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Schadstoffarme Holzfeuerstätten mit vereinfachter Mess- und Regeltechnik

Die ISIS-Sensorikgruppe unter der Leitung von Professor Dr. Heinz Kohler entwickelte an der Hochschule Karlsruhe eine Mess- und Regeltechnik, die den Schadgasanteil in der Abluft von Kaminöfen sowie von Scheitholz- und Holzpellet-Kesseln minimiert. Sensoren erfassen Verbrennungstemperatur, Restsauerstoffgehalt und nicht verbrannte Gaskomponenten. Über einen Regelalgorithmus können dann die Verbrennungsluftströme für die beiden separaten Brennkammern angepasst werden. Die Technik ist sowohl für Stückholz- als auch für Pellet- und Hackschnitzelverbrennung ausgelegt und ermöglicht die Einhaltung der 1. BlmSchV ab 2015 für Einzelraumfeuerstätten.

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Methode zur Langzeitmikroskopie an lebenden Zellen mittels Carbonanotubes

Um biologische Prozesse auf molekularer Ebene zu verstehen, ist es wichtig, Proteinbewegungen beobachten zu können. Heutige optische Instrumente können einzelne Moleküle nicht für längere Zeit hochaufgelöst beobachten. Unsere Wissenschaftler entwickelten eine Methode für Langzeitmessungen an lebenden Zellen mit Carbonanotubes.

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Intuitiv gesteuerter Rollator mit Elektro-Antrieb

Es besteht bei älteren Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen, beispielsweise aufgrund einer Behinderung oder eines Unfalles, ein großes Bedürfnis, möglichst mobil und unabhängig zu bleiben. Der elektrisch betriebene, selbstfahrende Rollator – an der Dualen Hochschule in Heidenheim entwickelt – erkennt sensorgesteuert die natürlichen Bewegungen des Nutzers und hält außerdem immer den eingestellten Abstand zum Nutzer. Durch diese intuitive Steuerung können auch motorisch stark eingeschränkte und/oder wenig technikaffine Personen den Rollator verwenden und fühlen sich sicher.

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Kombiniertes Plasmagerät zur Behandlung von Oberflächen

Oberflächenbehandlungen werden in vielen Bereichen durchgeführt, z.B. in der Autoindustrie, im Handwerkerbreich oder im medizinischen Bereich. Wissenschaftler der HAWK entwickelten ein Plasmagerät, welches eine zeitgleiche Behandlung mit kalten Plasma und elektromagnetischer Strahlung (z.B. UV- oder IR-Strahlung) ermöglicht.

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Proteinkinase MST1 – der Schlüssel zu einer neuen Diabetestherapie

Forscher der Molekularen Diabetologie der Universität Bremen haben ein Schlüsselprotein, Proteinkinase MST1, identifiziert, das für das Absterben von Insulinproduzierenden Zellen durch Apoptose (programmierter Zelltod) und damit für die Entstehung der Krankheit Diabetes verantwortlich ist. Dies gilt sowohl für die autoimmune Typ1-Form als auch für die von Alter und Fettleibigkeit abhängige Typ 2-Form der Diabetes. In Deutschland gibt es mehr als 7 Millionen Menschen, die an einer Form von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt sind.
Die Wissenschaftler erforschen intensiv die Beteiligung der Proteinkinase MST1 an den apoptotischen Prozessen in den Beta-Zellen.
In Labormodellen konnte gezeigt werden, dass die gezielte Hemmung von MST1 die Insulin-Sekretion aufrechterhalten und ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden konnte.
Es sind Assays entwickelt, mit deren Hilfe durch In vivo- als auch In vitro –Tests gezeigt werden kann, welche MST1 – Inhibitoren vor Diabetes schützen können.
Für diesen neuen Ansatz wurde ein weltweites Patent angemeldet. Es werden Unternehmen angesprochen, die Interesse an einer Lizenzierung oder Kooperation mit der Universität Bremen haben.

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Rekombinantes Prion-Protein zur Hochdurchsatz-Diagnostik

Nicht zuletzt aufgrundder BSE-Krise in Großbritannien und der in diesem Zusammenhang aufgetretenen neuen Form der Creutzfeldt-Jakob Krankheit (variant Creutzfeldt-Jakob Disease, vCJD) besteht eine große Notwendigkeit für eine zuverlässige Diagnostik von Prion-Proteinen, insbesondere zur Abgrenzung gegenüber anderen neurodegenrativen Erkrankungen. Durch die vorliegende Erfindung wird eine Methode zur Aufreinigung von rekombinantenPrion Proteinen (rPrP) bereit gestellt, die in dem derzeit anerkannten Detektionsverfahren (Real-time quakinginducedconversion, RT-QuIC) verwendet werden können und hierbei zu schnelleren, spezifischeren und insgesamt verlässlicheren Ergebnissen führen. Somit wird ein einsatzfertiges Protein für die Detektion vonPrion-Proteinen in Blut- und Hirn-Proben bzw. Zerebrospinalflüssigkeitverwendet werden kann.

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Reib-Drücken – Reib-Drücken von Hohl-Profilen

Durch die spezielle thermomechanische Prozessführung wird eine gezielte Einstellung der Gefügeeigenschaften (z.B. Härte, Festigkeit) und die Herstellung von Geometrien möglich die bisher umformtechnisch nicht herstellbar sind. Daher hat das Verfahren das Potential für die Realisierung einer flexiblen und kostengünstigen Fertigung auch kleiner Serien, da nur ein geringer teilespezifischer Werkzeugaufwand erforderlich ist. Durch den Einsatz universeller Umformwerkzeuge bei dem neuen Verfahren entfallen auch bei kleinen Losgrößen und Prototypen teure Spezialwerkzeuge. Die Erfindung konnte in Vorversuchen ihre Funktionsfähigkeit beweisen und ist beim Deutschen Patent- und Markenamt zum Patent angemeldet. Erste Testergebnisse und Musterbauteile liegen vor.

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Elektromagnetischer Greifer mit Wechselwerkzeug zur sicheren Handhabung von Permanentmagneten

Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Greifen und Positionieren von Permanentmagneten. Durch einen neuartigen Ansatz wird die im Produktionsprozess bislang schwierige genaue Positionierung und Handhabung von Permanentmagneten mittels eines elektromagnetischen Greifers kontrollierbar.

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Intelligentes Batteriesystem

Die aktuelle Erfindung sieht vor, ein Batterie-System aus mehreren, modular und gleichartig aufgebauten Submodulen bereitzustellen. Jedes Submodul enthält genau einen Energiespeicher und ein Schaltersystem. Über das Schaltersystem werden die Energiespeicher „intelligent“ in Serie oder parallel geschaltet oder aus dem Stromkreis herausgenommen. Statt die Heterogenität der Energiespeicher durch „load balancing“ zu kompensieren, lässt man die „Batterie“ in ihrem heterogenen Zustand und berücksichtigt diesen nur beim Lade/Entladebetrieb durch „intelligentes“ Verschalten („intelligentes Balancing“).

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Toruslenker – Universelles Riemengetriebe zur Führung und Positionierung

Der Toruslenker eignet sich als Führungs-, Übertragungs-und Positionierungsgetriebe. Eine mögliche Anwendung als Führungsgetriebe ist die räumliche Ausrichtung eines Flugsimulators. Beim Einsatz als Positioniergetriebe wird das auszurichtende Objekt fest mit einem der umlaufenden Räder verbunden und kann so gezielt im Raum gekippt und gegiert werden. Eine mögliche Anwendung als Positionier-Getriebe ist die Ausrichtung von z.B. Satellitenantennen oder Solarzellen gesehen.
Die Erfindung wurde von der Fachhochschule Dortmund durch eine internationale Patentanmeldung geschützt.

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Verbesserte Expansion menschlicher CD4+ T-Zellen

Current established protocols for the in vitro expansion of T cells face several problems like induction of apoptosis by stimulation of the T cell receptor complex (TCR), expansion of only subpopulations of CD4+ T cells or unwanted release of pro-inflammatory cytokines.
The present method for expansion of T cells in vitro leads to a remarkable expansion of those T cells in complete absence of anti-CD3 antibodies and superagonistic anti-CD28 monoclonal antibodies. Hereby, the engagement of TCR is avoided and an unbiased expansion of T cell, in particular CD4+ T cell, subsets is achieved. The unbiased expansion of CD4+ T cells is reflected by maintained responsiveness of the expanded CD4+ T cells towards polyclonal stimuli and antigenic recall antigens in comparison to non-expanded CD4+ T cells.

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Rückstandsloses Strahlschneiden

Das Anwendungsgebiet der neuen Technologie ist das Trennen von z. B. metallischen, organischen oder Verbund-Materialien mittels Strahlschneiden. Im Gegensatz zum Stand der Technik erlaubt das neue Verfahren ein vollständiges, selbsttätiges Abbauen von Strahlmittel und Trägermedium, so dass außer dem entfernten Grundmaterial keine Rückstände bleiben. Zum Trennen wird eine Kombination aus festem (eisförmig) und flüssigem Kohlenstoffdioxid verwendet.

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IRU – Inkrementelles Rohrumformen

Das Inkrementelle Rohrumformen basiert auf einer Verfahrenskombination aus einem Drückprozess und einem Freiformbiegeprozess für Rohre. Bei diesem Prozess wird ein Rohr von einem Pusher durch ein das Rohr umlaufendes Werkzeugsystem geschoben. Das umlaufende Werkzeugsystem realisiert eine Querschnittsverjüngung des Rohres, wobei dessen Ausmaß von dem Werkzeugsystem gesteuert werden kann. Des Weiteren wird die lokale Plastifizierung des Werkstoffs in der Umformzone ausgenutzt, um durch eine Führungseinheit einen Freiform-biegeprozess zu überlagern. Aufgrund der Vorplastifizierung sind die notwendigen Biegekräfte und die auftretende Rück-federung sehr gering. IRU vereinfacht somit die Herstellung von Freiformbiegeteilen durch die hohe Rückfederungs-kompensation und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit, zusätzlich zu variablen Biegekonturen auch variable Querschnittsgeometrien über die Rohrlängsachse herstellen zu können.

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Membran – Zylinderlinsensystem für Anamorphoten

Die bahnbrechende Idee der Erfinder ist, die Kunststofffolien flexibler runder Membran-Linsen durch eine sehr dünne Membran aus Aluminiumnitrid, also eine hochstabile Keramik, zu ersetzen. Damit ist erstmals die Herstellung von verstimmbaren Membran-Zylinderlinsen möglich. Aufgrund der extrem feinen, wohlgeordneten Struktur der nur wenige hundert Nanometer dicken Aluminiumnitrid-Schichten lässt sich die hauchdünne Keramik-Membran der Zylinderlinsen extrem stark aufblasen ohne sich plastisch zu verformen. Zwei weitere Vorteile liegen bei diesem Linsentyp auf der Hand: das Material ist höchst transparent und die Aluminiumnitrid-Filme sind kompatibel zur übrigen Mikrosystemtechnik, wodurch sie ohne zusätzliche Anlagentechnik verarbeitet werden können. Der Anwendungsbereich der Membran-Zylinderlinsen liegt u. a. bei miniaturisierten anamorphotischen Systemen, d. h. bei abbildenden Optiken mit unterschiedlichen Abbildungsmaßstäben in horizontaler und vertikaler Richtung.

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Faserintegrierter Mikro – Ringresonator

Der entworfene Sensor baut auf dem Funktionsprinzip optischer „Whispering-Gallery“-Moden auf, welches bereits erfolgreich z.B. zur
Detektion von Viren oder zur Einzelmoleküldetektion ohne zusätzliche
Markierung angewendet wurde. Der Wellenleiter-resonator befindet
sich in einem definierten Abstand zum Faserkern im Inneren einer
Lichtleitfaser, so dass die Faser als stabile Gesamtstruktur erhalten bleibt.

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Elektronische Anordnung mit einem durch Längselemente und Querelemente gebildeten textilen Trägersubstrat und Verfahren zu dessen Herstellung

Das Verschaltungskonzept für elektronische Bauelemente auf einem
textilen Gewebe mit integrierten Metalldrähten ermöglicht sowohl eine
Parallel- als auch eine Reihenschaltung. Die Innovation besteht darin,
dass ein Gewebe zunächst großflächig und kostengünstig mit Bauelementen bestückt werden kann, welches sich dann in kleinere
Module vereinzeln lässt und die aufgebrachten Bauelemente nachträglich
verschaltet werden können. Damit lassen sich die Strom-Spannungswerte des Modules nahezu beliebig einstellen, ohne dass dafür eine kostenintensive Umgestaltung der Prozesslinie erforderlich ist.
Dieses Verschaltungskonzept kann für beliebige elektronische Bauelemente auf Gewebe verwendet werden, wie z.B. Solarzellen, Kondensatoren, Batterien, Sensoren, Detektoren und Leuchtdioden.

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