Alter, Geschlecht, Einkommen: Ohne amtliche Mikrodaten keine empirische Sozialforschung. Bei ihrer Arbeit sind Wissenschaftler auf verlässliche Daten angewiesen. Sie ermöglichen es, wirtschaftliche oder der sozialpolitische Zustände zu analysieren oder zukünftige Entwicklungen, etwa am Arbeitsmarkt, zu prognostizieren. Am 21. und 22. April 2005 findet an der Freien Universität Berlin die Nutzerkonferenz “Amtliche Mikrodaten für die wissenschaftliche Forschung” der Statistischen Ämter in den ost
Die Max-Planck-Gesellschaft veröffentlicht die “Forschungsperspektiven 2005”
Fast täglich sind in den Medien Berichte über terroristische Attentate, Anschläge, Kriegsverbrechen oder Flüchtlingsströme zu sehen. Wie solche Spannungen entstehen und welche Auswirkungen sie haben, wird in der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft erforscht. Die Kapitel “Soziale Ordnung in einer globalen Welt” und “Markt” beschäftigen sich mit Fragen zum The
Die EU hat eine Reihe von Strategien durchgesetzt, die über Jahre hinweg die europaweite Arbeitslosigkeit bekämpfen sollen. Die Langzeitarbeitslosen sind eine besondere Gruppe unter den Arbeitslosen in Europa und sie sind für Politiker von besonderem Interesse.
Seit einiger Zeit ist die Beschaffung von arbeitsmarktorientierten Schulungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose ein fester Bestandteil der EU-Politik. Doch obwohl diese Schulungsmaßnahmen seit einigen Jahren durchgeführt werden
Europäisches Stiftungstrio fördert Forschungsprojekt zur EU-Außenpolitik an der Universität Jena
Ein europäisches Stiftungstrio hat jetzt die ersten Projekte innerhalb eines neuen europaweiten Forschungs- und Ausbildungsprogramms zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) bewilligt. Unter den zwölf europäischen durch die VolkswagenStiftung geförderten Projekten ist auch das des Politikwissenschaftlers Holger Moroff von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Mitarbe
Die Zufriedenheit der Bewohner mit der Wohnqualität ist im Plattenbau so hoch wie nie zuvor seit der Wende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ), die Anfang März vorgestellt wurde. Als Basis für diese Studie diente eine repräsentative Befragung von 672 Einwohnern des Leipziger Stadtteils Grünau im Sommer 2004. Zwei Drittel gaben dabei an, sich in der Großsiedlung wohl zu fühlen. Seit 1979 befragen Wissenschaftler die Einwohner ausgewählter Häu
Wer macht das Rennen im Kampf um den Konsumenten? Franz Liebl und Thomas Düllo zeigen, was Marketing von Hackern und Künstlern lernen kann
Es scheint, als seien die klassischen Konzepte des Marketings an ihre Grenzen gestoßen. Der flotte Marketing-Hase hat das Rennen gegen den Konsumenten-Igel verloren: Der widerspenstige Konsument entzieht sich in der Vielfalt und im Crossover seiner Lebenslagen und -bedürfnisse zunehmend jeder Planbarkeit.
Höchste Zeit also, über neue F
Überzeugendes Handeln der Akteure bei Bund und Land Baden-Württemberg für eine gute Zukunft der am Deutschen Zentrum für Alternsforschung mit großem Erfolg aufgebauten interdisziplinären Alternsforschung ist jetzt notwendig
Der demographische Wandel ist eines der zentralsten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft.
Zukunftsorientierte Politik muss sich dabei auf belastbare Ergebnisse der Alternsforschung stützen können. Doch während im Deutschen Bundestag fraktionsübergreifend di
Unter Beteiligung von Chemnitzer Soziologen ist das größte deutsche Forschungsprojekt im Bereich der Beziehungs- und Familienentwicklung gestartet: DFG-Schwerpunktprogramm bereitet Langzeituntersuchung an 12.000 Menschen vor
Es ist das größte Forschungsprojekt, das je in Deutschland im Bereich der Beziehungs- und Familienentwicklung durchgeführt worden ist: Vor wenigen Wochen startete das Schwerpunktprogramm 1161 “Beziehungs- und Familienentwicklung” der Deutschen Forschungsgemeins
Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern sind nur zum Teil durch Unterschiede in der Ausbildung oder der Tätigkeit zu erklären. Bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb verdienen Frauen immer noch 12 Prozent weniger als Männer, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgefunden.
Im Durchschnitt war der Lohn von vollzeitbeschäftigten Frauen in den alten Bundesländern im Jahr 2001 um etwa 24 Prozent geringer als der Lohn
Breites Echo auf Präventionskampagne “Hinsehen.Handeln.Helfen!”
Die Präventionskampagne “Hinsehen.Handeln.Helfen!” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist auf positive Resonanz gestoßen. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums sehen sich drei von vier Menschen in Deutschland gut über das Thema sexuelle Gewalt informiert. 90 Prozent stimmen dafür, dass Aufklärung und Information weiter
Bremer Psychologin entwickelt einfaches Verfahren zur Beurteilung jugendlicher Straftäter
Abzocken auf dem Schulhof, Zerdeppern von Bushaltestellen, Raub und Prügeleien: Die Liste der von Jugendlichen begangenen Straftaten ließe sich beliebig fortführen. Früher oder später landen die jungen Straftäter im Knast und müssen “gesellschaftstauglich” gemacht werden. Viele von ihnen sind jedoch schwer zugänglich und widerspenstig. Vor diesem Hintergrund hat Kerstin Lund, frisch promovier
Entstehung der Sprachen ist nicht Resultat einer Universalgrammatik, sondern paralleler Selbstorganisation
Auf welche Weise sich die menschlichen Sprachen in den vergangenen 7.000 bis 8.000 Jahren und speziell die verschiedenen Laute und Lautmustern herausgebildet haben, ist weltweit Gegenstand intensiver Forschungen. Juliette Blevins vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat jetzt auf der Jahrestagung der AAAS in Washington einen neuen Erklärungsansa
Mit einer Behinderung leben nicht nur die einzelnen “Betroffenen”, sondern in aller Regel wird die gesamte Familie sich darauf einstellen. Allerdings sind nicht alle Familienmitglieder in gleicher Weise betroffen. Und so gibt es auch Unterschiede darin, welche Unterstützung bei Sorgen und Zweifeln benötigt wird.
Bislang ist das Augenmerk hauptsächlich auf die behinderten Kinder selbst gerichtet worden. Über die besondere Lebenssituation ihrer Geschwister wurde kaum nachgedacht. Doch a
Institut Arbeit und Technik warnt: Qualität ist nicht kostenlos zu haben
Die Zahl der Kinderbetreuungsangebote insbesondere für die unter Dreijährigen soll in den nächsten Jahren deutlich ausgeweitet werden. Dies betrifft vor allem Westdeutschland, wo derzeit für nur rund 3 Prozent der Kinder in dieser Altersstufe Angebote zur Verfügung stehen. Da die Schaffung neuer Kindertagesstätten teuer ist, wird dabei von der Politik auch auf ein größeres Angebot von Tagesmüttern gesetzt, die
Die meisten Menschen sind gleichbleibend zufrieden mit ihrem Leben. In siebzehn Jahren ändert sich nur bei einem Viertel die Zufriedenheit nachhaltig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf Basis der Längsschnittsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für Deutschland untersucht, ob es eine permanent gleichbleibende individuelle Lebenszufriedenheit gibt. Faktoren wie die genetische Veranlagung und Kindheit führen bei den meisten erwachsenen Menschen zu einer langfristigen stabilen indi
Massenereignisse wie die aktuellen Pilgerströme nach Mekka oder der Weltjugendtag in Köln, bei dem sich über eine Million Besucher durch eine enge Fußgängerzone drängeln werden, sind auch für Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Massenpaniken sowie der experimentellen Erforschung und der Computersimulation von Fußgängerströmen und Evakuierungen beschäftigen, eine große Herausforderung.
Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes