Gesellschaftswissenschaften

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Kinder im Spannungsfeld zwischen Pflege- und Herkunftsfamilie

Soziologen der Uni Jena ermitteln, wie sich Sozialkompetenz bei Pflegekindern entwickelt und welche Rolle die Pflegefamilie dabei spielt. Ergebnisse des DFG-Projekts liegen vor

Über vier Jahre hinweg haben Soziologen der Universität Jena junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und 32 Jahren untersucht, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind. Alle stammten aus erheblich belasteten Familienmilieus. Sowohl was die Entwicklung der Kinder betrifft als auch die Rolle der Pflegefamilie betre

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Neuronale Grundlage der räumlichen Ortung

Eine Publikation des Marburger Neurophysikers Frank Bremmer zur neuronalen Grundlage der räumlichen Ortung wurde in die “Faculty of 1000” eingestuft, der webbasierten wissenschaftliche Bibliothek, in der besonders wertvolle Arbeiten aus dem Bereich der Lebenswissenschaften, die einen hohen Erkenntnissprung bedeuten, zusammengeführt werden.

Wir nehmen unsere Umwelt über verschiedene Sinne wahr: Sehen, Hören, Fühlen, Gleichgewichtssinn, Schmecken und Riechen. Die Zuordnung der verschie

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Vom "Homo oeconomicus" zum "Homo europaeus"

Bisher war das Recht, sich als EU-Bürger im EU-Ausland aufzuhalten, prinzipiell an den Status als Arbeitnehmer gekoppelt. Die Tübinger Juristin Rosemarie Höfler hat verfolgt, wie sich die Auffassung von der Unionsbürgerschaft wandelt und dabei die Freizügigkeit in der EU ein allgemeines Recht wird. Sie stellt auch dar, welche Möglichkeiten die Politik hat, Wanderungsströmen armer EU-Bürger hin zu reichen EU-Ländern Einhalt zu gebieten.

Tübinger Juristin erforscht ein neues Verstän

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Wahrnehmung und Handlung sind nicht voneinander isoliert

Magdeburger Wissenschaftler veröffentlichen in Nature Neuroscience

Objekte zu erkennen lernen, wird zunächst nur mit Wahrnehmungsleistungen assoziiert. Oft ist die Wahrnehmung eines bestimmten Objekts aber auch mit einer bestimmten Handlung verknüpft. Die Wahrnehmung einer roten Ampel bedeutet für Autofahrer in der Regel das Betätigen der Bremse. Die neuronalen Prozesse, die dieser Verknüpfung von Wahrnehmung und Handlung zugrunde liegen, haben Prof. Dr. Stefan Pollmann und Diplomps

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Thema des Monats: Chancen für Schulmüde

Der allmähliche “Abschied” von der Schule beginnt bei manchen Kindern bereits am Ende der Grundschulzeit. Vorbeugung, vor allem in den Hauptschulen, ist dringend geboten. Ein DJI-Netzwerk versammelt erfolgreiche Strategien zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung sowie geeignete Maßnahmen für abschlussgefährdete und schulferne Jugendliche.

Null Bock auf Schule! Die Lernfreude von Kindern sinkt bereits nach dem ersten Schuljahr kontinuierlich ab. Bedauerlich, aber für v

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Ehrlich währt am längsten: Ein Forschungsprojekt findet psychologische Dimensionen der Delinquenz

Arbeitnehmer fügen den Unternehmen in Deutschland durch Diebstahl jährlich einen Schaden in Höhe von 3 Milliarden Euro zu, so die Schätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungen. Gelegentlich nimmt dies sogar existenzbedrohende Ausmaße an – die Beantwortung der Frage, wie sich Mitarbeiterdiebstahl verhindern lässt, kann also Unternehmen retten. Psychologen der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Regensburg und der Unternehmensberatung “Team Psychologie & Sicherheit” habe

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Aufsteiger im Ländervergleich: Bremen hat höchsten Zuwachs bei Internetnutzung der über 50-Jährigen

Aufsteiger im Ländervergleich: Bremen hat höchsten Zuwachs bei Internetnutzung der über 50-Jährigen – Sonderauswertung 50plus des (N)ONLINER Atlas 2005 veröffentlicht

Die über 50-Jährigen spielen für die Steigerung der Internetnutzung in Deutschland die entscheidende Rolle: während 55 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren online sind, nutzen die Menschen über 50 das Netz erst zu rund einem Drittel: 30,5 Prozent laut (N)ONLINER Atlas 2005 von TNS Infratest und Initiative D21.

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Was wir selbst nicht können, verstehen wir auch bei anderen nicht

Max-Planck-Forscher zeigen: Erst die eigenen Erfahrungen ermöglichen uns, Empathie und Mitgefühl für andere zu empfinden Erfolgreiche soziale Kommunikation beruht vor allem auf der Fähigkeit, die Handlungen anderer Menschen zu verstehen. Wie aber können wir uns vorstellen, was andere Menschen gerade denken oder welche Absichten sie verfolgen? Psychologen und Neurowissenschaftler führen dies auf eine Art Simulation zurück, die in unserem Gehirn abläuft, sobald wir eine handelnde Person beobachten –

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Frauenerwerbsarbeit ab 50 steigt – im Bereich geringfügiger Beschäftigung und Teilzeit

In Ostdeutschland geringere Erwerbsbeteiligung von Älteren wegen Arbeitslosigkeit und Frührente. IAT untersuchte regionale und sozioökonomische Merkmale des Altersübergangs

Die Erwerbstätigkeit im Alter nimmt zu, weil auch immer mehr Frauen berufstätig sind. Die Erwerbstätigkeit von Männern zwischen dem 50. und 54. Lebensjahr ist dagegen rückläufig bzw. die Zuwächse ab dem 55. Lebensjahr fallen im Vergleich zu den Frauen geringer aus. Allerdings resultieren die Zuwächse bei der Frau

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Reaktion auf Untreue hängt vom Geschlecht der Urteilenden ab

Von der 10. Fachgruppentagung Sozialpsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wenn die Partnerin fremdgeht, reagieren Männer negativer als dies Frauen beim Partner tun. Frauen hingegen reagieren heftiger als Männer, wenn sie emotionale Untreue, also ein Erlöschen der Gefühle, wahrnehmen. Diese Reaktionen auf Untreue in sexuellen Beziehungen sind seit einiger Zeit bekannt. Doch über die Ursachen für diese unterschiedlichen Reaktionen wird noch geforscht, wie Gerd Bohner,

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Intelligenz ist mehr als der Intelligenztest misst

Intelligenz wird oft durch eine oder mehrere Zahlen eines Intelligenzquotienten repräsentiert. Der Kognitionspsychologe Prof. Dr. Dr. Markus Raab von der Universität Flensburg zeigt in seiner aktuellen Veröffentlichung “Intelligence as smart heuristics”*, dass Intelligenz mehr ist: Nämlich geeignete Strategien auszuwählen und in vielfältigen alltäglichen Situationen sinnvoll anzuwenden. Beispielsweise wird die Strategie “Hilfst du mir, helf ich dir” (Tit-for-tat-Heuristik) in Situationen, in den

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Zwischen Fremdem und Vertrautem

Interkulturelle Bildung ist neues Thema beim Deutschen Bildungsserver

Neugierde und Verständnis für unterschiedliche kulturelle Kontexte entwickeln, Vorurteile gegenüber Fremden wahr- und ernst nehmen, Eigenes in Frage stellen, das Anderssein des Anderen respektieren und lernen, wie man gemeinsam Grundlagen für ein Zusammenleben entwickelt, das sind Ziele von interkultureller Bildung und Erziehung. Um sie zu befördern, hat der Deutsche Bildungsserver gemeinsam mit der Humboldt

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UN-Millenniumsgipfel 2005: Der Teufelskreis zwischen Armut und Gewalt muss durchbrochen werden

Vom 14. bis zum 16. September 2005 treffen sich die Staats- und Regierungschefs zum Weltgipfel 2005 in New York. Es soll erste Bilanz zu den Millenniums-Entwicklungszielen gezogen werden. Experten des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) verweisen dringend auf den Zusammenhang von Armut und Konflikten. Sie fordern entschiedenere Maßnahmen zur Konfliktprävention als Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklungspolitik und zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele.

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Ein Drei-Meter-Barometer misst die Depression

Das Management Zentrum Witten präsentiert am 15. September 2005 in Berlin Ergebnisse des “Depressionsbarometers” / Einladung zur Pressekonferenz

Bisher gab’s das Depressionsbarometer nur virtuell im Internet – als Diagramm, das die Stimmungslage der Deutschen abbildet, oder zumindest die Befindlichkeit der Umfrageteilnehmer. Am 15. September 2005 präsentiert das Management Zentrum Witten der Universität Witten/Herdecke auf einer Pressekonferenz in Berlin ein “echtes” Baromet

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Auf die Mischung in der Stadt kommt es an

Welche Konzepte gibt es, das Wohnen in der Stadt attraktiver zu machen?

Etwa 50 Wissenschaftler und Praktiker aus acht Ländern beraten vom 14. bis 15. September in der Messestadt über Strategien der Reurbanisierung von innenstadtnahen Wohnquartieren. Reurbanisierung meint ein umfassendes Konzept, das erklärt, warum die Wohn- und Lebensbedingungen in innerstädtischen Wohngebieten für unterschiedliche Bewohnergruppen und Haushaltstypen wieder attraktiv werden. Dazu untersuchten die

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Haltefaktoren Ostdeutschland – Ansätze und Maßnahmen gegen Abwanderung

Informationen über zwei neue Forschungsprojekte

1. Rückwanderung als dynamischer Faktor für ostdeutsche Städte
2. Hochschulen als Katalysator regionaler Entwicklung in Ostdeutschland

Ziel der miteinander verknüpften Projekte ist es, die Zu- und Rückwanderung in ostdeutsche Städte zu stärken und für junge Menschen Haltefaktoren zu schaffen – sowohl im Bereich Beruf und Existenzgründung als auch im Bereich Familie.

Zusammenfassung

Zwei neue Mod

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