Bei mikrofluidischen Systemen ist die Einbringung des Fluids in das mikrofluidische System problematisch, da die mikrofluidischen Systeme in der Regel stark miniaturisiert sind, während das Fluid selbst als makroskopisches Objekt vorliegt. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form einer einteiligen Basis mit einer Chiphalterung und drahtgebondeten Elektroanschluss und mindestens zwei strömungstechnisch miteinander verbundenen Fluidkanälen.
Von den Erfindern wurde ein innovativer BioChip entwickelt, der es erlaubt, Nachbildungen künstlicher Blutgefäßstrukturen, des Darms
und der Leber unter Berücksichtigung der Funktion zirkulierender
Immunzellen in einer künstlichen Darm-Leber-Achse miteinander zu
verbinden (siehe Abb. 1).
Für die Entwicklung der Organ-BioChips wurden erstmals Konzepte
des Tissue Engineering, der Mikrosystem-Technik und zellbiologischer
Analysetechniken kombiniert.
Die Erfindung betrifft eine Sensorvorrichtung und ein Verfahren zur berührungslosen Messung von Spannungen und Rissentstehungsprozessen an Bauteilen bzw. Maschinen unter Verwendung von Mikro-bzw. Radiowellen. Anwendbar ist die Erfindung für Bauteile und Maschinen, die mikrowellendurchlässige oder elektrisch leitfähige Werkstoffe aufweisen oder mit einem leitfähigen Material beschichtet sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mehrlagigen zwei- oder dreidimensionalen Schaltungsträgers. Charakteristisch ist, dass ausgehend von einem nahezu beliebig zweidimensional oder dreidimensional geformten Grundkörper durch Wiederholung der beiden Verfahrensschritte “Metallisieren einer dielektrischen Schicht” und “Aufspritzen einer dielektrischen Isolationsschicht im Spritzgießverfahren” ein mehrlagiger zwei- oder dreidimensionaler Schaltungsträger hergestellt wird.
Die Erfindung verwendet in einem Separationssystem auf der Basis
eines ortsveränderlichen Magnetfeldes magnetisierbare Mikro-Kügelchen-sogenannte Magnetbeads – mit spezieller Oberflächenbeschichtung. Vor der Separation werden die Magnetbeads
in einer speziell angepassten Mischsonde mit der entnommenen
Blutprobe gemischt. Dort binden sie spezifisch an die gesuchten, zu
separierenden Tumorzellen (Abb. 1). Eine Pumpe transportiert das
Magnetbead-Blut-Gemisch in die Mikrokanäle eines Silizium-Glas-Chips.
Für die Separation selbst wird der Effekt des laminaren Flusses genutzt, der bedeutet, dass eine Flüssigkeit gleichmäßig und ohne Turbulenzen fließt. In Mikrokanälen herrscht solch ein laminarer Fluss,
sodass Blut und ein Pufferstrom über eine kurze Strecke im Silizium-Glas-Chip nebeneinanderher geleitet werden können, ohne dass eine
Durchmischung stattfindet. Mittels Magneten werden dabei die Tumor-zellen mit den angedockten Magnetbeads aus dem Blut in den Pufferstrom überführt (Abb. 2). Aufgrund der besonderen Eigenschaften
der Magnetbeads gelingt es zudem, diese wieder rückstandsfrei von den
Zellen zu lösen, sodass sie für anschließende Untersuchungen bereitstehen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass sich die plastische Deformation des Siliziumsubstrats hemmen lässt, indem das Silizium mit Dotanden, wie z. B. Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff versehen wird und sich über mindestens 30 % der Dicke des
dotierten Siliziumsubstrats erstreckt. Die Grenzkonzentration kann mittels vorgegebener Formel ermittelt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur optischen Formerfassung glänzender glatter Freiformoberflächen,
mit denen auch Freiformoptiken mit großen Neigungen absolut
vermessen und deren Oberfläche rekonstruiert werden können. Die
Erfindung baut auf dem Prinzip der Rasterreflektometrie auf, bei dem
von der zu untersuchenden zumindest teilweise spiegelnden
Oberfläche wenigstens ein Lichtmuster reflektiert wird und mit Hilfe
einer dreidimensionalen Beobachtungseinheit im Raum
zurückpropagiert wird.
Das Halbleiterbauelement basiert auf Elementen der Gruppe-III-Nitride auf einem Hetero- oder Homosubstrat, oder einer Gruppe-III-Nitrid-Pufferschicht, welches eine mindestens einmal wechselnde Polarität der Gruppe-III-Nitrid-Schicht im Bauelement oder von benachbarten Bauelementen durch eine lokale Beschichtung des Substrats oder der Gruppe-III-Nitrid-Pufferschicht mit einem bei Herstellungstemperatur nicht schmelzenden Metall, wie z. B. Ruthenium, aufweist.
Innerhalb von Bildgebungssystemen, wie der Magnetresonanztomografie (MRT) oder der mit ihr kombinierten Positronen-Emissions-Tomographie (PET-MRT) existieren funktionsbedingt sehr hohe magnetische Feldstärken, wodurch eine bildliche Überwachung eines Patienten mit bildgebenden elektronischen Bauelementen schwierig oder gar unmöglich ist. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren, in dem sowohl das Bildleitkabel als auch das optische Abbildungssystem metallfrei ausgeführt ist und diese Einflüsse vermieden werden.
Für die Behandlung von Gefäßerkrankungen werden Katheter über das Gefäßsystem zum Ort der Erkrankung vorgeschoben. Hierbei kann die Struktur des Gefäßsystems sehr komplex sein, so dass bewegliche Katheter mit sehr kleinen Biegeradien im Bereich der Katheterspitze wünschenswert sind. Mit der Erfindung wird ein Katheter mit geringem Durchmesser zur Verfügung gestellt, der mit einfachen Mitteln die Steuerung der Katheterspitze erleichtert.
Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Katheter für den Einsatz in Gefäßsystemen, der mit einfachen Mitteln eine gezielte lokale Behandlung von Gefäßaussackungen mit einer Volumenreduzierung dieser ermöglicht. Durch das Aufweiten der Katheterspitze kann der Aneurysma-Hals abgedeckt werden. Durch Aspiration kann das Volumen des Aneurysmas reduziert werden.
Für die Behandlung von Gefäßerkrankungen oder Behandlungen von Erkrankungen im nahen Umfeld von Blutgefäßen werden Katheter über das Gefäßsystem zum Ort der Erkrankung vorgeschoben. Die Erfindung betrifft einen Katheter für diagnostische und therapeutische Zwecke, vorwiegend zum Einsatz in diesen Gefäßsystemen, wobei mit einfachen Mitteln eine gezielte lokale Behandlung von Aneurysmen mit einer Volumenreduzierung dieser ermöglicht wird.
Bei der Erfindung handelt es sich um eine gekühlte Zylindereinheit
für ein Hochdruckkapillarrheometer und ein Verfahren zur Bestimmung rheologischer Eigenschaften. Mit Rheometern wird dabei die Fließfähigkeit von Stoffen gemessen und somit die Viskosität bestimmt. Durch die Erfindung kann die Kühlzeit in konvektiv gekühlten Rheometern verringert werden und damit der Abbau thermisch instabiler Polymere(z.B.biobasierte und biologisch abbaubare Polymere) minimiert werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Membranpumpe mit einem
neuartigen Antriebsprinzip. Im Gegensatz zu bekannten Antriebsprinzipien, wie z.B. das elektromechanische, pneumatische,
piezoelektrische oder magnetische, kommt bei der hier vorgeschlagenen
Membranpumpe ein Ionisches Polymer-Metall-Komposit (engl. IPMC)
zur Energiewandlung zum Einsatz. Dadurch ist ein Schichtaufbau möglich, der eine sehr flache Bauform ergibt.
Für eine Therapie an einer Gefäßwand oder das Verlassen des Gefäßsystems für Therapien außerhalb des Gefäßsystems muss der Katheter definiert an der Gefäßwand platziert und fixiert werden. Die Erfindung betrifft einen Katheter zum Aufsetzen auf Gefäßwände für diagnostische und therapeutische Zwecke, vorwiegend zum Einsatz in Gefäßsystemen, beispielsweise bei endovaskulären Interventionen.
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung. Gruppe-III-Nitrid-basierte Hochleistungstransistoren, aber auch Fotodetektoren erfordern möglichst geringe Leckströme und hochwertige Grenzflächen. Dies wird erreicht durch die Beimengung eines chlorierten Übergangsmetalls während der Schichtabscheidung, was in einem hochwertigen Bauelement resultiert und vorzugsweise für die Herstellung von Transistorbauelementen genutzt wird.