Alle Neuigkeiten

Maschinenbau

Energie- und CO2-Einsparungen durch Eisbatterien – betrieben mit Sonnenenergie

Die Speicherung von Energie ist eine der Schlüsselfragen für eine nachhaltige Energieversorgung. Auch am Campus Münchberg der Hochschule Hof läuft dazu derzeit ein spannendes Projekt. Hier werden neuartige Eisbatterien für Kühlanwendungen erforscht, die dazu beitragen können, nachhaltig Energie und CO2 zu reduzieren. Sie werden aus überschüssiger Sonnenenergie gespeist. Wir haben dazu mit Tushar Sharma, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof (iwe) und mit Richard Genes, Geschäftsführer des Kooperationspartner Genes Kältetechnik GmbH aus Hof gesprochen. Herr…

Agrar- Forstwissenschaften

Hightech und Plasma statt Pflanzenschutzmittel

Roboter sollen zukünftig Pflanzen überwachen und optimal versorgen HAWK-Forschung mit Förderung der EIP. Digital Farming, also der Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und Big Data, könnte in Zukunft unsere Ernährung sichern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen. Im Forschungsprojekt PRo-MAPPER unter der Leitung von HAWK-Professor Dr. Thomas Linkugel soll durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein vollautomatisierter Pflanzroboter weiterentwickelt werden. Dieser könnte in Zukunft nicht nur Aussaat, Bewässerung, Düngung und Unkrautkontrolle übernehmen. Durch eine kontinuierliche Überwachung der Pflanzen soll die Anlage auch selbstständig…

Geowissenschaften

Klimawandel führt zu großen Ozonverlusten über der Arktis

Ergebnisse der MOSAiC-Expedition zeigen: Die erwartete Erholung der Ozonschicht könnte ausbleiben, wenn die globale Erwärmung nicht gebremst wird. Im Frühjahr 2020 registrierte die MOSAiC-Expedition einen Rekordverlust von Ozon in der arktischen Stratosphäre. Wie die Auswertung von meteorologischen Daten und Modellrechnungen durch das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) nun zeigen, könnte sich der Ozonabbau im arktischen Polarwirbel bis zum Ende des Jahrhunderts noch intensivieren, wenn eine schnelle und konsequente Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen ausbleibt. Dies könnte künftig auch in…

Biowissenschaften Chemie

Fortschritt bei der genetischen Analyse von Mäusen

Um zu verstehen, welche Rolle ein Gen in Entwicklung, Degeneration und Krankheit spielt, nutzen BiologInnen seit hundert Jahren einen Trick der Natur: Während das Genom in allen Zellen eines Organismus prinzipiell gleich ist, können in einzelnen Zellen Mutationen auftreten. Durch diese Mutationen unterscheidet sich eine Zelle von ihren Nachbarn, und der Organismus bildet ein „genetisches Mosaik”. Nun hat Simon Hippenmeyer, Professor am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), die genetische Mosaikanalyse weiterentwickelt. Sie machen fast alle Gene im…

Biowissenschaften Chemie

Flashmob im Zellkern

Der Zellkern ist weit mehr als eine Art Aufbewahrungs-Behälter für Chromosomen: In ihm sitzt auch die komplexe Maschinerie, die Abschriften der gerade benötigten Gene herstellt und in die Zelle entlässt. Manche der daran beteiligten Proteine sind nicht gleichmäßig im Kern verteilt, sondern sammeln sich an bestimmten Stellen. Eine Studie der Universitäten Würzburg, Heidelberg und Bonn mit Hilfe der Evotec SE am Standort Martinsried zeigt nun, wie diese „Flashmobs“ reguliert werden. Aus den Ergebnissen könnten langfristig auch neue Therapie-Ansätze der spinalen…

Biowissenschaften Chemie

OSCAR detektiert Zellen im Standby-Modus

Dormanz ist ein schlafähnlicher Zustand von Zellen, der diese vor genetischen Schäden schützt und so ihr Überleben verlängert. Dieser Zustand ist reversibel und durch eine niedrige Stoffwechselaktivität und Teilungsrate gekennzeichnet. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) und der University of Oxford, UK, entwickelten eine Methode, um in Echtzeit Dormanzen nachzuweisen. Mit Hilfe der Fluoreszenzmessung OSCAR (Optical Stem Cell Activity Reporter) konnten im Dünndarm-Modell Zellpopulationen mit unterschiedlichen Dormanz-Werten identifiziert und isoliert werden. OSCAR ist somit ein geeignetes Tool, um die Biologie…

Physik Astronomie

Exotische Supraleiter: Das Geheimnis, das keines ist

Wie reproduzierbar sind Messungen in der Festkörperphysik? Ein Forschungsteam mit TUW-Beteiligung analysierte wichtige Messungen neu: Ein angeblich sensationeller Effekt existiert gar nicht. Ein Messergebnis ist noch kein Beweis – das zeigt sich in der Wissenschaft immer wieder. Wirklich verlassen kann man sich auf ein Forschungsergebnis erst dann, wenn es mehrmals gemessen wurde, am besten von unterschiedlichen Forschungsteams, auf etwas unterschiedliche Weise. So lassen sich Irrtümer früher oder später aufdecken. Dass das aber manchmal auch recht lange dauern kann, zeigt eine…

Biowissenschaften Chemie

Fortschritt bei der funktionellen Charakterisierung menschlicher Geruchsrezeptoren

Ein Wissenschaftlerteam des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München hat nun entdeckt, dass der Geruchsrezeptor OR5K1 sowohl bei Menschen als auch bei domestizierten Tieren darauf spezialisiert ist, Pyrazine zu erkennen. Dies sind flüchtige Substanzen, die zum typischen Geruch vieler Gemüse beitragen oder beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen. Darüber hinaus spielen Pyrazine auch als Signalstoff bei der inner- oder zwischenartlichen Kommunikation eine Rolle. Die neuen Forschungsergebnisse tragen dazu bei, die molekularen Mechanismen besser zu verstehen, die der Geruchswahrnehmung von Lebensmitteln…

Veranstaltungsnachrichten

Das digitale Klassenzimmer und Autorenwerkstatt Chatbots

time4you mit Praxischeck IBT® School Edition und Lernbot KIM… Lernen von Zuhause, Infokanäle und Hausaufgaben in der Cloud, Datenfragen, DSGVO, der digitale Klassenraum, all das das hat Lehrer, Schüler, Wissenschaftler in den letzten Monaten beschäftigt und führt zu der Frage: Was haben wir daraus gelernt und wie kann Blended Learning in der Schule gelingen und den Lernprozess bereichern. Bei der Diskussionsrunde am 23. Juni 2021 auf der LEARNTEC XChange mit Patrycja Holzapfel, Professional Services bei der time4you, geht es um…

Informationstechnologie

100 Laser automatisch über die Cloud kontrollieren

Im Exzellenzcluster »Internet of Production« (IoP) haben 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der RWTH Aachen University in Kooperation mit dem Fraunhofer ILT ein Datencenter zur Steuerung und Kontrolle industrieller Prozesse aufgebaut. Das Konzept dafür basiert auf einem Projekt zur Steuerung von Lasersystemen, die am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt wurde und die Open-Source-Software Kubernetes nutzt. Dort läuft ein entsprechendes System seit zwei Jahren erfolgreich und kann die Software für neue Laser in wenigen Minuten aus der Ferne automatisch installieren. Die…

Biowissenschaften Chemie

Molekulare Hilfe

Molekülschicht ermöglicht eine chemoselektive Hydrierung auf festem Palladium. Chemische Reaktionen laufen nicht immer zielgerichtet ab. Unerwünschte Nebenprodukte verschwenden Ressourcen und verursachen Kosten. Selektive Katalysatoren können helfen, jedoch muss viel ausprobiert werden, um den richtigen Katalysator zu finden. Forschende haben nun atomgenau untersucht, wie ein Palladiumkatalysator für die selektive Hydrierung von Acrolein beschaffen sein muss. Entscheidend sei ein dichter, wandelbarer Belag aus Hilfsmolekülen, berichten sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie. Das Acroleinmolekül hat zwei Positionen, an denen es hydriert werden kann….

Materialwissenschaften

Smarte Muskeln und Nerven aus leichtem Kunststoff…

…machen Roboter der Zukunft gefühlvoll. Chirurgische Instrumente, die sich wie feine Oktopus-Arme in alle Richtungen schlängeln oder große, kraftvolle, aber leichte Roboter-Tentakel, die gefahrlos mit Menschen Hand in Hand arbeiten oder ihnen unter die Arme greifen: Mit starken Muskeln und sensiblen Nerven aus intelligentem Kunststoff entsteht eine neue Generation von Roboterarmen. Das Team um die Experten für smarte Materialsysteme Professor Stefan Seelecke und Juniorprofessor Gianluca Rizzello schafft hierfür an der Universität des Saarlandes die Grundlagen. Als wäre der Roboterkollege aus…

Energie & Elektrotechnik

Das Waschmaschinen-Touch-Display der Zukunft

Forschende entwickeln formangepasste Bedienelemente… Im Forschungsvorhaben „CoMoDo“ (aus dem Englischen: Communication Module Inside Door) wurden Technologien und erforderliche Prozesse für moderne Bedien- und Anzeigesysteme am Beispiel von Waschmaschinen erforscht und entwickelt. Dabei stand die Touch-Steuerung mit integrierten Anzeigen im Fokus, wobei die einzelnen Technologien in einem Baukastensystem modular miteinander verbunden wurden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Substrat-, Integrations- und Umformtechnologien für die In-Mold-Elektronik, die wesentlich kompaktere Interaktionskonzepte als bisher ermöglichen. Waschmaschinen sollen heute mehr können als auf Knopfdruck…

Informationstechnologie

Was User über den Login ohne Passwort denken

Passwörter sind vielen Usern ein Graus. Ein Verfahren zur Authentifizierung auf Webseiten, genannt WebAuthn, könnte sie überflüssig machen. Nutzerinnen und Nutzer können sich dadurch mit ihrem Smartphone oder Computer bei einem Dienst wie einem Sozialen Netzwerk oder einer Online-Shopping-Plattform anmelden. Schnell und einfach ist das Verfahren, wenn biometrische Daten wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung verwendet werden, die oft bereits zum Entsperren des Geräts hinterlegt sind. Unter Usern gibt es jedoch einige Missverständnisse über WebAuthn. „Es ist nur verständlich, dass der Eindruck…

Kommunikation Medien

So funktioniert Klimamodellierung

Klimaneutralität heißt das Ziel und die Debatten über den Weg dorthin sind in vollem Gange. Um es zu erreichen, sind tiefgreifende Veränderungen notwendig. Warum dies wichtig ist, zeigen Klimasimulationen. Ohne sie bleibt Klimapolitik blind. Wie Klimamodelle funktionieren und warum sie verlässlich sind, erklärt das Deutsche Klima-Konsortium auf der neuen Website www.klimasimulationen.de, die heute veröffentlicht wurde. Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden, so steht es im neuen Klimaschutzgesetz. Die EU will bis 2030 mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgase emittieren, im Juli…

Biowissenschaften Chemie

Der Duft macht’s

Pflanzliche Inzucht mindert Attraktivität für Bestäuber… CAU-Forschungsteam zeigt am Beispiel der Weißen Lichtnelke, welche Effekte der Lebensraumzerstörung den Fortbestand von Pflanzenpopulationen bedrohen. Die Vielfalt aller Tier- und Pflanzenarten, auch als Biodiversität bezeichnet, ist ein wichtiger Gradmesser gesunder Ökosysteme, stellt dem Menschen auf vielfältige Weise eine Lebensgrundlage bereit und ist damit für unser Überleben essenziell. Die Biodiversität ist jedoch auf globaler wie lokaler Ebene durch die Zerstörung von Lebensräumen bedroht. Betrachtet man zum Beispiel die Pflanzenwelt, wirkt sich die Zerstörung aber…

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