Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaftswissenschaften

Wie depressiv ist Deutschland wirklich?

Das Management Zentrum Witten der Universität Witten/Herdecke ruft die Deutschen zur Teilnahme am “Depressionsbarometer” auf – Präsenzindikator der Stimmungslage Deutschlands
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Das galt früher. Heute scheinen die Deutschen sogar noch die Hoffnung verloren zu haben. Nie seit der Nachkriegszeit scheint die Stimmung in unserem Land – berechtigt oder unberechtigt – so schlecht gewesen zu sein wie jetzt.

Wirtschaftswissenschaftler des Managem

Gesellschaftswissenschaften

Junge Erwachsene – die Verlierer der Globalisierung?

Bamberger Forscher veröffentlichen das erste von vier Büchern im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts “Globalife”

Globalisierung – für die einen stecken hinter diesem Begriff ungeahnte wirtschaftliche und kommunikative Möglichkeiten, für die anderen ist er fast ein Schimpfwort. Fest steht: Der globale Entgrenzungsprozess hat weit reichende Konsequenzen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat er einerseits zu Produktivitätszuwächsen und zu einer allgemeine

Gesellschaftswissenschaften

Macher sind Männer – Männer sind Macher

Wissenschaftlerinnen der Bocholter Hochschulabteilung der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Universität Dortmund erforschen, ob weniger Frauen sich die Unternehmerinnenrolle zutrauen, weil das Bild des Unternehmers männlich geprägt ist. Ein eintägiger, nicht nur weiblich besetzter Kongress beleuchtete in der letzten Woche in Gelsenkirchen das Eigenbild und das Fremdbild von Unternehmerinnen.

In der Vorstellung vieler Deutscher ist der Unternehmer noch immer ein Mann: Der Mache

Gesellschaftswissenschaften

Chancengleichheit erfolgreich umgesetzt

Seit 15 Jahren ist die Frauenförderung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz institutionalisiert. Zahl der Absolventinnen und Promovendinnen liegt über dem Bundesdurchschnitt.

Chancengleichheit erfolgreich umgesetzt: Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhielt am 2. Juni in Stuttgart das TOTAL E-QUALITY Prädikat. Mit dieser Auszeichnung werden personal- und institutionspolitische Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen gewürdigt. Seit 1997 prämiert der Ve

Gesellschaftswissenschaften

Entwürfe friedfertiger Gesellschaften

Untersuchung zur kulturhistorische Genealogie der westdeutschen Nachkriegsdemokratie

Die derzeit haussierenden Familiengeschichten der Kriegs- und Nachkriegszeit machen deutlich, daß erst in den letzten Jahren der relative Friede zwischen der ’Tätergeneration’ und ihren Kindern eingetreten ist, der es letzteren erlaubt, sich mit dem Bemühen um Verstehen zu den Eltern zurückzuwenden. Es zeigt sich, daß die Ausbildung einer friedfertigen Gesellschaft in der Bundesrepublik e

Gesellschaftswissenschaften

Auf die Solidarität hinarbeiten

Es wurden sowohl die sozialen als auch mikroökonomischen Folgen der Informationsgesellschaft sowie deren Einflüsse auf die soziale Ausgrenzung untersucht, um strategische Mittel zu finden, die gegen einen solchen sozialen Ausschluss ankämpfen.

Das europaspezifische Mittel für eine Informationsgesellschaft ist die Erneuerung der traditionellen Technologieansätze als progressiver Schritt noch vorn. Mit diesen Veränderungen sind jedoch auch bestimmte Risikofaktoren verbunden, die einig

Gesellschaftswissenschaften

Die Hälfte der Erdbewohner lebt in Städten

“Homo urbanis” im großen Aufschwung

Mehr als die Hälfte der Menschheit wird bald in den Städten leben. Zu diesem Schluss kommen Experten der UN Population Division. Die demografische Entwicklung der Erdenbürger hat sich in den vergangenen 100 Jahren massiv geändert. Die Zukunft gehört Mega-Städten mit mehr als zehn Mio. Einwohnern. Ihre Zahl hat sich von 18 im Jahr 2000 auf 20 erhöht. Bis 2010 werden es sogar 22 sein, berichtet BBC-Online.

Im Jahr 1900 lebten nur 14 Proz

Gesellschaftswissenschaften

Suchthilfe für jugendliche Aussiedler – Neue Ansätze mit Streetwork und Case Management

Die Einwanderung nach Deutschland bringt für jugendliche AussiedlerInnen grundlegende Einschnitte in vielen Lebensbereichen mit sich. Der Verlust des vertrauten sozialen Umfelds und die Anforderungen des Bildungs- und Ausbildungssystems stellen ebenso Probleme dar wie die unzureichenden sozialen und sprachlichen Integrationsangebote. So ist es kein Zufall, dass überproportional viele männliche Aussiedler zu harten Drogen greifen, um Misserfolge zu kompensieren.

Dass Streetwork und Ca

Gesellschaftswissenschaften

Lesende Männer: Rollen, Verhältnisse und Repräsentationen in der Presse

Es existiert eine Fülle an sozialer und ökonomischer Forschung zu Geschlechtsverhältnissen und Medienrepräsentationen. Im Rahmen eines von der EU finanzierten Projekts wurde ein Mangel an Daten zu den maskulinen Rollen, zu Repräsentationen, Lesemustern und Zusammenhängen in Bezug auf Tageszeitungen festgestellt und sich vorgenommen, diese Wissenslücke zu schließen.

Das Projektteam stellte fest, dass viele der regelmäßigen Berichte in Zeitungen – sei es in den Bereichen Sport, Politi

Gesellschaftswissenschaften

Reine Seniorenprodukte sind keine Lösung

Produkte, die ausschließlich auf Ältere zugeschnitten sind, werden nie erfolgreich sein. Mit dieser Aussage erteilt der Seniorenforscher Ernst Pöppel der landläufigen Ansicht eine Absage, für Senioren müssten spezielle Produkte entwickelt werden. Im Gegenteil: „Produkte müssen barrierefrei und integrativ sein, also für zehn- bis 80-Jährige entwickelt werden“, sagte Pöppel in einem Interview mit dem Forschungsmagazin Pictures of the Future. Es dürfe keine Segmentierung der Gesellschaft geben,

Gesellschaftswissenschaften

Demographische Entwicklung der Gesellschaft im Blick

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, eröffnet am 11. Mai 2005 die diesjährigen Erfurter Kreuzganggespräche. Böhmer wird über das brisante Thema “Die demografischen Strukturen einer organisierten Gesellschaft” sprechen.

Abnehmende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung prägen die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. Die sich daraus ergebenden Folgen für die Sozialsysteme sind bereits spürbar und bestimmen die öffentliche Diskussion. Die Folgen

Gesellschaftswissenschaften

Menschen bewegen Grenzen – Zukunft der grenzüberschreitenden Kooperation in Europa

“Neue Verwaltungsstrukturen für europäische Grenzregionen”. Rund 80 Experten tauschten sich im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung innerhalb eines europäischen Workshops am 04.05.2005 in Dresden aus. Welche Perspektiven bietet der Vorschlag der EU-Kommission zur Schaffung “Europäischer Verbünde für grenzüberschreitende Zusammenarbeit” (EVGZ)? Bürger wie Verwaltung brauchen Rechtssicherheit für grenzüberschreitende Kooperation. Verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen auf EU-Ebene wer

Gesellschaftswissenschaften

Wie gehen Heranwachsende mit neuen Trends in den Medien um?

Das Computerspiel zum Film, die Internetseite zur Fernsehserie, das Buch zum Sammelkartenspiel – derartige Verknüpfungen, Konvergenz genannt, sind gang und gäbe auf dem Medienmarkt. Es sind Angebote, die häufig auf Kinder und Jugendliche zielen. Ob und inwieweit diese auch bei den potenziellen Nutzern ankommen, dazu gibt es bislang nur wenige fundierte empirische Befunde. Das “Medienkonvergenz Monitoring” am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig hat sich die

Gesellschaftswissenschaften

Parkgebühr elektronisch bezahlen

Keine Bargeldsuche, minutengenaue Abrechnung von Parkgebühren, unkomplizierte Handhabung – das versprechen die Anbieter neuer Systeme. Eine Forschungsarbeit an der Technischen Universität Darmstadt hat die Vor- und Nachteile untersucht. Auf Basis dieser Forschungsarbeit ist vor einigen Tagen eine Ausnahmegenehmigung im Rahmen der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten, die den Kommunen den Einsatz der neuen Systeme ermöglicht.

Bisher waren in Deutschland nur Parkscheinautomat, Pa

Gesellschaftswissenschaften

Erfolgreich schrumpfen – die Folgen des demographischen Wandels

Die Bevölkerungsentwicklung im Zentralen Erzgebirge ist alarmierend. Bedingt durch den Uranbergbau verdreifachte sich die Bevölkerung zwischen 1946 und 1950. In der Region, die die Städte und Gemeinden Breitenbrunn, Erlabrunn, Johanngeorgenstadt, Pöhla, Raschau, Rittersgrün und Schwarzenberg umfasst, lebten damals ca. 80 000 Menschen. Heute sind es nur noch knapp 37 000, also weniger als die Hälfte. Allein Johanngeorgenstadt hat seit der politischen Wende 36 % seiner Bevölkerung verloren.

Gesellschaftswissenschaften

Alles andere als einsam: RUB-Studie über alleinlebende Frauen

Alles andere als einsam
RUB-Studie über alleinlebende Frauen
Freundschaftliche statt familiäre Netzwerke

Singlefrauen leben alles andere als isoliert: Sie fühlen sich durch ein Netz von Freundschaften vielfältig getragen, begleitet und gestützt. Allerdings sind die alleinlebenden Frauen in den meisten Fällen auf ihre eigene Initiative angewiesen. Das ist das zentrale Ergebnis der Dissertation von Dr. Annegret Reese (Universität Duisburg/Essen), die ihre Doktorarbeit an de

Rückmeldung