschlüsselt; Forscher liefern größte Proteininventur eines Zellkompartiments

Ein Meilenstein in der Zellforschung: Größte Proteom-Studie von Hefe-Mitochondrien liefert neue Erkenntnisse über die Funktion von Mitochondrien-Proteinen. Zum Abschluss der Studie berichten Chris Meisinger von der Universität Freiburg und Albert Sickmann vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin heute in der online Ausgabe von “Journal of Proteome Research” über die letzten 102 Proteine von insgesamt 851.

Mitochondrien sind als “Kraftwerke” de

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Wie das Gehirn lernt und verlernt: RUB-Forscher filmen neuronale Lernprozesse

Internationale Kooperation wird für drei Jahre gefördert

Wie laufen Lernprozesse im Gehirn ab? Wie sehr kann es sich im erwachsenen Organismus noch umorganisieren? Wie stabil sind Lernerfolge? Diese Fragen ergründen der Bochumer Neuroinformatiker Hubert Dinse und der Houstoner Elektrotechniker Valery Kalatsky mit einer neuen Technik anhand des Sehsystems. Eine von Kalatsky entwickelte Software spielt ein spezielles optisches Reizmuster ab, während die Aktivität der Hirnnervenzelle

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Freigiebiges Eisen

Max-Planck-Forscher synthetisieren eine außergewöhnliche Verbindung mit sechswertigem Eisen

Eisen kann mehr als ihm Chemiker bislang zugetraut haben. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bioanorganische Chemie in Mülheim haben jetzt eine Verbindung synthetisiert, in deren Zentrum ein Eisenatom besonderer Art sitzt. Dieses Eisenatom hat nämlich sechs seiner acht äußeren Elektronen abgegeben. Gewöhnlich trennt es sich nur von zwei oder drei Elektronen und kommt in diese

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Geheimnis der Haftung von Froschfüßchen geklärt

Forscher wollen High-Tech der Natur nutzen

Ein internationales Forscherteam ist dem Geheimnis der Haftung von Baumfröschen auf die Spur gekommen. Demnach sind die kleinen Quaker mit High-Tech-Beinchen ausgestattet, die ihnen problemlos das Haften an glatten Oberflächen ermöglicht. Die Wissenschaftler wollen dieses Wissen nun auch im täglichen Leben anwenden und Autoreifen entwickeln, die exzellente bisher ungeahnte Eigenschaften besitzen. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmag

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