Fachtagung von Bertelsmann-Stiftung und Institut Arbeit und Technik diskutiert Herausforderungen des demografischen Wandels: Selbstbestimmte Lebensformen auch bei Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen
In den nächsten Jahren wird der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen enorm zunehmen: Im Jahr 2050 werden fast 30 Prozent der Deutschen über 65 Jahre alt sein – gegenüber erst 17 Prozent im Jahr 2000. Die Gruppe der Hochbetagten wird überproportional wachsen und damit der Bedarf an Unte
Von Abspeckshow bis Zwischen-Zehen-Quäler
Seit dem Jahr 2000 sammelt der Tübinger Computerlinguistik Lothar Lemnitzer am Lehrstuhl von Prof. Erhard Hinrichs (Seminar für Sprachwissenschaft) neue Wörter. Ob simsen, wakeborden, Moblog, trendy oder retro – Lemnitzer spürt sie auf und stellt sie im Internet-Lexikon “Wortwarte” der Öffentlichkeit zur Verfügung. Für dieses Projekt wertet er täglich die Online-Ausgaben der wichtigsten deutschen Tages- und Wochenzeitungen aus.
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… sondern auch Katalysator für europäische Identität
Das EU-Projekt Pioneers of Europes Integration from Below (PIONEUR) untersucht die Hintergründe und Motive für die Mobilität innerhalb der EU vor dem Hintergrund der Identifikation mit Europa. Die Analyse der verschiedenen Immigrationsflüsse innerhalb Europas führt dabei zu erstaunlichen Ergebnissen.
Eine der interessanten Fragestellungen innerhalb des Projektes ist, welche Personengruppen innerhalb Europas mi
Ein interessanter und den Lebensunterhalt sichernder Beruf, eine erfüllte Partnerschaft und Kinder – das sind die drei wichtigsten Erwartungen, die junge Erwachsene an ihr Leben stellen. “Daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht viel verändert”, schätzt PD Dr. Matthias Reitzle von der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Forschungsstand zum Thema “Erwachsenwerden im sozialen Wandel” ein. “Auch im internationalen Vergleich, so belegt eine Studie über junge Leute aus 13 Ländern, wurden
Repräsentative Umfrage liefert neue Erkenntnisse zur demografischen Entwicklung
Zwischen Eltern, Kindern und Enkelkindern bestehen enge Bindungen, die Beziehungen zwischen den Jungen und Alten sind stabil. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Umfrage “Alternde Gesellschaft” des Forschungsinstitutes Polis, Gesellschaft für Politik- und Sozialforschung.
Die Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundespresseamte
Förderpreis unterstützt gesellschaftliche Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen
Zum dritten Mal wird der “Förderpreis Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen” der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit der Stiftung Seelische Gesundheit, dem Verein Open the doors e.V. und der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ausgeschrieben. Ziel des Preises ist die Förderung von Ideen, Konzepten un
Das psychologische Klima in Unternehmen beeinflusst maßgeblich die Arbeitsleistung. Gibt es Unstimmigkeiten mit Kollegen oder Vorgesetzten, leiden Motivation und Leistung der Arbeitnehmer. Um Stimmungsprobleme rechtzeitig erkennen und beheben zu können, führen größere Unternehmen regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch. Das von Günter Fred Müller, Professor der Organisationspsychologie an der Universität Koblenz-Landau, entwickelte Befragungsinstrument “Landauer Organisations- und Teamklima-Inventar”
Jugendliche im Jahr 2005 sind gesellschaftlich und sozial vielfältig engagiert. Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen setzt sich nicht nur für die eigenen Interessen ein, sondern hilft aktiv mit, die Lebenssituation von Migranten, Senioren und sozial Schwachen zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg an der Universität Mannheim entstanden ist.
Jugendliche im Jahr 2005 sind gesellschaftlich und sozial vielfältig engagiert
Psychologen aus Chemnitz und Bamberg vereinen erstmals in einem Band ein umfassendes Beitragsspektrum zum Thema “Internetnutzung und Persönlichkeit” Ob und wie das Internet genutzt wird, hängt von vielen Faktoren ab: beispielsweise von finanziellen Voraussetzungen, vom Bildungsstand oder etwa vom Alter der Nutzer. Mehr als die Hälfte der Deutschen war im vergangenen Jahr online. Dass die Internetnutzung auch eine Frage der Persönlichkeit ist, zeigen Psychologen aus Bamberg und Chemni
Bundesministerin Renate Schmidt stellt zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen den Zweiten Alterssurvey vor Die Deutschen stellen sich zunehmend darauf ein, länger zu arbeiten und später in Rente zu gehen als bisher: Planten 1996 noch die Hälfte aller Befragten, mit spätestens 60 Jahren aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, sind es jetzt nur noch ein Drittel. Zugleich sind die meisten Senioren und Seniorinnen mit ihrer Lebenssituation insgesamt zufrieden, bleiben länger ges
Äthiopier mit elf Frauen und 77 Kindern gibt Aufklärungsunterricht
Ein Äthopier, der elf Frauen und 77 Kinder hat, ist eine neue Hoffnung im Kampf gegen die hohen Geburtenzahlen: Der 56-jährige Ayattu Nure arbeitet an einer Aufklärungskampagne für Familienplanung und gegen Polygamie. Sein eigenes Leben bezeichnet der Mann als glücklos, denn es fehle ihm am Geld seine Kinder zur Schule zu schicken oder sie als Landwirte arbeiten zu lassen, berichtet BBC-Online.
Nure lebt in
Wohnviertel weisen vielfältige Belange hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit, Sicherheit, Landnutzung, Bildung, städtischen Gebäude und Erholungsmöglichkeiten auf. Folglich ist deren Verwaltung ein komplexer Prozess, der eine Reihe integrierter Tools erfordert.
Ein erheblicher Teil der europäischen Bürger lebt in abgeschiedenen Wohnvierteln, die ihre Lebensqualität gefährden. Lokale Regierungen und Behörden versuchen zwar, diese mangelnden Nachbarschaftsbeziehungen zu beheben, k
TU-Wissenschaftler untersuchten, welche Faktoren die Gesundheit bestimmen
Gibt es einen Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit in Deutschland? Dieser Frage gingen TU-Wissenschaftler in dem von der Deut-schen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt “Objektive und subjektive Gesundheit in Deutschland” nach. Anhand von Daten des Lebenserwartungssurveys des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung konnten Sterberisiken von 3497 Männern und 3200 Frauen zwischen
Projekt untersucht Netzwerkbildung als zentrale Strategie von Einrichtungen und Trägern Sozialer Arbeit im europäischen Einigungsprozess
Während die Europäische Union in ihre schwerste Krise geraten ist und unter der britischen EU-Präsidentschaft eine Verdrängung des Sozialen und ein Rückfall in eine bloße Wirtschaftsgemeinschaft befürchtet wird, haben sich die Organisationen Sozialer Arbeit gerade in den letzten Jahren auf Europa eingestellt. Spätestens seit 1992 die soziale D
Institut Arbeit und Technik entwickelte Handlungsleitfaden für eine Dienstleistungsagentur
Senioren machen sich selbständig mit einer Dienstleistungsagentur – wie geht das? Wo findet man Kunden und welche Serviceangebote sind gefragt? Marktanalyse und Kostenplan, Personalrekrutierung und Marketingstrategie müssen stimmen, denn damit steht und fällt die Agentur. Einen praxisorientierten Handlungsleitfaden für eine Dienstleistungsagentur haben Elke Dahlbeck und Michael Cirke
Sicherlich denken die meisten Menschen beim Thema Stadt an eine sich ständig weiterentwickelnde Einheit, die sich in einer steigenden Tendenz zu Verbesserung und Bereicherung nach oben oder nach außen ausdehnt. In vielen Fällen tritt jedoch das genaue Gegenteil ein.
Die Entwicklung der Innenstädte zu Gegenden der Armut, Überbeanspruchung und Verwahrlosung ist ein Aspekt, der von den Städteplanern gefürchtet wird. Der Grund dafür liegt darin, dass sich diese Gebiete durch eine Vielza